Eingeschränkte Öffnung der Kreisverwaltung – Infos zum Notbetrieb und Erreichbarkeit

Informationen Coronavirus

Der Kreis Steinfurt gibt Informationen und Hinweise zum Coronavirus - Hotline geschaltet!

 

Informationen zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen (Wiederaufnahme nach Krankheit)

Informationen für Reiserückkehrer

Informationen zur Corona-Warn-App

Hinweise zu Feiern von Abitur- und Abschlussjahrgängen

Download Plakat "Allgemeine Hygienehinweise" (PDF) / Download Tischaufsteller (PDF)

Hinweise zum Sorgentelefon Kreis Steinfurt / Hilfen bei häuslicher Gewalt / Kinderschutz / Notfallnummern

FAQ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu aktuellen Maßnahmen

Die Krankheit Corona-Virus in Leichter Sprache


Die Notfall- und Nachrichten-App (kurz: NINA) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert über wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen. Erhältlich ist die kostenlose App hier.


Bitte auf dem Handy für alle Inhalte weiter nach rechts scrollen!

Hotlines/Telefonnummern

Allgemeine Hotline
02551 69 2825
montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr
an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr
Zugang zum Abstrich-Container in Steinfurt
(nur bei Vorliegen der Voraussetzungen nach RKI)
02551 69 5900
Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr
Reiserückkehrer
Die Coronaeinreiseverordnung in der Fassung vom 1. Juli 2020 ist hier hinterlegt. Informationen für Reiserückkehrer finden Sie auf der Website des Landes NRW.
Ein Rückrufformular können Sie hier ausfüllen.
02551 69 5930
täglich von 10 bis 15 Uhr
Seelsorge-Hotline
02551 69 2830
montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 Uhr und
freitags von 8 bis 13 Uhr
Corona-Warn-App
0800 7540001 https://www.coronawarn.app/de/ oder
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app
Bürgertelefon Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
0211 9919 1001
montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr

Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: BZgA. Hier gibt es auc Hinweise in verschiedenen Sprachen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat dazu außerdem Videos auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht.

Aktuelle Informationen über das Coronavirus finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Eine interaktive Seite für nicht-medizinische Einsatzkräfte mit den Schlüsselfragen bei Erstkontakt gibt es hier.


    Allgemeine Hinweise/Formulare/Merkblätter


    Im Falle des Auftretens von Symptomen sollten Betroffene zunächst telefonisch ihre Hausarztpraxis kontaktieren und das weitere Vorgehen mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin absprechen. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten (nachts und am Wochenende) sollte die Nummer des Kassenärztlichen Notdienstes 116 117 kontaktiert werden.

    Die Notrufnummer des Rettungsdienstes 112 sollte nur in wirklichen gesundheitlichen Notfallsituationen gewählt werden!

    Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" (auch Zahlen der Vortage) sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier


    Pressemitteilung von Freitag, 10. Juli 2020 Kreis Steinfurt

    1355 Personen im Kreis Steinfurt bisher nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – 13 Infizierte zurzeit in Isolierung – 1258 Menschen sind wieder gesund

    Kreis Steinfurt. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt liegt mit Stand von Freitag, 10. Juli, 10 Uhr, bei 1355 (Vortag: 1355) – das entspricht rund 303 (303) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. 1258 (1258) Personen hiervon sind wieder gesund.

    Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 84 (84). (Die Anzahl der Verstorbenen kann in der Landesstatistik abweichen, da dort nur die mit SARS-CoV-2 infizierten Todesfälle mit einem labortechnisch gesicherten Ergebnis gezählt werden. Der Kreis Steinfurt dagegen zählt auch Verstorbene, bei denen das Virus nicht labortechnisch gesichert werden konnte, aber der Krankheits- und Sterbeverlauf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen und dies auch in der ärztlichen Todesbescheinigung so benannt ist.)

    Aktuell befinden sich 13 (13) Infizierte in der Isolierung.

    In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

    In Altenberge: 0 Personen (0)
    In Emsdetten: 1 Person (1)
    In Greven: 0 Personen (1)
    In Hopsten: 0 Personen (0)
    In Hörstel: 0 Personen (0)
    In Horstmar: 0 Personen (0)
    In Ibbenbüren: 0 Personen (0)
    In Ladbergen: 0 Personen (0)
    In Laer: 0 Personen (0)
    In Lengerich: 0 Personen (0)
    In Lienen: 1 Person (1)
    In Lotte: 5 Personen (5)
    In Metelen: 0 Personen (0)
    In Mettingen: 1 Person (1)
    In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
    In Nordwalde: 0 Personen (0)
    In Ochtrup: 0 Personen (0)
    In Recke: 4 Personen (4)
    In Rheine: 1 Person (1)
    In Saerbeck: 0 Personen (0)
    In Steinfurt: 0 Personen (0)
    In Tecklenburg: 0 Personen (0)
    In Westerkappeln: 0 Personen (0)
    In Wettringen: 0 Personen (0)

    Wichtiger Hinweis: Das Land hat das Meldesystem umgestellt. Es ist nicht auszuschließen, dass die Vortageszahlen nachträglich statistisch noch bearbeitet werden und es daher zu Abweichungen kommt.


    Pressemitteilung von Freitag, 3. Juli 2020 Kreis Steinfurt

    Kommissarischer Landrat Dr. Sommer im Austausch mit Windmöller & Hölscher

    Kreis Steinfurt spricht mit verschiedenen Akteuren, um Lage nach Hochphase der Coronavirus-Pandemie zu bewerten

    Kreis Steinfurt. Kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer war jetzt beim Lengericher Unternehmen Windmöller & Hölscher zu Gast, um sich mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Vutz über die vergangenen Wochen während der Coronavirus-Pandemie auszutauschen. Im Zuge des Masterplans Corona sucht der Kreis Steinfurt zurzeit den Austausch mit den verschiedensten Akteuren aus dem Kreisgebiet, um möglichst zielgenau auf die Folgen der Pandemie reagieren zu können, und hatte beispielsweisen schon zu einem Treffen mit den Hoteliers aus dem Kreis eingeladen.

    Dr. Vutz berichtete unter anderem von einer digitalen Messe, die Windmöller & Hölscher Ende Juni durchgeführt hatte. Da das gewohnte Messeleben aufgrund der Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden kann, hatte das international agierende Unternehmen so eine alternative Möglichkeit geschaffen, seine neuen Produkte vorzustellen. An zwei Tagen nahmen über 2000 Kunden weltweit live an der Messe teil. "Windmöller & Hölscher ist ein gutes Beispiel dafür, wie innovativ viele Unternehmen im Kreis Steinfurt mit der Krise umgehen. Auch in der Kreisverwaltung haben wir die neuen Herausforderungen genutzt, um unsere Digitalisierungs-Strategie weiter voranzutreiben", erklärte Dr. Sommer.

    Mit Blick auf den immensen Bedeutungszuwachs von Video-Konferenzen in den vergangenen Wochen prognostizierte Dr. Vutz für sein Unternehmen, dass auch nach der Krise vermehrt Meetings digital stattfinden werden. Dennoch sei der FMO und damit eine gute Anbindung ein entscheidender Standortfaktor für Windmöller & Hölscher, da der persönliche Kontakt mit internationalen Partnern nicht in Gänze durch digitale Formate ersetzt werden könne.

    Der Krisenstab des Kreises hatte das Lengericher Unternehmen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie als systemrelevant eingestuft, weil es Maschinen entwickelt, die unter anderem in der Herstellung von Verpackungen für Lebensmittel, Haushaltswaren und Medizinprodukte eingesetzt werden.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 1. Juli 2020 Kreis Steinfurt

    Krisenstab Kreis Steinfurt: bei Tönnies Tätige sollen sich melden

    Umsetzung einer Allgemeinverfügung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

    Kreis Steinfurt. Menschen, die im Kreis Steinfurt wohnen und zwischen dem 3. und 17. Juni an mindestens einem Tag auf dem Betriebsgelände der Firma Tönnies am Standort In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück tätig waren, werden gebeten, sich beim Kreis Steinfurt unter der Telefonnummer 0 25 51 / 69 – 59 59 (montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr) zu melden. Das gilt unabhängig davon, ob sie unmittelbar bei der Firma, einem Subunternehmer oder einer Leiharbeitsfirma angestellt sind oder für diese tätig waren. Hiermit setzt der Krisenstab des Kreises Steinfurt eine Allgemeinverfügung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales um, wonach Testungen auf das Coronavirus sowie unter Umständen Quarantäne für diesen Personenkreis vorgesehen sind. Ziel ist es, mögliche Infektionsketten, die aus dem Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies resultieren, zu unterbrechen.


    Pressemitteilung von Dienstag, 30. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Finanzspritze für ehrenamtliches Engagement in der Corona-Krise

    Frist zur Einreichung von Anfragen bis zum 17. Juli verlängert

    Kreis Steinfurt. Auch weiterhin besteht für Ehrenamtliche die Möglichkeit, Kosten, die im Rahmen der Corona-Krise zusätzlich entstanden sind, geltend zu machen. Das Land NRW hat zu diesem Zweck insgesamt eine Million Euro bereitgestellt. Der Kreis Steinfurt hat hiervon 25.000 Euro erhalten und möchte diese Mittel nun an Initiativen, Vereine und Freiwilligenagenturen aus dem Kreis Steinfurt weitergeben.

    Da das Budget noch nicht ausgeschöpft ist, können Interessierte ihre Anfrage mit entsprechenden Erläuterungen und Nachweisen (Rechnungen etc.) noch bis zum 17. Juli 2020 per Mail an ronja.deboer@kreis-steinfurt.de richten. Wichtig ist hierbei, dass eine Auszahlung an private Personen ausgeschlossen ist, die jeweilige Freiwilligenagentur, Initiative oder Verein muss also offiziell organisiert sein. Es können entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 berücksichtigt werden. Laufende Betriebs- und Personalkosten können nicht geltend gemacht werden. Gleiches gilt für Kosten für Miete, Wasser und Strom, es sei denn, sie sind pandemiebedingt zusätzlich entstanden.

    Der Kreis Steinfurt wird die Mittel nach Prüfung gleichmäßig an die Agenturen/Initiativen/Vereine verteilen, die nach Vorgaben des Landes NRW berechtigt sind. Für weitere Fragen steht Ronja de Boer, Stabsstelle Landrat, Telefon 02551/69-2163, zur Verfügung.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 24. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: Kreis Steinfurt unterstützt Nachbarkreis bei Pandemiebekämpfung

    Krisenstab schafft Kapazitäten im Fieberlazarett in Laer / Zeichen der Solidarität

    Kreis Steinfurt/Laer. Im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen bei der Firma Tönnies hat der Kreis Steinfurt zugesagt, Betroffene aus dem Kreis Warendorf im Fieberlazarett in Laer aufzunehmen. Die Bezirksregierung Münster hatte zuvor um Unterstützung bei deren Unterbringung gebeten. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt richtet nun – nach Absprache mit und Zustimmung der Gemeinde Laer - das zwischenzeitlich inaktive ehemalige Krankenhaus her. Die Kosten dieser Unterstützungsmaßnahme trägt das Land Nordrhein-Westfalen.

    "Dank unserer vorausschauenden Vorarbeit im April können wir das seinerzeit eingerichtete Fieberlazarett in Laer schnell reaktivieren, um unseren Nachbarkreisen bei der Pandemiebekämpfung effizient zu helfen", sagt der kommissarische Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer.

    Vor dem Hintergrund der Landesvorgaben müssen die betroffenen Menschen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf nach jeweiligem Status – infiziert oder Kontaktperson – getrennt untergebracht werden. Dafür werden Unterbringungsmöglichkeiten benötigt, die in diesem Umfang vor Ort nicht vorhanden sind. Das Fieberlazarett Laer wird angesichts der geringen Fallzahlen im Kreisgebiet vom Kreis Steinfurt selbst aktuell nicht benötigt.

    Nähere Informationen – etwa, wie viele Personen in Laer versorgt werden sollen und wann sie dort eintreffen - liegen dem Kreis Steinfurt noch nicht vor.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 24. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Kreisdirektor erinnert an Corona-Schutzmaßnahmen: Hände waschen, Abstände einhalten, Alltagsmaske tragen!

    Diszipliniertes Verhalten der Bevölkerung hat positive Auswirkungen auf Infektionsentwicklungen im Kreis

    Kreis Steinfurt. Mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen weist Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt darauf hin, weiterhin Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sowie einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. "Im Sinne der eigenen Gesundheit und um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, ist es nach wie vor notwendig, regelmäßig Hände zu waschen, Abstände zu Mitmenschen von 1,50 m zu halten und dort, wo der Abstand nicht möglich ist, eine Alltagsmaske zu tragen", betont Sommer. "Diese ergriffenen und von der Bevölkerung in den vergangenen Monaten eingehaltenen Maßnahmen haben sich bewährt. Das disziplinierte Verhalten der Bürgerinnen und Bürger hat im Kreis Steinfurt zu einem günstigen Infektionsgeschehen mit aktuell 12 Erkrankten geführt", beschreibt der Kreisdirektor die gute Lage im Kreis Steinfurt. Derartige Maßnahmen seien zurzeit die einzigen Möglichkeiten, sich und andere gegen eine Infizierung zu schützen.


    Pressemitteilung von Montag, 22. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Kreis Steinfurt hilft dem Kreis Gütersloh

    Ehrenamtliche von DRK und DLRG in Ostwestfalen

    Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt unterstützt den Kreis Gütersloh mit ehrenamtlichen Helfern. Neun Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes waren bereits mit drei Fahrzeugen am Wochenende im Einsatz, 14 Kräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sollen morgen mit sieben Fahrzeugen nach Ostwestfalen fahren. Die Ehrenamtlichen werden die Abstrich-Teams vor Ort unterstützen.

    Kreisdirektor Dr. Martin Sommer dankt den hiesigen Hilfsorganisationen für ihren Einsatz in Gütersloh: "Ich freue mich, dass die Hilfsorganisationen im Kreis Steinfurt erneut ihre großartige Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen und sich für den mehrtägigen Einsatz bereit erklärt haben. Wenn möglich, helfen wir gerne in anderen Kreisen aus." Angesichts der dramatischen Corona-Infektionswelle hatte der Krisenstab des Kreises Gütersloh auswärtige Unterstützung angefordert. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hatte in diesem Zusammenhang die Münsterlandkreise und die Stadt Münster um Hilfe gebeten.


    Pressemitteilung von Freitag, 19. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Wichern Grundschule Nordwalde: Alle weiteren Corona-Tests negativ

    Insgesamt drei Kinder infiziert – „Sofortige Isolierung der Kontaktpersonen hat sich bewährt“

    Kreis Steinfurt/Nordwalde. Das schnelle Handeln von Gemeinde Nordwalde, Schule und Krisenstab des Kreises hat sich bewährt: Nachdem in der vergangenen Woche zwei Schüler der Wichern Grundschule Nordwalde positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, wurden sogleich alle Kontaktpersonen in Quarantäne verwiesen und Tests durchgeführt. Ein weiteres Kind hatte ebenfalls ein positives Ergebnis, bei allen anderen Kontaktpersonen (22 Schüler und 4 Lehrer) konnte das Virus nicht nachgewiesen werden.

    "An diesem Beispiel ist gut erkennbar, dass es sich bewährt, in festen Gruppen zu unterrichten und möglichst wenig Kontakte zwischen Gruppen zuzulassen", erläutert Tilman Fuchs, Gesundheits- und Schuldezernent des Kreises Steinfurt. Zwei infizierte Kinder an der Wichern Schule sind in der vergangenen Woche, als der Regelbetrieb noch nicht lief, aufgefallen. Die Kontaktpersonen waren gut zu identifizieren. Zügig konnte die Gesundheitsbehörde beim Kreis Steinfurt die notwendigen Maßnahmen einleiten, um das Infektionsgeschehen schnell einzudämmen.

    Tilman Fuchs macht deutlich, dass punktuelle Corona-Ausbrüche in den nächsten Monaten vermutlich zum Schul-Alltag gehören, vor allem wenn nach den Ferien möglicherweise alle Schulen und Kitas wieder in den Regelbetrieb gehen werden. "Es geht darum, das Infektionsgeschehen weiter zu kontrollieren und gleichzeitig Bildungsangebote aufrecht zu erhalten", so Fuchs. In diesem Spannungsfeld sei es wichtig, sehr genau zu prüfen, welche Schritte einzuleiten sind, um beides gut zu verbinden: erfolgreiche Infektionsschutzmaßnahmen und ein breites Betreuungs- und Bildungsangebot. "Dies ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung", weiß der Kreis-Dezernent.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 17. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Wichern Grundschule Nordwalde: Drei Schüler mit dem Coronavirus infiziert

    Kreis-Dezernent Tilman Fuchs: „Beschulung in festen Gruppen ist der richtige Weg“

    Kreis Steinfurt/Nordwalde. In der Wichern Grundschule Nordwalde sind drei Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Fälle davon sind bereits Ende vergangener Woche aufgefallen, als der Regelbetrieb in der Schule noch nicht lief. Daraufhin hat das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt Quarantäne für elf Schüler und eine Lehrerin angeordnet, ein weiterer Schüler und eine Lehrerin haben sich in freiwillige Absonderung begeben. Alle Betroffenen wurden getestet. Nach Vorlage der Ergebnisse zeigte sich, dass ein weiterer Schüler infiziert ist.

    Die Kinder und Lehrer der betroffenen Klassengruppen befinden sich in Quarantäne. "Hier zeigt sich, dass das Konzept, in festen Gruppen zu unterrichten, aus heutiger Sicht der richtige Weg ist", erklärt Tilman Fuchs, Gesundheits-Dezernent des Kreises Steinfurt. Zum jetzigen Zeitpunkt hält der Krisenstab des Kreises eine Schließung der Schule für nicht notwendig. "Unser Ziel ist, Unterricht auch in diesen Corona-Zeiten für möglichst viele Kinder realisieren zu können", so Fuchs. Dafür sei es nötig, in festen Gruppen zu beschulen und darüber hinaus so wenig Kontakte wie möglich zuzulassen. "Wir beobachten die Lage weiter sehr sorgfältig und werden bei einer veränderten Situation neu entscheiden", betont Fuchs.


    Pressemitteilung von Dienstag, 9. Juni 2020 Kreis Steinfurt

    Kreis Steinfurt übernimmt Elternbeiträge für Kitas und Tagespflege im eigenen Zuständigkeitsbereich für Juni und Juli

    Kreispolitik entlastet Familien weiterhin

    Kreis Steinfurt. Gute Nachrichten für Eltern, deren Kinder im Kreisjugendamtsbezirk Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen: Der Kreis Steinfurt übernimmt die Elternbeiträge, die im Juni und Juli fällig würden. Dies hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung von Donnerstag, 4. Juni, beschlossen. Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer unterschrieb heute zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Jürgen Coße, eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung.

    Nachdem die Landesregierung Nordrhein-Westfalens mit den Kommunen vereinbart hatte, die Kita-Gebühren gemeinsam zur Hälfte zu übernehmen, werden die Eltern in dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes nun finanziell vollständig entlastet.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 27. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    Blick in den Krisenstab Teil 3: Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ist ein Verbindungsglied zu den Einsatzkräften

    Wie sich die Arbeit in den Monaten verändert hat

    Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 20. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    Schutzmaskenwettbewerb: Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest

    Preise sind Gutscheine für lokale Unternehmen

    Kreis Steinfurt. "Schön", "süß", "lustig", "kreativ": Die Jury des Schutzmasken-Wettbewerbes des Kreises Steinfurt hat sich jetzt begeistert von den eingesendeten Fotos der Masken gezeigt. Dementsprechend schwer fiel die Auswahl, denn: von 126 Einsendungen konnten lediglich zehn gewinnen. Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer, suchte gemeinsam mit Dr. Karl-Heinz Fuchs, Einsatzleiter Corona, mit dem Gesundheitsdezernenten Tilman Fuchs sowie mit Ronja de Boer von der Stabsstelle Landrat die besten Fotos aus.

    Die Siegerinnen und Sieger wurden bereits informiert. Sie gewinnen alle einen Gutschein für lokale Unternehmen, der per Post zugeschickt wird. "So können die Preisträgerinnen und Preisträger ihre wieder gewonnenen Freiheiten genießen und als Kreis Steinfurt unterstützen wir im gleichen Atemzug die lokalen Unternehmen, die unter der Corona-Krise gelitten haben bzw. leiden", sagt Dr. Sommer.

    Gewonnen haben:
    Johannes Böddeling aus Altenberge
    Henri Hölscher aus Wettringen
    Hilla Bitter aus Emsdetten
    Rita Waltring aus Emsdetten
    Sandra Walterskötter mit Herrn Schröder aus Birgte
    Ursula Mersch aus Ibbenbüren
    Elisabeth Köbbing-Kleijn aus Ibbenbüren
    Jana Brinkmann und Lynn Kraft aus Rheine
    Hannah Keuß aus Rheine
    Petra Becker aus Mettingen


    Pressemitteilung von Freitag, 15. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    Corona-Hotline des Kreises Steinfurt ab 18. Mai am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 15 Uhr besetzt

    Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Hotline des Kreises Steinfurt für die Bürgerinnen und Bürger ist ab Montag, 18. Mai, montags bis freitags weiterhin von 8 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 15 Uhr besetzt. Sie ist unter der Telefonnummer 02551/69-2825 zu erreichen.


    Pressemitteilung von Freitag, 15. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    WertArbeit bietet auch weiterhin Lieferdienste für Bedürftige an

    Termine für andere Dienstleistungen werden wieder vergeben

    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren/Rheine. Mit den ersten Lockerungen nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie gibt es wieder mehr Möglichkeiten für Verbraucher. Es gibt aber auch nach wie vor Menschen im Kreis Steinfurt, die auf Lieferdienste angewiesen sind. Die WertArbeit, das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, kümmert sich weiterhin um die Hilfebedürftigen.

    Rund 160 Kunden werden seit Beginn der Corona-Krise von den Standorten Rheine und Ibbenbüren aus beliefert. "Bisher sind schwerpunktmäßig Alleinstehende unsere Kunden, die keine Unterstützung von der Familie oder aus der Nachbarschaft haben", sagt WertArbeit-Geschäftsführer Bernd Moorkamp. Einkäufe, Medikamente, Pakete oder Wäsche – die 32 Beschäftigten kümmern sich um die Besorgung bzw. die Pflege und bringen alles bis vor die Haustür. "Selbstverständlich halten unsere Beschäftigten die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln ein", betont Moorkamp.

    "Haushaltsnahe Dienstleistungen" heißt der Bereich, der die Lieferdienste organisiert. Martina Ansmann ist die Anleiterin und Disponentin und weiß um die Dankbarkeit der Kunden: "Unsere Kunden freuen sich sehr, wenn wir zu ihnen kommen und auch ein paar aufmunternde Worte wechseln. Für viele ist dieser Austausch der einzige Kontakt, den diese Menschen in der jetzigen Krisenphase zur Außenwelt haben." Sie hat Vorkehrungen getroffen, damit die Versorgungen ihrer Kunden gesichert ist: "Die Belegschaft ist in mehrere Gruppen aufgeteilt, die keinen Kontakt untereinander haben. Wenn sich jemand aus einem Team infiziert hat, können immer noch die anderen Teams die Lieferdienste übernehmen."

    Die Vorschriften und Empfehlungen werden bei der WertArbeit streng eingehalten, die Lockerungen bieten dem gemeinnützigen Sozialunternehmen eine Perspektive, meint Geschäftsführer Bernd Moorkamp: "Nicht lebensnotwendige Aufträge wie Fenster- und Wohnungsreinigungen oder leichte Gartenarbeiten haben wir seit März ausgesetzt bzw. verschoben. Dafür vergeben wir nun wieder Termine."

    Informationen zu den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der WertArbeit gibt es unter www.wertarbeit-steinfurt.de.


    Pressemitteilung von Sonntag, 10. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    Kreis Steinfurt testet Bewohner von Sammelunterkünften Rund 1700 Menschen betroffen – erste Ergebnisse Anfang der Woche

    Kreis Steinfurt. Mit Hochdruck arbeitet der Krisenstab des Kreises Steinfurt derzeit daran, Bewohner von Sammelunterkünften, die insbesondere in fleischverarbeitenden Betrieben arbeiten, zu testen. Anlass ist die Vorgabe aus dem Landes-Gesundheitsministerium. Der Kreis hatte jedoch auch vorher bereits Testungen in Sammelunterkünften durchgeführt.

    "Wir haben Ende der Woche die Kommunen und weitere öffentlichen Stellen angeschrieben, um uns einen möglichst umfassenden Überblick verschaffen zu können", erläutert Kreisdirektor Dr. Martin Sommer das Vorgehen. Insgesamt rund 1700 Bewohner in etwa 100 Sammelunterkünften seien aus nahezu allen Städten und Gemeinden gemeldet worden. Dabei handelt es sich um Arbeiter, die in der Fleischverarbeitung, aber auch in anderen Sparten tätig sind.

    Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung und der Hilfsorganisationen wurden Test-Teams zusammengestellt, die sich bereits am Samstag auf den Weg in die Sammelunterkünfte gemacht haben. "Wir haben die Bewohner bislang als sehr kooperativ erlebt", betonte Kreis-Gesundheitsdezernent Tilman Fuchs. Insgesamt wurden an diesem Wochenende rund 200 Tests durchgeführt, mit ersten Ergebnissen wird Anfang der Woche gerechnet.


    Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2020 Kreis Steinfurt

    Krisenstab des Kreises Steinfurt: Schutzmasken-Pflicht gilt nicht für alle Menschen

    Kreis Steinfurt. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt, in der Arztpraxis oder bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen: Die allermeisten Menschen wissen um die Maskenpflicht, die in NRW und damit auch im Kreis Steinfurt seit einer Woche gilt. Um die Ausnahmen von der Pflicht gibt es aber ab und zu Diskussionen: "Wenn jemand keine Maske trägt, sind die Mitmenschen jetzt verständlicherweise erst einmal irritiert", sagt Gesundheitsdezernent und Krisenstabsmitglied Tilman Fuchs. Es sei auch gut, dass die Bürgerinnen und Bürger aufeinander aufpassen, zu berücksichtigen sei jedoch, dass tatsächlich bestimmte Gruppen von der Pflicht ausgenommen sind, nämlich Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen wie Erkrankungen der Atemwege, Verletzungen im Gesicht oder aber einer fehlenden geistigen Einsichtsfähigkeit keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Dazu können zum Beispiel auch Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen gehören.

    Deshalb bittet der Krisenstab des Kreises Steinfurt darum, im Alltagsleben sensibel zu schauen, ob es triftige Gründe geben könnte, dass das Gegenüber keine Maske trägt. "Im Zweifelsfall hilft der Dialog", so Fuchs. Vom Grundsatz her gelte: Nutzerinnen oder den Nutzer sollen nicht durch den Mund-Nase-Schutz einer Gefahr ausgesetzt werden.


    Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2020 Kreis Steinfurt

    Blick in den Krisenstab des Kreises Steinfurt Teil 2:  Wie die Betreuung der Pflegeheime abläuft

    „KRITIS Pflege“ ist ein spezialisierter, kleiner Krisenstab

    Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


    Pressemitteilung von Montag, 20. April 2020 Kreis Steinfurt

    Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

    Fristlose Kündigungen drohen

    Kreis Steinfurt. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

    Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

    Insofern müssen Bezieher von Arbeitslosengeld II, die ihren Zahlungsverpflichtungen an Vermieter und Energieversorger nicht nachkommen, mit negativen Konsequenzen rechnen. Das heißt konkret: Bei der Nichtzahlung von Miete können die Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung vorliegen und wer seine Stromrechnung nicht begleicht, muss mit einem Mahnverfahren seines Energieversorgers rechnen oder sogar mit einer Stromsperre.


    Pressemitteilung von Samstag, 18. April 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: Jugendämter haben Kinderschutz im Fokus

    Krisendienst aufgestockt | Notfallwohngruppen in Planung

    Kreis Steinfurt. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgenommenen Maßnahmen bringen auch im Kreis Steinfurt neue Aufgaben im Kinderschutz mit sich. Alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt (das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine) weisen daher jetzt darauf hin, dass sie das Kindeswohl gerade in dieser Krisensituation besonders im Blick haben.

    Die besondere Herausforderung besteht für die Jugendämter derzeit darin, dass einige Meldewege – beispielsweise für Fälle häuslicher Gewalt – über Schulen, Kindertageseinrichtungen und Freizeitangebote von Sportvereinen oder der Kinder- und Jugendarbeit durch die Corona-Pandemie weitestgehend weggebrochen sind.

    "Die Corona-Lage schweißt viele Familien zusammen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander", sagt Mike Hüsing, Leiter des Kreisjugendamtes. "Aber es kann auch zu Überforderungen kommen und Konflikte können eskalieren. Wir stehen mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung und bieten uns allen Familien als Ansprechpartner an. In den Fällen, wo Familien nicht von sich aus Hilfe anfragen, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen und Ohren offen zu halten und sich sofort an die Jugendämter zu wenden, wenn Anlass zur Sorge im Familien-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder im weiteren Umfeld besteht", erklärt Mike Hüsing. Die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf der Internetseite des jeweiligen Jugendamtes veröffentlicht. Um den Kinderschutz im Kreis Steinfurt weiterhin zu einhundert Prozent umzusetzen, gehen die Jugendämter allen Meldungen nach. Bisher ist die Anzahl an Kinderschutzmeldungen nicht gestiegen.

    Darüber hinaus hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, die für alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt den Krisendienst außerhalb der regulären Bürozeiten übernimmt, die Rufbereitschaft um eine weitere Person aufgestockt. So sind durchgängig zwei Teams voneinander losgelöst einsatzfähig.

    Aktuell bereiten die Jugendämter und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland außerdem die Inobhutnahme von infizierten Kindern vor. Es ist angedacht, ein zeitlich befristetes Projekt für die Inobhutnahme junger Menschen aufzubauen, in dem Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne stehen bzw. nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, getrennt voneinander vorübergehend untergebracht werden können. Um den personellen Aufwand für diese Gruppen zu bewältigen, setzen die Beteiligten auf eine Bereitschaft der Träger der freien Jugendhilfe zur Mitwirkung und unterstützenden Kooperation.


    Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

    Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

    Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

    Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

    "Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

    Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


    Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

    Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

    Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

    Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


    Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: Polizei und Ordnungsämter ahnden Verstöße gegen Auflagen konsequent

    Wer „Coronapartys“ feiert oder die Quarantäne verlässt, macht sich strafbar

    Kreis Steinfurt. Die Polizei und die Ordnungsämter im Kreis Steinfurt zeigen verstärkt Präsenz, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Das gilt erstens für die in den Allgemeinverfügungen der Kommunen festgehaltenen Veranstaltungsverbote: Personen, die an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel teilnehmen oder diese veranstalten, machen sich strafbar. Das gilt beispielsweise für "Coronapartys" oder für ein Treffen in einer größeren Gruppe im Park. Ordnungsbehörden und Polizei werden entsprechende Verstöße gegen die Allgemeinverfügung durch Verwaltungszwangsmaßnahmen beenden.

    Zweitens begehen auch solche Personen eine Straftat, die sich nicht an ihre Isolierungs- oder Quarantäne-Anordnungen halten und das Haus verlassen. Dieses Verhalten wird konsequent von Polizei und Ordnungsämtern nachverfolgt und geahndet. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Quarantäne immer mindestens 14 Tage andauert: Auch, wenn in der Zwischenzeit ein Test auf den Coronavirus negativ ist, bleibt die Quarantäne bis zum 14. Tag bestehen!


    Pressemitteilung von Donnerstag, 19. März 2020 Kreis Steinfurt

    Coronavirus: WESt berät Unternehmer und Selbstständige zu den aktuellen Entwicklungen Beratungsteam telefonisch und online im Einsatz

    Kreis Steinfurt. Bei der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) beantwortet jetzt ein eigens dafür eingerichtetes Team Fragen von Unternehmern und Selbstständigen rund um das Coronavirus – telefonisch und online.

    Das Beratungsteam ist von montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch unter 02551 69 2700 oder per E-Mail an info@westmbh.de zu erreichen. Außerdem hat die WESt auf ihrer Website unter www.westmbh.de speziell für Unternehmen und Selbstständige relevante Informationen zusammengestellt, die laufend aktualisiert werden, und informiert die Unternehmen im Kreis jede Woche per E-Mail über die aktuellen Entwicklungen.

    Auskunft gibt die WESt unter anderem zu wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Coronavirus, zu Kurzarbeit und Quarantäne, zur Liquidität und zu steuerlichen Erleichterungen.

    Darüber hinaus steht das Team der Unternehmens- und Gründungsberatung wie gewohnt zur Verfügung:

    Helga Reckenfelderbäumer (02551 69 2706, helga.reckenfelderbaeumer@westmbh.de)

    Rolf Ruppio (02551 69 2774, rolf.ruppio@westmbh.de) Alexander Kelm (02551 692709, alexander.kelm@westmbh.de) Jan Kemker (02551 692781 jan.kemker@westmbh.de)


    Ältere Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.




    Informationen für (Haus-)Ärztinnen und Ärzte

    Informationen für Arztpraxen finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe - KVWL. Arztpraxen richten Ihre Fragen bitte an die KVWL.

    Infos und Kontakte für Unternehmer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer
    (Kurzarbeitergeld, Verdienstausfälle bei Quarantäne, Liqiditätsengpässe, ...)

    Agentur für Arbeit – Kurzarbeitergeld
    Wie Sie als Unternehmen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit anmelden und was Sie dafür wissen müssen finden Sie im Merkblatt 8a Kurzarbeitergeld oder unter https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus
    In diesem Video wird Ihnen anschaulich erklärt, unter welchen Voraussetzungen und wie Sie Kurzarbeitergeld beantragen können: https://www.youtube.com/watch?v=qcYyWXkL6PY
    Für die Agentur für Arbeit Rheine wurde folgende Internetseite eingerichtet: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rheine/kug
    Für allgemeine Anfragen steht Ihnen der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter den bekannten Telefonnummern der bekannten Ansprechpartner oder unter der allgemeinen Arbeitgeber-Hotline Nummer 0800 4  5555 20 zur Verfügung.


    Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist
    Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Im Kreis Steinfurt entschädigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.
    Alle Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden.
    Für Westfalen-Lippe finden die Antragsteller auf der Webseite www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org weitere Informationen zu den Entschädigungsleistungen des LWL.
    Kontaktmöglichkeiten beim LWL: Telefon: 0800 933 63 97 oder per Mail: ser.ifsg@lwl.org

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Unternehmen werden bei Liquiditätsproblemen mit verschiedenen Programmen unterstützt.
    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html


    IHK zur Finanzierung des Unternehmens bei Liquiditätsengpässen während der Corona Krise
    https://www.ihk-nordwestfalen.de/ihk-service/corona/finanzierung-corona-auswirkungen


    Selbstständige und Kleinunternehmer können SGB II-Leistungen erhalten

    Jobcenter hilft wirtschaftlich schwierige Situation zu überbrücken

    Besonders Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Krisensituation aufgrund der Corona-Pandemie hart. Aufträge bleiben weg, Quarantänemaßnahmen werden ergriffen sowie Schulen und Kitas geschlossen. Selbstständige kommen bei der Betreuung ihrer Kinder in Schwierigkeiten und Kleinunternehmer müssen um die Auftragslage und Mitarbeiter bangen. All dies führt dazu, dass sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten können.

    Bevor sie vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, haben Selbstständige jedoch die Möglichkeit auch kurzfristig Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu beantragen, sofern die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen vorliegen. Dies können sie im Kreis Steinfurt mit ihrer jeweiligen Kommune vor Ort klären.

    Auch wenn die Verwaltungen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit für den Besuchsverkehr geschlossen sein sollten, sind die Mitarbeitenden aber telefonisch erreichbar und beraten die Betroffenen gerne. Aktuelle Regelungen zur Erreichbarkeit entnehmen Sie bitte der Homepage der jeweiligen Kommune.


    Informationen in verschiedenen Sprachen

    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich wegen Corona über ihre Rechte und Pflichten informieren wollen, erhalten in ihren Herkunftssprachen Auskünfte bei den Beratungsstellen "Faire Integration". Das kostenlose, vom Bund geförderte und vom IQ Netzwerk bundesweit umgesetzte Angebot gilt noch bis zum 30. Mai 2020. Die regionalen Beratungsstellen finden Sie hier.

    Migrantische Klein- und Kleinstunternehmen, Selbständige und Freiberufliche erhalten auf www.wir-gruenden-in-deutschland.de Informationen zu Förderinstrumenten des Bundes und der Bundesländer. Das vom Bund geförderte und vom IQ Netzwerk bundesweit umgesetzte Angebot ist kostenlos. Die Beratungsstellen finden Sie hier.

     

    Videos auf dem YouTube-Kanal des Kreises Steinfurt

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    Allgemeine Hygienemaßnahmen
    Allgemeine Hygienemaßnahmen
    Typische Symptome
    Typische Symptome
    Häusliche Quarantäne
    Häusliche Quarantäne
    Abstrich von zu Hause
    Abstrich von zu Hause
    Abstrich am Container
    Abstrich am Container


    Notfallnummern - Übersicht (PDF)

    Hilfen bei häuslicher Gewalt

    Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 08000-116016 ist rund um die Uhr erreichbar.
    Hier finden Sie die Broschüre "Häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen" des Runden Tisches Häusliche Gewalt.
    Die Frauenberatungsstelle Rheine ist unter 05971/ 800 73 70 erreichbar und unter www.dw-te.de

    Ein Hilfetelefon für von Gewalt getroffene Männer ist unter der Nummer 0800 123 9900 zu erreichen. Hier können sich ab sofort Männer melden, die von verschiedenen Formen von Gewalt wie häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Sprechzeiten: Mo- Do 09.00Uhr- 13.00 Uhr und 16.00 Uhr- 20.00 Uhr und Fr. 09.00 Uhr – 15.00 Uhr.
    Zusätzlich finden betroffene Männer ein digitales Beratungsangebot unter www.maennerhilfetelefon.de.


    Informationen zum Kinderschutz

    Sorgentelefon Kreis Steinfurt nun täglich erreichbar

    Zusätzliche Sprechzeiten angesichts der Corona-Pandemie
    Auch das Sorgentelefon des Kreises Steinfurt wird zur Zeit von vielen Menschen kontaktiert, die über ihre Sorgen und Ängste wegen der Corona-Krise sprechen möchten.
    Um für möglichst viele Menschen erreichbar zu sein, hat das Sorgentelefon seine Sprechzeiten erheblich ausgeweitet. Ab sofort sind wir zusätzlich zu den üblichen Sprechzeiten täglich, das heißt
    von montags bis sonntags von 19:00 – 22:00 Uhr erreichbar unter Telefon: 05451 - 3040.
    Die ehrenamtlichen Mitglieder des Sorgentelefons wollen damit ihren Beitrag dazu leisten, den Menschen, deren Leben nicht zuletzt aufgrund der reduzierten persönlichen Kontakte sehr eingeschränkt ist, Hilfe zu geben.
    Unsere die tägliche Abendsprechstunde sind wir außerdem erreichbar: Montags und dienstags von 9:00 – 12:00 Uhr sowie donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr.


    Auch der Kreis Steinfurt selbst betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16:30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.
    Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


    Die Telefonseelsorge Münster ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 erreichbar.


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