Kreisverwaltung in der Coronazeit – Infos zur Erreichbarkeit

Pressemitteilungen Corona

Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" (auch Zahlen der Vortage) sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier


Pressemitteilung von Freitag, 23. Oktober 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt erlässt Allgemeinverfügung: 7-Tage-Inzidenz auf 38 gestiegen

Strengere Schutzmaßnahmen treten am 24. Oktober in Kraft

Kreis Steinfurt. Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Kreis Steinfurt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 38 die „Gefährdungsstufe 1“ (Inzidenzwert von 35) erreicht. Deshalb hat der Kreis Steinfurt heute eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese tritt ab morgen, Samstag, 24. Oktober, in Kraft.

Neben den bisher geltenden Maßnahmen der Coronaschutzverordnung sind somit gemäß § 15a unter anderem folgende Regelungen festgelegt worden: An besonderen Festen außerhalb des privaten Wohnraumes dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (Hochzeiten, Geburtstage etc.). Es gilt Maskenpflicht am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumlichkeiten bei Veranstaltungen (Konzerte, Aufführungen, Sportveranstaltungen, etc.). Außerdem gilt Maskenpflicht in öffentlichen Außenbereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Diese Regelung hat der Kreis Steinfurt in seiner Allgemeinverfügung spezifiziert. Demnach gilt zusätzlich für folgende Bereiche das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung: Fußgängerzonen, in Bahnhöfen und auf Vorplätzen, Bereiche vor gastronomischen Betrieben, auf Parkflächen mit mehr als zehn Stellplätzen.

Weitere Einschränkungen können im Verlauf folgen.

Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt überprüfen die Einhaltung der Maßnahmen im jeweiligen Ort.

Alle Informationen zu den aktuell gültigen Coronaschutzmaßnahmen sowie die heute erlassene Allgemeinverfügung können im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/corona nachgelesen werden.


Pressemitteilung von Freitag, 23. Oktober 2020 Kreis Steinfurt

2281 Personen im Kreis Steinfurt bisher nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – 260 Infizierte zurzeit in Isolierung – 1927 Menschen sind wieder gesund

Kreis Steinfurt. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt liegt mit Stand von Freitag, 23. Oktober, 10 Uhr, bei 2281 (2256) – das entspricht rund 510 (504) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.  1927 (1918) Personen hiervon sind wieder gesund.

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 94 (94). (Die Anzahl der Verstorbenen kann in der Landesstatistik abweichen, da dort nur die mit SARS-CoV-2 infizierten Todesfälle mit einem labortechnisch gesicherten Ergebnis gezählt werden. Der Kreis Steinfurt dagegen zählt auch Verstorbene, bei denen das Virus nicht labortechnisch gesichert werden konnte, aber der Krankheits- und Sterbeverlauf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen und dies auch in der ärztlichen Todesbescheinigung so benannt ist.)

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (die sogenannte 7-Tage-Inzidenz) liegt am heutigen Tage bei 38 (32).

Aktuell befinden sich 260 (244) Infizierte in der Isolierung.

In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

In Altenberge: 1 Person (1)
In Emsdetten: 52 Personen (49)
In Greven: 12 Personen (12)
In Hopsten: 8 Personen (9)
In Hörstel: 10 Personen (10)
In Horstmar: 5 Personen (6)
In Ibbenbüren: 28 Personen (25)
In Ladbergen: 3 Personen (3)
In Laer: 7 Personen (7)
In Lengerich: 4 Personen (1)
In Lienen: 0 Personen (0)
In Lotte: 5 Personen (6)
In Metelen: 4 Personen (5)
In Mettingen: 6 Personen (4)
In Neuenkirchen: 4 Personen (4)
In Nordwalde: 6 Personen (6)
In Ochtrup: 8 Personen (8)
In Recke: 4 Personen (4)
In Rheine: 59 Personen (53)
In Saerbeck: 3 Personen (2)
In Steinfurt: 15 Personen (13)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 3 Personen (3)
In Wettringen: 13 Personen (13)

Wichtiger Hinweis: Das Land hat das Meldesystem umgestellt. Es ist nicht auszuschließen, dass die Vortageszahlen nachträglich statistisch noch bearbeitet werden und es daher zu Abweichungen kommt.


Pressemitteilung von Freitag, 1. Oktober 2020 Kreis Steinfurt

Zufahrt zum Steinfurter Kreishaus ab 5. Oktober von der Wettringer Straße aus gesperrt

Kreis Steinfurt. Da die Tecklenburger Straße vom 5. bis 16. Oktober von der Wettringer Straße aus nicht befahrbar sein wird, ist das Kreishaus Steinfurt während dieser Zeit nur aus Emsdetten kommend in Richtung Innenstadt erreichbar. Grund ist, dass die Stadt Steinfurt aufgrund der Bauarbeiten an der Tecklenburger Straße diese Straße für diesen Zeitraum zur Einbahnstraße erklärt hat. Die Zufahrt erfolgt von der Wettringer Straße aus kommend dann über den Europaring, die Liedekerker Straße und die Tecklenburger Straße.


Pressemitteilung von Donnerstag, 24. September 2020 Kreis Steinfurt

Karl und der Corona-Test: Kreis Steinfurt präsentiert selbst entwickeltes Bilderbuch zum Thema Corona

Geschichte soll Kindern Angst vor einem Abstrich nehmen

Kreis Steinfurt. Weil sich auch im Kreis Steinfurt die Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen mehren, müssen die Abstrichteams des Kreises immer häufiger Kinder auf das Virus testen. So entstand bei Dr. Kirsten Tepe aus der Stabsstelle Corona sowie den Mediengestalterinnen des Kreises Steinfurt Carla Wessels und Carina Afting die Idee, ein Bilderbuch zu entwickeln, das den Kleinen die Angst vor einem Abstrich nimmt. Die Hauptfigur der Geschichte war schnell gefunden, denn Dr. Tepe hat schon seit längerer Zeit bei Abstrichen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen immer die Handpuppe Karl im Gepäck, die den Kindern Mut für den eigenen Corona-Test macht. So verfasste Carina Afting eine bunte Geschichte rund um Karl, der merkt, dass ein Abstrich gar nicht schlimm ist und Carla Wessels zeichnete die passenden Bilder dazu.

Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter der Kreisverwaltung Steinfurt, zeigte sich bei der Präsentation von "Karl und der Corona-Test" begeistert: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir als Behörde ein solches Projekt umgesetzt haben. Mein großes Kompliment geht daher an die beteiligten Kolleginnen, die ein wirklich kindgerechtes Bilderbuch entworfen haben und damit vielen Kindern die Angst vor einem Abstrich nehmen werden." Die erste Auflage umfasst 1000 Exemplare, die nun an die Kindertageseinrichtungen und die Grundschulen verteilt werden. Sollte der Bedarf größer sein, druckt der Kreis Steinfurt weitere Exemplare nach.


Pressemitteilung von Donnerstag, 17. September 2020 Kreis Steinfurt

Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Weiterhin Anspruch auf kostenfreien Corona-Test

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt weist jetzt darauf hin, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten bis einschließlich Mittwoch, 30. September auf weiteres, Anspruch auf eine kostenfreie Testung auf das Coronavirus bei ihrem Hausarzt haben.


Pressemitteilung von Mittwoch, 16. September 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus an Schulen: Krisenstab erläutert Vorgehen nach positivem Fall

Verschiedene Faktoren beeinflussen Risikobewertung und Maßnahmen

Kreis Steinfurt. Nach dem Ende der Sommerferien vor fünf Wochen sind die Schulen im Kreis Steinfurt wieder in den Regelbetrieb gestartet. Seitdem treten dort, wie auch in vielen anderen Regionen, zunehmend Coronafälle auf. Einige Eltern, Lehrer und Schüler fragen sich in diesem Zusammenhang, wieso der Kreis Steinfurt nicht auf alle diese Fälle gleichartig reagiert. Der Krisenstab des Kreises informiert daher jetzt ausführlich über seine Strategie und erklärt, warum es an verschiedenen Schulen auch zu unterschiedlichen Risikobewertungen und Maßnahmen kommt.

Um die Fallzahlen sowohl an Schulen als auch insgesamt möglichst gering zu halten, lokale Lockdowns zu vermeiden und wirtschaftliche Schäden einzugrenzen, betreibt der Kreis Steinfurt einen hohen Aufwand und investiert viel Zeit und Personal in die Nachverfolgung von Infektionsketten. Nach einem positiven Test auf das Coronavirus bei einem Schüler oder Lehrer nimmt der Krisenstab eine Risikoanalyse vor und recherchiert genau, in welcher Form die Person mit anderen Menschen an der Schule Kontakt hatte. Dabei untersuchen die Experten folgende Fragestellungen: Haben der Infizierte und seine Kontaktpersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen? Hat das Umfeld die gängigen Abstands- und Hygieneregeln beachtet? Waren die entsprechenden Räume gut durchlüftet? Dabei spielen Faktoren wie die Größe des Klassenverbandes und der Räume sowie die daraus resultierende Enge der Kontakte eine wichtige Rolle. Auch die Dauer des Kontaktes hat eine große Bedeutung, sodass beispielsweise nach einer Einzelstunde andere Maßnahmen als nach einer Doppelstunde oder einem längeren Unterrichtsblock nötig sein können.

Erst nach dem Ergebnis dieser Umfeldanalyse entscheidet der Krisenstab auf Basis der aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts, welche Maßnahmen er ergreift, die dadurch in unterschiedlichen Fällen auch ganz verschieden ausfallen. So kann es an einer Schule sinnvoll sein, einen Flächentest in einem Umfang von mehr als 1000 Personen durchzuführen, während an einer anderen Schule nur eine geringe Anzahl an Abstrichen vorgenommen werden muss. In gleicher Weise verhält es sich je nach Umfeldanalyse mit der Anzahl der durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantänen.

Die Risikobewertung und damit die Zahl der zu testenden Personen hängt dabei auch stark davon ab, ob ein Schüler permanent im Klassenverband verbleibt oder ob er – wie beispielsweise in der Oberstufe – in einem Kurssystem über einen Schultag hinweg immer wieder mit neuen Personen in Kontakt kommt. Auch wenn eine Lehrkraft in besonders vielen verschiedenen Stufen unterrichtet oder beispielsweise Zusatzangebote neben dem eigentlichen Unterricht an der Schule leitet, kann sich dadurch die notwendige Anzahl an anlassbezogenen Tests deutlich erhöhen. Seit Schulbeginn musste der Krisenstab in mehreren Fällen einen großangelegten Flächentest durchführen – allein in dieser Woche sind noch rund 900 Abstriche geplant.


Pressemitteilung von Montag, 10. August 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

Alles Wissenswerte unter www.kreis-steinfurt.de

Kreis Steinfurt. Menschen, die sich in einem sogenannten Risikogebiet aufgehalten haben, sind bei Einreise nach Deutschland aufgefordert, sich sofort in häusliche Isolation zu begeben und sich unverzüglich verpflichtend testen zu lassen. Sie müssen sich zudem sofort beim Kreisgesundheitsamt melden.

Alle notwendigen Informationen zum Vorgehen und zu den Risikogebieten finden Betroffene unter www.kreis-steinfurt.de. Bei Rückfragen gibt es auch die Möglichkeiten, die Reise-Hotline des Kreises Steinfurt, Telefon 02551-69-5930 (montags bis freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 15 Uhr), zu kontaktieren.

Einreisende aus Ländern, die nicht zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten zählen, können sich innerhalb von 72 Stunden kostenfrei testen lassen. Für die Testung aller Einreisenden sind die Hausärztinnen/Hausärzte oder die Kassenärztlichen Vereinigungen die richtigen Ansprechpartner.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. August 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 5: Was passiert nach einem positiven Test?

Beispielfall: Wie die Weiterverbreitung von Corona verhindert wird

Kreis Steinfurt. Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden:

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.


Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juli 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 4: Das Lazarett in Laer

Ehrenamtliche versorgen derzeit Infizierte aus dem Kreis Warendorf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Mittwoch, 27. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 3: Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ist ein Verbindungsglied zu den Einsatzkräften

Wie sich die Arbeit in den Monaten verändert hat

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Freitag, 15. Mai 2020 Kreis Steinfurt

WertArbeit bietet auch weiterhin Lieferdienste für Bedürftige an

Termine für andere Dienstleistungen werden wieder vergeben

Kreis Steinfurt/Ibbenbüren/Rheine. Mit den ersten Lockerungen nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie gibt es wieder mehr Möglichkeiten für Verbraucher. Es gibt aber auch nach wie vor Menschen im Kreis Steinfurt, die auf Lieferdienste angewiesen sind. Die WertArbeit, das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, kümmert sich weiterhin um die Hilfebedürftigen.

Rund 160 Kunden werden seit Beginn der Corona-Krise von den Standorten Rheine und Ibbenbüren aus beliefert. "Bisher sind schwerpunktmäßig Alleinstehende unsere Kunden, die keine Unterstützung von der Familie oder aus der Nachbarschaft haben", sagt WertArbeit-Geschäftsführer Bernd Moorkamp. Einkäufe, Medikamente, Pakete oder Wäsche – die 32 Beschäftigten kümmern sich um die Besorgung bzw. die Pflege und bringen alles bis vor die Haustür. "Selbstverständlich halten unsere Beschäftigten die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln ein", betont Moorkamp.

"Haushaltsnahe Dienstleistungen" heißt der Bereich, der die Lieferdienste organisiert. Martina Ansmann ist die Anleiterin und Disponentin und weiß um die Dankbarkeit der Kunden: "Unsere Kunden freuen sich sehr, wenn wir zu ihnen kommen und auch ein paar aufmunternde Worte wechseln. Für viele ist dieser Austausch der einzige Kontakt, den diese Menschen in der jetzigen Krisenphase zur Außenwelt haben." Sie hat Vorkehrungen getroffen, damit die Versorgungen ihrer Kunden gesichert ist: "Die Belegschaft ist in mehrere Gruppen aufgeteilt, die keinen Kontakt untereinander haben. Wenn sich jemand aus einem Team infiziert hat, können immer noch die anderen Teams die Lieferdienste übernehmen."

Die Vorschriften und Empfehlungen werden bei der WertArbeit streng eingehalten, die Lockerungen bieten dem gemeinnützigen Sozialunternehmen eine Perspektive, meint Geschäftsführer Bernd Moorkamp: "Nicht lebensnotwendige Aufträge wie Fenster- und Wohnungsreinigungen oder leichte Gartenarbeiten haben wir seit März ausgesetzt bzw. verschoben. Dafür vergeben wir nun wieder Termine."

Informationen zu den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der WertArbeit gibt es unter www.wertarbeit-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab des Kreises Steinfurt: Schutzmasken-Pflicht gilt nicht für alle Menschen

Kreis Steinfurt. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt, in der Arztpraxis oder bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen: Die allermeisten Menschen wissen um die Maskenpflicht, die in NRW und damit auch im Kreis Steinfurt seit einer Woche gilt. Um die Ausnahmen von der Pflicht gibt es aber ab und zu Diskussionen: "Wenn jemand keine Maske trägt, sind die Mitmenschen jetzt verständlicherweise erst einmal irritiert", sagt Gesundheitsdezernent und Krisenstabsmitglied Tilman Fuchs. Es sei auch gut, dass die Bürgerinnen und Bürger aufeinander aufpassen, zu berücksichtigen sei jedoch, dass tatsächlich bestimmte Gruppen von der Pflicht ausgenommen sind, nämlich Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen wie Erkrankungen der Atemwege, Verletzungen im Gesicht oder aber einer fehlenden geistigen Einsichtsfähigkeit keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Dazu können zum Beispiel auch Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen gehören.

Deshalb bittet der Krisenstab des Kreises Steinfurt darum, im Alltagsleben sensibel zu schauen, ob es triftige Gründe geben könnte, dass das Gegenüber keine Maske trägt. "Im Zweifelsfall hilft der Dialog", so Fuchs. Vom Grundsatz her gelte: Nutzerinnen oder den Nutzer sollen nicht durch den Mund-Nase-Schutz einer Gefahr ausgesetzt werden.


Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab des Kreises Steinfurt Teil 2:  Wie die Betreuung der Pflegeheime abläuft

„KRITIS Pflege“ ist ein spezialisierter, kleiner Krisenstab

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Montag, 20. April 2020 Kreis Steinfurt

Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

Fristlose Kündigungen drohen

Kreis Steinfurt. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

Insofern müssen Bezieher von Arbeitslosengeld II, die ihren Zahlungsverpflichtungen an Vermieter und Energieversorger nicht nachkommen, mit negativen Konsequenzen rechnen. Das heißt konkret: Bei der Nichtzahlung von Miete können die Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung vorliegen und wer seine Stromrechnung nicht begleicht, muss mit einem Mahnverfahren seines Energieversorgers rechnen oder sogar mit einer Stromsperre.


Pressemitteilung von Samstag, 18. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Jugendämter haben Kinderschutz im Fokus

Krisendienst aufgestockt | Notfallwohngruppen in Planung

Kreis Steinfurt. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgenommenen Maßnahmen bringen auch im Kreis Steinfurt neue Aufgaben im Kinderschutz mit sich. Alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt (das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine) weisen daher jetzt darauf hin, dass sie das Kindeswohl gerade in dieser Krisensituation besonders im Blick haben.

Die besondere Herausforderung besteht für die Jugendämter derzeit darin, dass einige Meldewege – beispielsweise für Fälle häuslicher Gewalt – über Schulen, Kindertageseinrichtungen und Freizeitangebote von Sportvereinen oder der Kinder- und Jugendarbeit durch die Corona-Pandemie weitestgehend weggebrochen sind.

"Die Corona-Lage schweißt viele Familien zusammen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander", sagt Mike Hüsing, Leiter des Kreisjugendamtes. "Aber es kann auch zu Überforderungen kommen und Konflikte können eskalieren. Wir stehen mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung und bieten uns allen Familien als Ansprechpartner an. In den Fällen, wo Familien nicht von sich aus Hilfe anfragen, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen und Ohren offen zu halten und sich sofort an die Jugendämter zu wenden, wenn Anlass zur Sorge im Familien-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder im weiteren Umfeld besteht", erklärt Mike Hüsing. Die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf der Internetseite des jeweiligen Jugendamtes veröffentlicht. Um den Kinderschutz im Kreis Steinfurt weiterhin zu einhundert Prozent umzusetzen, gehen die Jugendämter allen Meldungen nach. Bisher ist die Anzahl an Kinderschutzmeldungen nicht gestiegen.

Darüber hinaus hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, die für alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt den Krisendienst außerhalb der regulären Bürozeiten übernimmt, die Rufbereitschaft um eine weitere Person aufgestockt. So sind durchgängig zwei Teams voneinander losgelöst einsatzfähig.

Aktuell bereiten die Jugendämter und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland außerdem die Inobhutnahme von infizierten Kindern vor. Es ist angedacht, ein zeitlich befristetes Projekt für die Inobhutnahme junger Menschen aufzubauen, in dem Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne stehen bzw. nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, getrennt voneinander vorübergehend untergebracht werden können. Um den personellen Aufwand für diese Gruppen zu bewältigen, setzen die Beteiligten auf eine Bereitschaft der Träger der freien Jugendhilfe zur Mitwirkung und unterstützenden Kooperation.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

"Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Polizei und Ordnungsämter ahnden Verstöße gegen Auflagen konsequent

Wer „Coronapartys“ feiert oder die Quarantäne verlässt, macht sich strafbar

Kreis Steinfurt. Die Polizei und die Ordnungsämter im Kreis Steinfurt zeigen verstärkt Präsenz, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Das gilt erstens für die in den Allgemeinverfügungen der Kommunen festgehaltenen Veranstaltungsverbote: Personen, die an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel teilnehmen oder diese veranstalten, machen sich strafbar. Das gilt beispielsweise für "Coronapartys" oder für ein Treffen in einer größeren Gruppe im Park. Ordnungsbehörden und Polizei werden entsprechende Verstöße gegen die Allgemeinverfügung durch Verwaltungszwangsmaßnahmen beenden.

Zweitens begehen auch solche Personen eine Straftat, die sich nicht an ihre Isolierungs- oder Quarantäne-Anordnungen halten und das Haus verlassen. Dieses Verhalten wird konsequent von Polizei und Ordnungsämtern nachverfolgt und geahndet. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Quarantäne immer mindestens 14 Tage andauert: Auch, wenn in der Zwischenzeit ein Test auf den Coronavirus negativ ist, bleibt die Quarantäne bis zum 14. Tag bestehen.

Ältere Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

 

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