Pressemitteilungen Corona

Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" (auch Zahlen der Vortage) sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

Die aktuellen Zahlen können auch immer im Dashboard abgerufen werden.


Pressemitteilung von Donnerstag, 24. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Zwei Neuinfektionen in 24 Stunden - 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfizierten im Kreis Steinfurt liegt bei 2,9

Kreis Steinfurt. Mit zwei Neuinfektionen in 24 Stunden (Stand 23. Juni, 18.30 Uhr) liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt bei 17026 (17024) - das entspricht rund 3800 (3800) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts, die maßgeblich für Einschränkungen und Lockerungen ist, liegt im Kreis Steinfurt bei 2,9 (Vortag: 4). Die Inzidenzzahl ist die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die aktuelle Inzidenz sowie weitere Fallzahlen sind auch im Internet zu sehen unter www.kreis-steinfurt.de/corona-dashboard.

16659 (16652) Menschen sind inzwischen wieder gesund.

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 329 (328). Verstorben ist eine Frau im Alter von 74 Jahren. (Die Anzahl der Verstorbenen kann in der Landesstatistik abweichen, da dort nur die mit SARS-CoV-2 infizierten Todesfälle mit einem labortechnisch gesicherten Ergebnis gezählt werden. Der Kreis Steinfurt dagegen zählt auch Verstorbene, bei denen das Virus nicht labortechnisch gesichert werden konnte, aber der Krankheits- und Sterbeverlauf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen und dies auch in der ärztlichen Todesbescheinigung so benannt ist.)

Aktuell befinden sich 38 (44) Infizierte in der Isolierung.

In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

In Altenberge: 0 Personen (0)

In Emsdetten: 1 Person (2)

In Greven: 1 Person (1)

In Hopsten: 0 Personen (1)

In Hörstel: 0 Personen (0)

In Horstmar: 0 Personen (0)

In Ibbenbüren: 2 Personen (2)

In Ladbergen: 0 Personen (0)

In Laer: 0 Personen (0)

In Lengerich: 1 Person (1)

In Lienen: 0 Personen (0)

In Lotte: 6 Personen (7)

In Metelen: 1 Person (1)

In Mettingen: 0 Personen (0)

In Neuenkirchen: 7 Personen (8)

In Nordwalde: 0 Personen (0)

In Ochtrup: 2 Personen (2)

In Recke: 0 Personen (0)

In Rheine: 14 Personen (16)

In Saerbeck: 0 Personen (0)

In Steinfurt: 1 Person (1)

In Tecklenburg: 1 Person (1)

In Westerkappeln: 1 Person (1)

In Wettringen: 0 Personen (0)

Der Kreis Steinfurt hat im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/corona viele Informationen rund um das Coronavirus und auch ein Dashboard mit den aktuellen Zahlen eingestellt. Außerdem ist zum Thema eine allgemeine Hotline unter 02551 / 69 7100 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr geschaltet. Zusätzlich gibt es unter der Nummer 02551 / 69 7101 eine Hotline für Reiserückkehrer. Diese ist täglich von 10 bis 15 Uhr erreichbar.


Pressemitteilung von Mittwoch, 23. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Über 175 000 Impfungen am FMO – große Zufriedenheit trotz Impfstoffmangel

Auch der anlaufende Flugverkehr beeinträchtigt den Betrieb nicht

Kreis Steinfurt. Rund 175 000 Impfungen insgesamt, davon 96 000 Erst- und 79 000 Zweitimmunisierungen seit dem 8. Februar: Diese Zahlen verdeutlichen, welche Bedeutung das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven für die Eindämmung des Coronavirus spielt. Bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier an sieben Tagen in der Woche in zwei Schichten. Sie koordinieren, beantworten die Fragen der Impflinge und sorgen für eine möglichst reibungslose Organisation. Die Arbeitsabläufe wurden in den vergangenen Monaten stetig verbessert, so dass Ende Mai knapp 2000 Personen pro Tag eine Impfung erhalten konnten.

Auf den Betrieb bei voller Auslastung im Frühjahr dieses Jahres schaut Friedhelm Thielen, Leiter des Impfzentrums, gerne zurück. Mitte Juni lag die Zahl der täglichen Impfungen bei nur etwa 1200. Grund dafür waren die geringen Mengen an Impfstoff, die Bund und Land zur Verfügung stellten. "Aktuell sieht die Situation etwas besser aus, so dass wir in den kommenden Wochen weiteren priorisierten Personengruppen eine Erstimpfung am FMO anbieten können", so Thielen.

Trotz der teils etwas geringeren Auslastung im Juni ist das Impfzentrum für Dr. Karlheinz Fuchs, Dezernent für Gesundheit und Bevölkerungsschutz des Kreises Steinfurt, aktuell nicht zu ersetzen: "Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, welche Kapazitäten das Impfzentrum besitzt. Um die hohe Nachfrage nach einer Immunisierung in der Bevölkerung in den Sommermonaten decken zu können, müssen Hausarztpraxen und Impfzentren gleichermaßen in die Impfkampagne eingebunden werden", so Dr. Fuchs.

Während einige Teile des Flughafens Münster-Osnabrück weiter als Impfzentrum genutzt werden, läuft in anderen Bereichen der Normalbetrieb an. Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen steigt der Flug- und Reiseverkehr am FMO. Dass sich der Betrieb des Impfzentrums dennoch ohne Einschränkungen fortsetzt, zeigt einmal mehr, wie eingespielt die Organisationsprozesse sind.


Pressemitteilung von Dienstag, 22. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Land NRW weist Impfzentren weiteren Impfstoff für Erstimpfungen zu

Ab Mittwoch können wieder Ersttermine gebucht werden

Kreis Steinfurt. Nachdem auf Weisung des NRW-Gesundheitsministeriums zuletzt nur Zweitimpfungen in den Impfzentren im Land durchgeführt werden durften, können dort ab dem kommenden Mittwoch, 23. Juni, wieder Erstimpfungen vorgenommen werden. Nach Angaben des Landes können folgende Personenkreise ab Mittwoch, 23. Juni, ab 8 Uhr, über das Terminbuchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 11611702 einen Termin im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück in Greven buchen:

  • Personen ab 60 Jahren,
  • Personen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben,
  • Beschäftigte in Krankenhäusern,
  • Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Personen ab 60 Jahren müssen ihre Berechtigung im Impfzentrum durch Vorlage eines Ausweisdokumentes nachweisen. Vorerkrankte benötigen eine ärztliche Bescheinigung, die entweder die Zugehörigkeit zur Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV bzw. § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV (Fassung der CoronaImpfV vor dem 1. Juni 2021) oder die in sonstiger Weise ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion bestätigt. Die oben genannten berechtigten Berufsgruppen müssen ein Schreiben des Arbeitgebenden vorlegen. Vordrucke zu den notwendigen Berechtigungsschreiben sind auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen hinterlegt.

Die Termine im Buchungsportal sind zunächst bis zum 4. Juli freigeschaltet, da die Priorisierung des Landes bis zu diesem Tag gilt. Nicht in Anspruch genommene Termine werden im "Jedermannkalender" des Kreises freigeschaltet.

Neben den genannten Personenkreisen können sich auch die aktuell zur Bundestagswahl bestellten Wahlhelfenden sowie die Personen, die im Katastrophenschutz tätig sind, unter corona.impftermin@kreis-steinfurt.de zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus melden. Sofern ein entsprechendes Berechtigungsschreiben der Kommune oder des Arbeitsgebenden vorliegt und Impfstoff zur Verfügung steht, kann ein Termin vereinbart werden.


Pressemitteilung von Freitag, 11. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Kreis- und Stadtjugendämter geben kostenlose Corona-Tests für Ferienangebote der Kinder- und Jugendarbeit ab

Bis 18. Juni sollen Organisationen ihren Bedarf anmelden

Kreis Steinfurt. In wenigen Wochen beginnen die Sommerferien. Gerade in dieser Zeit benötigen Kinder und Jugendliche nach dem Verzicht der vergangenen Monate Erholung und Abwechslung. Nach aktueller Verordnung sind Ferienfreizeiten unter der Maßgabe, dass regelmäßige Testungen durchgeführt werden, wieder möglich. Das Kreisjugendamt Steinfurt hat daher für die anstehenden Sommerferien für Ferienangebote der Kinder- und Jugendarbeit 30.000 Tests organisiert. Sie werden ab einer Maßnahmendauer von drei Tagen kostenlos ausgegeben. Berechtigt ist jede Organisation, die sowohl vom beim Kreisjugendamt als auch bei den Stadtjugendämtern Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine für Kinder- und Jugendförderung antragsberechtigt ist. Der Kreisjugendring Steinfurt unterstützt die Jugendämter bei der Bedarfsermittlung.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bestellung (bis 18. Juni) sind auf der Internetseite https://coronatest-jugendarbeit.de eingestellt. Bei weiteren Fragen zur Bestellung können sich Interessierte wenden an info@kjr-st.de. Fragen zur Testverpflichtung bei Ferienangeboten können an die Emailadresse joerg.menzel@kreis-steinfurt.de gerichtet werden.


Pressemitteilung von Freitag, 11. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Weitere Corona-Lockerungen für den Kreis Steinfurt für die Bereiche Gastronomie, Sport, Kultur, Bildung und Spielbanken

Kreis Steinfurt. Es gelten ab heute, Freitag, 11. Juni, weitere Lockerungen im Kreis Steinfurt für die Bereiche Gastronomie, Sport, Kultur, Bildung und Spielbanken, weil jetzt auch das Land NRW der Inzidenzstufe 1 zugeordnet wird.

So fällt die Testpflicht weg in der Innengastronomie, bei der Sportausübung in geschlossenen Räumen und im Freien, in der außerschulischen Bildung sowie in allen Bereichen von Spielbanken.

Auch für die Kultur ergeben sich Lockerungen: So entfällt ab heute in Kultureinrichtungen die Personenbegrenzung pro Quadratmeter. Kulturveranstaltungen können mit bis zu 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweis stattfinden. Bei mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer müssen Testpflicht und Mindestabstände eingehalten werden, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landes NRW unter www.land.nrw/corona.


Pressemitteilung von Mittwoch, 2. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Neues System zur Verimpfung von Restdosen Kreis Steinfurt vergibt „Vorsprache-Termine" am Impfzentrum in Greven

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt möchte Impfdosen zur Impfung gegen das Coronavirus, die im Impfzentrum im Flughafen Münster-Osnabrück in Greven nicht regulär verimpft werden können, weiterhin bestmöglich zur Verfügung stellen. Es handelt sich dabei um die sogenannten Restdosen, die jeden Abend durch die geringe Haltbarkeit des Impfstoffes nach Anstechen einer Ampulle noch verimpft werden müssen. Hierfür führt der Kreis einen neuen Kalender ein, der ab kommenden Montag, 7. Juni, auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-steinfurt.de/impftermin aufrufbar ist.

Interessierte können sich über den Kalender sogenannte "Vorsprache-Termine" am Impfzentrum für den selben Tag buchen. Sollten entsprechende Restimpfdosen zur Verfügung stehen, kann der Impfwillige unmittelbar nach der Vorstellung geimpft werden. Der Vorsprache-Termin garantiert allerdings keine Impfung!

Wenn keine Impfung möglich ist, wird der Impfling, sofern gewünscht, auf die Liste für den Restimpfstoff am Folgetag gesetzt. Die Termine zur Vorsprache am Impfzentrum zur Restdosenverimpfung werden mit Beginn des jeweiligen Tages freigeschaltet. Der Termin ist personenbezogen und kann nicht getauscht werden. Weitere Erklärungen zum Verfahren werden in Kürze auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-steinfurt.de erscheinen.

Daneben wird es zunächst weiterhin keine Ersttermine zur Schutzimpfung über die bekannten Terminportale im Impfzentrum geben können. Das Land NRW informierte in einer Pressemitteilung (https://www.mags.nrw/pressemitteilung/aufhebung-der-priorisierung-am-7-juni-bis-mindestens-mitte-juni-nur-zweitimpfungen) über die derzeit ausgeschöpften Kontingente für Erstimpfungen.


Pressemitteilung von Montag, 31. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Für den Kreis Steinfurt gilt ab Mittwoch Stufe 1 des nordrhein-westfälischen Stufenplans zur Lockerung der Corona-Maßnahmen

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt wird ab Mittwoch, 2. Juni, der Stufe 1 des nordrhein-westfälischen Stufenplans zur Lockerung der Corona-Maßnahmen zugeordnet. Das hat das Land NRW am heutigen Montag, 31. Mai, rechtsverbindlich festgelegt, indem es den Kreis dementsprechend in die Liste der "Coronaschutz-Regeln vor Ort" des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter www.mags.nrw eingetragen hat (Interessierte klicken auf das gelbe Banner, dann öffnet sich die Liste). Hintergrund ist, dass der Kreis Steinfurt am heutigen Montag den fünften aufeinanderfolgenden Werktag unterhalb der 7-Tage-Inzidenz von 35 liegt.

Mit der neuen Stufenzuordnung sind zahlreiche Öffnungen in Bereichen wie außerschulische Bildung, Kinder- /Jugendarbeit, Kultur, Sport, Freizeit, Einzelhandel, Messen/Märkte, Gastronomie, Tourismus und so weiter verbunden. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat im Internet unter www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw einen ausführlichen Überblick über die jeweiligen Kontaktbeschränkungen und die Öffnungsschritte der drei Inzidenzstufen veröffentlicht.


Pressemitteilung von Samstag, 29. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Für den Kreis Steinfurt gilt ab Montag Stufe 2 des nordrhein-westfälischen Stufenplans zur Lockerung der Corona-Maßnahmen

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt wird ab Montag, 31. Mai, der Stufe 2 des nordrhein-westfälischen Stufenplans zur Lockerung der Corona-Maßnahmen zugeordnet. Das hat das Land NRW am heutigen Samstag, 29. Mai, rechtsverbindlich festgelegt, indem es den Kreis dementsprechend in die Liste der "Coronaschutz-Regeln vor Ort" des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter www.mags.nrw eingetragen hat (Interessierte klicken auf das gelbe Banner, dann öffnet sich die Liste). Hintergrund ist, dass der Kreis Steinfurt am heutigen Samstag den fünften aufeinanderfolgenden Werktag unterhalb der 7-Tage-Inzidenz von 50 liegt.

Mit der neuen Stufenzuordnung sind zahlreiche Öffnungen in Bereichen wie außerschulische Bildung, Kinder- /Jugendarbeit, Kultur, Sport, Freizeit, Einzelhandel, Messen/Märkte, Gastronomie, Tourismus und so weiter verbunden. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat im Internet unter www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw einen ausführlichen Überblick über die jeweiligen Kontaktbeschränkungen und die Öffnungsschritte der drei Inzidenzstufen veröffentlicht.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz zudem auch weiterhin unterhalb von 35 liegen, gilt ab Mittwoch, 2. Juni, voraussichtlich die Stufe 1 für den Kreis Steinfurt.


Pressemitteilung von Donnerstag, 27. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Neue Corona-Regelungen in NRW: Im Kreis Steinfurt gilt aktuell Stufe 3

Öffnungsschritte in einem dreistufigen Verfahren

Kreis Steinfurt. Das Land NRW hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen, die ab morgen, Freitag, 28. Mai, gültig ist. Hiernach sind Öffnungsschritte in einem dreistufigen Verfahren vorgesehen und zwar abhängig vom jeweils stabilen 7-Tage-Inzidenzwert. Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Hingegen wird ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt einer niedrigeren Inzidenzstufe zugeordnet, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, ebenfalls mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Es gibt die Stufe 1 (7-Tage-Inzidenz stabil unter 35), Stufe 2 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1) und die Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1). Die jeweilige Stufe hat Auswirkungen auf Öffnungen in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat im Internet unter www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw einen ausführlichen Überblick über die jeweiligen Kontaktbeschränkungen und die Öffnungsschritte in Bereichen wie außerschulische Bildung, Kinder- /Jugendarbeit, Kultur, Sport, Freizeit, Einzelhandel, Messen/Märkte, Gastronomie, Tourismus und so weiter veröffentlicht.

Zudem hat das Ministerium eine Pressemitteilung hierzu verfasst: www.land.nrw/de/pressemitteilung/mit-neuen-regelungen-der-coronaschutzverordnung-zeigt-die-landesregierung-klare

Liegt die Inzidenz über 100 greift wie bisher die sogenannte Bundesnotbremse.

Für den Kreis Steinfurt bedeutet dies: Zurzeit gilt die Stufe 3. Eine 7-Tage-Inzidenz unter 50 wurde am 25., 26. und am heutigen 27. Mai verzeichnet. Sollte sie auch am 28. sowie am 29. Mai unter 50 liegen, wird der Kreis Steinfurt ab Montag, 31. Mai, der Stufe 2 zugeordnet.

Zudem lag der Inzidenzwert für den Kreis Steinfurt am 26. und am 27. Mai auch unter 35. Sollte dies ebenfalls in den nächsten vier Tagen der Fall sein, wird der Kreis Steinfurt ab Mittwoch, 2. Juni, der Stufe 1 zugeordnet.

Die jeweilige Stufenzuordnung erfolgt nicht durch den Kreis Steinfurt selbst, sondern durch eine Mitteilung auf der Internetseite des Landes NRW.

Wichtig zudem abseits des neuen dreistufigen Öffnungsverfahrens:

Das Land NRW hat entschieden, dass die Kindertagesbetreuung ab dem 7. Juni landesweit wieder den Regelbetrieb mit dem vollen Betreuungsumfang aufnimmt, das heißt alle Kinder haben ab dann einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang, pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden. Die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung.

Wie bereits veröffentlicht, nehmen die Schulen im Kreisgebiet bereits am Montag, 31. Mai, wieder den schulischen Vollbetrieb auf, natürlich auch hier unter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. Der entscheidende Inzidenzwert hierfür liegt bei 100.

Nach der neuen Corona-Schutzverordnung sind körpernahe Dienstleistungen nun auch ohne Termin und negativem Testnachweis erlaubt, wenn die Kundin oder der Kunde dauerhaft eine Maske trägt und der Mindestabstand zwischen den Kundinnen und Kunden untereinander ständig gesichert eingehalten werden kann.

Auch Dienstleistungen im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapie, Podologie, medizinische Fußpflege, Logopädie, Tätigkeiten von Hebammen, Hörgeräteakustik, Optik, orthopädische Schuhmacherei und so weiter), die medizinisch notwendig sind oder im Rahmen der Frühförderung erbracht werden, sind auch ohne das Erfordernis eines Negativtestnachweises erlaubt, auch wenn zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske getragen wird.

Immer gilt: Vollständig Geimpfte sowie Genesene sind vom negativen Testnachweis und von den Kontaktbeschränkungen befreit. Informationen hierzu gibt es unter anderem unter www.kreis-steinfurt.de/corona.


Pressemitteilung von Freitag, 21. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bringt Hilfslieferung für Indien auf den Weg

28 Beatmungsgeräte unterstützen im Kampf gegen Corona

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt spendet dem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Land Indien 28 Beatmungsgeräte, für deren Betrieb nur eine Sauerstoffflasche und keine Stromversorgung notwendig ist. Die Geräte inklusive notwendigem Zubehör wurden in dieser Woche im Kreishaus Steinfurt abgeholt und werden über Frankfurt am Main zum Münchener Flughafen gebracht. Von dort startet das Flugzeug mit der Hilfslieferung am Sonntag nach Indien, sodass die Geräte ab Dienstag für die Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.

Die druckluftbetriebenen Geräte waren bis 2019 im Rettungsdienst des Kreises in Verwendung. Seit 2020 standen sie als Reserve zur Versorgung von Covid-19-Erkrankten im Kreis Steinfurt zur Verfügung. Dafür prüfte der Hersteller alle Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit. Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, ist glücklich, Indien mit der Lieferung helfen zu können: "Wir sind froh über jeden Einsatz eines der Beatmungsgeräte aus dem Kreis Steinfurt, mit dem einem Betroffenen in Indien geholfen werden kann. Auch dass die Geräte schon Anfang der Woche in Indien ankommen und in der akuten Phase der Pandemie genutzt werden können, ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich allen Mitarbeitenden, die in den letzten Tagen einen großen Einsatz gezeigt haben." Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona, ergänzt: "Diese Spende führt nicht zu einer Schmälerung der Beatmungskapazitäten im Kreis Steinfurt."

Verantwortlich für die Organisation der Hilfslieferung ist das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ). Das GMLZ hatte über die Bundesländer in der vergangenen Woche eine Anfrage an die Städte und Kreise gerichtet und gemeldetes Material daraufhin geprüft.


Pressemitteilung von Freitag, 21. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Lockerungen im Kreis Steinfurt: Häufig ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses erforderlich

Ausgenommen sind Genesene, vollständig Geimpfte und kleine Kinder

Kreis Steinfurt. Ab morgen, Samstag, 22. Mai, 0 Uhr, werden im Kreis Steinfurt die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger gelockert. Für die Nutzung einiger Angebote ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses erforderlich, das maximal 48 Stunden alt sein darf.

Vollständig Geimpfte und Genesene sind negativ Getesteten gleichgestellt. Geimpfte müssen einen Nachweis über den vollständigen Impfschutz, etwa durch die Vorlage des gelben Impfpasses, vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Impfung zur Herstellung des Vollschutzes müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Genesene benötigen den Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Der Kreis Steinfurt hat bereits entsprechende Bescheinigungen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ausgestellt und verschickt.

Liegt die Infektion länger als sechs Monate zurück, ist neben dem positiven PCR-Test auch die Verabreichung einer einzelnen Impfstoffdosis vor mindestens 14 Tagen nachzuweisen, um gleichgestellt werden zu können. Die Lockerungen gelten nur für vollständig Geimpfte und Genesene ohne typische Covid-19-Krankheitssymptome.

Von der Testpflicht ausgenommen sind außerdem Kinder bis zum Schuleintritt.


Pressemitteilung von Dienstag, 18. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Ersttermine im Impfzentrum des Kreises Steinfurt bis Ende Mai ausgebucht

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt weist darauf hin, dass derzeit keine Ersttermine für eine Impfung gegen das Coronavirus im Impfzentrum in Greven mehr über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter 116117 oder über die Terminbuchungsportale des Kreises Steinfurt buchbar sind: Bis Ende Mai ist das Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück ausgebucht. Nur wenn Impfberechtigte ihren Termin stornieren, können wieder freie Termine in den Portalen erscheinen.

Die Nachfrage seitens der berechtigten Personen- und Berufsgruppen der dritten Priorität war sehr hoch: Seit der Freigabe für Teile der 3. Prioritätsgruppe am 6. Mai wurden rund 14.000 Erstimpfungstermine bis Ende Mai im Impfzentrum gebucht.

Impfberechtigte sollten auch ihren Arzt oder ihre Ärztin kontaktieren, um hier möglicherweise kurzfristiger einen Impftermin zu bekommen.

Sobald das Land NRW Lieferzusagen zu den Impfstoffmengen für den Monat Juni tätigt, wird der Kreis Steinfurt hierüber informieren und gegebenenfalls weitere Termine in den Buchungsportalen freigeben können.


Pressemitteilung von Montag, 10. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Großer Erfolg: 100 000 Dosen gegen Covid-19 im Impfzentrum verabreicht - Insgesamt sind im Kreis Steinfurt bereits über
160 000 Menschen erstgeimpft

Kreis Steinfurt. Großer Erfolg im Impfzentrum des Kreises Steinfurt: Am vergangenen Wochenende wurde am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven die Schallmauer der 100 000. Impfung durchbrochen. 83 981 Personen erhielten bislang dort ihre Erstimpfung, 20 883 wurden durch die zweite Dosis bereits vollständig immunisiert. Landrat Dr. Martin Sommer spricht von einem Meilenstein, sieht aber in den kommenden Monaten noch viel Arbeit: „Das Erreichen der 100 000er-Marke ist natürlich etwas Besonderes für alle Organisatoren, Helfer und Verantwortlichen am Impfzentrum. Dies ist ein wichtiger Zwischenschritt auf unserem Weg.“ Sein Dank gelte allen Aktiven, die durch ihren täglichen Einsatz den reibungslosen Ablauf am Impfzentrum und die hohe Zahl der bisherigen Impfungen ermöglichen.

Ermutigend ist auch der Blick auf die Gesamtsituation im Kreis Steinfurt: Seit dem Beginn der Impfungen am 27. Dezember 2020 erhielten über 176 000 Menschen eine Erstimpfung im Impfzentrum, in den hausärztlichen Praxen, durch mobile Teams oder in den Krankenhäusern. Das entspricht mehr als einem Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises. 37 708 Personen wurde schon die Zweitimpfung verabreicht.

In den letzten Wochen und Monaten konnte die Zahl der pro Tag durchgeführten Impfungen am FMO konstant gesteigert werden. Der Höchstwert wurde mit 1926 Impfungen am 16. April aufgestellt. Seitdem befinden sich die täglichen Impfungen auf einem anhaltend hohen Niveau von etwa 1800.


Pressemitteilung von Freitag, 7. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Impfangebote für Priorisierungsgruppe 3 erfolgen Schritt für Schritt

Beschäftigte ohne Termin werden am Impfzentrum abgewiesen

Kreis Steinfurt. Die teilweise Öffnung des Anmeldeverfahrens zur Corona-Impfung der Priorisierungsgruppe 3 durch das Land NRW hat bei vielen Beschäftigten im Kreis Steinfurt zu Irritationen geführt, weil sie noch nicht zum Zuge kommen. Wie bisher soll auch dieser Priorisierungsgruppe Schritt für Schritt ein Angebot für eine Impfung im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven gemacht werden. Heißt: Aktuell können noch nicht alle in dieser Priorisierungsgruppe aufgeführten Berufsgruppen Impftermine buchen.

Seit gestern gehen viele Anrufe und E-Mails beim Kreis Steinfurt mit Fragen zum Thema ein. Verwundert sind auch diejenigen, die nur mit einer Arbeitgeberbescheinigung zum Impfzentrum kommen und dann keine Impfung erhalten können. Deshalb weist der Kreis Steinfurt noch einmal darauf hin, dass das Anmeldeverfahren von Seiten des Landes NRW aktuell nur freigegeben ist für:  Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten (jeweils direkter Kundenkontakt) sowie an weiterführenden Schulen, der Justiz und der Steuerfahndung. Buchen können diese Gruppen ihre Termine ausschließlich über das Terminportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe www.116117.de oder telefonisch unter Telefon 0800/116 117 02.

Impfungen erfolgen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Personen ohne Termin oder mit einer unberechtigten Buchung müssen schon alleine aus Gründen mangelnder Impfstoffverfügbarkeit am Impfzentrum abgewiesen werden. Zum Termin im Impfzentrum des Kreises Steinfurt müssen die jetzt Impfberechtigten eine Arbeitgeberbescheinigung mitbringen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bietet Impftermine für Vorerkrankte der Priorisierungsgruppe 3 an

Termine können nur online gebucht werden | Kalender ab sofort freigeschaltet

Kreis Steinfurt. Nach dem neuen Impferlass von gestern sind seit heute Teile der "Priorisierungsgruppe 3" impfberechtigt. Der Kreis Steinfurt möchte in diesem Zuge auch den Personen mit Grunderkrankungen nach § 4 der Coronavirus-Impfverordnung (§ 4 CoronaImpV) ein grundsätzliches Impfangebot unterbreiten. Diese können ab sofort auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impftermin Impftermine mit einem mRNA-Impfstoff buchen.

Nach § 4 CoronaImpV sind Personen mit folgenden Vorerkrankungen impfberechtigt:

  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
  • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
  • Personen mit Asthma bronchiale,
  • Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
  • Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),

Je nach Verfügbarkeit von Impfdosen stellt der Kreis Steinfurt Termine in das Buchungsportal ein.

Impfwillige werden gebeten, die Hinweise zur Berechtigung und den vorgesehenen Buchungsverfahren auf der Internetseite sehr genau zu lesen.

In diesem Zuge wird darum gebeten, dass Personen ihren Impftermin zeitnah stornieren, wenn sie diesen nicht mehr wahrnehmen können oder wollen. So haben auch andere berechtigte Personen die Möglichkeit, einen Impftermin am Impfzentrum zu buchen.

Sofern berechtigte Personen ihren Impftermin am Impfzentrum nicht wahrnehmen (sogenannte "NoShows"), werden diese nicht verimpften Impfdosen in einem anderen Terminbuchungsportal des Kreises kurzfristig für alle Menschen im Kreis Steinfurt ("Jedermann") zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier auf unserer Internetseite unter www.kreis-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt verschickt Nachweise der Immunisierung an Genesene

Verordnung des Landes entbindet nicht von Corona-Schutzmaßnahmen

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt verschickt ab heute die Nachweise an ehemals mit SARS-CoV-2-Virus infizierte und mittlerweile genesene Personen. Alle Personen, die seit Beginn der Pandemie durch einen PCR-Test gesichert bei der unteren Gesundheitsbehörde als infiziert und genesen erfasst sind, erhalten in den nächsten Tagen automatisch Post. Der Grund dafür ist die Verordnung des Landes NRW vom vergangenen Wochenende, die seit Montag, 3. Mai, vollständig Geimpften (14 Tage nach der zweiten Impfung) und in den letzten 6 Monaten an SARS-CoV-2 Genesenen mehr Rechte einräumt.  

Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt. Das heißt: Wer beispielsweise "Click&Meet" im Einzelhandel nutzen will, einen Frisörtermin einhalten will oder einen Besuch im Tierpark plant, kann das gegen Nachweis einer entsprechenden Immunisierung oder Gesundung machen und muss kein negatives Schnelltest-Ergebnis mehr vorlegen.

Wichtig: Dieser Nachweis entbindet nicht von den Corona- Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Maskenpflicht und Einhalten von Abständen.

Einzelheiten zum Thema hat das Land auf seiner Internetseite unter www.land.nrw veröffentlicht. Bei Fragen steht die Hotline des Landes zur Verfügung, Telefon 0211 / 9119-1001.


Pressemitteilung von Mittwoch, 5. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Ab morgen sind mehr Menschen impfberechtigt

Öffnung für Teile der „Priorisierungsgruppe 3“

Kreis Steinfurt. Bereits ab morgen, Donnerstag, können in Nordrhein-Westfalen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterer Berufsgruppen einen Corona-Impftermin vereinbaren. Einen entsprechenden Erlass hat die Landesregierung am heutigen Mittwoch an die 53 Kreise und kreisfreien Städte verschickt. Er öffnet die Impfzentren erstmals für Teile der sogenannten Priorisierungsgruppe 3.

Dazu zählen unter anderem Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten (jeweils direkter Kundenkontakt) sowie an weiterführenden Schulen, der Justiz und der Steuerfahndung. Buchen können sie ihre Termine ausschließlich über das Terminportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Telefon 0800/116 117 02, www.116117.de). Möglich soll dies nach Aussage des Ministeriums ab Donnerstag, 6. Mai, 8 Uhr, sein.

Eine Änderung gibt es für Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie Beschäftigte an weiterführenden Schulen. Auch sie buchen ihre Termine ab morgen über das Portal der KVWL und nicht mehr über die Internetseite der Kreisverwaltung. Zudem stellt der neue Erlass die Eltern von schwer chronisch kranken Minderjährigen, die selbst nicht geimpft werden können, den beiden anderen Gruppen von Kontaktpersonen gleich. Damit sind auch sie jetzt impfberechtigt.

Zum Termin im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster-Osnabrück in Greven müssen die jetzt Impfberechtigten entweder eine Bescheinigung als Kontaktperson oder eine Arbeitgeberbescheinigung mitbringen. Die Formulare wird der Kreis unter www.kreis-steinfurt.de/impfen zeitnah zur Verfügung stellen.

Zu möglichen Wartezeiten auf den tatsächlichen Impftermin verweist die Kreisverwaltung nachdrücklich auf eine Aussage von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Er machte in einer Presseinformation deutlich: "Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt, und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot."


Pressemitteilung von Montag, 3. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Krisenstab des Kreises von der Spontanentscheidung des Landes überrascht

Geimpfte und Genesene erhalten mehr Rechte

Kreis Steinfurt. Völlig überraschend erreichte den Corona-Krisenstab des Kreises Steinfurt am Wochenende die Verordnung des Landes NRW mit dem Hinweis, dass ab Montag, 3. Mai, gegen Corona Geimpfte und von Corona Genesene mehr Rechte erhalten. Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt. Heißt: Wer geimpft ist oder bereits mit dem Virus infiziert war, hat ab heute mehr Freiheiten.

Im Wortlaut heißt es auf der Internetseite des Landes: "Demgemäß ersetzt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei dem so genannten "Click and Meet" im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen. Ebenso angepasst wurden die Coronabetreuungsverordnung und die Coronaeinreiseverordnung, so dass auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne für Geimpfte und Genesene entfallen. Die Regelungen gelten ab Montag, 3. Mai 2021."

Für Dr. Karlheinz Fuchs, den Leiter der Corona-Stabsstelle des Kreises, ist das Informationsverhalten des Landes nur schwer nachvollziehbar: "Wir bedauern die Form der erneut ansatzlosen Informationsvermittlung durch das Land NRW, die den Krisenstab zum wiederholten Mal vor besondere Herausforderungen gestellt hat. Kürzlich war aus der Landesregierung noch zu hören, dass bundeseinheitlich gehandelt werden soll. Bedingt durch die Landesentscheidungen am Wochenende fehlen die weiteren Informationen, wie mit der neuen Situation umzugehen ist. Wir können die diesbezüglich auf uns einströmenden Fragen aus Bevölkerung und Unternehmen nicht ausreichend beantworten."

Hinweise zum Thema hat das Land auf seiner Internetseite unter www.land.nrw veröffentlicht.

Das Land hat eine Bürger-Hotline geschaltet, Telefon 0211 / 9119-1001.


Pressemitteilung von Donnerstag, 29. April 2021 Kreis Steinfurt

In eigener Sache: Kreis Steinfurt meldet und veröffentlicht Corona-Positiv-Befunde ab sofort nur noch mit Stand 18.30 Uhr

Kreis Steinfurt. Die Pandemie fordert die Gesundheitsämter in vielerlei Hinsicht: Positiv Getestete müssen isoliert, Kontaktpersonen nachverfolgt, Impfungen und Testungen organisiert, unzählige Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet werden. Zum Arbeitspaket, das Tag für Tag zu bewältigen ist, zählt auch die Statistik, die angesichts aktueller gesetzlicher Regelungen von weitreichender Bedeutung ist.

Das Prozedere ist komplex, die von unterschiedlichen Adressaten zu verschiedenen Zeitpunkten veröffentlichten Zahlen werfen immer wieder Fragen auf.

Deshalb hier eine Erläuterung des bisherigen Vorgehens:

Jeden Tag um 18.30 Uhr, so ist es vorgeschrieben, meldet der Kreis Steinfurt die aktuellen Positiv-Befunde, die bis dahin aus den Laboren eingegangen sind, an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG), das diese wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergibt. Die Zahlen, die das RKI auf dieser Basis veröffentlicht, sind Grundlage für alle weiteren Maßnahmen, etwa aus der Bundes-Notbremse.

Viele Positiv-Befunde aus den Laboren gehen beim Kreis Steinfurt allerdings jeden Tag auch noch nach 18.30 Uhr ein und werden auch bis tief in die Nacht hinein durch den Ermittlungsdienst bearbeitet. Kurz vor Mitternacht summiert die IT die Gesamtzahl des Tages und veröffentlicht diese auf dem Dashboard des Kreises – natürlich ist die Zahl dann höher als die, die um 18.30 Uhr dem LZG gemeldet wurde.

Gegen 7 Uhr am nächsten Tag startet die Frühschicht der Ermittler und kümmert sich um die Positiv-Befunde, die im Laufe der Nacht noch eingegangen sind. Das Lage-Büro des Kreises hat sodann gegen 8.30 Uhr einen Gesamtüberblick über alle Positiv-Fälle des vorigen Tages. Diese Zahl veröffentlicht der Kreis in seiner täglichen Pressemitteilung und meldet sie auch dem LZG, das die 7-Tage-Inzidenz im Verlauf nachträglich korrigiert.

Um künftig einheitlicher und verständlicher informieren zu können, wird der Kreis ab sofort nur noch die Positiv-Befunde mit Stand vom Vortag 18.30 Uhr veröffentlichen. Dann sind die Zahlen, die den Inzidenzwert bestimmen, sowie die auf Dashboard und in der Pressemitteilung identisch.


Pressemitteilung von Mittwoch, 28. April 2021 Kreis Steinfurt

Krisenstab räumt Fieberlazarett in Laer

Andere Versorgungsstrukturen mittlerweile stark genug

Kreis Steinfurt. Das Fieberlazarett in Laer ist jetzt geräumt worden. Das nahmen Landrat Dr. Martin Sommer, Dr. Karlheinz Fuchs (Leiter der Stabsstelle Corona und designierter Dezernent für Gesundheit und Bevölkerungsschutz des Kreises Steinfurt), Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier sowie Marvin Lembeck vom Kreis Steinfurt zum Anlass, sich für die sehr gute Kooperation mit den Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz sowie Malteser Hilfsdienst e.V. sowie bei Laers Bürgermeister Manfred Kluthe und Pfarrer Andreas Ullrich vom Kuratorium Stiftung Marienhospital zu bedanken.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hatte im März 2020 im ehemaligen Marienhospital in Laer ein Fieberlazarett errichtet. Die Gefahrenabwehr des Kreises Steinfurt hatte den pflegerischen Betrieb von insgesamt bis zu 200 Bettplätzen auf drei Betreuungsstationen vorbereitet. Mehrere Male wurde das Fieberlazarett aufgrund von sogenannten Hotspots benötigt, so beispielweise als im Frühjahr 2020 Bewohnerinnen und Bewohner einer flächig infizierten Pflegeeinrichtung aufgenommen werden mussten oder auch als Unterstützung für den Kreis Warendorf, als im Fieberlazarett infizierte und nicht-infizierte Arbeiter der Firma Tönnies untergebracht wurden.

Sommer sagte bei dem aufgrund der aktuellen Infektionslage kurzen Treffen vor dem Fieberlazarett, dass dieses für die ersten Monate der Corona-Pandemie eine sehr gute Lösung war. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sei immer sehr gut gewesen und das Engagement außerordentlich. Alleine die Hilfsorganisationen, also der Malteser Hilfsdienst e.V. und das Deutsche Rote Kreuz, haben mit mehr als 120 Einsatzkräften insgesamt knapp 16.000 Einsatzstunden geleistet. Der Malteser Hilfsdienst e.V. war unter anderem für die Einsatzkräfteplanung zuständig und das Deutsche Rote Kreuz für die Beschaffung aller Verbrauchsmaterialien während des Betriebs des Fieberlazaretts. Die Kreisverwaltung hatte das Ganze mit insgesamt sechs Mitarbeitern begleitet, beispielsweise von der Technik und der IT.

Im Laufe der Pandemie seien die Strukturen im Kreisgebiet für die Versorgung von Corona-positiven Menschen so gewachsen, dass von einer Extremsituation, in der das Fieberlazarett benötigt werden würde, nicht mehr auszugehen sei, so der Landrat. Daher habe sich der Krisenstab entschieden, das Lazarett zu räumen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 28. April 2021 Kreis Steinfurt

Impfungen gegen das Coronavirus: Land ändert Bestimmungen

Partnerbuchung fällt weg / Vorerkrankte und Kontakte von Pflegebedürftigen und Schwangeren können auch im Impfzentrum immunisiert werden

Kreis Steinfurt. Durch den 17. Impferlass hat das Land weitere Regelungen zum Impfgeschehen in NRW getroffen. Personen mit Grunderkrankungen, die der 2. Prioritätsgruppe zugeordnet sind, haben weiterhin die Möglichkeit einer Impfung durch den Hausarzt oder die Hausärztin. Sie können sich aber auch ab Freitag, 30. April, über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter www.116117.de oder telefonisch unter (0800) 116117 02 einen Termin zur Immunisierung am Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) buchen. Zum Termin muss ein entsprechendes Berechtigungsschreiben oder ein ärztliches Zeugnis mitgebracht werden. Die Vordrucke sind auf der Internetseite des Kreises Steinfurt (www.kreis-steinfurt.de/impfen) hinterlegt.

Daneben haben nun auch bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer pflegebedürftigen, nicht in einer Einrichtung befindlichen Person, die über 70 Jahre alt ist oder an einer Grunderkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Coronavirus-Impfverordnung leidet, die Möglichkeit, einen Termin im Impfzentrum zu erhalten. Gleiches gilt für Kontaktpersonen von Schwangeren. Die Buchung des Termins kann ab dem 30. April über das Terminbuchungsportal des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impftermin erfolgen. Je nach Impfstoffverfügbarkeit stellt der Kreis Steinfurt Termine in das Portal ein. Zwingend erforderlich ist zum Besuch des Impfzentrums dann die erfolgte Terminbuchung sowie das ausgefüllte Berechtigungsformular für Kontaktpersonen. Daneben sollte ein Nachweis zur Einordnung der Referenzperson (ärztliches Zeugnis zum Vorliegen der Vorerkrankungen, Altersnachweis beispielsweise durch einen Personalausweis, Nachweis über die Pflegebedürftigkeit, Nachweis zur Schwangerschaft beispielweise durch einen Mutterpass) vorgelegt werden können. Kontaktpersonen von Schwangeren können auch weiterhin in einer (gynäkologischen) Arztpraxis immunisiert werden.

Eine Vorlage für das Berechtigungsschreiben von Kontaktpersonen Pflegebedürftiger oder Schwangerer sowie weitere Informationen, darunter auch eine Übersicht der aktuell Impfberechtigten, ist im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/impfen zu finden.

Wichtig: Die Partnerbuchung für höchstpriorisierte Altersgruppen entfällt zukünftig. Bislang konnten höchstpriorisierte Altersgruppen gemeinsam mit einer nahestehenden Person geimpft werden. Dies ist bei Terminbuchungen über das KVWL-Portal ab dem 30. April nach Vorgabe des Landes nun nicht mehr möglich.


Pressemitteilung von Montag, 26. April 2021 Kreis Steinfurt

„Pandemiebekämpfung hat Vorrang“

Kreis Steinfurt erläutert sprunghaft gestiegene Inzidenz - Umfangreiches Meldeverfahren

Kreis Steinfurt. Die in den vergangenen Tagen vermeintlich ganz plötzlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt hat in der Öffentlichkeit viele Fragen ausgelöst.

"Die Zusammenhänge sind komplex", erläutert Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt.

Am Dienstag, 13. April, gingen quasi auf einen Schlag über 1000 PCR-Testbefund-Nachmeldungen eines Labors für die zurückliegenden Tage in das IT-System des Kreises ein. "Hintergrund waren neben IT-Störungen auch ausstehende Mutationsergebnisse, die innerhalb der Laborverfahren besonderen Raum benötigen", so Dr. Fuchs.

Jede Test-Meldung fordert von den mittlerweile rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Zwei-Schicht-System sieben Tage die Woche im Ermittlungsdienst des Kreises arbeiten, komplexe Dateneingaben in die Fachsoftware ISGA. Erst mit Erfassung der kompletten, inhaltlich sehr umfangreichen Meldung in ISGA werden die Daten an das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) und damit an das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergeleitet.

"Wir haben uns im Hinblick auf eine effektive Pandemiebekämpfung natürlich zu allererst um die Bearbeitung der positiven Fälle mit der sorgfältigen Kontaktpersonennachverfolgung gekümmert und erst nachrangig die Meldeverpflichtung in den Blick genommen", stellt Dr. Fuchs klar und verweist auf die gleichzeitig massiv steigende Anzahl der übermittelten Positiv-Befunde, die jeden Tag aufs Neue hinzukommen und abgearbeitet werden müssen. "Wichtig ist, erst die Ansteckungsketten zu unterbrechen und dann deren Meldung für die Statistik."

Das insgesamt stark steigende Infektionsgeschehen habe die Abarbeitung des Melderückstandes zusätzlich erschwert, so dass am vergangenen Freitag entschieden wurde, den Melderückstand zwar sofort zu beheben, allerdings auf die vom System geforderten zahlreichen Zusatzangaben zu verzichten.

"Ziel dieser Maßnahme war die schnellstmöglich Korrektur der 7-Tage-Inzidenz im Hinblick auf die erforderlichen Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Die hiermit verbundene nur rudimentäre Datenerfassung müssen wir unabhängig von der nunmehr korrekt dargestellten 7-Tage-Inzidenz im Nachgang beheben."


Pressemitteilung von Mittwoch, 21. April 2021 Kreis Steinfurt

Ein Monatsbeitrag für Kindertagesbetreuung zwischen Februar und Mai entfällt

Kreistag beschließt Entlastung der Familien

Kreis Steinfurt. Für die Dauer der pandemiebedingten Einschränkungen bei der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege wird den Familien im Kreis Steinfurt ein Teil der Beiträge erlassen – von Februar bis einschließlich Mai jeweils 25 Prozent pro Monat. Das hat der Kreistag in seiner Sitzung am Montag, 19. April, aufgrund von Anträgen aus den Reihen der Kreistagsfraktionen beschlossen, nachdem das Land diesbezüglich bisher keine weiteren Entscheidungen getroffen hat. Die 25 Prozent aus den Monaten Februar bis Mai werden verrechnet, sodass einer dieser Monate beitragsfrei gestellt wird. Welcher das ist, entscheiden die Städte und Gemeinden entsprechend ihrer Einzugsverfahren selbst.

"Der Prozentnachlass ergibt sich aus der Reduzierung um 10 Stunden der Betreuung für jedes Kind pro Woche", erklärt Sozialdezernent Tilman Fuchs und gibt einen Ausblick auf die darauffolgenden Monate: "Im Juni und Juli gibt es eine weitere Entlastung um 50 Prozent. In der Praxis sieht es so aus, dass im Juni ein voller Beitrag eingezogen wird und der Juli beitragsfrei bleibt." Wie ab August verfahren wird, ist Thema in der nächsten Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses am 20.Mai.


Pressemitteilung von Dienstag, 20. April 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Schutzimpfungen: Geburtsjahrgänge 1950 und 1951 können ab dem 23. April Termine buchen

Impfberechtigte melden sich über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung an

Kreis Steinfurt. Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen schreitet weiter voran. Wie das NRW-Gesundheitsministerium heute mitgeteilt hat, erhalten nunmehr die Geburtsjahrgänge 1950 und 1951 ein Impfangebot. In diesen Jahren Geborene können ab Freitag, 23. April, Termine für Impfungen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück buchen.

Die Terminbuchungen für diese Personengruppen erfolgen ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung: online unter www.116117.de oder telefonisch unter der 0800 / 116 117 02 (kostenfrei). Dabei sind auch weiterhin begleitende Buchungen für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner möglich.

Die Geburtsjahrgänge 1950 und 1951 werden zeitnah ein Anschreiben des Kreises mit ergänzenden Hinweisen des Gesundheitsministeriums NRW per Post erhalten. Das Vorliegen dieser Unterlagen ist für eine Buchung des Termins aber nicht erforderlich!


Pressemitteilung von Montag, 19. April 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Schutzimpfung: Ab Mittwoch, 21. April, sind Terminbuchungen für die Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 möglich

Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung

Kreis Steinfurt. Ab dem kommenden Mittwoch, 21. April, sollen auch die Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 die Möglichkeit erhalten, einen Impftermin für sich und die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner zu buchen. Die Impfung wird im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven durchgeführt.

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Systeme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Personen der genannten Geburtsjahrgänge können Termine entweder online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 / 116 117 02 (kostenfrei) buchen. Dabei ist auch die Terminbuchung für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner, unabhängig von deren Alter, möglich.

Die Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 erhalten zeitnah ein Anschreiben per Post, das weitere Informationen des Gesundheitsministeriums NRW enthält. Für die Buchung eines Impftermins sind die Unterlagen nicht erforderlich.

Der Kreis Steinfurt weist gemeinsam mit dem NRW-Gesundheitsministerium darauf hin, dass auch die Geburtsjahrgänge ab 1941 und über 80-Jährige Personen weiterhin berechtigt sind, einen Impftermin über die Systeme der KVWL zu buchen. Ohne einen gültigen Termin kann keine Impfung im Impfzentrum erfolgen, da die Menge der vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.


Pressemitteilung von Montag, 19. April 2021 Kreis Steinfurt

Luca-App jetzt auch im Kreis Steinfurt verfügbar

Kontaktnachverfolgung soll dadurch einfacher werden

Kreis Steinfurt. Das Kreisgesundheitsamt Steinfurt ist mit heutigem Tage (Montag, 19. April) in der Luca-App registriert. Somit können interessierte Veranstalter und Veranstalterinnen, Betreiberinnen und Betreiber sowie Einzelhändlerinnen und Einzelhändler aus dem Kreis Steinfurt sich ab jetzt in der Luca-App unter folgendem Link registrieren: www.luca-app.de/mein-luca/.

Die Luca-App soll dazu beitragen, dass eine Kontaktnachverfolgung noch einfacher und effizienter wird. Wer "Gast" ist, also beispielsweise Kunde auf dem Wochenmarkt, im Geschäft oder im Restaurant, meldet sich in der App auf einem mobilen Endgerät an und scannt den QR-Code des "Gastgebers", also zum Beispiel des Geschäfts oder des Restaurants, ein. Alles was der "Gastgeber" dafür benötigt, ist ebenfalls ein mobiles Endgerät mit der App. Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben.

Dazu meldet sich der Nutzer bzw. die Nutzerin zunächst in der App an. Über einen QR-Code bekommt sie oder er einen virtuellen Schlüssel auf das Smartphone - hiermit loggt sich der Kunde oder die Kundin ein. Name und Adresse werden dann nicht mehr schriftlich hinterlegt, sondern digital registriert. Der Veranstalter bzw. die Veranstalterin selbst hat keinen Zugriff auf diese Daten, nur das Gesundheitsamt kann diese abrufen. Wird ein positiver Corona-Fall gemeldet, kann das Gesundheitsamt anhand der Historie nachvollziehen, wo sich die Person in den letzten 14 Tagen registriert hat und informiert die betroffenen Restaurants und Veranstaltende. Nach Ablauf von 14 Tagen werden die Daten gelöscht.

Weitere Informationen zu den Funktionen der Luca-App und zur Umsetzung im eigenen Betrieb finden sich auf der Internetseite https://www.luca-app.de/. Auch andere Anbieter bemühen sich derzeit um effektive Lösungen. Die Kreisverwaltung ist für marktfähige Vorschläge offen.


Pressemitteilung von Freitag, 16. April 2021 Kreis Steinfurt

Impfen gegen das Coronavirus: Kreis Steinfurt informiert über Neuigkeiten

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt informiert über mehrere aktuelle Aspekte im Impfgeschehen gegen das Coronavirus:

Die Impfungen für Bedienstete in den Grund- und Förderschulen sowie in der Kindertagespflege und in den Kindertagesstätten sollen so zeitnah wie möglich, möglichst bis Samstag, 24. April, erfolgen. Viele Impfberechtigte konnten sich bereits einen Termin über das Termintool des Kreises Steinfurt (www.kreis-steinfurt.de/impftermin) buchen. Diejenigen, die noch keinen Termin haben, werden gebeten, regelmäßig in das Termintool zu schauen. Der Kreis Steinfurt überprüft jeden Tag, ob weitere Impftermine für das Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück freigeschaltet werden können. „Aktuell stellen wir fest, dass nicht alle vereinbarten Termine am Impfzentrum eingehalten werden und so immer wieder kurzfristig Termine freiwerden und in das Terminbuchungssystem eingestellt werden können“, so Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt. Der Krisenstab bittet an dieser Stelle nochmal darum, Termine frühzeitig abzusagen, wenn sie nicht wahrgenommen werden können. Nur so können andere Impfberechtigte frühzeitig zu einem Impftermin gelangen.

Menschen, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen haben und 60 Jahre und älter sind, sollen bis auf Weiteres auch die Zweitimpfung mit diesem Impfstoff bekommen. Unter 60-Jährige erhalten bei der Zweitimpfung das Vakzin von BioNTech. Auf ausdrücklichen Wunsch und wenn verfügbar, können diese Personen auch das Vakzin von AstraZeneca als Zweitimpfung bekommen. Impfungen mit AstraZeneca erfolgen aktuell auch in vielen Arztpraxen. Bereits im Vorfeld konnte der Kreis Steinfurt bis zum Ende dieser Woche insgesamt rund 11.300 Impfdosen von AstraZeneca an 106 Hausärzte und Hausärztinnen im Kreis Steinfurt zur Impfung der über 60-Jährigen ausgeben.

Haus- und Fachärzte entscheiden in eigenem Ermessen, welche konkreten Personen in den Praxen geimpft werden und welcher Impfstoff hierfür genutzt wird. Sie sind dabei an die Vorgaben der Coronaimpfverordnung des Bundes gebunden.

Der Krisenstab bittet die Bevölkerung zudem darum, keine Originalunterlagen wie beispielsweise hausärztliche Impfberechtigungsschreiben per Post an die Kreisverwaltung zu übersenden. Impfberechtigte müssen die Unterlagen erst zum Impftermin im Impfzentrum mitbringen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 15. April 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Schutzimpfung: Ab Montag, 19. April, sind Terminbuchungen für die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 möglich

Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung

Kreis Steinfurt. Die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 sollen ab Montag, 19. April, auch die Möglichkeit erhalten, für sich und einen Lebenspartner / eine Lebenspartnerin einen Termin für die Impfung am Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück zu buchen.

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Systeme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Personen der genannten Geburtsjahrgänge können Termine entweder online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 / 116 117 02 (kostenfrei) buchen. Dabei ist auch die Terminbuchung für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner, unabhängig von deren Alter, möglich.

Die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 erhalten zeitnah per Post ein Anschreiben des Kreises Steinfurt mit zusätzlichen Informationen des Gesundheitsministeriums NRW. Für die Terminbuchung sind diese Unterlagen nicht erforderlich.

Das Land NRW weist ausdrücklich darauf hin, dass für eine Impfung im Impfzentrum eine vorherige Terminvereinbarung über die KVWL unbedingt notwendig ist. Ohne Termin kann keine Impfung erfolgen, da die Menge der vorhandenen Impfdosen an die Zahl der Anmeldungen angepasst ist.


Pressemitteilung von Mittwoch, 14. April 2021 Kreis Steinfurt

Impfzentrum: Restdosen auch für Feuerwehren und Hilfsorganisationen

Kreis Steinfurt. Einsatzkräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen können sich im Einsatzfall nicht immer sicher und konsequent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Beherztes und schnelles Eingreifen im Notfall ist häufig eben nicht mit Abstand möglich. Auch muss sichergestellt sein, dass etwa im Fall eines Brandes ausreichend – im Kreis Steinfurt in der Regel ehrenamtliche – Kräfte zur Verfügung stehen und nicht durch ein Ausbruchsgeschehen ausfallen. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt mit Landrat Dr. Martin Sommer an der Spitze hat deshalb zugestimmt, dass sogenannte Restdosen von Impfstoffen im Impfzentrum des Kreises abends auch an Einsatzkräfte verimpft werden können.

"Bei ihrer Einsatztätigkeit setzt sich auch diese Personengruppe einem erhöhten Ansteckungsrisiko aus. Der Ausfall einer ganzen Einheit könnte unser aller Sicherheit gefährden. Deshalb möchten wir aus Sicht des Bevölkerungsschutzes auch bei dieser Personengruppe für einen Impfschutz sorgen", so Landrat Dr. Sommer.

Bei täglich rund 1700 Impf-Terminen im Impfzentrum lässt es sich nicht immer vermeiden, dass abends in Kleinstmengen Restdosen übrigbleiben. Die Leitung des Impfzentrums bestellt dann neben Personengruppen der höchsten Impfpriorität auch Einsatzkräfte ein, damit sie nach und nach geimpft werden und damit einsatzfähig bleiben.


Pressemitteilung von Mittwoch, 14. April 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Schutzimpfung: Ab Freitag, 16. April, sind Terminbuchungen für die Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 möglich

Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung

Kreis Steinfurt. Der Kreis impfberechtigter Personen vergrößert sich weiter. Ab dem kommenden Freitag, 16. April, 8 Uhr, soll auch für die Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 sowie deren Lebenspartnerin oder Lebenspartner die Möglichkeit bestehen, einen Termin für die Impfung am Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück zu buchen.

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Systeme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Personen der genannten Geburtsjahrgänge können Termine entweder online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 / 116 117 02 (kostenfrei) buchen. Dabei ist auch die Terminbuchung für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner, unabhängig von deren Alter, möglich.

Die Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 erhalten zeitnah per Post ein Anschreiben des Kreises Steinfurt mit zusätzlichen Informationen des Gesundheitsministeriums NRW. Für die Terminbuchung sind diese Unterlagen nicht erforderlich.

Das Land NRW weist ausdrücklich darauf hin, dass für eine Impfung im Impfzentrum eine vorherige Terminvereinbarung über die KVWL unbedingt notwendig ist. Ohne Termin kann keine Impfung erfolgen, da die Menge der vorhandenen Impfdosen an die Zahl der Anmeldungen angepasst ist.


Pressemitteilung von Dienstag, 13. April 2021 Kreis Steinfurt

Quarantäne und Isolation: Kreis Steinfurt passt Regelungen an

Robert-Koch-Institut hat Empfehlungen verschärft

Kreis Steinfurt. Für Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt, die in Quarantäne (also nicht nachweislich infiziert) oder Isolierung (nachweislich infiziert) sind, gelten veränderte Bestimmungen, da das Robert-Koch-Institut (RKI) die Empfehlungen angepasst hat. Grund hierfür ist, dass die britische Mutation des Coronavirus mittlerweile für nahezu alle Infektionen ursächlich und diese unter anderem länger ansteckend ist.

So gilt jetzt für alle Menschen, die aufgrund eines sogenannten engen Kontaktes mit einer nachweislich infizierten Person in Quarantäne sind, dass sie an Tag 1 nach Ermittlung und an Tag 6 nach dem Kontakt auf das Coronavirus getestet werden. Zudem ist ein Test an Tag 13 vorgesehen. Nur wenn dieser negativ ist, endet die Quarantäne mit Ablauf von Tag 14. Für Bürgerinnen und Bürger, die die Abschlusstestung ablehnen, dauert die Quarantäne aus Infektionsschutzgründen 21 Tage.

Sobald ein Test positiv ist, endet die Quarantäne und die Isolierung beginnt. Voraussetzungen dafür, dass die Isolierung endet, sind unter anderem eine mindestens 48-stündige Symptomfreiheit und das Vorliegen eines negativen Tests. 

Zudem ist vor dem Hintergrund der massiven Ausbreitung der Virusmutanten deutlich verschärft worden, wer als enge Kontaktperson anzusehen ist und deshalb in Quarantäne muss.


Pressemitteilung von Freitag, 9. April 2021 Kreis Steinfurt

Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 können ab sofort Termine für Impfungen buchen

Impfberechtigte melden sich über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung an | Betroffene erhalten weitere Informationen per Post

Kreis Steinfurt. Nachdem bisher die über 80-Jährigen und die 79-Jährigen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster Osnabrück ein Impfangebot erhalten können, sind nun auch die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 impfberechtigt. In diesen Jahren Geborene können ab sofort Termine buchen! Das hat das NRW-Gesundheitsministerium kurzfristig bekannt gegeben.

Die Terminbuchungen für diese Personengruppen im Impfzentrum des Kreises erfolgen ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung: online über www.116117.de oder telefonisch unter der 0800 / 116 117 02 (kostenfrei). Dabei sind auch Buchungen für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner möglich.

Die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 werden zeitnah ein Anschreiben des Kreises mit ergänzenden Hinweisen des Gesundheitsministeriums NRW per Post erhalten. Das Vorliegen dieser Unterlagen ist für eine Buchung des Termins aber nicht erforderlich!


Pressemitteilung von Mittwoch, 7. April 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Stabsstelle informiert: Zweiter Impftermin für Personen, die mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft wurden, erst nach 12 Wochen möglich

Impflinge erhalten in den nächsten Tagen eine E-Mail mit weiteren Informationen

Kreis Steinfurt. Nach den Änderungen in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu dem Vakzin von AstraZeneca und dem damit verbundenen Stopp zur weiteren Impfung mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren, ist eine Neuorganisation der Termine für die Zweitimpfungen notwendig: Für alle Personen, die am Impfzentrum des Kreises Steinfurt ihre Erstimpfung mit diesem Vakzin erhalten haben, steht die zweite Impfung erst nach 12 Wochen an. Dieses gilt sowohl für die unter 60-Jährigen als auch für die über 60-Jährigen.

Die Impflinge (betroffen sind überwiegend priorisierte Berufsgruppen), die bereits einen zweiten Impftermin neun Wochen nach der Erstimpfung erhalten haben, müssen vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen der STIKO einen neuen Zweittermin vereinbaren. Der alte Termin muss storniert werden. Über die genaue Vorgehensweise informiert der Kreis Steinfurt die betroffenen Personen per E-Mail, sofern die jeweilige Email-Adresse vom Impfling bei der Terminbuchung angegeben wurde. Diejenigen, die keine E-Mail-Adresse angegeben haben, müssen sich bezüglich eines neuen Termins per Mail an corona.impftermin@kreis-steinfurt.de wenden. Noch im April soll auf Bundesebene über die Eignung und Verwendung von mRNA-Impfstoffen (z. B. Impfstoffe von BioNTech oder Moderna) für die notwendigen Zweitimpfungen entschieden werden.

Das Verfahren zur Buchung der kurzfristig zu vergebenden Impftermine für die über 60-Jährigen, das zwischen Karsamstag und Ostermontag über die Internetseite oder die Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgte, löste in den letzten Tagen viel Kritik in Richtung des Kreises Steinfurt aus. Der Leiter der Stabsstelle Corona, Dr. Karlheinz Fuchs, stellt hier fest: "Die Terminvergabe und auch die Organisation der Terminvergabe lag ausschließlich in der Verantwortung der Kassenärztlichen Vereinigung. Der Kreis Steinfurt war in dieses Verfahren nicht involviert. Deshalb sind wir hier der falsche Adressat für Kritik. Fest steht, dass das Impfzentrum des Kreises Steinfurt über die gesamten Osterfeiertage unter Vollauslastung gearbeitet hat und hier insgesamt 5517 Impfungen durchführte". Die Terminvergabe durch die KVWL war eingerichtet worden, nachdem das Land NRW in der vergangenen Woche angekündigt hatte, zusätzlich knapp 15.000 Impfdosen AstraZeneca zur Impfung von Personen über 60 Jahren im Kreis Steinfurt kurzfristig zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang freut sich der Kreis Steinfurt über die rege Beteiligung der Hausärzteschaft, die vom Kreis Steinfurt mit Impfdosen versorgt wurde und bei der Verimpfung der kurzfristig bereitgestellten Impfdosen unterstützt.


Pressemitteilung von Samstag, 3. April 2021 Kreis Steinfurt

Impftermin-Buchung für Berufsgruppen ab sofort ausschließlich online möglich

Kreis Steinfurt. Mittlerweile sind unterschiedliche Personengruppen berechtigt, einen Impftermin im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster/Osnabrück zu vereinbaren: entweder aus Altersgründen oder aufgrund des Berufes. Der Kreis Steinfurt kann für Personen, die aufgrund ihres Berufes in der Priorisierungsgruppe 2 gelistet sind, Impftermine anbieten. Das Terminbuchungssystem für diese Personengruppe ist jetzt umgestellt worden und läuft ausschließlich über die Internetseite www.kreis-steinfurt.de/impftermin. Aus Praktikabilitätsgründen sind Anmeldungen per Email oder Telefon nicht mehr darstellbar. Auch Personen, die ihren Impfwunsch bereits per Email geäußert haben, werden gebeten, den Impftermin online zu buchen.

Da aufgrund des Stopps der Verimpfung des AstraZeneca-Impfstoffs an Menschen unter 60 Jahren im Ausgleich zahlreiche Impfdosen der Firma BioNTech als Ersatz benötigt werden und zeitgleich die Impfungen der Personengruppe der über 80-Jährigen und ab dem 8. April die Impfungen der 79-Jährigen stattfinden, steht zurzeit nur eine geringe Anzahl an Impfdosen für die Berufsgruppen-Verimpfung zur Verfügung. Personen, die zum berechtigten Personenkreis der aufgerufenen Berufsgruppen gehören, werden gebeten, sich regelmäßig auf dem Online-Terminbuchungsportal des Kreises Steinfurt über verfügbare Termine zu informieren. Der Kreis Steinfurt weist darauf hin, dass er verpflichtet ist, Personen, die unberechtigterweise einen Impftermin vereinbaren, im Impfzentrum abzuweisen.

Wer aus Altersgründen impfberechtigt ist, kann weiterhin über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) entweder online über www.116117.de oder telefonisch über die zentrale KVWL-Rufnummer 116 117 - alternativ über die Rufnummer 0800 / 116-117-02 – einen Termin vereinbaren.

Personen, die aufgrund einer Grunderkrankung impfberechtigt sind, wenden sich bitte an ihre jeweilige Hausarztpraxis.


Pressemitteilung von Donnerstag, 25. März 2021 Kreis Steinfurt

So geht es jetzt mit dem Impfen weiter!

Impfstoff-Menge nach wie vor sehr begrenzt

Kreis Steinfurt. Aufgrund zahlreicher neuer Nachrichten seitens des Landes zum weiteren Impfgeschehen stellt der Kreis Steinfurt Folgendes klar: Alle bereits gebuchten Impftermine (Erst- und Zweittermine) im Impfzentrum des Kreises werden solange bedient, bis der Impfstoff erschöpft ist. Ob und wann dieses der Fall sein wird, wird über weitere Pressemitteilungen bekannt gegeben.

Sobald absehbar ist, dass die Angehörigen der derzeitig impfberechtigten Berufsgruppen geimpft sind und alle hierzu gehörenden Personen ein Impfangebot erhalten konnten, informiert der Kreis die Bürgerinnen und Bürger, die sich aufgrund einer Vorerkrankung auf die Warteliste haben setzen lassen. Das Land NRW informiert, dass ab dem 6. April für Menschen mit Vorerkrankung eine Impfung auch über die niedergelassenen Ärzte möglich sein soll.

Das Land NRW hat zudem angekündigt, dass nun in absehbarer Zeit mit dem Impfen der Personengruppe der über 70-Jährigen gestartet werden kann. Begonnen wird mit den 79-Jährigen und deren Partnern voraussichtlich ab dem 8. April. Die Terminbuchung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung und nicht über den Kreis Steinfurt. Das neue Buchungs-System der KVWL ist noch nicht freigeschaltet. Sobald der Bedarf der 79-Jährigen gedeckt ist, erfolgt die Öffnung für die 78-Jährigen und danach für die 77-Jähren usw.

Der Kreis Steinfurt wird über Pressemitteilungen und seine Homepage regelmäßig mitteilen, welche Personengruppe an der Reihe ist.


Pressemitteilung von Donnerstag, 25. März 2021 Kreis Steinfurt

Kontrollierte Öffnungen: Auch Kreis Steinfurt will Modellkommune werden

Bewerbung beim Land eingereicht – „In der Krise positive Signale senden“

Kreis Steinfurt. Auch der Kreis Steinfurt hat sich beim Land als Modellkommune zur Erprobung von sorgfältig begleiteten Öffnungsstrategien in der Corona-Krise beworben. In seinem Bewerbungsschreiben an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat Landrat Dr. Martin Sommer darüber hinaus angeregt, das gesamte Münsterland als "Modell-Region" zuzulassen.

Der Steinfurter Landrat sieht in der Bewerbung eine gute Chance, insbesondere den vielen durch die Krise gebeutelten Gewerbetreibenden eine Perspektive zu geben. Außerdem sei sie ein motivierendes Signal an alle Bürgerinnen und Bürger, durch ihr Verhalten weiterhin aktiv ihren Beitrag an der Pandemie-Bewältigung zu leisten.

"Kontrollierte Öffnungsschritte in unseren Städten und Gemeinden können durch die notwendigen Maßnahmen flankiert werden", so Dr. Sommer weiter. In Kürze komme die Luca-App auch im Kreis Steinfurt zum Einsatz. Bürger-Teststellen gebe es im Kreisgebiet mittlerweile rund 140.

"Wir verfügen auf Basis unserer Präventions-Infrastruktur über bestmögliche Voraussetzungen, um als Modellregion Verantwortung zu übernehmen", betonte der Landrat abschließend.


Pressemitteilung von Freitag, 19. März 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt informiert impfberechtigte Berufsgruppen über Nachholung ausgefallener Impfungen

Kreis Steinfurt. Die deutschlandweite Aussetzung der Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca hat dazu geführt, dass sich die Impfung berechtigter (Berufs-)Gruppen auch im Kreis Steinfurt verzögert hat. Zwischen Montag und Donnerstag dieser Woche konnten bereits geplante Termine im Impfzentrum des Kreises nicht durchgeführt werden.

Am heutigen Freitagmorgen wurden die Impfungen mit AstraZeneca im Impfzentrum wieder aufgenommen. Ausgefallene Impftermine der vergangenen Tage werden nachgeholt. Dafür werden alle Bürgerinnen und Bürger, deren Termine in den Tagen seit dem AstraZeneca-Impfstopp ausgefallen sind, per Mail vom Kreis informiert. Sie erhalten dann die Möglichkeit, einen neuen Termin für die kommenden 14 Tage zu vereinbaren.

Der Kreis weist weiterhin ausdrücklich darauf hin, dass die Buchung von Impfterminen über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für den Impfstoff des Herstellers BioNTech ausschließlich den über 80-Jährigen vorbehalten ist.

Für den Impfstoff AstraZeneca impfberechtigte Berufsgruppen wie Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere Personen, die unberechtigterweise einen Impftermin für den Impfstoff BioNTech über den Buchungskalender der KVWL buchen, werden am Impfzentrum abgewiesen.


Pressemitteilung von Montag, 15. März 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt stoppt Impfungen mit der Vakzine AstraZeneca

Kreis Steinfurt. Da die Bundesregierung die Impfungen mit der Vakzine von AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt hat, hat auch der Kreis Steinfurt die Immunisierungen mit diesem Impfstoff im Grevener Impfzentrum sowie durch mobile Teams unverzüglich gestoppt. Für alle Menschen, die unter 80 Jahre alt sind, können daher erst einmal keine Impfungen stattfinden. Die Kreisverwaltung wartet hinsichtlich dieser Termine auf Bundesvorgaben.

Die Personengruppe Ü80 wird weiterhin wie geplant im Impfzentrum mit der Vakzine von Biontech / Pfizer geimpft. Diese Termine bleiben bestehen.

Der Kreis Steinfurt hat noch keine Informationen darüber, wie mit Zweitimpfungen mit AstraZeneca umzugehen ist. Allerdings muss derzeit davon ausgegangen werden, dass auch diese betroffen sind. Wann und mit welchem Impfstoff die Zweitimmunisierung erfolgen kann, ist derzeit unklar.

Sobald der Kreisverwaltung weitere Informationen vorliegen, beispielsweise ab wann die Impfungen nachgeholt werden, macht sie dies umgehend öffentlich.


Pressemitteilung von Freitag, 12. März 2021 Kreis Steinfurt

Vorerst keine weitere Impfterminvergabe für AstraZeneca am Impfzentrum in Greven

Zuteilung auf Landesebene unklar

Kreis Steinfurt. Aufgrund der aktuell unklaren Zuteilung der Impfstoffdosen auf Landesebene musste der Kreis Steinfurt die weitere Vergabe von Impfterminen für den AstraZeneca-Impfstoff im Grevener Impfzentrum vorläufig stoppen. Dies gilt sowohl für die Erst- als auch für die Zweittermine.

Alle bis zumindest Ende März vergebenen Termine können auch stattfinden, da für diese Impfungen die Versorgung mit dem Impfstoff gesichert ist.

Da nicht klar ist, ob das Land NRW für weitere Termine, also für diejenigen ab Anfang April, Impfstoffdosen von AstraZeneca an das Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück liefern wird, muss die Kreisverwaltung die Beratungen von Bund und Land abwarten. Auf Landesebene wird beispielsweise darüber diskutiert, dass eine Impfung in den Hausarztpraxen ab 19. April möglich sein soll und in welcher Form das Impfangebot in Zukunft vorgehalten wird. Sobald der Kreis Steinfurt vom Land die Zusicherung für weitere Impfstofflieferungen an das Impfzentrum erhält, wird die Buchung für weitere Termine wieder freigegeben.

Personen, die bereits eine Erstimpfung am Impfzentrum erhalten haben, werden gebeten, die diesbezügliche Presseberichterstattung im Kreisgebiet zu verfolgen. Je nach Entscheidung des Landes können sich diese Menschen dann über das bekannte Terminbuchungssystem des Kreises Steinfurt für einen Zweittermin einbuchen oder bei ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt einen Impftermin erfragen.

Der Kreis Steinfurt bittet von weiteren Nachfragen Abstand zu nehmen und wird über das weitere Vorgehen mittels Pressemitteilungen und auch über die sozialen Medien informieren, sobald Klarheit über den weiteren Verlauf besteht.


Pressemitteilung von Freitag, 12. März 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Teststellen im Kreis Steinfurt sind im Aufbau

Aktueller Stand im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/schnelltests

Kreis Steinfurt. Im Kreis Steinfurt werden immer mehr Teststellen in den Kommunen eingerichtet. Die Kreisverwaltung hat bisher 25 Teststellen genehmigt bzw. nach Anzeige eine Teststellennummer vergeben, davon sind 16 Arztpraxen, fünf Apotheken, eine Kommune sowie drei beauftragte Dritte. 59 Anträge werden zurzeit noch geprüft oder es mussten Unterlagen nachgefordert werden. Die genehmigten Teststellen befinden sich bisher in 13 Kommunen, nämlich in Altenberge, Emsdetten, Greven, Hörstel, Horstmar, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Metelen, Ochtrup, Rheine, Steinfurt und Tecklenburg. Weitere Anträge wurden gestellt, sind aber noch nicht in Bearbeitung.

Hintergrund ist, dass die Bürgerinnen und Bürger in NRW einen Anspruch auf die Durchführung von einem Schnelltest auf SARS-CoV-2 (Bürgertest) pro Woche haben. Durch eine Allgemeinverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen dürfen zunächst Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen bis zum 15. März die Bürgertestung durchführen, wenn sie bereits vor dem 8. März eine Diagnostik durch Antigen-Tests angeboten haben und vom Land definierte Mindestanforderungen für die Durchführung der Testung erfüllen.

Für Einrichtungen, die als Teststelle geführt werden, besteht eine Meldepflicht durchgeführter Testungen bei der unteren Gesundheitsbehörde. Eine Meldung durchgeführter Testungen ist nur in Verbindung mit einer Teststellennummer möglich. Soweit diese noch nicht erteilt wurde, ist eine Meldung nicht möglich.

Weitere Stellen können die Genehmigung als Teststelle beantragen.

Da derzeit noch die ortsnahe Struktur zur Durchführung der Bürgertests aufgebaut wird, ändert sich die Zahl der Teststellen regelmäßig. Der aktuelle Stand mit Angabe der Teststelle und der Adresse ist unter www.kreis-steinfurt.de/schnelltests zu finden, sofern der Betreiber bereits der Veröffentlichung zugestimmt hat.


Pressemitteilung von Freitag, 12. März 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt möchte App zur Kontaktverfolgung einsetzen

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt plant, die Luca-App so schnell wie möglich einzusetzen. Zurzeit laufen noch die Vorbereitungen. Die Luca-App funktioniert so: Gäste oder Kunden geben ihre Kontaktdaten in die App auf dem Smartphone ein und registrieren sich vor Ort per QR-Code. Die Informationen werden verschlüsselt und bei Bedarf dem Gesundheitsdienst des Kreises Steinfurt zur Verfügung gestellt. Dazu leitet eine infizierte Person bei Anforderung Informationen über ihre Aufenthaltsorte der vergangenen Tage digital und direkt an den Gesundheitsdienst weiter. Für Nutzerinnen und Nutzer ist die App kostenlos.

Andere Anbieter können ebenfalls mit marktfähigen Lösungen auf die Kreisverwaltung zukommen. Sollte die Anbindung einer Lösung mit verhältnismäßigem Aufwand möglich sein, so wird auch diese Lösung angebunden.


Pressemitteilung von Sonntag, 7. März 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Stabsstelle: Nur über 80-Jährige können Termin über das Portal der KVWL buchen!

Jüngere werden abgewiesen | Falschinformationen im Umlauf

Kreis Steinfurt. Terminbuchungen für Impfungen im Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind nach wie vor nur den über 80-Jährigen vorbehalten. Darauf weist die Corona-Stabsstelle Kreis Steinfurt hin. Sollten jüngere Menschen versuchen, mit falschen Angaben einen Termin über die KVWL zu buchen, werden diese am FMO abgewiesen. Eine Impfung wird verwehrt.

Immer häufiger sind auch in den vergangenen Tagen bei der Corona-Hotline des Kreises Anrufe von über 70-Jährigen eingegangen, die aufgrund von kursierenden WhatsApp-Meldungen glaubten, einen Termin über die KVWL buchen zu können. Diese Meldungen sind falsch. Alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht der impfberechtigten Altersgruppe angehören, werden gebeten, von einer Terminbuchung über diesen Weg abzusehen, um die Terminkapazitäten nicht zu blockieren.

Personen, die aufgrund Ihrer Zugehörigkeit zu einer in der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe aufgeführten Berufsgruppe für eine Impfung berechtigt sind, wenden sich bezüglich eines Impftermins an corona.impftermin@kreis-steinfurt.de oder wählen die 02551 697103. Wann weitere Personengruppen ein Impfangebot erhalten können, hat das Land Nordrhein-Westfalen noch nicht bekanntgegeben.


Pressemitteilung von Freitag, 5. März 2021 Kreis Steinfurt

Positiver Corona-Selbsttest? Absondern und beim Kreis Steinfurt anrufen

Kreis Steinfurt. In einigen Tagen werden Corona-Selbsttests im Handel verfügbar sein. Wer ein positives Ergebnis erhält, sollte sich absondern, um andere Menschen nicht anzustecken. Zudem sollte mit dem Kreis Steinfurt ein Termin für einen PCR-Test unter der Telefonnummer 02551 / 69-7100 vereinbart werden. So kann das Ergebnis abgesichert werden, denn PCR-Tests sind verlässlicher als Selbsttests.


Pressemitteilung von Dienstag, 2. März 2021 Kreis Steinfurt

Impfungen von chronisch kranken Menschen kündigen sich an

Kreis Steinfurt nimmt vorbereitende Planungen auf

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt kann nun auch in absehbarer Zeit Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren mit chronischen Erkrankungen ein Impfangebot mit dem Impfstoff AstraZeneca machen. Um einen Überblick über den Umfang des Impfbedarfs zu erhalten, bittet der Kreis alle Betroffenen, sich auf eine Warteliste eintragen zu lassen. Hierzu zwingend erforderlich ist eine ärztlichen Bescheinigung, aus der die Einstufung des Betroffenen in eine Impfprioritäts-Kategorie hervorgeht.

Der diesbezügliche Vordruck ist auf der Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de abrufbar.

Personen mit folgenden Erkrankungen sind angesprochen: Trisomie 21, Organtransplantierte, Demenzerkrankte, Menschen mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression), hämatologische Erkrankungen oder behandlungsbedürftige solide Tumorerkrankungen, schwere Lungenerkrankungen wie COPD oder Mukoviszidose, Diabetes Mellitus, Leberzirrhose oder andere chronische Lebererkrankungen, chronische Nierenerkrankungen, Adipositas (Body-Mass-Index über 40).

Wer auf die Warteliste aufgenommen werden möchte, soll sich unter Vorlage des ausgefüllten Vordrucks (Ärztliche Bescheinigung) unter corona@kreis-steinfurt.de melden. Die Anfrage kann nur entgegengenommen werden, wenn der Impfberechtigungsnachweis durch den ausgefüllten Vordruck erbracht wurde.

Der Kreis weist darauf hin, dass sich auch schwer chronisch vorerkrankte Personen, die 16-17 Jahre alt oder älter als 65 Jahre sind, für eine Warteliste melden können. Sie kommen allerdings erst für eine Impfung infrage, wenn ausreichend BioNTech-Impfstoff verfügbar ist.


Pressemitteilung von Dienstag, 2. März 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt impft ab 8. März weitere Personengruppen

Verwaltung kontaktiert Berechtigte in Kürze

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt kann ab Montag, 8. März, weitere Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe 2 gegen das Coronavirus immunisieren. Das Land NRW sieht ab diesem Zeitpunkt unter anderem Impfungen für Personen vor, die in (heilpädagogischen) Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe arbeiten. Diese finden für Menschen, die im Kreis Steinfurt arbeiten, im Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) statt.

Zudem sind auch Menschen impfberechtigt, die in einer vollstationären Pflegeeinrichtung regelmäßig haupt- oder ehrenamtlich tätig sind oder die als Studierende im Praktischen Jahr in Krankenhäusern arbeiten. Ebenso kann sich ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbarem Patientenkontakt impfen lassen, so beispielsweise (Zahn-)Ärzte und (Zahn-)Ärztinnen, ihr medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen. Ein Impfangebot ist auch Menschen zu unterbreiten, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind oder bei Blut- und Plasmaspendediensten sowie in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren arbeiten.

Zudem finden dann Impfungen in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für behinderte Menschen statt. Impfangebote sollen Beschäftigten, Nutzerinnen und Nutzern, Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen ebenso gemacht werden wie dem dortigen Personal, das Aufgaben der Behandlung, Betreuung, Anleitung oder Pflege wahrnimmt.

Ebenfalls impfberechtigt sind Beschäftigte in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften nach § 24 Absatz 1 WTG, Demenz-WGs und Beatmungs-WGs.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung werden in Kürze die verschiedenen Gruppen der Impfberechtigten kontaktieren, um ein zügiges und geordnetes Verfahren zur Vergabe der Impftermine zu organisieren. Impfberechtigte werden gebeten, von individuellen Anfragen abzusehen.


Pressemitteilung von Montag, 1. März 2021 Kreis Steinfurt

Welche Verhaltensregeln gelten bei Transferfahrten zum Impfzentrum FMO?

Kreis Steinfurt. Viele machen es bei den Transferfahrten zum Impfzentrum am FMO richtig, aber oft gehen noch Fragen zu Verhaltensregeln im Auto beim Kreis Steinfurt ein. "Ein Fahrer oder eine Fahrerin plus Impfling im Auto soll die Regel bei Transferfahrten sein", sagt Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt. Außer dieser Kontaktbeschränkung gilt zudem: "Das Tragen von FFP2-Masken während der Fahrt. Das schützt beide Insassen in der Regel zuverlässig vor einer möglichen Infizierung mit dem Coronavirus. Wenn die Außentemperaturen jetzt wieder steigen, kann das intermittierende Öffnen der Fenster während der Fahrt weitere Sicherheit bringen."

Bei Fragen zum Thema Coronaschutz ist die allgemeine Hotline des Kreises unter 02551 / 697100 zu erreichen. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr geschaltet. Außerdem hat der Kreis Steinfurt im Internet unter www.kreis-steinfurt.de/corona viele Informationen rund um Corona zusammengestellt.


Pressemitteilung von Freitag, 26. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Ein Jahr Krisenstab Kreis Steinfurt: Landrat Dr. Martin Sommer dankt Dr. Karlheinz Fuchs und dem gesamten Team

Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate der Corona-Pandemie

Kreis Steinfurt. Ein Jahr Krisenstab: Es sind gemischte Gefühle in den Gesichtern der Krisenstabsmitglieder zu entdecken, als am Freitag, 26. Februar, kurz vor der Lagebesprechung um 11 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Steinfurter Kreishauses dieses kleine "Jubiläum" die Runde macht. Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer lässt es sich dann auch nicht nehmen, allen für das Engagement im zurückliegenden Jahr zu danken und überreicht dem Leiter der Stabsstelle Corona, Dr. Karlheinz Fuchs, stellvertretend ein kleines Geschenk für alle Aktiven.

"Ein Jahr Krisenstab…" resümieren gedanklich viele der Krisenstabsmitglieder, die meisten von ihnen sind von Beginn an mit im Boot: Ja, vor einem Jahr richtete der Kreis Steinfurt als erste Gebietskörperschaft in der Region den Krisenstab ein. Sein Leitgedanke war schon damals: "Vor die Lage kommen." Deshalb war es wichtig, bereits Ende Februar die Strukturen zu schaffen, auch wenn der erste nachweislich positive Corona-Fall im Kreis Steinfurt noch rund zwei Wochen ausblieb: Im kleinen Sitzungssaal zogen die IT-Experten aus dem Haus eilig Kabel und stellten Laptops und Telefone auf, und der Krisenstab wurde personell besetzt. Seitdem fanden 261 Lagebesprechungen statt.

Dort, im kleinen Sitzungssaal, wo sonst die Politik diskutiert, sitzen auch heute die Krisenstabsmitglieder. Viele arbeiten auch sonst in der Kreisverwaltung, beispielsweise im Amt für Gesundheit, Soziales und Pflege, im Ordnungsamt, im Rechts-, Jugend- oder Personalamt. Sie bringen alle ihren eigenen beruflichen Blickwinkel mit, damit an alle Bevölkerungsgruppen und Herausforderungen frühzeitig gedacht wird. Auch die Polizei, der Kreisbrandmeister und die Hilfsorganisationen sind vertreten. Nicht persönlich, aber als übergeordnete Einheit ist die Politik zu spüren: Sie verschaffte am Beginn der Corona-Pandemie dem Krisenstab schnell und unkompliziert die finanziellen Möglichkeiten, um wichtige Entscheidungen umgehend treffen zu können.

Dass diese Krise nur gemeinsam in den Griff zu bekommen ist, zeigte sich im Laufe der Monate immer wieder. Und so sind es vermutlich ähnliche Bilder, die in den Köpfen der Krisenstabsmitglieder an diesem Vormittag in der Rückschau vorüberziehen: Die anfänglichen Sorgen, dass schlicht nicht genügend Desinfektionsmittel vorhanden ist, der Aufbau des "Pflegelazaretts" in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der LWL-Klinik in Lengerich und des "Fieberlazaretts" im ehemaligen Marienhospital in Laer, der Aufbau des erweiterten Krisenstabs (in dem übrigens bisher circa jeder zweite Mitarbeitende des Kreises Steinfurt tätig war und dessen Ermittlungsdienst bisher mehr als 70.000 Kontaktpersonen ermittelt hat), und später der Corona-Stabsstelle, der mobilen Impf-Teams und des Impfzentrums am Flughafen Münster/Osnabrück. Ein Jahr ist vorbei. Die Pandemie ist es noch nicht. "Unser Ziel bleibt, vor der Lage zu sein", sagt Landrat Dr. Martin Sommer. "Das hat bisher im Kreis Steinfurt sehr gut funktioniert und dafür arbeitet der Krisenstab auch weiterhin."


Pressemitteilung von Montag, 22. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Weitere Berufsgruppen sind ab sofort impfberechtigt

Regelmäßige Tätigkeit in stationären Pflegeeinrichtungen ist Voraussetzung

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt kann ab sofort weiteren Personengruppen (18 bis 64 Jahre mit AstraZeneca) ein Impfangebot machen.

Im neuesten Erlass des Landes NRW zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 wurde die Priorisierungsstufe 1 erweitert. Demnach können nun auch Personen, die zwar keine Pflegekräfte, aber dennoch regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, geimpft werden. Hierzu zählen Fußpfleger, Friseure, Seelsorger sowie das Personal von Hilfsmitteldiensten und Sanitätshäusern. Diese Berufsgruppen müssen allerdings von ihrer jeweiligen Pflegeeinrichtung eine schriftliche Bestätigung erhalten und vorweisen, dass sie dort tätig und damit impfberechtigt sind.

Darüber hinaus weist der Kreis Steinfurt darauf hin, dass zu den Impfberechtigten nach dem Erlass nun auch Medizinprodukte-Beraterinnen und –berater bei der Operationsbegleitung, Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege (zum Beispiel Stoma- und Wundversorgung) sowie Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege zählen.

Angehörige dieser Berufsgruppen, die sich impfen lassen möchten, können sich beim Kreis Steinfurt per E-Mail unter corona@kreis-steinfurt.de oder telefonisch unter 02551/ 69-7103 melden. Sie erhalten hier Informationen zum weiteren Vorgehen. Die Impfung wird im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster-Osnabrück in Greven durchgeführt.


Pressemitteilung von Freitag, 19. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Impfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis Steinfurt weitestgehend abgeschlossen

Positive Auswirkungen machen sich bereits deutlich bemerkbar

Kreis Steinfurt. Die Corona-Schutzimpfungen in den 55 stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis Steinfurt sind weitestgehend abgeschlossen. In 53 Einrichtungen haben die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden bereits sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfung erhalten. In den verbliebenen zwei Einrichtungen verimpfen die mobilen Teams die noch ausstehende Zweitimpfung in der kommenden Woche. Die Verzögerung in den beiden Einrichtungen ist darauf zurückzuführen, dass es dort Ende Dezember noch größere Ausbruchsgeschehen gab. Insgesamt haben die mobilen Teams in den stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis bis Donnerstag, 18. Februar, rund 7.500 Erstimpfungen und etwa 7.000 Zweitimpfungen vorgenommen. Die Impfquote bei den Bewohnerinnen und Bewohnern lag nach Rückmeldungen der Einrichtungen bei über 90 Prozent und auch von den Mitarbeitenden haben sich über 80 Prozent impfen lassen.

"Wir merken die positiven Auswirkungen der Impfungen bereits sehr deutlich. Seit Dezember hatten wir keine größeren Ausbruchsgeschehen mehr in den stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis. Das war vorher ganz anders. Aus den Einrichtungen bekommen wir die Rückmeldung, wie wichtig dieser Schritt für alle Beteiligten war und wie groß die Erleichterung nun ist", erklärt Joachim Hatke, Leiter des Sachgebietes für Sozialhilfe und Pflege im Amt für Soziales, Gesundheit und Pflege des Kreises Steinfurt.

Auch mit Blick auf den Impfstoff von AstraZeneca erwartet der Kreis Steinfurt zukünftig ähnlich positive Auswirkungen. "Auch der Impfstoff von AstraZeneca gewährleistet in der Regel einen äußerst wirksamen Schutz vor schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung. Die Impfung aufzuschieben, sollte daher für keinen Impfberechtigten eine Option sein", erläutert Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt.


Pressemitteilung von Freitag, 12. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Menschen über 80 fahren kostenlos mit Bus und Bahn zum Impfzentrum am FMO

Auch eine Begleitperson inbegriffen

Kreis Steinfurt/Münsterland. Die Verkehrsunternehmen in den vier Münsterlandkreisen Steinfurt, Borken, Coesfeld und Warendorf haben jetzt gemeinsam beschlossen, allen Menschen über 80 Jahre eine kostenlose Fahrt mit Bus und Bahn zum jeweiligen Impfzentrum und wieder zurück anzubieten.

Als Fahrtberechtigung dient ein Personalausweis, mit dem die Impfwilligen ihr Alter nachweisen. Sofern vorhanden, sollten die Impflinge auch den Terminnachweis zur Corona-Schutzimpfung vorzeigen. Eine Begleitperson darf unabhängig vom Alter ebenfalls kostenlos mitfahren.

"Mit der kostenlosen Beförderung der Menschen über 80 Jahre zum jeweiligen Impfzentrum leisten die Kreise und die Verkehrsunternehmen im Münsterland einen Beitrag zur Pandemie-Bewältigung in unserer Region und setzen ein wichtiges Zeichen", erklärt Carsten Rehers, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Mobilität Münsterland (ZVM) und Bau- und Umweltdezernent des Kreises Steinfurt.

Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven ist mit dem SchnellBus S50 (Ibbenbüren – Münster) und dem RegioBus R51 (Lengerich – Greven – Münster) zu erreichen. Zur S50 bestehen zusätzlich Umstiegsverbindungen von Steinfurt und Emsdetten aus. Die Fahrpläne sind auch online unter www.bus-und-bahn-im-muensterland.de einsehbar.


Pressemitteilung von Mittwoch, 10. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Dank AstraZeneca-Lieferung nimmt Impfbetrieb Fahrt auf

Ausgewählte Personengruppen können sich beim Kreis Steinfurt melden

Kreis Steinfurt. Der Betrieb im Impfzentrum des Kreises Steinfurt nimmt Fahrt auf: Weil im Verlauf bis Ende der kommenden Woche große Mengen des Impfstoffes von AstraZeneca geliefert werden, baut der Kreis Steinfurt die Impfstraßen aus, um möglichst viele Menschen immunisieren zu können. "Zudem haben wir jetzt genügend Impfstoff, um auch vormittags zu impfen", freut sich Landrat Dr. Martin Sommer. Berechtigte Personen, die bisher keine Mitteilung des Kreises Steinfurt erhalten haben, sollen sich unter Angabe des Berufes sowie unter Vorlage eines Bestätigungsschreibens des Arbeitsgebers per Mail an corona@kreis-steinfurt.de oder unter der Telefonnummer 02551/ 69 - 71 03. Die Hotline ist von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr besetzt. Aufgrund der hohen telefonischen Nachfrage wird darum gebeten, zunächst den Kontakt per Mail zu suchen.

Der Impfstoff ist nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission für Personen zwischen 18 und 64 Jahren bestimmt und darf laut eines Erlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales aktuell nur für einen bestimmten Personenkreis genutzt werden. Deshalb können zurzeit mit AstraZeneca Menschen, die älter als 64 Jahre sind, nicht immunisiert werden. Für diese Personengruppe ist weiterhin der Impfstoff von Biontech/Pfizer vorgesehen. Sobald dieser Impfstoff in ausreichender Menge für den Kreis Steinfurt vorliegt, können auch mehr ältere Menschen geimpft werden.

Mit dem AstraZeneca-Impfstoff dürfen aktuell beispielsweise Menschen immunisiert werden, die bei ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen, Wohngemeinschaften, als Notfallseelsorger und in Hospizen tätig sind. Zudem sollen mit AstraZeneca Heilmittelerbringende wie Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten geimpft werden, wenn sie vor allem in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind. Auch (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte und deren medizinisches Personal, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen oder in spezialisierter ambulanter Palliativversorgung tätig sind, die in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patientinnen und -Patienten behandeln oder in onkologischen Praxen sowie Dialysepraxen tätig sind, werden von dem Erlass erfasst, ebenso wie das Personal aus dem Impfzentrum, dem Rettungsdienst und den Sanitätern vor Ort (First Responder). Detaillierte Informationen darüber, wer aktuell mit AstraZeneca geimpft werden darf, sind auch im Internet zu finden unter www.kreis-steinfurt.de/impfen.


Pressemitteilung von Dienstag, 9. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Extreme Wetterlage hatte kaum Einfluss beim Start des Impfzentrums am FMO

Landrat und der Leiter der Stabsstelle Corona sind mit dem Auftakt sehr zufrieden

Kreis Steinfurt. 255 über 80-Jährige waren für einen Impftermin am ersten Tag im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück gebucht, 233 haben zum Auftakt ihren Impftermin wahrgenommen – trotz der extremen Straßenverhältnisse aufgrund des Wintereinbruchs. So fiel denn auch das Fazit von Landrat Dr. Martin Sommer und dem Leiter der Stabsstelle Corona Dr. Karlheinz Fuchs positiv aus: Besser hätte es unter diesen Bedingungen nicht laufen können.

"Ich freue mich sehr und bin auch erleichtert, dass alles reibungslos funktioniert hat - auch im Hinblick auf die Wetterlage. Die vielen Stunden Vorbereitung, unser Probelauf im Dezember und der nötige Feinschliff danach haben sich ausgezahlt", sagt Martin Sommer am Tag nach dem Auftakt. Große Erleichterung gab es um 13.30 Uhr als endlich der Impfstoff geliefert wurde. Nach einer guten halben Stunde ging es dann los.

Dass am ersten Tag doch fast alle gebuchten Termine durchgeführt werden konnten, ist auch vielen Unterstützern zu verdanken, sagt Karlheinz Fuchs: "In Kooperation mit drei Unternehmen aus dem Kreis beispielsweise konnten wir kurzfristig für die ersten beiden Tage einen Abhol-Service für diejenigen anbieten, die sich den Weg nach Greven nicht selbst zugetraut haben." Mehr als 50 haben diesen Service am Montag in Anspruch genommen, für den Dienstag haben sich mehr als 30 gemeldet. Damit nicht noch auf den letzten Metern ein Ausrutscher passiert, kümmerte sich der FMO um die Räumung der Zufahrtsstraße und der Parkplätze. "Wir sind beim Impfen auf Zusammenarbeit ganz unterschiedlicher Ebenen angewiesen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass das im Kreis Steinfurt ob kommunal, über Vereine oder privat organisiert sehr gut funktioniert, wie der Start des Impfzentrums wieder einmal zeigt", betont Sommer.


Pressemitteilung von Mittwoch, 3. Februar 2021

Kreis Steinfurt richtet ämterübergreifende Beratungshotline für Familien ein

Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien immens

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt richtet ab morgen, Donnerstag, 4. Februar, montags bis donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr eine Beratungshotline unter der Nummer 0 25 51 / 69 – 23 23 ein. Die Schulpsychologische Beratungsstelle, das Amt für Soziales, Gesundheit und Pflege sowie das Jugendamt des Kreises Steinfurt möchten gemeinsam mit Erziehungsberatungsstellen im Kreisgebiet für Kinder, Jugendliche und Familien einen ersten Kontakt und eine erste Hilfestellung anbieten.

„Die Corona-Krise und vor allem die Lockdowns mit geschlossenen Schulen und dem Appell, Betreuungsangebote wenn möglich nicht in Anspruch zu nehmen, bedeuten für Familien zum großen Teil immensen Druck und viele Sorgen“, sagt Tilman Fuchs, Dezernent der beteiligten Ämter. Der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung, eine fehlende Tagesstruktur und eventuelle Existenzängste aufgrund von Kurzarbeit oder Insolvenzen seien eine große Belastung für Familien. „Dazu kommt, dass Sport-, Kultur- oder weitere Freizeitangebote als Ausgleich derzeit nicht zur Verfügung stehen, so dass wir mit dem Beratungsangebot Entlastung und möglicherweise weitergehende Unterstützung anbieten wollen“, so Fuchs.


Pressemitteilung von Mittwoch, 3. Februar 2021

Erstmals labortechnische Hinweise auf britische und südafrikanische Mutation des Coronavirus im Kreis Steinfurt

Acht Fälle in drei Kommunen

Kreis Steinfurt. Auch im Kreis Steinfurt gibt es jetzt erstmals dringende Hinweise, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit der britischen und mit der südafrikanischen Mutation des Coronavirus infiziert haben. Diese ersten Laborergebnisse können erst in sieben bis zehn Tagen durch die bis dahin erfolgte sogenannte Vollsequenzierung, eine spezifische Labor-Untersuchung, validiert werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand haben sich acht Bürgerinnen und Bürger aus den Orten Rheine, Ibbenbüren und Ochtrup infiziert, wovon sechs zu zwei Familien gehören. Sieben Menschen haben sich demnach mit der britischen und eine Person mit der südafrikanischen Mutation angesteckt.

Die Kontaktermittlungen der Stabsstelle Corona laufen auf Hochtouren, erforderliche Isolations- und Testungsmaßnahmen wurden veranlasst.

„Gestern waren wir froh, zum ersten Mal seit dem 24. Oktober eine Inzidenz von unter 50 zu haben“, sagt Landrat Dr. Martin Sommer. „Wie wichtig es dennoch ist, dass wir uns alle strikt an die Corona-Schutzregeln halten, wird jetzt nochmals deutlich. Bitte bleiben Sie geduldig und befolgen weiterhin die Corona-Schutzempfehlungen, um das Erreichte nicht zu gefährden“, appelliert er an die Bürgerinnen und Bürger. Die Inzidenz liegt am heutigen Tage übrigens bereits wieder über 50, nämlich bei 55.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt und THW verteilen 450.000 OP-Masken an die Kommunen

Kreis Steinfurt. Aus den Beständen des Kreises Steinfurt sind am Donnerstag, 28. Januar, 450.000 OP-Masken an die 24 Kommunen im Kreis Steinfurt geliefert worden. Besonderer Dank gilt dem Technischen Hilfswerk (THW), denn Einheiten aus den Ortsverbänden Greven, Ibbenbüren, Lengerich und Rheine haben die Masken weiter an die Kommunen verteilt, nachdem Mitarbeitende des Kreises Steinfurt die Verteilung vorbereitet hatten. Die medizinischen Masken sind für bedürftige Personen gedacht und können bei der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung abgeholt werden.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Schritt für Schritt: Eine Tour durch das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am FMO

Als Video auf YouTube zu sehen

Kreis Steinfurt. Eine Tour durch das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück ist jetzt als Video auf YouTube zu sehen. Der Kreis Steinfurt hat diesen Film gedreht, um den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was sie im Impfzentrum genau erwartet, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Es werden die einzelnen Stationen präsentiert und Schritt für Schritt der Ablauf der Impfung begleitet: von der Anfahrt, über den Anmelde-, den Impf- und den Wartebereich bis zur Abmeldung.

Das Video ist auf dem YouTube-Kanal des Kreises Steinfurt unter www.youtube.com/user/Kreissteinfurt und auch unter dem Link https://youtu.be/ZuL5ZP_hC_c zu sehen.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt: Gebrauchte Einwegmasken gehören in den Restmüll

Kreis Steinfurt. Die Müllmengen sind während der Pandemie gestiegen. Einen winzig kleinen Anteil daran haben auch die Einwegmasken, die vor Corona kaum jemand genutzt hat, der es beruflich nicht musste. Für die Entsorgung dieser Masken gibt es nur eine richtige Option: die Restmülltonne.

Eine Einwegmaske besteht nicht nur aus Papier oder Vlies, sondern aus einem Mix verschiedener Materialien, Schutzlagen und Beschichtungen. Deshalb darf sie nicht in die Bio-, die Papier- oder die gelbe Tonne gegeben werden. Das gilt sowohl für FFP2- Masken als auch für OP-Masken und KN95- oder N95-Masken.

 Auch aus einem weiteren Grund gehören sie in die Restmülltonne: Die Masken können theoretisch mit Corona-Viren und anderen Keimen belastet sein. Der Inhalt der Restmülltonne geht in die Abfallverbrennung. Das ist die einzige Entsorgungsmöglichkeit, um die Viren unschädlich zu machen. Der Inhalt aller anderen Tonnen wird recycelt. An den Umschlagplätzen und in den Recyclinganlagen für Bio-, Papier- oder Verpackungsabfälle könnten die Mitarbeitenden mit den Abfällen in Kontakt kommen, was unbedingt zu vermeiden ist.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kinderschutz im Kreis Steinfurt: Auch im Lockdown ist das Kreisjugendamt immer ansprechbar

Corona wird als gesellschaftliche Herausforderung angesehen

Kreis Steinfurt. "Corona ist auch ein Brennglas." Anja Tewes, Sachgebietsleiterin Sozialpädagogische Dienste im Kreisjugendamt Steinfurt, und Sylvia Egelkamp, Pädagogische Leitung der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, meinen hiermit beispielsweise Probleme in Familien, die sich durch die Lockdowns verschärft haben. "Ebenso treten bei all den durch Corona erhöhten Einschränkungen für Familien Belastungen an die Oberfläche, die schon lange schwelten", sagt Sylvia Egelkamp. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen, die nachts und am Wochenende im Krisendienst für den Kreis Steinfurt arbeiten, denken zum Beispiel an Mütter oder Väter, die durch Corona mit finanziellen Sorgen konfrontiert sind, die Betreuung ihrer Kinder zuhause sicherstellen und den Schulalltag auffangen müssen.

Der Druck der dabei entsteht, ist nicht selten groß, so die Einschätzung von Anja Tewes. Die Familien verbringen aufgrund des Lockdowns in vielen Fällen deutlich mehr Zeit als sonst miteinander und das manchmal auch auf engem Raum: "Nicht jede Familie hat ein Haus mit Garten – auch nicht im ländlichen Kreis Steinfurt", bringt es Egelkamp auf den Punkt.

Auch im Kreisjugendamt wird Corona als gesellschaftliche Herausforderung angesehen: Anja Tewes berichtet, dass sie im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg der gemeldeten Fälle im Kinderschutz beobachtet hat. Auffällig sei, dass das Meldeverhalten wellenförmig war und mit den Lockdowns jeweils zurückging. Ein scheinbarer Widerspruch, denn: "Gerade in den Zeiten der Lockdowns, mit zum Teil geschlossenen Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, war die Belastung in den Familien ja besonders hoch", sagt die Sachgebietsleiterin des Kreisjugendamtes. Sie und Sylvia Egelkamp von der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland haben sich im vergangenen Jahr mit ihren Kolleginnen und Kollegen dafür stark gemacht, dass Kinder, Jugendliche und Familien ihre Ansprechpersonen nicht verlieren. Vorteilhaft ist hier die enge Verbundenheit zu den Kooperationspartnern, Kitas, Kindertagespflegen und Schulen im Kreisgebiet, so Tewes. Diese Institutionen gehören zu den wichtigsten Pfeilern im Kinderschutz, da sie die Kinder und Jugendlichen regelmäßig sehen.

"Deshalb: Bitte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei uns anrufen!", appelliert Tewes auch an die Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet. "Wir halten alle unsere Angebote aufrecht und sind da, wenn jemand Unterstützung benötigt." Das müsse auch nicht immer der Notfall sein, denn es gebe viele Möglichkeiten, Unterstützung und Beratung anzubieten. Beispielhaft benennt Anja Tewes, dass die Beratungsstellen auch im Lockdown ihre Angebote vorhalten und mit Video- und Telefonkontakten sowie Spaziergängen neue Wege gehen. "Darüber hinaus haben wir auch über Weihnachten und den Jahreswechsel eine telefonische Beratung angeboten", so Tewes. Menschen, die selbst Unterstützung benötigen oder aber sich Sorgen um andere machen, können sich an das Kreisjugendamt unter der Telefonnummer 0 25 51 / 69 – 23 05 wenden.

Auch wenn Corona eines Tages Geschichte sein sollte, werden die Folgen dieser besonderen, herausfordernden Zeit in den Familien noch länger sichtbar sein, sind Anja Tewes und Sylvia Egelkamp überzeugt: "Die Kinder haben dann für anderthalb oder vielleicht sogar zwei Jahre eine andere Entwicklung gemacht als sonst", meinen beide. Ihnen fehle beispielsweise auch die Zeit in Sportvereinen und in Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit und das nicht nur wegen der körperlichen Fitness, sondern auch wegen der sozialen Kontakte. "Aufgrund des Lockdowns sind die Familien sehr viel in ihrem Zuhause – wir müssen schauen, dass sie später hier auch wieder rauskommen und in ihren vorherigen Alltag zurückfinden", sagt Egelkamp. Aktuell gebe es bereits erste Überlegungen, welche Angebote Kinder, Jugendliche und Familien benötigen, um bald auch den persönlichen Lockdown zu beenden und wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. 


Pressemitteilung von Donnerstag, 28. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Infos zur Corona-Schutzimpfung jetzt auch in 19 Fremdsprachen verfügbar

Abruf über die Website des Kreises Steinfurt möglich

Kreis Steinfurt. Auf der Website des Kreises Steinfurt ist jetzt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen eine Verlinkung auf den Online-Auftritt des Robert-Koch-Instituts geschaltet. Dort stehen ab sofort Übersetzungen der Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung in 19 verschiedenen Fremdsprachen zum Download zur Verfügung. Übersetzt sind jeweils sowohl das Aufklärungsmerkblatt als auch der Einwilligungsbogen zur Impfung.


Pressemitteilung von Dienstag, 26. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Hotline der Stabsstelle Corona ab sofort erreichbar unter 0 25 51 / 69 – 71 00 - diese Hotline ist nicht für die Impfterminvergabe gedacht!

Neue Software-Lösung / Reiserückkehrer wählen 0 25 51 / 69 – 71 01

Kreis Steinfurt. Der Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt in Bezug auf das Thema "Corona" ist weiterhin groß. Da die bestehende Telefonanlage der Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt für die Vielzahl von Kontaktaufnahmen nicht ausgelegt war und damit regelmäßig an ihre technischen Grenzen stieß, wurde nun eine neue Software-Lösung mit professioneller Call-Center-Funktionalität installiert. Gleichzeitig wurden die bisherigen Hotline-Rufnummern zusammengefasst und reduziert. Die Bürgerinnen und Bürger erreichen die Hotline der Stabsstelle Corona zukünftig einheitlich unter der Telefonnummer (0 25 51) 69 – 71 00. Für alle Anfragen rund um das Thema Reiserückkehr (Testpflicht, Quarantäne) steht eine Hotline unter der Telefonnummer (0 25 51) 69 – 71 01 zur Verfügung.


Pressemitteilung von Mittwoch, 20. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Impfaktion gegen Corona für Menschen ab 80 Jahren: Termine werden ab Montag vergeben

Berechtigte finden alle wichtigen Informationen zum Prozedere in einem Brief von Landrat Dr. Sommer

Kreis Steinfurt. Menschen im Kreis Steinfurt, die mindestens 80 Jahre alt sind, erhalten in diesen Tagen einen Brief des Landrats Dr. Martin Sommer über ihre Impfberechtigung gegen das Coronavirus sowie das Prozedere.

Seit Ende Dezember letzten Jahres wurden und werden insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-Einrichtungen geimpft. In Kürze soll der Kreis Steinfurt so viel Impfstoff erhalten, dass auch die weiteren Gruppen geimpft werden können, die "höchste Priorität" haben, so dass nunmehr zuvorderst die Menschen geimpft werden, die 80 Jahre und älter sind.

Das Land NRW hat am heutigen Tage entschieden, den Start der dazu eingerichteten Impfzentren um eine Woche auf den 8. Februar zu verschieben. Grund hierfür sind die aktuell fehlenden Impfstoffe. Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt ist im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) untergebracht. Wichtig ist, dass die Berechtigten nur mit einem Termin geimpft werden können. Diesen Termin bekommen sie ab Montag, 25. Januar, über eine Online-Anmeldung unter www.116117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 02. Diese ist täglich von 8 bis 22 Uhr geschaltet.

Zum FMO können der Pkw (das Parken ist für die Impfberechtigten kostenfrei) und je nach Wohnort der Bus genutzt werden.

"Ich möchte alle Impfberechtigten ermutigen, das Angebot zu nutzen und sich damit selbst zu schützen. Wenn Ihnen zum Beispiel das Internet fremd ist oder Sie nicht mehr mit dem Pkw fahren, nehmen Sie bitte Hilfsangebote Ihrer Angehörigen oder von Ihnen sonst nahestehenden Personen an, wenn diese Ihnen beispielsweise bei der Online-Anmeldung helfen oder aber Sie zum Impfzentrum bringen können", sagt Landrat Dr. Martin Sommer.

Menschen, die weder selbst noch mithilfe ihres persönlichen Umfeldes zum Impfzentrum kommen können, sollten, wenn dies dem Gesundheitszustand geschuldet ist, mit dem Hausarzt oder der Hausärztin klären, ob dieser bzw. diese einen Transport zu Lasten der Krankenversicherung verordnen kann.

Sollte all dies nicht möglich sein, ist die jeweilige Stadt oder Gemeinde der richtige Ansprechpartner – aber erst, wenn der Impftermin feststeht. Die jeweilige Telefonnummer können die Impfberechtigten dem Brief des Landrats entnehmen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 14. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Auswirkungen von Corona auf die Psyche: Kreis Steinfurt startet Online-Serie für Betroffene und Interessierte am 19. Januar

Experten und Expertinnen informieren / Hotline am 20. Januar geschaltet

Kreis Steinfurt. Was macht die Corona-Pandemie mit Menschen, die ohnehin schon belastet sind, an Ängsten oder an Depressionen leiden? Wo können sie in dieser Zeit Unterstützung erhalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um psychische Erkrankungen und Belastungen werden ab Dienstag, 19. Januar, in einer Online-Serie des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege gegeben. Bis Ende März stellen Experten und Expertinnen regelmäßig psychiatrische Krankheitsbilder vor, beleuchten den besonderen Aspekt Corona und benennen entsprechende Beratungsangebote. Am Tag danach ist zum jeweiligen Thema eine Hotline geschaltet.

Die von Dr. Anke Bösenberg und Frank Winter initiierte und organisierte Serie umfasst acht Videos zu unterschiedlichen Themen und wird durch ein Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. "Wir freuen uns über die Landesförderung für die Serie. Damit können wir die Personen erreichen, die durch Corona zusätzlich besonders belastet sind", sagt Bösenberg. Winter, Psychiatrie- und Suchtkoordinator, hofft, dass dieses Angebot möglichst viele anspricht: "Bei manchen sind während der Pandemie Unterstützungs- und Kontaktmöglichkeiten komplett weggebrochen. Diesen wollen wir praxisnah und niederschwellig Informationen und Ansprechpartner bieten." Das Angebot ist kostenlos und richtet sich auch an Angehörige und Freunde, die Betroffenen helfen möchten.

Beim Auftakt am 19. Januar geht es um Psychosen. Das Video ist im Internet auf dem Youtube-Kanal des Kreises Steinfurt zu sehen. Die Hotline zum Thema ist am Mittwoch, 20. Januar, geschaltet unter der Telefonnummer 02551 692899. Dr. Bernward Siegmund und Dr. Frank Röhr sind zwischen 15 und 18 Uhr zu erreichen. Alle Gesprächspersonen unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Das Angebot ist kostenlos.

Die weiteren Termine und Themen:
27. Januar – Angststörungen
9. Februar – Depressionen
16. Februar – Burnout
23. Februar – Persönlichkeitsstörungen
1. März – Hilfe und Unterstützung für psychisch Erkrankte Menschen im Kreis Steinfurt
8. März – Posttraumatische Belastungsstörung 22. März – Psychosomatische Erkrankungen


Pressemitteilung von Mittwoch, 13. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Mehr als 6.500 Menschen im Kreis Steinfurt ein erstes Mal gegen Corona geimpft

Spitzenplatz in Westfalen-Lippe / 5.000 Zweitimpfungen bereits terminiert

Kreis Steinfurt. Im Kreis Steinfurt wurden bisher mehr als 6500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Damit bildet der Kreis Steinfurt bei den absoluten Zahlen, aber auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die Spitze in Westfalen-Lippe. "Ich bin sehr froh, dass die Impfungen dank der guten Vorbereitung und der ebenso guten Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Ärzten in unserem Kreisgebiet zügig ablaufen", sagt Landrat Dr. Martin Sommer.

Die Kreisverwaltung geht davon aus, dass bis Ende Januar in allen stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Wohngemeinschaften und in der Eingliederungshilfe die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein erstes Mal geimpft sein werden. Zudem sind bereits rund 5.000 Zweitimpfungen fest terminiert.

Rosi Reckels, Leiterin des Amtes für Gesundheit, Soziales und Pflege, stellt fest: "Bisher lassen sich mehr als 90 Prozent der Bewohnenden, die ein Impfangebot erhalten haben, impfen. Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden ist ebenso sehr hoch; diese Gruppe wird bewusst sukzessive geimpft."


Pressemitteilung von Dienstag, 12. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt meldet 23 Corona-Todesfälle an das LZG nach

Zahlen der Pressemitteilungen und des Dashboards sind immer aktuell gewesen

Kreis Steinfurt. Weil teilweise die Todesursache nachgetragen werden musste und es formale Korrekturen beim Meldeverfahren gab, hat der Kreis Steinfurt jetzt 23 Corona-Todesfälle an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) nachgemeldet. Von dieser Korrektur sind die Zahlen des LZG und damit auch die des Robert-Koch-Instituts betroffen, nicht aber die absoluten Zahlen, die der Kreis Steinfurt durch Pressemitteilungen und das Dashboard veröffentlicht hat. Diese waren zu jedem Zeitpunkt aktuell.


Pressemitteilung von Montag, 11. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt teilt mit:  Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung im Januar entfallen

Kreis Steinfurt. Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in diesem Monat vollständig zu erlassen. In diesem Zusammenhang hat NRW-Familienminister Joachim Stamp an die Eltern appelliert, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist.

"Anders als im Frühjahr ist es nicht notwendig, eine systemrelevante berufliche Tätigkeit nachzuweisen", sagt Kreis-Sozialdezernent Tilman Fuchs und ergänzt: "Allerdings wird es wie im Frühsommer 2020 praktiziert, dass der Betreuungsumfang für jedes Kind um 10 Stunden pro Woche reduziert wird. Die Betreuung darf – wie in den meisten Einrichtungen schon praktiziert – nur noch in festen Gruppen stattfinden." Fuchs, selbst Vater, weiß, dass die Verlängerung des eingeschränkten Betreuungsangebotes für die Familien eine weitere Kraftanstrengung bedeutet: "Insofern freue ich mich, dass die Eltern bezüglich der Elternbeiträge durch eine Dringlichkeitsentscheidung der Kreispolitik schnell und unbürokratisch entlastet werden." Die im Januar entfallenen Elternbeiträge werden mit denen im Februar verrechnet.


Pressemitteilung von Mittwoch, 23. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Erfolgreicher Testlauf im Impfzentrum am FMO: 50 Probanden durchlaufen alle Stationen

Kreis Steinfurt sammelt wichtige Erkenntnisse für den Echtbetrieb

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt hat heute erfolgreich einen Testlauf mit rund 50 ehrenamtlichen Probanden verschiedener Hilfsorganisationen in seinem Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) durchgeführt. Die Freiwilligen vom THW, der DLRG, den Maltesern und den Kreisverbänden Steinfurt und Tecklenburg des DRKs durchliefen dabei alle Stationen – von der Anmeldung und Aufklärung über die eigentliche Impfung bis hin zur Nachkontrolle. Landrat Dr. Martin Sommer nutzte die Gelegenheit, um allen, die am Aufbau und der Testung des Impfzentrums beteiligt waren, seinen Dank für das außergewöhnliche Engagement auszusprechen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf, aber auch mit den Erkenntnissen, die wir gewonnen haben. Jetzt wissen wir genau, welche Dinge wir bis zum Start des Echtbetriebs noch optimieren müssen", zog auch Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt, ein positives Fazit nach dem Testlauf. Wann der Echtbetrieb startet, ist bislang noch unklar. In den ersten Tagen der Impfaktion, die im Kreis Steinfurt am kommenden Sonntag, 27. Dezember, beginnt, stehen zunächst Pflegeeinrichtungen im Fokus, die von mobilen Teams angefahren werden.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums übernimmt der Kreis Steinfurt, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) verantwortet die ärztlichen Leistungen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 23. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfaktion im Kreis Steinfurt startet am 27. Dezember Beginn zunächst in Pflegeeinrichtungen – Konzepte für nicht mobile über 80jährige in Arbeit

Kreis Steinfurt. Nach der Zulassung des ersten Corona-Impfstoffes in der EU wartet auch der Kreis Steinfurt auf die Anlieferung von Impfdosen. Eine kleine Menge ist für den 27. Dezember angekündigt, weitere für die folgenden Tage. "Am Sonntag wird voraussichtlich in zwei Pflegeeinrichtungen geimpft", so Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt. Der Kreis kümmert sich um die Gesamtorganisation der Impfaktion, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) verantwortet die ärztlichen Leistungen.

Die WTG-Behörde beim Kreis (Wohn- und Teilhabe-Gesetz, ehemals Heimaufsicht) steht seit Wochen zum Thema Impfen im engen Kontakt mit den Pflege- und Eingliederungshilfe-Einrichtungen, um diese stets mit den aktuellsten Informationen zu versorgen und die Impfbereitschaft abzufragen. "Wenn wir das Signal bekommen, dass wir Impfstoff abrufen können, müssen wir sofort handlungsfähig sein", erklärt Roswitha Reckels, Leiterin des Amtes für Soziales, Pflege und Gesundheit.

In den ersten Tagen der Impfaktion stehen die Einrichtungen im Fokus. "Sobald wir jedoch mehr Impfstoff bekommen, werden wir selbstverständlich die weiteren Gruppen mit höchster Priorität auf Basis der Bundes-Impfverordnung vom 18.12. in den Blick nehmen", betont Dr. Fuchs. Dazu zählen Pflegekräfte und Menschen über 80 Jahre. "Wir hoffen, dass wir schnellstmöglich in unserem betriebsbereiten Impfzentrum am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven impfen können!" Der Kreis erarbeitet derzeit gemeinsam mit den Hilfsorganisationen Lösungen, wie über 80jährige, nicht eigenständig oder mit Hilfe von Angehörigen mobile Bürgerinnen und Bürger zum Impfzentrum gebracht werden können.

Und auch für einen weiteren Aspekt in der gewaltigen Herausforderung "Impfen" erstellt der Kreis derzeit Konzepte: "Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit in Einrichtungen betreut werden, können wir relativ problemlos erreichen. Anders ist das natürlich bei denen, die zuhause gepflegt werden", so Roswitha Reckels. "Diese Menschen haben wir ebenfalls fest im Blick." Sobald Impfstoff für diese Zielgruppe abgerufen werden kann, wird der Kreis Steinfurt über seine Homepage und die Medien über das weitere Vorgehen und die Vergabe der Impftermine informieren.

Der Kreis Steinfurt wird die Bevölkerung zeitgerecht über die Entwicklungen in Sachen "Impfung gegen SARS-CoV-2" auf dem Laufenden halten - bis dahin bittet er, von diesbezüglichen Nachfragen abzusehen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 17. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfaktion: Infos auf der Homepage des Kreises Steinfurt

Viele Einzelfragen können derzeit noch nicht beantwortet werden

Kreis Steinfurt. In diesen Tagen erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Corona-Bürgerhotline des Kreises Steinfurt zahlreiche Fragen zum Thema "Beginn Schutzimpfung gegen Corona SARS-CoV-2". Der Leiter der Stabsstelle Corona des Kreises, Dr. Karlheinz Fuchs, weist darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt viele konkrete Einzelfragen noch nicht beantwortet werden können, da Hintergrundinformationen fehlen.

Alle gesicherten Informationen zum Thema "Impfen" stellt die Stabsstelle Corona zeitnah auf der Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de zur Verfügung.


Pressemitteilung von Dienstag, 15. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfzentrum Kreis Steinfurt ist betriebsbereit

Landrat Dr. Sommer: „Beeindruckende Leistung aller Beteiligten“ – Warten auf den Impfstoff

Kreis Steinfurt. Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) in Greven ist betriebsbereit. Pünktlich zum Stichtag 15. Dezember konnte Landrat Dr. Martin Sommer gemeinsam mit Dr. Matthias Döring von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) Vollzug melden und das symbolische „Bändchen“ durchschneiden. Jetzt warten alle Verantwortlichen auf die Zulassung des Impfstoffs gegen das Corona-Virus, um mit der Impf-Aktion beginnen zu können.

Innerhalb nur weniger Tage hat ein Team des Kreises Steinfurt mit Unterstützung eines Messebauers das Terminal 1 des FMO so umgebaut, dass perspektivisch rund 1500 Menschen täglich das Impf-Prozedere mit Anmeldung, Aufklärung, Impfung, Registrierung und Nachbetreuung durchlaufen können. „Eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten“, unterstrich Dr. Sommer bei der Eröffnung. Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung sei das Impf-Zentrum „ein Licht am Ende des Tunnels“ und der erste Schritt, „so schnell wie möglich wieder annähernd ein Leben führen zu können, wie wir es vor Corona gewohnt waren“, auch wenn dies noch einige Zeit dauern könne und insoweit Geduld erforderlich sei.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums übernimmt der Kreis Steinfurt, die KVWL verantwortet die ärztlichen Leistungen. In der ersten Stufe der Impf-Aktion werden zunächst besonders gefährdete Gruppen wie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen sowie Menschen ab 80 Jahren geimpft.

Aktuelle Informationen zum Thema finden Interessierte auf der Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Montag, 14. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab informiert: Umsetzung der Quarantäneverordnung NRW im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt. Zum 1. Dezember ist auch im Kreis Steinfurt die neue Quarantäneverordnung des Landes NRW in Kraft getreten. Der Krisenstab des Kreises erläutert daher im Folgenden die Regelungen für verschiedene Gruppen:

Regelung für Infizierte
Personen mit einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg in Isolation (Quarantäne) zu begeben. Infizierte Personen müssen zudem selbstständig ihre engen Kontaktpersonen der letzten vier Tage vor Durchführung des Tests informieren, dass sie positiv getestet wurden. Außerdem sind sie auch weiterhin verpflichtet, dem Gesundheitsamt Auskunft über die Personen zu geben, mit denen sie 48 Stunden vor Durchführung des Abstrichs bzw. Symptombeginn engeren Kontakt hatten. Im Kreis Steinfurt wird diese Gruppe dann zusätzlich vom Gesundheitsamt kontaktiert und bereits mündlich in Isolation (Quarantäne) versetzt.

Der schriftliche Bescheid über die Isolation (Quarantäne) für Infizierte wird von der jeweils zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde erlassen. Die Isolation (Quarantäne) endet frühestens nach zehn Tagen. Voraussetzung hierfür ist, dass seit mindestens 48 Stunden vor regulärem Isolationsende keine Krankheitssymptome mehr erkennbar sind. Wenn Krankheitssymptome vorliegen, verlängert sich die Isolation (Quarantäne). Die Aufhebung der Isolation (Quarantäne) erfolgt in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt durch die zuständige örtliche Ordnungsbehörde.

Regelung für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen von Infizierten
Haushaltsangehörige von Infizierten müssen sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds in Quarantäne begeben. Sie und weitere Kontaktpersonen des Infizierten erhalten hierüber einen schriftlichen Bescheid der für sie zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde. Falls während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen sie umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen. Die Quarantäne dauert 14 Tage, kann aber auf zehn Tage verkürzt werden, wenn die in Quarantäne befindliche Person zu diesem Zweck eine Testung mittels eines PCR-Tests oder Coronaschnelltests vornehmen lässt und ein nachweislich negatives Ergebnis vorlegen kann.

Die Testung zur Verkürzung der Quarantäne darf frühestens zehn Tage nach Testung des positiv getesteten Haushaltsangehörigen bzw. bei anderen Kontaktpersonen nach Beginn der angeordneten Quarantäne erfolgen. Der schriftliche Nachweis über das negative Ergebnis ist der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt vorzulegen. Coronaschnelltests zur Entquarantänisierung werden jedoch nur anerkannt, wenn sie von ärztlichem Personal oder zumindest hierfür ärztlich geschultem Personal durchgeführt wurden.

Ein vor Ablauf der zehn Tage durchgeführter Test verkürzt die Quarantänezeit nicht – selbst bei negativem Ergebnis. Das Risiko, dass die Infektion noch ausbricht, ist in diesen Fällen zu groß. Falls das Gesundheitsamt im Quarantäneverlauf auf eigene Veranlassung eine PCR-Testung durchführt, geht es hierbei nicht um eine Verkürzung der Quarantäne, sondern darum, bei einem positiven Ergebnis frühzeitig gegebenenfalls vorhandene weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Hierdurch soll die schnellstmögliche Unterbrechung von Infektionsketten gewährleistet werden.

Regelung bei Erkältungssymptomen oder einem positiven Schnelltest
Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder zuvor mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss bis zum Vorliegen des PCR-Ergebnisses in Quarantäne verbleiben. Die Regelungen der Quarantäne sind hierbei strikt einzuhalten. Nur so kann verhindert werden, dass das Coronavirus möglicherweise an andere Personen weitergegeben wird. Personen, die sich in Quarantäne befinden, dürfen keinen Besuch empfangen und sollten den Kontakt mit Personen, auf deren Unterstützung sie angewiesen sind, auf ein Minimum beschränken. Können diese Kontakte nicht ganz vermieden werden, sollte von allen Beteiligten eine FFP-2 Maske getragen werden. Die vorstehend benannte Quarantäne endet mit der Mitteilung eines negativen PCR-Abstrichergebnisses.


Pressemitteilung von Donnerstag, 10. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfzentrum Kreis Steinfurt: Aufbau läuft auf Hochtouren

Impfstoff wird erst im Januar erwartet – Besonders gefährdete Menschen werden zuerst geimpft

Kreis Steinfurt. Der Aufbau des Corona-Impfzentrums Kreis Steinfurt im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück in Greven läuft derzeit auf Hochtouren – mit dem Ziel, dass es am 15. Dezember einsatzbereit ist. Ein Impfstoff wird allerdings nicht vor Januar erwartet.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums hat der Kreis Steinfurt, die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) übernimmt die medizinische Leitung.

„Wir sind gut im Zeitplan und können Mitte Dezember Vollzug melden“, betont Landrat Dr. Martin Sommer und verweist dabei auf die hervorragende Kooperation und Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

Sicher ist schon jetzt: Anfang 2021 kann erst ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft werden, die besonders gefährdeten Gruppen.

Der Kreis Steinfurt rechnet damit, dass im Januar mit der „ersten Stufe“ der Impf-Aktion begonnen werden kann. Zum Zuge kommen dann voraussichtlich Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen und dortige Mitarbeitende sowie Personal in Krankenhäusern und auch Menschen ab 80 Jahren. „Wir warten noch auf die endgültige Empfehlung der Ständigen Impfkommission“, erläutert Dr. Karlheinz Fuchs, medizinischer Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt.

Im intensiven Kontakt mit den Einrichtungen ist das Amt für Soziales, Pflege und Gesundheit des Kreises Steinfurt: Detailliert wird derzeit geplant, wie das Impfen vor Ort in den Häusern durchgeführt werden kann, sobald der Impfstoff verfügbar ist.

Der Kreis Steinfurt wird in den nächsten Monaten auf seiner Homepage www.kreis-steinfurt.de ständig über alles Wissenswerte zum Thema „Impfen gegen das Corona-Virus“ informieren.


Pressemitteilung von Freitag, 4. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück soll am 15. Dezember stehen

Messebauunternehmen beginnt kommende Woche mit dem Aufbau

Kreis Steinfurt. Bis zum 15. Dezember soll das Impfzentrum für den Kreis Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) stehen. Das ist das Ziel, an dem die zuständige Arbeitsgruppe der Kreisverwaltung Steinfurt seit drei Wochen auf Hochtouren arbeitet. "Unabhängig davon, wann wir tatsächlich mit dem Impfen beginnen können, halten wir an diesem Zeitplan fest. Besser, das Impfzentrum steht, bevor wir den Impfstoff erhalten, als andersherum", erklärt der Leiter der Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt, Dr. Karlheinz Fuchs.

Die kooperative Arbeitsteilung beim Aufbau des Impfzentrums ist dabei durch das Land Nordrhein-Westfalen vorgegeben: Der Kreis Steinfurt ist für die Gesamtleitung, die Organisation und die Verwaltung des Zentrums zuständig, während die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) als wesentlicher Kooperationspartner die medizinischen Aufgabenbereiche, wie die Impfaufklärung, das Impfen selbst und die mobilen Impfungen zum Beispiel in den stationären Pflegeeinrichtungen, verantwortlich übernehmen wird.

Bei mehreren Ortsterminen am Flughafen erarbeitete die Arbeitsgruppe des Kreises gemeinsam mit Vertretern der KVWL zuletzt einen detaillierten Plan vom nötigen Aufbau des Impfzentrums. Darin enthalten sind Zugangs-, Informations- und Registrierungsschalter sowie Aufklärungs-, Impf-, Warte- und Check-Out-Bereiche. Im Laufe der kommenden Woche beginnt ein Messebauunternehmen mit dem Aufbau der einzelnen Sektoren – etwa fünf Tage später soll dann alles stehen.

Parallel arbeitet der Kreis Steinfurt an weiteren Aufgaben: Die IT-Abteilung richtet den am FMO vorhandenen Bürokomplex her, damit dieser für die Verwaltung des Impfzentrums genutzt werden kann, die Arbeitsgruppe trägt Listen mit vor Ort benötigten Materialien zusammen, kümmert sich um die Beschaffung und die Logistik und erörtert passende Lagermöglichkeiten für den Impfstoff. Außerdem werden Pläne erstellt, welche Personengruppen sich wann zur Impfung anmelden können und wie auch immobile Menschen aus der häuslichen Pflege eine Impfung erhalten können.

"Wenn der Impfstoff schließlich über den Bund und das Land NRW an uns geliefert wird, sind wir gut aufgestellt und sofort bereit, um mit dem Impfen zu beginnen", zeigt sich Landrat Dr. Martin Sommer überzeugt von der guten Vorarbeit aller Beteiligten.


Pressemitteilung von Mittwoch, 25. November 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreisjugendamt und AG 78 im Kreis Steinfurt bitten um Verständnis für Maßnahmen in den Kitas

„Wir handeln im Interesse der Eltern. Unser großes Ziel ist es, die Kitas offenzuhalten!“

Kreis Steinfurt. Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie – sie sind zurzeit auch im Kreis Steinfurt in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen spürbar. Einer davon sind die Kitas im Kreis. Martinsumzüge, Weihnachtsfeiern und externe Angebote in den Einrichtungen fallen aus, die Eltern werden gebeten, ihre Kinder vor der Tür zu verabschieden und die Kita nicht zu betreten, der Kontakt der Eltern mit den Erzieherinnen und Erziehern ist auf ein Minimum reduziert und wo es möglich ist, werden einzelne Gruppen strikt getrennt. "Wir verstehen sehr gut, dass das für viele Eltern eine überaus schwierige und unbefriedigende Situation ist und sie sich abgeschnitten fühlen. Gerade das Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern hat für sie einen hohen Stellenwert", erklärt Kreisjugendamtsleiter Mike Hüsing.

Dennoch bittet das Kreisjugendamt gemeinsam mit der AG 78, einer Arbeitsgemeinschaft aus Trägern der Kitas sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kindertagespflege, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und des Jugendamtselternbeirats, um Verständnis für die Maßnahmen. "All dies tun die Kitas aus einem einzigen Grund: Um Infektionen zu vermeiden und somit geöffnet bleiben zu können", unterstreicht Beate Schürmann, pädagogische Leitung bei der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland und Sprecherin der AG 78. "So halten die Kitas insbesondere den berufstätigen Eltern den Rücken frei. Die Kitas treffen die Maßnahmen damit im Interesse der Eltern", ergänzt sie. Das zeige sich auch daran, dass sich alle Träger im Kreis einig seien, ihre Kitas vor Heiligabend – anders als die Schulen – nicht generell schließen zu wollen, um die Eltern auch in dieser Zeit zu entlasten.

Durch die vom Kreisjugendamt empfohlenen Maßnahmen, wie beispielsweise – wenn möglich – eine Trennung von Gruppen, sei es bislang gelungen, die Schließung ganzer Einrichtungen in den meisten Fällen zu vermeiden. So wurde oftmals nur für einzelne Gruppen eine Quarantäne ausgesprochen, nicht aber für alle Kinder einer Einrichtung. "Davon profitieren Kinder und Eltern", bestätigt Mike Hüsing.

Insgesamt erschwere auch die angespannte Personalsituation die Arbeit der Kitas zusätzlich, erklärt Beate Schürmann. Aus Vorsicht seien Erzieherinnen und Erzieher bei Erkältungssymptomen zurzeit häufig länger krankgeschrieben, als dies unter normalen Umständen der Fall wäre. Um Abhilfe zu schaffen, würden viele Kitas daher Alternativen zum persönlichen Kontakt, wie virtuelle Elternbeiratssitzungen oder telefonische Elterngespräche, anbieten.

Eines ist für Mike Hüsing und Beate Schürmann in jedem Fall sicher: "Wir freuen uns genauso wie die Kinder und die Eltern auf den Tag, an dem alles wieder seinen normalen Gang nehmen kann."


Pressemitteilung von Donnerstag, 19. November 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bereitet Aufbau eines Impfzentrums am FMO vor

Auch mobile Teams sind geplant

Kreis Steinfurt. Die Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt bereitet zurzeit den Aufbau eines Impfzentrums vor. Es soll am Terminal A des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) entstehen. Zusätzlich soll es Teams geben, die zu den Menschen fahren, die als Erste gegen das Coronavirus geimpft werden müssen, aber selbst nicht mobil genug sind, um zum Impfzentrum am FMO zu kommen. Anlass ist die Festlegung von Bund und Ländern, Impfstrukturen so vorzuhalten, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme möglich ist. Erwartet wird, dass es zeitnah mindestens einen zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.

Für den Aufbau des Impfzentrums zeichnet der Leiter der Corona-Stabsstelle, Dr. Karlheinz Fuchs, gesamtverantwortlich. Zudem ist bereits eine Arbeitsgruppe initiiert worden, die von Henning Meyer, Krisenstabsmitglied und abseits der Corona-Krise Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes des Kreises Steinfurt, mit Unterstützung durch den Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier geleitet wird.

Die Corona-Stabsstelle koordiniert aktuell beispielsweise bereits die Zusammenarbeit mit Apotheken im Kreisgebiet sowie mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und natürlich mit dem FMO. "Zum Beispiel müssen wir noch klären, in welchem Umfang wir medizinisches Personal, das durch die KVWL bereitgestellt werden soll, für das Impfzentrum benötigen und wie wir dieses einbinden können", erklärt Dr. Fuchs. Zudem wird mit verschiedenen Apotheken bereits eine mögliche logistische Unterstützung geklärt. Die Herausforderung ist nämlich, dass der Impfstoff bei minus 75 Grad in Spezialkühlschränken gekühlt werden und nach der Umfüllung von Mehrfachgebinden in Einfachgebinde innerhalb kurzer Zeit verabreicht werden muss. Bis zu 1000 Menschen sollen im Impfzentrum am FMO täglich immunisiert werden.

"Unser Ziel ist es, dass das Impfzentrum und auch die mobilen Impfteams Mitte Dezember einsatzbereit sind", sagt Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer. Die Strukturen vorzuhalten, dass möglichst viele Menschen so zeitnah wie möglich gegen das Coronavirus geimpft werden können, sei zurzeit einer der wichtigsten Aspekte der Pandemiebekämpfung. Er sei sicher, dass man gemeinsam mit den Partnern diese Aufgabe gut meistern werde.


Pressemitteilung von Mittwoch, 11. November 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab Kreis Steinfurt freut sich über ein originelles Dankeschön

Kreis Steinfurt. Das war eine Freude: Beim Kreis Steinfurt ist jetzt ein kleines Päckchen mit selbst gestrickten Socken, die als Schlüsselanhänger benutzt werden können, angekommen. Die Pflegekräfte des St. Josef-Stifts in Emsdetten haben sie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krisenstabes als Anerkennung ihrer Arbeit gefertigt, wie ein kleiner Zettel im Paket verraten hat. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt sagt "Danke" – nicht nur für diese schöne Aufmerksamkeit, sondern auch für das berufliche Engagement der Geschenkegeber: "Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeberufen leisten in dieser Corona-Krise noch mehr als ohnehin schon. Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen!", so Landrat Dr. Martin Sommer.


Pressemitteilung von Montag, 9. November 2020 Kreis Steinfurt

Kinder- und Jugendärzte im Kreis Steinfurt und Stabsstelle Corona des Kreises suchen den Schulterschluss Was ist zu tun, wenn das Kind Erkältungssymptome hat?

Kreis Steinfurt. Viele Eltern sind derzeit besorgt und unsicher: Was ist zu tun, wenn das Kind morgens mit leichten Erkältungssymptomen aufwacht? In die Kita oder Schule schicken? Oder doch lieber einen Corona-Test machen?

Um für Familien in diesen nicht immer eindeutigen Fällen eine Orientierungshilfe zu entwickeln, trafen sich jetzt Dr. Arnold Freund und Dr. Ralf Bodeewes als Vertreter der Kinder- und Jugendärzte im Kreis Steinfurt mit Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona Kreis Steinfurt, und Dr. Ulrich Pott, Gesundheitsamt des Kreises, zu einem Abstimmungsgespräch.

Fakt ist: Wenn alle Kinder mit leichten Symptomen auf SARS-CoV-2 getestet werden sollen, reichen die Ressourcen für eine Testung auf SARS-CoV-2 nicht aus. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wäre allein bei Kindern zwischen 0 und 15 Jahren mit einem Testaufkommen von rund 1,5 Millionen Testungen pro Woche deutschlandweit zu rechnen.

Gemeinsam weisen die Kinder- und Jugendärzte sowie die Stabsstelle Corona darauf hin, dass - anders als vor der Covid-19 Pandemie - symptomatische Menschen sich frühzeitig in die freiwillige Quarantäne zu Hause begeben sollten. Bei schwerer oder langanhaltender Symptomatik oder bei bekanntem Kontakt zu Covid-19-Erkrankten müsse Kontakt mit dem Kinder- und Jugendarzt aufgenommen werden. Dieser entscheide, ob ein Corona-Test gemacht wird.

Die Kinder- und Jugendärzte empfehlen daher, nicht alle Kinder mit Erkältungssymptomen auf das Coronavirus zu testen. Kinder mit leichten Symptomen wie Schnupfen sollten erst einmal zumindest 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Kommen keine weiteren Symptome hinzu, so ist aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte ein Besuch der Schule oder Kindertagesstätte grundsätzlich möglich. Die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt stützt diese Empfehlung.


Pressemitteilung von Montag, 9. November 2020 Kreis Steinfurt

Abstrich-Container in Ibbenbüren am besten über Laggenbecker Straße zu erreichen

Kreis Steinfurt. Der Abstrich-Container des Kreises Steinfurt an der Kreissporthalle in Ibbenbüren ist am sinnvollsten über die Laggenbecker Straße zu erreichen. Diese verläuft an der rückwärtigen Seite des Bahnhofs. Von dieser Straße aus gibt es direkt neben der Kreissporthalle einen großen, ausgeschilderten Parkplatz. Die Zufahrt geht bergauf, daher ist der Parkplatz von der Laggenbecker Straße aus schlecht zu sehen.

An dem Abstrich-Container in Ibbenbüren werden vornehmlich Menschen auf das Coronavirus getestet, die direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten.


Pressemitteilung von Donnerstag, 24. September 2020 Kreis Steinfurt

Karl und der Corona-Test: Kreis Steinfurt präsentiert selbst entwickeltes Bilderbuch zum Thema Corona

Geschichte soll Kindern Angst vor einem Abstrich nehmen

Kreis Steinfurt. Weil sich auch im Kreis Steinfurt die Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen mehren, müssen die Abstrichteams des Kreises immer häufiger Kinder auf das Virus testen. So entstand bei Dr. Kirsten Tepe aus der Stabsstelle Corona sowie den Mediengestalterinnen des Kreises Steinfurt Carla Wessels und Carina Afting die Idee, ein Bilderbuch zu entwickeln, das den Kleinen die Angst vor einem Abstrich nimmt. Die Hauptfigur der Geschichte war schnell gefunden, denn Dr. Tepe hat schon seit längerer Zeit bei Abstrichen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen immer die Handpuppe Karl im Gepäck, die den Kindern Mut für den eigenen Corona-Test macht. So verfasste Carina Afting eine bunte Geschichte rund um Karl, der merkt, dass ein Abstrich gar nicht schlimm ist und Carla Wessels zeichnete die passenden Bilder dazu.

Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter der Kreisverwaltung Steinfurt, zeigte sich bei der Präsentation von "Karl und der Corona-Test" begeistert: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir als Behörde ein solches Projekt umgesetzt haben. Mein großes Kompliment geht daher an die beteiligten Kolleginnen, die ein wirklich kindgerechtes Bilderbuch entworfen haben und damit vielen Kindern die Angst vor einem Abstrich nehmen werden." Die erste Auflage umfasst 1000 Exemplare, die nun an die Kindertageseinrichtungen und die Grundschulen verteilt werden. Sollte der Bedarf größer sein, druckt der Kreis Steinfurt weitere Exemplare nach.


Pressemitteilung von Mittwoch, 16. September 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus an Schulen: Krisenstab erläutert Vorgehen nach positivem Fall

Verschiedene Faktoren beeinflussen Risikobewertung und Maßnahmen

Kreis Steinfurt. Nach dem Ende der Sommerferien vor fünf Wochen sind die Schulen im Kreis Steinfurt wieder in den Regelbetrieb gestartet. Seitdem treten dort, wie auch in vielen anderen Regionen, zunehmend Coronafälle auf. Einige Eltern, Lehrer und Schüler fragen sich in diesem Zusammenhang, wieso der Kreis Steinfurt nicht auf alle diese Fälle gleichartig reagiert. Der Krisenstab des Kreises informiert daher jetzt ausführlich über seine Strategie und erklärt, warum es an verschiedenen Schulen auch zu unterschiedlichen Risikobewertungen und Maßnahmen kommt.

Um die Fallzahlen sowohl an Schulen als auch insgesamt möglichst gering zu halten, lokale Lockdowns zu vermeiden und wirtschaftliche Schäden einzugrenzen, betreibt der Kreis Steinfurt einen hohen Aufwand und investiert viel Zeit und Personal in die Nachverfolgung von Infektionsketten. Nach einem positiven Test auf das Coronavirus bei einem Schüler oder Lehrer nimmt der Krisenstab eine Risikoanalyse vor und recherchiert genau, in welcher Form die Person mit anderen Menschen an der Schule Kontakt hatte. Dabei untersuchen die Experten folgende Fragestellungen: Haben der Infizierte und seine Kontaktpersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen? Hat das Umfeld die gängigen Abstands- und Hygieneregeln beachtet? Waren die entsprechenden Räume gut durchlüftet? Dabei spielen Faktoren wie die Größe des Klassenverbandes und der Räume sowie die daraus resultierende Enge der Kontakte eine wichtige Rolle. Auch die Dauer des Kontaktes hat eine große Bedeutung, sodass beispielsweise nach einer Einzelstunde andere Maßnahmen als nach einer Doppelstunde oder einem längeren Unterrichtsblock nötig sein können.

Erst nach dem Ergebnis dieser Umfeldanalyse entscheidet der Krisenstab auf Basis der aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts, welche Maßnahmen er ergreift, die dadurch in unterschiedlichen Fällen auch ganz verschieden ausfallen. So kann es an einer Schule sinnvoll sein, einen Flächentest in einem Umfang von mehr als 1000 Personen durchzuführen, während an einer anderen Schule nur eine geringe Anzahl an Abstrichen vorgenommen werden muss. In gleicher Weise verhält es sich je nach Umfeldanalyse mit der Anzahl der durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantänen.

Die Risikobewertung und damit die Zahl der zu testenden Personen hängt dabei auch stark davon ab, ob ein Schüler permanent im Klassenverband verbleibt oder ob er – wie beispielsweise in der Oberstufe – in einem Kurssystem über einen Schultag hinweg immer wieder mit neuen Personen in Kontakt kommt. Auch wenn eine Lehrkraft in besonders vielen verschiedenen Stufen unterrichtet oder beispielsweise Zusatzangebote neben dem eigentlichen Unterricht an der Schule leitet, kann sich dadurch die notwendige Anzahl an anlassbezogenen Tests deutlich erhöhen. Seit Schulbeginn musste der Krisenstab in mehreren Fällen einen großangelegten Flächentest durchführen – allein in dieser Woche sind noch rund 900 Abstriche geplant.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. August 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 5: Was passiert nach einem positiven Test?

Beispielfall: Wie die Weiterverbreitung von Corona verhindert wird

Kreis Steinfurt. Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden:

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.


Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juli 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 4: Das Lazarett in Laer

Ehrenamtliche versorgen derzeit Infizierte aus dem Kreis Warendorf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Mittwoch, 27. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 3: Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ist ein Verbindungsglied zu den Einsatzkräften

Wie sich die Arbeit in den Monaten verändert hat

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Freitag, 15. Mai 2020 Kreis Steinfurt

WertArbeit bietet auch weiterhin Lieferdienste für Bedürftige an

Termine für andere Dienstleistungen werden wieder vergeben

Kreis Steinfurt/Ibbenbüren/Rheine. Mit den ersten Lockerungen nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie gibt es wieder mehr Möglichkeiten für Verbraucher. Es gibt aber auch nach wie vor Menschen im Kreis Steinfurt, die auf Lieferdienste angewiesen sind. Die WertArbeit, das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, kümmert sich weiterhin um die Hilfebedürftigen.

Rund 160 Kunden werden seit Beginn der Corona-Krise von den Standorten Rheine und Ibbenbüren aus beliefert. "Bisher sind schwerpunktmäßig Alleinstehende unsere Kunden, die keine Unterstützung von der Familie oder aus der Nachbarschaft haben", sagt WertArbeit-Geschäftsführer Bernd Moorkamp. Einkäufe, Medikamente, Pakete oder Wäsche – die 32 Beschäftigten kümmern sich um die Besorgung bzw. die Pflege und bringen alles bis vor die Haustür. "Selbstverständlich halten unsere Beschäftigten die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln ein", betont Moorkamp.

"Haushaltsnahe Dienstleistungen" heißt der Bereich, der die Lieferdienste organisiert. Martina Ansmann ist die Anleiterin und Disponentin und weiß um die Dankbarkeit der Kunden: "Unsere Kunden freuen sich sehr, wenn wir zu ihnen kommen und auch ein paar aufmunternde Worte wechseln. Für viele ist dieser Austausch der einzige Kontakt, den diese Menschen in der jetzigen Krisenphase zur Außenwelt haben." Sie hat Vorkehrungen getroffen, damit die Versorgungen ihrer Kunden gesichert ist: "Die Belegschaft ist in mehrere Gruppen aufgeteilt, die keinen Kontakt untereinander haben. Wenn sich jemand aus einem Team infiziert hat, können immer noch die anderen Teams die Lieferdienste übernehmen."

Die Vorschriften und Empfehlungen werden bei der WertArbeit streng eingehalten, die Lockerungen bieten dem gemeinnützigen Sozialunternehmen eine Perspektive, meint Geschäftsführer Bernd Moorkamp: "Nicht lebensnotwendige Aufträge wie Fenster- und Wohnungsreinigungen oder leichte Gartenarbeiten haben wir seit März ausgesetzt bzw. verschoben. Dafür vergeben wir nun wieder Termine."

Informationen zu den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der WertArbeit gibt es unter www.wertarbeit-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab des Kreises Steinfurt: Schutzmasken-Pflicht gilt nicht für alle Menschen

Kreis Steinfurt. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt, in der Arztpraxis oder bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen: Die allermeisten Menschen wissen um die Maskenpflicht, die in NRW und damit auch im Kreis Steinfurt seit einer Woche gilt. Um die Ausnahmen von der Pflicht gibt es aber ab und zu Diskussionen: "Wenn jemand keine Maske trägt, sind die Mitmenschen jetzt verständlicherweise erst einmal irritiert", sagt Gesundheitsdezernent und Krisenstabsmitglied Tilman Fuchs. Es sei auch gut, dass die Bürgerinnen und Bürger aufeinander aufpassen, zu berücksichtigen sei jedoch, dass tatsächlich bestimmte Gruppen von der Pflicht ausgenommen sind, nämlich Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen wie Erkrankungen der Atemwege, Verletzungen im Gesicht oder aber einer fehlenden geistigen Einsichtsfähigkeit keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Dazu können zum Beispiel auch Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen gehören.

Deshalb bittet der Krisenstab des Kreises Steinfurt darum, im Alltagsleben sensibel zu schauen, ob es triftige Gründe geben könnte, dass das Gegenüber keine Maske trägt. "Im Zweifelsfall hilft der Dialog", so Fuchs. Vom Grundsatz her gelte: Nutzerinnen oder den Nutzer sollen nicht durch den Mund-Nase-Schutz einer Gefahr ausgesetzt werden.


Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab des Kreises Steinfurt Teil 2:  Wie die Betreuung der Pflegeheime abläuft

„KRITIS Pflege“ ist ein spezialisierter, kleiner Krisenstab

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Montag, 20. April 2020 Kreis Steinfurt

Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

Fristlose Kündigungen drohen

Kreis Steinfurt. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

Insofern müssen Bezieher von Arbeitslosengeld II, die ihren Zahlungsverpflichtungen an Vermieter und Energieversorger nicht nachkommen, mit negativen Konsequenzen rechnen. Das heißt konkret: Bei der Nichtzahlung von Miete können die Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung vorliegen und wer seine Stromrechnung nicht begleicht, muss mit einem Mahnverfahren seines Energieversorgers rechnen oder sogar mit einer Stromsperre.


Pressemitteilung von Samstag, 18. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Jugendämter haben Kinderschutz im Fokus

Krisendienst aufgestockt | Notfallwohngruppen in Planung

Kreis Steinfurt. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgenommenen Maßnahmen bringen auch im Kreis Steinfurt neue Aufgaben im Kinderschutz mit sich. Alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt (das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine) weisen daher jetzt darauf hin, dass sie das Kindeswohl gerade in dieser Krisensituation besonders im Blick haben.

Die besondere Herausforderung besteht für die Jugendämter derzeit darin, dass einige Meldewege – beispielsweise für Fälle häuslicher Gewalt – über Schulen, Kindertageseinrichtungen und Freizeitangebote von Sportvereinen oder der Kinder- und Jugendarbeit durch die Corona-Pandemie weitestgehend weggebrochen sind.

"Die Corona-Lage schweißt viele Familien zusammen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander", sagt Mike Hüsing, Leiter des Kreisjugendamtes. "Aber es kann auch zu Überforderungen kommen und Konflikte können eskalieren. Wir stehen mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung und bieten uns allen Familien als Ansprechpartner an. In den Fällen, wo Familien nicht von sich aus Hilfe anfragen, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen und Ohren offen zu halten und sich sofort an die Jugendämter zu wenden, wenn Anlass zur Sorge im Familien-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder im weiteren Umfeld besteht", erklärt Mike Hüsing. Die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf der Internetseite des jeweiligen Jugendamtes veröffentlicht. Um den Kinderschutz im Kreis Steinfurt weiterhin zu einhundert Prozent umzusetzen, gehen die Jugendämter allen Meldungen nach. Bisher ist die Anzahl an Kinderschutzmeldungen nicht gestiegen.

Darüber hinaus hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, die für alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt den Krisendienst außerhalb der regulären Bürozeiten übernimmt, die Rufbereitschaft um eine weitere Person aufgestockt. So sind durchgängig zwei Teams voneinander losgelöst einsatzfähig.

Aktuell bereiten die Jugendämter und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland außerdem die Inobhutnahme von infizierten Kindern vor. Es ist angedacht, ein zeitlich befristetes Projekt für die Inobhutnahme junger Menschen aufzubauen, in dem Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne stehen bzw. nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, getrennt voneinander vorübergehend untergebracht werden können. Um den personellen Aufwand für diese Gruppen zu bewältigen, setzen die Beteiligten auf eine Bereitschaft der Träger der freien Jugendhilfe zur Mitwirkung und unterstützenden Kooperation.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

"Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Polizei und Ordnungsämter ahnden Verstöße gegen Auflagen konsequent

Wer „Coronapartys“ feiert oder die Quarantäne verlässt, macht sich strafbar

Kreis Steinfurt. Die Polizei und die Ordnungsämter im Kreis Steinfurt zeigen verstärkt Präsenz, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Das gilt erstens für die in den Allgemeinverfügungen der Kommunen festgehaltenen Veranstaltungsverbote: Personen, die an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel teilnehmen oder diese veranstalten, machen sich strafbar. Das gilt beispielsweise für "Coronapartys" oder für ein Treffen in einer größeren Gruppe im Park. Ordnungsbehörden und Polizei werden entsprechende Verstöße gegen die Allgemeinverfügung durch Verwaltungszwangsmaßnahmen beenden.

Zweitens begehen auch solche Personen eine Straftat, die sich nicht an ihre Isolierungs- oder Quarantäne-Anordnungen halten und das Haus verlassen. Dieses Verhalten wird konsequent von Polizei und Ordnungsämtern nachverfolgt und geahndet. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Quarantäne immer mindestens 14 Tage andauert: Auch, wenn in der Zwischenzeit ein Test auf den Coronavirus negativ ist, bleibt die Quarantäne bis zum 14. Tag bestehen.

Ältere Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

 

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