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Zensus 2011

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Ergebnisse des Zensus 2011

Im Kreis Steinfurt leben rund 9.000 Menschen weniger als bisher angenommen - nämlich exakt 433.659. Das ist eines der Ergebnisse des Zensus 2011, der ersten Volkszählung seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Interessante Daten für den Kreis Steinfurt

  • Im Kreis Steinfurt ist der Anteil an Kindern und Jugendlichen (bis einschließlich 17 Jahre) mit 19,6 Prozent der Gesamtbevölkerung relativ hoch. Dieser Anteil übersteigt sogar den Anteil der über 65-jährigen (18,5 Prozent). Im Regierungsbezirk Münster, in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland ist das Verhältnis umgekehrt.
  • Im Kreis Steinfurt stehen 228.030 Erwerbspersonen (davon 220.740 Erwerbstätige und 7.290 Erwerbslose) 203.620 Nichterwerbspersonen (u.a. schulpflichtige oder berufsunfähige Personen) gegenüber.
  • 26.110 Menschen haben keinen Schulabschluss, 143.940 einen Haupt-/Volksschulabschluss, 100.460 mittlere Reife oder einen gleichwertigen Abschluss und 91.920 einen Hochschul-/Fachhochschulreife.
  • Im Kreis Steinfurt leben 68.320 Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Im Kreis Steinfurt gibt es verhältnismäßig viele freistehende Häuser (72,5 Prozent). Im Gegenzug sind Reihenhäuser sehr wenig vertreten (lediglich 8,4 Prozent). Mehr als die Hälfte (67.463) der 122.708 Gebäude wurden bis einschließlich 1978 gebaut.
  • Die durchschnittliche Fläche der Wohnungen ist im Kreis Steinfurt mit 107,4 Quadratmetern relativ hoch.

Weitere Informationen

Zahlreiche Zahlen und Statistiken finden sich im Internet auf den folgenden beiden Seiten.

 

Zensus 2011 - Die Befragung

Die Befragungen zum Zensus 2011 wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Erhebungsstelle des Kreises Steinfurt wurde zum 30.06.2012 geschlossen. Schwerpunkt der Arbeit der örtlichen Erhebungsstellen war neben der Haushaltebefragung die Erhebung der Angaben von Personen in Wohnheimen, Gemeinschaftsunterkünften und anderen Sonderbereichen. Hierzu übernahmen die Erhebungsstellen die Organisation der Befragungen sowie die Gewinnung, Schulung und den Einsatz der Erhebungsbeauftragten (Interviewer). Darüber hinaus waren sie verantwortlich für die Rücklaufkontrolle der von den Auskunftspflichtigen selbst ausgefüllten Fragebögen. Zusätzlich wurden in Gemeinden unter 10.000 Einwohnern primärstatistische Erhebungen zur Klärung von Unstimmigkeiten durchgeführt. Weiterhin wurden im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung Erhebungsbeauftragte zur Ermittlung der Gebäudemerkmale einzelner Anschriften eingesetzt.

Im Kreis Steinfurt wurden im Rahmen der Haushaltsstichprobe ca. 48.100 Einwohner von 465 Erhebungsbeauftragten befragt. Hinzu kamen die Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten bei ca. 4.000 Personen sowie die Erhebung von Merkmalen bei der Gebäude- und Wohnungszählung. Größere Probleme gab es hierbei nicht.

Im Rahmen der Haushaltsstichprobe füllten 37.255 Auskunftspflichtige (77,46 %) den Fragebogen direkt mit dem Erhebungsbeauftragten aus, 10.841 Auskunftspflichtige nutzten die Möglichkeit als Selbstausfüller (davon antworteten 7.094 (14,75 %) per Post und 3.747 (7,79 %) online). Zu Mahnverfahren bei Nichterfüllung der Auskunftspflicht kam es in 2.418 Fällen, Heranziehungsbescheide mussten in 414 Fällen erlassen werden.

Bei der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten beantworteten 2.120 Auskunftspflichtige (92,5 %) den Fragebogen direkt mit dem Erhebungsbeauftragten, und 172 Personen füllten den Fragebogen selbst aus (davon 121 (5,28 %) per Post und 51 (2,23 %) online).

Zur Bewältigung der Aufgaben der Erhebungsstelle wurden sowohl interne als auch externe Kräfte eingesetzt.

Der Kreis Steinfurt dankt allen Beteiligten für die gemeinsame Arbeit, insbesondere den Erhebungsbeauftragten für ihre Tätigkeit sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Bereitschaft zur Auskunftserteilung.

 

 

© : Kreis Steinfurt