Schließung der Kreisverwaltung – Infos zum Notbetrieb und Erreichbarkeit

Informationen Coronavirus

Der Kreis Steinfurt gibt Informationen und Hinweise zum Coronavirus - Hotline geschaltet!

 

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Coronavirus - Wichtige NummernIm Falle des Auftretens von Symptomen sollten Betroffene zunächst telefonisch ihre Hausarztpraxis kontaktieren und das weitere Vorgehen mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin absprechen. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten (nachts und am Wochenende) sollte die Nummer des Kassenärztlichen Notdienstes 116 117 kontaktiert werden.

Die Notrufnummer des Rettungsdienstes 112 sollte nur in wirklichen gesundheitlichen Notfallsituationen gewählt werden!

Eine Informationshotline ist zu erreichen unter Telefonnummer 02551 - 69 2808.

Die allgemeine Hotline des Kreises Steinfurt erreichen Sie unter der Telefonnummer 02551/69-2825! Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Personen, die die typischen Symptome aufweisen und zusätzlich entweder in einem vom RKI definierten Risikogebiert waren oder Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, können ebenfalls direkt die Nummer 02551 69 5900 wählen, um die Notwendigkeit eines Tests im „Abstrich“-Container feststellen zu lassen. Diese Hotline ist täglich von 8 bis 15 Uhr zu erreichen. Sollten Sie niemanden erreichen, können Sie eine Rückrufbitte hinterlassen.

Der Kreis Steinfurt richtet unter der Telefonnummer 0 25 51/69-59 10 im Rahmen der aktuellen Corona-Entwicklungen eine Hotline für die Zuweisung eines Not-Pflegeplatzes ein.

Eine Seelsorge-Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.
Aktuell gibt es 702 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Steinfurt!

Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: BZgA

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat dazu außerdem Videos auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht.

Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen gibt es beim Robert-Koch-Institut.

Informationen zu Hygiene-Maßnahmen in verschiedenen Sprachen gibt es hier:


Aktuelle Informationen über das Coronavirus finden Sie beim Robert-Koch-Institut.


Eine interaktive Seite für nicht-medizinische Einsatzkräfte mit den Schlüsselfragen bei Erstkontakt gibt es hier.

Das Bürgertelefon des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) erreichen Sie unter der Telefonnummer 0211/9119 1001. Das Service Center der Landesregierung ist von montags bis freitags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr erreichbar.

Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.


Pressemitteilung von Dienstag, 7. April 2020 Kreis Steinfurt

746 Personen im Kreis Steinfurt bisher nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – 254 Menschen sind wieder gesund – 13 Menschen sind verstorben

Kreis Steinfurt. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt liegt mit Stand von Dienstag, 7. April, 8.30 Uhr, bei 746 (Vortag: 702). 254 (245) Personen hiervon sind wieder gesund. Es sind zwei weitere Menschen verstorben, ein 77-jähriger sowie ein 78-jähriger Mann, die beide im Kreis Steinfurt lebten. Landrat Dr. Klaus Effing spricht den Angehörigen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es jetzt im Kreis Steinfurt bisher insgesamt 13, ein Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht bei 12.

Aktuell befinden sich 479 (446) Infizierte in der Isolierung. Rund 1400 Menschen sind im Kreisgebiet aktuell in Quarantäne. Aus der Quarantäne wurden bislang rund 2200 Menschen entlassen.

In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen erkrankt:

In Altenberge: 7 Personen (Vortag: 6)
In Emsdetten: 83 Personen (77)
In Greven: 30 Personen (25)
In Hopsten: 9 Personen (9)
In Hörstel: 13 Personen (14)
In Horstmar: 4 Personen (2)
In Ibbenbüren: 43 Personen (41)
In Ladbergen: 3 Personen (3)
In Laer: 6 Personen (6)
In Lengerich: 47 Personen (46)
In Lienen: 3 Personen (3)
In Lotte: 13 Personen (11)
In Metelen: 10 Personen (10)
In Mettingen: 15 Personen (14)
In Neuenkirchen: 3 Personen (3)
In Nordwalde: 8 Personen (8)
In Ochtrup: 16 Personen (15)
In Recke: 26 Personen (24)
In Rheine: 59 Personen (55)
In Saerbeck: 10 Personen (10)
In Steinfurt: 44 Personen (38)
In Tecklenburg: 10 Personen (9)
In Westerkappeln: 5 Personen (5)
In Wettringen: 12 Personen (12)


Pressemitteilung von Montag, 6. April 2020 Kreis Steinfurt

WESt weist auf neues Sofortprogramm für Beratungen hin.

Kosten bis zu 4.000 Euro werden voll finanziert

Kreis Steinfurt. Kleine und mittlere Unternehmen einschließlich Freiberufler, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, können bei Beratungsbedarf einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro (Nettokosten) bekommen. Darauf weist die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt) hin. Das Geld dafür stellt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) im Rahmen des Beratungsprogramms "Förderung unternehmerischen Know-hows" zur Verfügung.

Das Ministerium hat dieses Förderprogramm um ein Sofortprogramm erweitert, damit den Unternehmen und Freiberuflern schnell und unbürokratisch geholfen werden kann. Viele benötigen aufgrund der aktuellen Lage Antworten auf betriebswirtschaftliche Fragen. Für die Übernahme der Kosten dieser Beratungen können Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Der Zuschuss kann auf mehrere Beratungen aufgeteilt werden und wird der Beraterin bzw. dem Berater direkt auf das Konto überwiesen – vorausgesetzt sie bzw. er ist beim BAFA gelistet. Das Sofortprogram ist am 3. April in Kraft getreten und gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020.

Das Merkblatt zum Thema mit dem Titel "Vom Coronavirus betroffene Unternehmen" kann auf der Internetseite der WESt unter www.westmbh.de heruntergeladen werden. Bei Fragen ist die WESt unter der Telefonnummer 02551 69-2700 zu erreichen. Zur Antragstellung gelangen die Unternehmen und Freiberufler über die Internetseite des BAFA www.bafa.de/unb.


Pressemitteilung von Sonntag, 5. April 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab Kreis Steinfurt verlegt Bewohnerinnen und Bewohner einer Pflegewohngemeinschaft in Lotte

Viele Pflegekräfte nicht mehr arbeitsfähig

Kreis Steinfurt/Lotte. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat heute Mittag (5. April) die Verlegung einer Pflegewohngemeinschaft in Lotte veranlasst.

Von den zehn Bewohnerinnen und Bewohnern sind vier nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, drei weitere haben Symptome. Von den elf Pflegekräften konnten lediglich drei weiterarbeiten, die anderen sind infiziert, Kontaktperson oder haben Symptome. "Damit ist die Pflege in dieser Einrichtung nicht mehr sichergestellt", so Kreisdirektor Dr. Martin Sommer, Leiter des Krisenstabes.

Dr. Sommer entschied nach Beratung mit Dr. Karl-Heinz Fuchs, medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt, die Bewohnerinnen und Bewohner ins Fieberlazarett nach Laer zu verlegen. Hier wurde erstmals der Betrieb "hochgefahren". Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DRK und den Maltesern bereiteten sich auf die Ankunft der Seniorinnen und Senioren vor.

"Wir sind sehr froh über den reibungslosen Ablauf und die gute Kooperation aller Einsatzkräfte", unterstrich Dr. Sommer nach Abschluss der Verlegung.


Pressemitteilung von Sonntag, 5. April 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt sucht Freiwillige zur Unterstützung in Pflegeeinrichtungen

Kreis Steinfurt. Die aktuelle Entwicklung der COVID-19 Pandemie macht vor Pflegeeinrichtungen im Kreis Steinfurt nicht Halt. Gerade dort, wo besonders gefährdete Menschen leben, führen derzeit ein erhöhter Krankenstand bei den Pflegerinnen und Pflegern sowie Ausfälle durch Quarantänisierung zu Problemen bei der Versorgung.

Der Kreis Steinfurt sucht deshalb dringend weitere Freiwillige mit und ohne Ausbildung in Pflegeberufen zur Unterstützung in Altenpflegeeinrichtungen im ganzen Kreisgebiet, im Fieberlazarett Laer und im Pflegelazarett Lengerich. Die Freiwilligen sollen unter Anleitung und Aufsicht durch examinierte und weitere erfahrene Kräfte unterstützend tätig werden. Nicht auszuschließen ist, dass in der nächsten Zeit in weiteren Altenheimen und Pflegeeinrichtungen Unterstützung benötigt wird.

Menschen mit Erfahrungen in der Pflege, wie zum Beispiel auch ehemalige BufDis, FSJler und Zivildienstleistende, und auch sonstige Freiwillige, die möglicherweise Kenntnisse durch die häusliche Pflege Angehöriger erworben haben, können sich beim Kreis Steinfurt unter hilfeangebot@kreis-steinfurt.de melden. Alle, die ihre Unterstützung anbieten, werden vom Krisenstab des Kreises Steinfurt kontaktiert.


Pressemitteilung von Sonntag, 5. April 2020 Kreis Steinfurt

Quarantäne: Kreis Steinfurt ändert Verfahren der Kontaktaufnahme

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt ändert ab Montag, 6. April, das Verfahren hinsichtlich der Kontaktierung von Menschen, die sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Quarantäne (Kontaktperson 1) befinden – derzeit rund 1.350 Personen. Diese werden nun nicht mehr einmal täglich angerufen, sondern melden sich selbstständig bei der bekannten Hotline des Kreises Steinfurt, falls sich ihr Zustand verändert oder Fragen aufkommen.

Der neue Schwerpunkt in der Arbeit des Krisenstabes liegt jetzt auf dem Schutz und dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreis Steinfurt und der Unterbrechung ansteigender Infektionsketten.

Nachweislich mit dem Coronavirus Infizierte (aktuell 435) werden weiterhin regelmäßig von der Gesundheitsbehörde kontaktiert.


Pressemitteilung von Freitag, 3. April 2020 Kreis Steinfurt

6.820 Anträge auf NRW-Soforthilfe aus dem Kreis Steinfurt

Frist für finanzielle Unterstützung endet am 31. Mai

Kreis Steinfurt. 6.820 Anträge auf Soforthilfe haben Solo-Selbstständige und Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt gestellt, die von der Corona-Krise betroffen sind. Das zeigt die Zwischenbilanz (Stand: 2. April, 20.30 Uhr) der Bezirksregierung Münster. Seit vergangenen Freitag, 27. März, besteht die Möglichkeit, Anträge auf sofortige, finanzielle Unterstützung von Land und Bund einzureichen.

"Dass innerhalb einer Woche so viele Anträge aus dem Kreis Steinfurt bei der Bezirksregierung Münster eingegangen sind, zeigt, dass der Bedarf an Soforthilfen da ist", bewertet Landrat Klaus Effing den Zwischenstand und betont: "Es ist richtig und wichtig, diesen Betroffenen unter die Arme zu greifen und akute Liquiditätsengpässe zu überbrücken, um Existenzen zu sichern." Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt, Birgit Neyer, wirbt dafür, dass weiterhin von der Möglichkeit auf die Soforthilfe Gebrauch gemacht werden sollte: "Bis zum 31. Mai können noch Anträge gestellt werden. Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen Zuschusses für laufende betriebliche Kosten, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das sind zwischen 9.000 und 25.000 Euro - je nach Zahl der Beschäftigten."

Die bislang für den Kreis Steinfurt eingegangenen Anträge teilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden auf:

Greven 715
Emsdetten 587
Altenberge 208
Nordwalde 105
Laer 91
Saerbeck 104
Rheine 1.181
Hörstel 270
Neuenkirchen 214
Wettringen 144
Hopsten 93
Steinfurt 509
Ochtrup 289
Horstmar 89
Metelen 93
Ibbenbüren 773
Westerkappeln 172
Mettingen 146
Lotte 171
Recke 120
Lengerich 313
Lienen 138
Tecklenburg 179
Ladbergen 116 Anträge 

Alle Informationen rund um das Verfahren gibt es im Internet unter https://www.bezreg-muenster.de/de/foerderung/foerderung_corona/nrw-soforthilfe/index.html.


Pressemitteilung von Freitag, 3. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt isoliert ab morgen Haus St. Benedikt in Recke

Kreis Steinfurt/Recke. Das Haus St. Benedikt in Recke befindet sich ab morgen, Samstag, 4. April, in Isolierung. Das hat der Krisenstab des Kreises Steinfurt als Untere Gesundheitsbehörde heute im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie entschieden. Eine Mitarbeiterin sowie zehn Bewohnerinnen und Bewohner sind trotz sorgfältig eingehaltener Vorsichtsmaßnahmen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere Ergebnisse stehen noch aus.

Im Haus St. Benedikt werden die infizierten getrennt von den symptomlosen Bewohnerinnen und Bewohner versorgt.

Es werden jetzt vier Teams von Mitarbeitern gegründet, die mit den Bewohnern in die Isolation gehen und daher auch isoliert untergebracht werden. Diese Mitarbeiter übernachten – organisiert von der Gemeinde Recke und dem Haus St. Benedikt – in drei getrennten Hotels in Recke und in einer Nachbargemeinde und werden von dort zur Arbeit ins Recker Seniorenheim gefahren. Diejenigen von ihnen, die sich dort um die Erkrankten kümmern, sind getrennt von denjenigen untergebracht, die die Gesunden im Haus St. Benedikt versorgen. Die Unterbringung in drei Hotels dient der systematischen Trennung der Teams. Nach sieben Tagen werden die ersten Teams durch eine zweite Gruppe von Teams abgelöst.

All diese Maßnahmen dienen dem Ziel, zu verhindern, dass sich weitere Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte infizieren.


Pressemitteilung von Donnerstag, 2. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt schränkt Betrieb der Helios Klinik Lengerich stark ein Maßnahmen gelten zunächst für 14 Tage

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt als Untere Gesundheitsbehörde hat am heutigen Tage im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie eine Teilschließung der Helios Klinik in Lengerich ausgesprochen. Grund dafür ist ein gehäuftes Auftreten von positiv auf Covid-19 getesteten Mitarbeitern und Patienten. Demnach wird der Helios Klinik ab sofort und für die nächsten 14 Tage nur noch die Aufnahme und Notfallversorgung von intensivpflichtigen Patienten mit Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, gestattet. Außerdem muss sich das gesamte Personal einem Test auf eine Coronavirus-Infektion unterziehen und darf – sofern es nicht zwingend für die oben beschriebene Notfallversorgung zuständig ist – für 14 Tage nicht in der klinischen Versorgung eingesetzt werden.

Patienten mit Coronavirus-Infektion, die zum jetzigen Zeitpunkt auf der Normalstation der Klinik behandelt werden, dürfen bis zur Entlassungsreife weiter versorgt werden. Das dazu eingesetzte Personal darf nach Entlassung der Patienten ebenfalls für 14 Tage nicht in der klinischen Versorgung eingesetzt werden.

Derzeit sind knapp 20 der 360 Mitarbeiter infiziert, eine größere Zahl befindet sich in Quarantäne und sechs Patienten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion werden aktuell auf der Isolierstation behandelt.


Pressemitteilung von Donnerstag, 2. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Fieberlazarett in Laer seit heute aufnahmebereit Für Menschen mit Coronavirus-Erkrankung

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat das sogenannte Fieberlazarett im Marienhospital in Laer am heutigen Donnerstag, 2. April, startklar gemacht. Wie geplant, sollen dort Menschen, die wahrscheinlich am Corona-Virus erkrankt sind, behandelt und versorgt werden.

Die Gefahrenabwehr des Kreises Steinfurt hatte den pflegerischen Betrieb von bis zu 200 Liege-Pflegeplätzen vorbereitet, um bei Bedarf die Krankenhäuser im Kreisgebiet zu entlasten. Auch positiv auf das Coronavirus getestete Menschen, die bisher in Pflegeheimen leben, können zukünftig im Fieberlazarett in Laer gesund gepflegt werden. Das könnte beispielweise dann notwendig sein, wenn sich in einem Pflegeheim aufgrund von Krankheitsausfällen zu wenig Personal um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern kann.


Pressemitteilung von Donnerstag, 2. April 2020 Kreis Steinfurt

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Steinfurt erwarten Ausfall von Veranstaltungen bis Ende Mai

Einstimmiges Meinungsbild in der HVB-Konferenz

Kreis Steinfurt. Auch die Veranstaltungen, die im Kreis Steinfurt vom 20. April bis Ende Mai geplant waren, sollten nach Auffassung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister möglichst nicht stattfinden. Auf diese Einschätzung verständigten sich die Hauptverwaltungsbeamten des Kreises Steinfurt im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer.

In Nordrhein-Westfalen sind bisher Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 19. April, untersagt. Ob das Land an dieser Regelung auch danach festhalten wird, ist bisher ungewiss. In einer Telefonkonferenz, an der alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Münsterlandes teilnahmen, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, dass sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Ostern darüber verständigen werden, ob Veranstaltungen auch nach dem 19. April untersagt bleiben.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der HVB-Telefonkonferenz waren sich einig, dass es für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Zuge der Coronavirus-Pandemie auch weiterhin sehr wichtig sein wird, alle möglichen Infektionsketten zu unterbrechen und deshalb auch vorerst keine Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Gleichzeitig sei mit dieser frühzeitigen Empfehlung das Ziel verbunden, den Veranstaltern mehr Zeit zu geben, umzuplanen.

In einigen Kommunen des Kreises Steinfurt waren Veranstaltungen bereits zuvor bis Ende Mai abgesagt worden.


Pressemitteilung von Donnerstag, 2. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt bietet ab sofort Online-Rückruf-Formular an

Wenn alle Leitungen belegt sind, ruft das Zuweisungsteam zurück

Kreis Steinfurt. Um die zwei zentralen "Abstrich"-Container zur Testung auf das Coronavirus am Marienhospital in Borghorst und am Mathias-Spital in Rheine aufsuchen zu können, müssen Bürgerinnen und Bürger zuvor einen Termin über die kreiseigene Hotline der Diagnostik-Zuweisung (Tel. 02551-695900) erhalten haben. Das medizinische Personal der Diagnostik-Zuweisung entscheidet nach einem Gespräch, ob ein Test notwendig ist und vergibt entsprechend die Termine.

Personen, die die für das Coronavirus typischen Symptome aufweisen und Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, können die Hotline nutzen, die täglich von 8 bis 15 Uhr zu erreichen ist. Da diese stark nachgefragt wird, kann es allerdings vorkommen, dass zeitweise alle Leitungen belegt sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, bietet der Kreis Steinfurt ab sofort ein Online-Rückruf-Formular für alle an, die niemanden erreicht haben. Wer hier seine Kontaktdaten, Symptome und weitere relevante Angaben einträgt, erhält zwischen 8 und 15 Uhr einen Rückruf von den Hotline-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern. Das Formular steht unter www.kreis-steinfurt.de/corona im Bereich "Allgemeine Hinweise" zur Verfügung.


Pressemitteilung von Dienstag, 31. März 2020 Kreis Steinfurt

Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offene Ganztagsschule entfallen im April kreisweit

Alle Kommunen setzen einheitliche Lösung um

Kreis Steinfurt. Eltern im Kreis Steinfurt müssen im April keine Beiträge für Kindertageseinrichtungen, Tagespflege oder Offene Ganztagsschule zahlen. Kreissozialdezernent Tilman Fuchs und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister werden die vereinbarte Regelung, auf die sich kommunale Spitzenverbände und die Landesregierung verständigt haben, umsetzen. Das war am heutigen Vormittag – vorbehaltlich der notwendigen Beschlüsse in den jeweiligen Gremien – Tenor auf einer gemeinsamen Konferenz.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Landesregierung hatten sich am vergangenen Donnerstag auf einen Kompromiss geeinigt. "Es ist auf Landesebene vereinbart worden, dass die Kommunen für den Monat April auf die Erhebung der Beiträge verzichten. Für die Einnahmeausfälle kommen Kommunen und Land jeweils zur Hälfte auf. Eine Rückerstattung der Beiträge für die letzten beiden Märzwochen hingegen entfällt", erklärt Fuchs und ergänzt: "Darüber hinaus werden den Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, die Beiträge erlassen." Der Sozialdezernent ist froh, dass es zu einer einheitlichen Vereinbarung gekommen ist: "Seit der Schließung der Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege vor zwei Wochen steht die Frage bei den jeweils zuständigen Kommunen im Raum, wie mit den Beiträgen umgegangen werden soll." Fuchs sieht in dem Kompromiss und der einheitlichen Lösung für den Kreis ein gutes Zeichen, dass alle Beteiligten in einer schweren Zeit gemeinsam Verantwortung übernehmen.


Pressemitteilung von Dienstag, 31. März 2020 Kreis Steinfurt

WertArbeit Steinfurt sichert Grundversorgung für Bedürftige

160 Kunden nutzen aktuelles Angebot während der Corona-Krise

Kreis Steinfurt. Mit einem freundlichen Lächeln empfängt der Kunde Jasmin Veit, die ihm in diesen Tagen bestellte Einkäufe mit entsprechendem Sicherheitsabstand an der Haustür übergibt. Als eine von 32 Beschäftigten der WertArbeit, dem Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, beliefert sie in der Corona-Krise bedürftige Kunden mit den notwendigsten Lebensmitteln oder Medikamenten.

Es gibt viele Bürgerinnen und Bürger, die auf die Dienstleistungen angewiesen sind, sagt Martina Ansmann von der WertArbeit: "Im Moment sind wir schwerpunktmäßig für die Personen tätig, die alleine sind und keine Unterstützung von der Familie oder aus der Nachbarschaft erhalten." Ansmann ist Anleiterin und Disponentin im Bereich "haushaltsnahe Dienstleistungen". 160 Kunden werden zurzeit von den Standorten Ibbenbüren und Rheine aus beliefert. Ausgestattet mit der noch vorhandenen Schutzausrüstung übernehmen die Beschäftigten neben Einkäufen und notwendigsten Besorgungen auch Wäschepflege. "Unsere Kunden freuen sich sehr, wenn wir zu ihnen kommen und auch ein paar aufmunternde Worte wechseln. Für viele ist dieser Austausch der einzige Kontakt, den diese Menschen in der jetzigen Krisenphase noch zur Außenwelt haben", berichtet Martina Ansmann über die aktuellen Erfahrungen. Damit die Versorgung auch weiterlaufen kann, wenn eine oder einer aus dem Team Kolleginnen und Kollegen infiziert, hat die WertArbeit die Belegschaft in mehrere Gruppen aufgeteilt, die untereinander keinen Kontakt haben.

Während der Lieferdienst gut nachgefragt wird, verzeichnet das Sozialunternehmen an anderer Stelle einen deutlichen Rückgang der Aufträge. Die Disponentin erklärt den Grund dafür: "Um die Kunden und Beschäftigten zu schützen und das Risiko der Ansteckung zu minimieren, haben wir alle nicht lebensnotwendigen Aufträge wie Fenster- und Wohnungsreinigungen oder leichte Gartenarbeiten ausgesetzt bzw. verschoben. Viele Kunden sagen die nicht notwendigen Aufträge auch von sich aus ab und verzichten im Moment auf die Dienstleistungen."

Dass sich die Beschäftigten, so wie viele andere in der Pflege und Betreuung Tätigen, jeden Tag der Gefahr der Ansteckung aussetzen, sei ihnen bewusst, sagt Bernd Moorkamp, Geschäftsführer der WertArbeit, und lobt das Engagement: "Ich habe sehr großen Respekt, dass sich unsere Beschäftigten jeden Tag dieser Herausforderung und sich damit in den Dienst der Gesellschaft stellen. Das ist nicht selbstverständlich."

Zur Information:
Das im Jahr 2014 gegründete Sozialunternehmen verfolgt das Ziel neue Beschäftigungsfelder zu erschließen und zusätzliche Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose und Menschen mit Handicap zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter des Kreises Steinfurt und zahlreichen freien Trägern konnten in den letzten Jahren mehr als 40 neue Arbeitsplätze für die Zielgruppe geschaffen werden. Mehr als 140 Langzeitarbeitslose erhielten so, bei einer durchschnittlichen Verweildauer von zwei Jahren, ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis und konnten im Rahmen der Öffentlich geförderten Beschäftigung stabilisiert und qualifiziert werden. 91 Beschäftigte konnten anschließend in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden und arbeiten nun zum Beispiel in ambulanten Pflegediensten, stationären Alteneinrichtungen oder in der Reinigungsbranche. Mit einer Vermittlungsquote von 65 Prozent gehört die WertArbeit Steinfurt damit zu den erfolgreichsten Sozialunternehmen in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zu den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der WertArbeit gibt es unter www.wertarbeit-steinfurt.de


Pressemitteilung von Dienstag, 31. März 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab des Kreises Steinfurt ordnet Isolation für Emsdettener St. Josef-Stift an

Pflegekräfte sind im Haus Lindenhof untergebracht

Kreis Steinfurt. Das St. Josef-Stift in Emsdetten befindet sich jetzt in Isolierung. Das hat der Krisenstab des Kreises Steinfurt entschieden und gemeinsam mit dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Emsdetten umgesetzt. "Die Zusammenarbeit ist sehr gut", sagt Dr. Karl-Heinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt. Sechs Bewohnerinnen und Bewohner sind bisher erkrankt. Außerdem sind fünf Pflegekräfte positiv auf das Coronavirus getestet worden, wovon zwei bereits wieder gesund sind.

Die erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jetzt in häuslicher Isolation.

Die gesunden Pflegekräfte übernachten im Haus Lindenhof und werden von dort zur Arbeit ins St. Josef-Stift gefahren. Diejenigen von ihnen, die sich dort um die Erkrankten kümmern, sind im Haus Lindenhof getrennt von denjenigen untergebracht, die die Gesunden im St. Josef-Stift versorgen.

Auch in dem Altenwohnheim gilt diese strikte Trennung von Infizierten und Nicht-Infizierten: Die positiv Getesteten sind im obersten Stockwerk untergebracht und verlassen dieses nicht. Von diesem Bereich zu dem darunterliegenden für die Gesunden gelangen die Pflegekräfte nur über eine Schleuse.

All diese Maßnahmen dienen dem Ziel, zu verhindern, dass sich weitere Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte infizieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 31. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: „Abstrich“-Container ausschließlich nach Terminvergabe durch Kreis-Hotlines aufsuchen

Kein Test ohne Termin

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt weist erneut eindringlich darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger die zwei zentralen "Abstrich"-Container zur Testung auf das Coronavirus am Marienhospital in Borghorst und am Mathias-Spital in Rheine ausschließlich nach Terminvergabe durch die kreiseigenen Hotlines aufsuchen können. Das an den Hotlines eingesetzte medizinische Personal muss die Notwendigkeit zur Testung auf Basis der RKI-Vorgaben feststellen – ansonsten wird kein Test durchgeführt! Dieses Vorgehen ist notwendig, um insbesondere den Menschen einen Test zu ermöglichen, die diesen besonders dringend benötigen und um die zu testenden Personen besser über den Tag zu verteilen. Dieses Verfahren vermeidet auch unnötige und infektionsgefährdende Menschenansammlungen an den Abstrich-Containern. Beide Container sind täglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Personen, die die für das Coronavirus typischen Symptome aufweisen und Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, haben die Möglichkeit, unter der Nummer 0 25 51 / 69 – 59 00 Kontakt mit dem Kreis aufzunehmen. Diese Hotline ist täglich von 8 bis 15 Uhr zu erreichen. Bürgerinnen und Bürger, die sich unsicher sind, ob sie die Voraussetzungen für einen Test erfüllen, können die Nummer 0 25 51 / 69 – 28 25 wählen, die täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotlines entscheiden dann, ob ein Test notwendig ist und vergeben entsprechend die Termine.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

"Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Corona: Einblick in die tägliche Arbeit des Krisenmanagements des Kreises Steinfurt

Kreis Steinfurt. Seit Beginn der Corona Pandemie ist im Steinfurter Kreishaus nichts mehr wie zuvor. In der Kreisverwaltung an der Tecklenburger Straße laufen alle Fäden des Krisenmanagements für die 24 kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen. Wie sieht das konkret aus? Wir nehmen Sie mit auf eine kurze Tour durch den Sitzungstrakt im Kreishaus, wo jetzt der Krisenstab, das Lagebüro und das so genannte Ermittlungs- und Tagebuchteam eingerichtet sind.

Die gesamte Pressemitteilungen finden Sie hier.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Landrat zieht Termin fürs Konjunkturgespräch wegen Corona-Pandemie vor

Auswirkungen für Wirtschaft im Mittelpunkt | Telefonkonferenz statt Treffen

Kreis Steinfurt. Aus aktuellem Anlass hat Landrat Klaus Effing den Termin zum Konjunkturgespräch vorgezogen. Effing und Birgit Neyer, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt), werden sich schon am kommenden Freitag, 3. April, mit Vertretern der Agentur für Arbeit Rheine, der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, der IHK Nord Westfalen und der Volksbanken und Sparkassen im Kreis austauschen. Ursprünglich war das nächste Gespräch für Mai vorgesehen.

Grund für den vorgezogenen Termin ist die Corona-Pandemie, die auch die Wirtschaft im Kreis Steinfurt rasant verändert. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Auswirkungen sowie Wege aus dieser Krise.  "Wir alle haben das Ziel, die Unternehmen im Kreis Steinfurt gut durch diese schwere Zeit zu führen, Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftlichen Folgen zu mildern", macht Landrat Klaus Effing deutlich. Erstmals seit der Einführung im Jahr 2009 – im Zuge der damaligen Finanzkrise – wird das Konjunkturgespräch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie via Telefonkonferenz geführt.

Alle Beteiligten halten Unternehmen und Betriebe fortlaufend über die aktuellen Angebote und Hilfen zur Corona-Krise auf ihren Internetseiten auf dem Laufenden. Die WESt informiert auf der Internetseite www.westmbh.de. Außerdem beantwortet ein eigens dafür eingerichtetes Team der WESt Fragen von Unternehmern und Selbstständigen. Es ist zu erreichen von montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr, Telefon 02551 69 2700 oder per E-Mail an info@westmbh.de.


Pressemitteilung von Freitag, 27. März 2020 Kreis Steinfurt

Solidarität in der Not: Krisenstab des Kreises Steinfurt organisiert kreisweite Verteilung von Schutzausstattung

Pflegedienste erhalten Masken, Kittel und Handschuhe

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt verteilt kreisweit Schutzausstattung für ambulante und stationäre Pflegedienste im Kreisgebiet. In den sogenannten "Care-Paketen" befinden sich Atemschutzmasken, die das Land NRW an die Kreise zur Verteilung gegeben hat, und zudem Tausende weitere Masken, Schutzkittel und Handschuhe, die der Kreis Steinfurt aus seinem Rettungsdienstlager abgibt. Unbürokratisch und schnell erhalten so rund 100 Einrichtungen, die bei einer Abfrage einen besonders ausgeprägten Mangel gemeldet haben, Schutzausstattung.

"Auch mit diesen Maßnahmen leisten wir einen Beitrag, die Infektionsketten zu unterbrechen", sagt der Leiter des Krisenstabs, Dr. Martin Sommer. Bei allem, was der Krisenstab unternehme, gehe es darum, in Notsituationen möglichst umfassend zu helfen und in vielerlei Hinsicht vor die Lage zu kommen. "Wir verbessern vor allem den Schutz der Risikozielgruppen wie ältere und pflegebedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger", so die Leiterin des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege, Roswitha Reckels.

Der Krisenstab vertraut in dem Zusammenhang auf die aktuelle Zusage der Kassenärztlichen Vereinigung, die Hausarztpraxen ebenfalls kurzfristig mit Schutzkleidung und Atemschutzmasken zu versorgen. Weitere Bedarfe an Schutzausstattung, beispielsweise von Physiotherapie-Praxen, versucht der Krisenstab des Kreises Steinfurt zu erfüllen, sobald weiteres Material zur Verfügung steht.


Pressemitteilung von Donnerstag, 26. März 2020 Kreis Steinfurt

Apotheken im Kreis Steinfurt können selbst Desinfektionsmittel herstellen - Krisenstab organisiert Kanister und vermittelt Kontakte

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat Strukturen geschaffen, dass Apotheken im Kreisgebiet zügig Desinfektionsmittel herstellen können, um dieses an Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verteilen. Voraussichtlich ab Samstag, 28. März, können Arztpraxen etc über die Apotheken im Kreisgebiet Desinfektionsmittel erhalten. "Über diesen Erfolg freue ich mich sehr, damit können wir ungewöhnlich schnell helfen", sagt Amtsapothekerin Dr. Silke Vortherms.

Der Krisenstab hat Kontakte zu Brennereien hergestellt: Apothekerinnen und Apotheker können jetzt bei der Destillerie Dwersteg in Steinfurt-Borghorst sowie bei der Kornbrennerei C. Langemeyer in Mettingen Ethanol bekommen, aus dem Desinfektionsmittel zum Großteil bestehen. Dieses Ethanol wird dann in den Apotheken zum Endprodukt verarbeitet. Zudem verteilt der Krisenstab 5-Liter-Kanister zur Abfüllung der Desinfektionsmittel, die die Apotheken an die Einrichtungen des Gesundheitswesens abgeben können.

Darüber hinaus baut der Krisenstab zurzeit ein nicht öffentliches Online-Portal auf, wo sich Einrichtungen des Gesundheitswesens informieren können, welche Apotheke wieviel Desinfektionsmittel vorrätig hat. Dieses Portal ist ausschließlich für Einrichtungen des Gesundheitswesens gedacht und wird voraussichtlich am morgigen Freitag, 27. März, zur Verfügung stehen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 26. März 2020 Kreis Steinfurt

Landrat Dr. Klaus Effing: „Wir im Kreis Steinfurt stehen zusammen“

Wir erleben eine der größten Bewährungsproben in der über 200jährigen Geschichte des Kreises Steinfurt.

Ich bin mir sicher: In einigen Monaten werden wir zurückschauen auf einen Teil des Jahres 2020, der all unsere Kräfte gefordert haben wird und der uns zu einer noch stärkeren Gemeinschaft hat werden lassen.

Die Corona-Pandemie werden wir im Kreis Steinfurt gemeinsam bewältigen. Es wird eine Zeit dauern, bis die akute Gefährdung vorüber ist. Die allermeisten Menschen im Kreis Steinfurt, Sie alle, verhalten sich vorbildlich! Durch die für uns ungewohnte soziale Distanz helfen Sie alle mit, die Infektionsketten zu brechen und den Infektionsverlauf deutlich zu verlangsamen. Dies ermöglicht unseren Ärztinnen und Ärzten, den Pflegerinnen und Pflegern in unseren medizinischen Einrichtungen, den Polizisten und Polizistinnen und den Rettungsdiensten, sich gut und intensiv um die erkrankten Menschen zu kümmern. Wir werden steigende Zahlen an infizierten Menschen sehen, und wir müssen uns darauf einstellen, dass auch Menschen im Kreis Steinfurt an dem Coronavirus sterben werden.

Der Kreis Steinfurt ist bestmöglich aufgestellt! Wir sind – so nennen wir es im Krisenstab – "vor der Lage". Das heißt, wir sind so schnell, umsichtig und professionell, dass wir jetzt bereits Vorbereitungen abgeschlossen haben, um einer großen Anzahl erkrankter Menschen wirksam zu helfen bzw. Entlastung zu schaffen. Unser Fieberlazarett in Laer (200 Plätze), unser Pflegelazarett in Lengerich (150 Plätze), die Verdreifachung der Beatmungsplätze auf rund 150, der finanzielle Kreis-Schutzschirm für unsere Krankenhäuser, das von der Kreispolitik zur Verfügung gestellte Budget von 6 Mio. €, die Zentralisierung der Herstellung von Desinfektionsmitteln, der zusätzliche Einkauf von Schutzausstattung für die Arztpraxen und Krankenhäuser und viele weitere Maßnahmen schützen die Menschen im Kreis Steinfurt. Hoch engagierte Frauen und Männer der Rettungsdienste, bei den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen, in den Krankenhäusern, in den Arztpraxen, in den Apotheken, bei den Pflegediensten, im Lebensmittelhandel, bei den Lieferdiensten und vielen anderen Institutionen sind für unsere 450.000 Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Steinfurt da.

In der Kreisverwaltung Steinfurt selbst haben wir weite Teile der Verwaltung bereits direkt zu Beginn der Krise umgebaut. Zurzeit arbeiten rund 300 unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Wir werden die Corona-Pandemie bewältigen, wir werden uns gemeinsam gegen das Virus wehren und es in Schach halten. Und ich bin mir sicher, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ganzen Erde in den nächsten Monaten wirksame Impfungen und Medikamente entwickeln werden.

Wenn wir diese Krise überwunden haben, werden wir mit genauso viel Energie die wirtschaftlichen Schäden beseitigen. Dies wird einige Zeit dauern, aber ich bin mir sicher, auch dies wird schneller gelingen, als wir es uns heute vorstellen.

Liebe Kreis Steinfurter, mit großer Freude sehe ich einmal mehr, wie groß Ihre Hilfsbereitschaft in diesen schweren Wochen ist. Vielen Dank auch dafür!

Ich bin ganz fest davon überzeugt: Mit Nächstenliebe, Umsicht, Besonnenheit, Demut und der uns eigenen münsterländischen Souveränität und Entschlossenheit werden wir diese große Herausforderung bewältigen!

Dr. Klaus Effing
Landrat


Pressemitteilung von Mittwoch, 25. März 2020 Kreis Steinfurt

„go-digital“: WESt weist auf neues Fördermodul des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hin

Unterstützung beim Homeoffice für gewerbliche Unternehmen und Handwerk

Kreis Steinfurt. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung für die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen erhalten – und zwar durch das Förderprogramm "go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Darauf weist die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt) hin. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass die Unternehmen und Betriebe weniger als 100 Beschäftigte haben und deren Jahresbilanzsumme unter 20 Millionen Euro liegt.

Den Unternehmen und Betrieben wird im Rahmen des Programms "go-digital", das externe Beratung fördert, ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen angeboten. Hierfür ist ein nach Angaben des BMWi spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vorgesehen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten von einem maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Antrag und die Abwicklung erfolgen über ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen.

Von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware, deckt der neue Förderbaustein unterschiedliche Leistungen ab. Auf der Internetseite des BMWi (www.bmwi.de) gibt es unter dem Stichwort "go-digital" eine Beraterlandkarte, mit der Betriebe ein Beratungsunternehmen aus der Region finden können. Aufgrund der aktuellen Lage soll die Bewilligung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns nach Angaben des Projektträgers EURONORM innerhalb von zwei Tagen erfolgen können. Ein Link zum Förderprogramm ist auf der Internetseite der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt www.westmbh.de zu finden.


Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Corona-Krise: Laborkapazitäten begrenzt – längere Wartezeiten auf Test-Ergebnisse

Kreis Steinfurt. Den Kreis Steinfurt erreichen derzeit einige Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger, die sich einem Corona-Test unterzogen haben und nun auf ihr Ergebnis warten.

"Die Kapazitätsgrenzen der Labore sind erreicht", erklärt hierzu Tilman Fuchs, Sozial- und Gesundheitsdezernent des Kreises Steinfurt. Mittlerweile kann es einige Tage dauern, bis die Ergebnisse dem Kreis zugeleitet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ermittlungs-Teams geben diese dann schnellstmöglich weiter, wobei die positiven Ergebnisse (das bedeutet, dass der Corona-Virus nachgewiesen wurde) vorrangig bekannt geben werden. Negative Ergebnisse werden vom Kreis dann mitgeteilt, wenn die Tests an den Abstrichzentren in Steinfurt oder Rheine durchgeführt wurden.

"Für die Betroffenen ist es natürlich sehr unbefriedigend, so lange warten zu müssen", weiß Fuchs. Leider sei dies aber nun dem Ausmaß der Krise geschuldet. Der Kreis-Dezernent weist in diesem Zusammenhang noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass alle, die noch keine Mitteilung über ein Testergebnis erhalten haben, sich isoliert aufhalten und die Hygieneregeln sorgfältig einhalten müssen.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt richtet Hotline zur Zuweisung von Not-Pflegeplätzen ein

Für nicht infizierte Pflegebedürftige

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt richtet unter der Telefonnummer 0 25 51 / 69 - 59 10 im Rahmen der aktuellen Corona-Entwicklungen eine Hotline für die Zuweisung eines Not-Pflegeplatzes ein. Das Amt für Soziales, Pflege und Gesundheit des Kreises Steinfurt koordiniert über diese Hotline Zuweisungen zu stationären Not-Pflegeplätzen, wenn dringende Bedarfe im Rahmen der Covid19-Pandemie entstehen. Melden können sich Pflegebedürftige oder Angehörige, wenn eine bestehende pflegerische Versorgung von professionellen Pflegediensten zuhause nicht mehr sichergestellt werden kann. Die Pflegeplätze können zugewiesen werden in bereits bestehende Pflegeheime oder in das temporäre "Pflegelazarett" in Lengerich, das der Kreises Steinfurt zurzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe in der LWL-Klinik in Lengerich errichtet.

Die Hotline ist ab Samstag, 21. März, an sieben Tagen in der Woche erreichbar von 8 bis 20 Uhr.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Polizei und Ordnungsämter ahnden Verstöße gegen Auflagen konsequent

Wer „Coronapartys“ feiert oder die Quarantäne verlässt, macht sich strafbar

Kreis Steinfurt. Die Polizei und die Ordnungsämter im Kreis Steinfurt zeigen verstärkt Präsenz, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Das gilt erstens für die in den Allgemeinverfügungen der Kommunen festgehaltenen Veranstaltungsverbote: Personen, die an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel teilnehmen oder diese veranstalten, machen sich strafbar. Das gilt beispielsweise für "Coronapartys" oder für ein Treffen in einer größeren Gruppe im Park. Ordnungsbehörden und Polizei werden entsprechende Verstöße gegen die Allgemeinverfügung durch Verwaltungszwangsmaßnahmen beenden.

Zweitens begehen auch solche Personen eine Straftat, die sich nicht an ihre Isolierungs- oder Quarantäne-Anordnungen halten und das Haus verlassen. Dieses Verhalten wird konsequent von Polizei und Ordnungsämtern nachverfolgt und geahndet. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Quarantäne immer mindestens 14 Tage andauert: Auch, wenn in der Zwischenzeit ein Test auf den Coronavirus negativ ist, bleibt die Quarantäne bis zum 14. Tag bestehen!


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Betrüger geben sich als Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

Umgehend Polizei unter 110 informieren

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt warnt die Bevölkerung vor Personen, die an der Haustür klingeln und behaupten, von der Feuerwehr zu sein und zu überprüfen, ob ausreichend Rauchmelder installiert wurden oder aber erklären, für das Gesundheitsamt Coronavirus-Tests durchzuführen. Letztere sind in echt aussehender Schutzkleidung unterwegs. Beide Personengruppen sind Betrüger, denn es sind weder zurzeit Feuerwehrleute unterwegs, um die Rauchmelder-Pflicht zu überprüfen noch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, um Tests durchzuführen! Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, aufmerksam zu sein, keine ihnen unbekannten Personen in die Wohnung zu lassen und umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 110 zu informieren.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt sagt Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse bis Ende April ab


Pressemitteilung von Donnerstag, 19. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: WESt berät Unternehmer und Selbstständige zu den aktuellen Entwicklungen Beratungsteam telefonisch und online im Einsatz

Kreis Steinfurt. Bei der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) beantwortet jetzt ein eigens dafür eingerichtetes Team Fragen von Unternehmern und Selbstständigen rund um das Coronavirus – telefonisch und online.

Das Beratungsteam ist von montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch unter 02551 69 2700 oder per E-Mail an info@westmbh.de zu erreichen. Außerdem hat die WESt auf ihrer Website unter www.westmbh.de speziell für Unternehmen und Selbstständige relevante Informationen zusammengestellt, die laufend aktualisiert werden, und informiert die Unternehmen im Kreis jede Woche per E-Mail über die aktuellen Entwicklungen.

Auskunft gibt die WESt unter anderem zu wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Coronavirus, zu Kurzarbeit und Quarantäne, zur Liquidität und zu steuerlichen Erleichterungen.

Darüber hinaus steht das Team der Unternehmens- und Gründungsberatung wie gewohnt zur Verfügung:

Helga Reckenfelderbäumer (02551 69 2706, helga.reckenfelderbaeumer@westmbh.de)

Rolf Ruppio (02551 69 2774, rolf.ruppio@westmbh.de) Alexander Kelm (02551 692709, alexander.kelm@westmbh.de) Jan Kemker (02551 692781 jan.kemker@westmbh.de)


Pressemitteilung von Donnerstag, 19. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Pflegelazarett in Lengerich ein

Unterbringung von bis zu 200 nicht infizierten Pflegebedürftigen

Kreis Steinfurt. Die Gefahrenabwehr des Kreises Steinfurt richtet zurzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein Pflegelazarett in der LWL-Klinik in Lengerich ein. Dort stehen ab Samstag, 21. März, um 18 Uhr zunächst 60 Betten für Pflegebedürftige zu Verfügung, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Absicht ist es, dort die pflegerische Versorgung von Menschen sicherzustellen, die sowohl von ihren Angehörigen als auch von professionellen ambulanten oder stationären Pflegediensten nicht mehr versorgt werden können. Die Disposition und Steuerung der Zuweisung wird zentral über die Leitstelle des Kreises Steinfurt erfolgen. "Ich bedanke mich ganz herzlich bei der LWL-Klinik Lengerich für diese Möglichkeit und die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit", zeigt sich Landrat Dr. Klaus Effing erfreut über diese Lösung.


Pressemitteilung von Donnerstag, 19. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt steuert Zugang zu zentralen „Abstrich“-Containern neu

Zweite Hotline ab 20. März eingerichtet

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt betreibt gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zwei zentrale "Abstrich"-Container zur Testung auf den Coronavirus im Kreisgebiet. Die Container am Marienhospital in Borghorst und am Mathias-Spital in Rheine sind täglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Ziel des Kreises ist es, den Zugang zu diesen Containern zukünftig gezielter zu steuern, um die zu testenden Personen besser über den Tag zu verteilen und insbesondere den Menschen einen Test zu ermöglichen, die diesen besonders dringend benötigen. Daher führt der Kreis Steinfurt ab Freitag, 20. März, ein neues Zugangsverfahren ein: Die Notwendigkeit zur Testung in einem der beiden Container kann dann ausschließlich durch zwei verschiedene Hotlines des Kreises festgestellt werden und nicht mehr direkt über den Hausarzt.

Hausärzte haben dann die Möglichkeit, unter der neu eingerichteten Hotline 02551 69 5900 direkt Kontakt mit dem Kreis aufzunehmen oder ihre Patienten an diese Hotline zu verweisen. Das medizinische Personal beim Kreis Steinfurt entscheidet dann auf Basis der RKI-Vorgaben, ob ein Test in einem der Container durchgeführt wird. Für die Hausärzte besteht aber selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, einen Test in ihren eigenen Laboren durchzuführen.

Personen, die die typischen Symptome aufweisen und zusätzlich entweder in einem vom RKI definierten Risikogebiert waren oder Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, können ebenfalls direkt die Nummer 02551 69 5900 wählen, um die Notwendigkeit eines Tests im "Abstrich"-Container feststellen zu lassen. Diese Hotline ist täglich von 8 bis 15 Uhr zu erreichen.

Die bereits vorhandene Hotline des Kreises Steinfurt 02551 69 2825 bleibt auch weiterhin bestehen und ist ab Freitag, 20. März, täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die sich unsicher sind, ob sie die Voraussetzungen für einen Test erfüllt.

Außerhalb der Hotlinezeiten des Kreises ist weiterhin auch die Notdienstnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 zu erreichen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 18. März 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt rät: Polizei informieren, wenn sich Menschen nicht an die Verhaltensregeln halten

Verstoß gegen die Allgemeinverfügung ist strafbar

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt bittet nochmals die Bevölkerung um einen besonnenen Umgang mit Sozialkontakten. Den Krisenstab erreichen Meldungen, dass beispielsweise große Geburtstagsfeiern oder Partys mit vielen Leuten im Kreisgebiet stattfinden. Dies widerspricht den Allgemeinverfügungen der Kommunen. Menschen, denen zurzeit in ihrem Umfeld etwas auffällt, was den Allgemeinverfügungen zuwiderläuft, können die Polizei unter der Nummer 110 informieren.

Strafbar ist auch, die Isolierung, die für Covid-19-Erkrankte ausgesprochen wird, oder die Quarantäne, die für Kontaktpersonen angeordnet wird, vorzeitig zu verlassen. Dabei ist zu beachten, dass die Quarantäne auch dann mindestens 14 Tage andauert, wenn ein zwischenzeitlicher SARS-CoV-2-Abstrich negativ ist. Symptome können nämlich bis zu 14 Tage lang auftreten!


Pressemitteilung von Dienstag, 17. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt ändert Verfahren zur Aufhebung von Quarantäne und Isolierung

Aktuelle Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts

Kreis Steinfurt. Wann Menschen die Quarantäne oder die Isolierung verlassen können, ändert sich jetzt im Kreis Steinfurt. Grund sind aktualisierte Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts

Menschen, die nach jeweils individueller Bewertung der Unteren Gesundheitsbehörde des Kreises Steinfurt in eine 14-tägige häusliche Quarantäne abgesondert werden, dürfen diese erst nach Genehmigung durch die Untere Gesundheitsbehörde wieder verlassen. Treten während der Quarantäne keine Krankheitssymptome auf, wird diese durch die Untere Gesundheitsbehörde aufgehoben werden.

Treten hingegen Symptome auf, wird ein Abstrich auf SARS-CoV-2 durchgeführt. Ist das Ergebnis positiv, wandelt sich die Quarantäne zur Isolierung für mindestens 14 Tage nach Symptombeginn. Weitere Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit dem Erkrankten durch die Untere Gesundheitsbehörde.

Ist das Ergebnis des Abstrichs negativ, wird die Quarantäne dennoch frühestens 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall und Symptomfreiheit aufgehoben. Denn: Auch wenn beispielsweise nach vier Tagen Quarantäne ein Test negativ ist, kann die Erkrankung dennoch bis zum 14. Tag nach Symptombeginn auftreten.

COVID-19-Erkrankte befinden sich in Isolierung und können diese erst 14 Tage nach dem ersten Auftreten der Symptome oder der Entlassung aus dem Krankenhaus (wegen COVID-19) sowie Fieber- und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden innerhalb dieser 14 Tage verlassen.




Informationen für (Haus-)Ärztinnen und Ärzte

Informationen für Arztpraxen finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe - KVWL. Arztpraxen richten Ihre Fragen bitte an die KVWL.
Das aktuelle Telegramm "Handlungsempfehlungen für die Praxis - Stand 03.03.2020" finden Sie hier.
Das Telegramm "Wichtige Informationen zum Coronavirus - Stand 26.02.2020" finden Sie hier.

Infos und Kontakte für Unternehmer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer
(Kurzarbeitergeld, Verdienstausfälle bei Quarantäne, Liqiditätsengpässe, ...)

Agentur für Arbeit – Kurzarbeitergeld
Wie Sie als Unternehmen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit anmelden und was Sie dafür wissen müssen finden Sie im Merkblatt 8a Kurzarbeitergeld oder unter https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus
In diesem Video wird Ihnen anschaulich erklärt, unter welchen Voraussetzungen und wie Sie Kurzarbeitergeld beantragen können: https://www.youtube.com/watch?v=qcYyWXkL6PY
Für die Agentur für Arbeit Rheine wurde folgende Internetseite eingerichtet: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rheine/kug
Für allgemeine Anfragen steht Ihnen der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter den bekannten Telefonnummern der bekannten Ansprechpartner oder unter der allgemeinen Arbeitgeber-Hotline Nummer 0800 4  5555 20 zur Verfügung.

Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist
Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Im Kreis Steinfurt entschädigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.  https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=50337
https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Unternehmen werden bei Liquiditätsproblemen mit verschiedenen Programmen unterstützt.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

IHK zur Finanzierung des Unternehmens bei Liquiditätsengpässen während der Corona Krise
https://www.ihk-nordwestfalen.de/ihk-service/corona/finanzierung-corona-auswirkungen


Selbstständige und Kleinunternehmer können SGB II-Leistungen erhalten

Jobcenter hilft wirtschaftlich schwierige Situation zu überbrücken

Besonders Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Krisensituation aufgrund der Corona-Pandemie hart. Aufträge bleiben weg, Quarantänemaßnahmen werden ergriffen sowie Schulen und Kitas geschlossen. Selbstständige kommen bei der Betreuung ihrer Kinder in Schwierigkeiten und Kleinunternehmer müssen um die Auftragslage und Mitarbeiter bangen. All dies führt dazu, dass sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten können.

Bevor sie vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, haben Selbstständige jedoch die Möglichkeit auch kurzfristig Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu beantragen, sofern die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen vorliegen. Dies können sie im Kreis Steinfurt mit ihrer jeweiligen Kommune vor Ort klären.

Auch wenn die Verwaltungen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit für den Besuchsverkehr geschlossen sein sollten, sind die Mitarbeitenden aber telefonisch erreichbar und beraten die Betroffenen gerne. Aktuelle Regelungen zur Erreichbarkeit entnehmen Sie bitte der Homepage der jeweiligen Kommune.


 

Videos auf dem YouTube-Kanal des Kreises Steinfurt

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Allgemeine Hygienemaßnahmen
Allgemeine Hygienemaßnahmen
Typische Symptome
Typische Symptome
Häusliche Quarantäne
Häusliche Quarantäne
Abstrich von zu Hause
Abstrich von zu Hause
Abstrich am Container
Abstrich am Container



Hilfen bei häuslicher Gewalt

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 08000-116016 ist rund um die Uhr erreichbar.
Hier finden Sie die Broschüre "Häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen" des Runden Tisches Häusliche Gewalt.
Die Frauenberatungsstelle Rheine ist unter 05971/ 800 73 70 erreichbar und unter www.dw-te.de

Informationen zum Kinderschutz

Sorgentelefon Kreis Steinfurt nun täglich erreichbar

Zusätzliche Sprechzeiten angesichts der Corona-Pandemie
Auch das Sorgentelefon des Kreises Steinfurt wird zur Zeit von vielen Menschen kontaktiert, die über ihre Sorgen und Ängste wegen der Corona-Krise sprechen möchten.
Um für möglichst viele Menschen erreichbar zu sein, hat das Sorgentelefon seine Sprechzeiten erheblich ausgeweitet. Ab sofort sind wir zusätzlich zu den üblichen Sprechzeiten täglich, das heißt
von montags bis sonntags von 19:00 – 22:00 Uhr erreichbar unter Telefon: 05451 - 3040.
Die ehrenamtlichen Mitglieder des Sorgentelefons wollen damit ihren Beitrag dazu leisten, den Menschen, deren Leben nicht zuletzt aufgrund der reduzierten persönlichen Kontakte sehr eingeschränkt ist, Hilfe zu geben.
Unsere die tägliche Abendsprechstunde sind wir außerdem erreichbar: Montags und dienstags von 9:00 – 12:00 Uhr sowie donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr.


Auch der Kreis Steinfurt selbst betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Die Telefonseelsorge Münster ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 erreichbar.


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