Kreisverwaltung in der Coronazeit – Infos zur Erreichbarkeit

Pressemitteilungen Corona

Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" (auch Zahlen der Vortage) sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.


Pressemitteilung von Montag, 25. Januar 2021 Kreis Steinfurt

7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfizierten im Kreis Steinfurt liegt bei 77 – 20 Neuinfektionen zum Vortag

Kreis Steinfurt. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute (Montag, 25. Januar, 8.30 Uhr) bei 77 (Vortag: 84). Die Inzidenzzahl ist die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Es wurden 20 (15) Neuinfektionen zum Vortag verzeichnet. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Steinfurt bei 9400 (9380) – das entspricht rund 2098 (2094) Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

8610 (8546) Menschen sind inzwischen wieder gesund.

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es im Kreis Steinfurt 216 (216). (Die Anzahl der Verstorbenen kann in der Landesstatistik abweichen, da dort nur die mit SARS-CoV-2 infizierten Todesfälle mit einem labortechnisch gesicherten Ergebnis gezählt werden. Der Kreis Steinfurt dagegen zählt auch Verstorbene, bei denen das Virus nicht labortechnisch gesichert werden konnte, aber der Krankheits- und Sterbeverlauf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen und dies auch in der ärztlichen Todesbescheinigung so benannt ist.)

Aktuell befinden sich 574 (618) Infizierte in der Isolierung.

In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

In Altenberge: 7 Personen (8)
In Emsdetten: 46 Personen (50)
In Greven: 58 Personen (65)
In Hopsten: 10 Personen (10)
In Hörstel: 35 Personen (36)
In Horstmar: 9 Personen (10)
In Ibbenbüren: 89 Personen (89)
In Ladbergen: 7 Personen (8)
In Laer: 4 Personen (4)
In Lengerich: 29 Personen (31)
In Lienen: 8 Personen (10)
In Lotte: 18 Personen (20)
In Metelen: 3 Personen (3)
In Mettingen: 16 Personen (17)
In Neuenkirchen: 16 Personen (17)
In Nordwalde: 11 Personen (15)
In Ochtrup: 13 Personen (16)
In Recke: 17 Personen (20)
In Rheine: 110 Personen (114)
In Saerbeck: 5 Personen (7)
In Steinfurt: 36 Personen (37)
In Tecklenburg: 9 Personen (10)
In Westerkappeln: 8 Personen (9)
In Wettringen: 10 Personen (12)

Der Kreis Steinfurt hat im Internet unter www.kreis-steinfurt.de viele Informationen rund um das Coronavirus und auch ein Dashboard mit aktuellen Zahlen eingestellt. Außerdem ist zum Thema eine Hotline unter 02551 697100 geschaltet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr besetzt. Wichtiger Hinweis: Die Zahlen des Landes können aufgrund unterschiedlicher Meldezeitpunkte abweichen.


Pressemitteilung von Samstag, 23. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Impf-Informationen für 80jährige: Verzug bei der Zustellung der Briefe

Termine können trotzdem ab Montag gebucht werden!

Kreis Steinfurt. Nicht alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Steinfurt, die 80 Jahre und älter sind, haben heute (23. Januar) wie vorgesehen die Informationen zur Impf-Anmeldung bekommen. Grund ist ein Verzug bei der Erstellung der Briefe durch den beauftragten Dienstleister. Der Kreis Steinfurt bedauert dies außerordentlich!

Rund 20.000 Briefe seien rechtzeitig verschickt worden, etwa 10.000 werden erst bis Mitte kommender Woche ihre Empfänger erreichen. Der Kreis Steinfurt hatte alle Unterlagen fristgerecht, komplett und versandfertig vor einer Woche zur weiteren Verarbeitung zum Dienstleister gegeben.

Ganz wichtig für die impfberechtigten Menschen ab 80 Jahre: Die Termine für die Impfung gegen das Corona-Virus können auch ohne Brief ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr, gebucht werden: telefonisch unter 0800116117-02 oder online unter www.116117.de.


Pressemitteilung von Mittwoch, 20. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Impfaktion gegen Corona für Menschen ab 80 Jahren: Termine werden ab Montag vergeben

Berechtigte finden alle wichtigen Informationen zum Prozedere in einem Brief von Landrat Dr. Sommer

Kreis Steinfurt. Menschen im Kreis Steinfurt, die mindestens 80 Jahre alt sind, erhalten in diesen Tagen einen Brief des Landrats Dr. Martin Sommer über ihre Impfberechtigung gegen das Coronavirus sowie das Prozedere.

Seit Ende Dezember letzten Jahres wurden und werden insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-Einrichtungen geimpft. In Kürze soll der Kreis Steinfurt so viel Impfstoff erhalten, dass auch die weiteren Gruppen geimpft werden können, die "höchste Priorität" haben, so dass nunmehr zuvorderst die Menschen geimpft werden, die 80 Jahre und älter sind.

Das Land NRW hat am heutigen Tage entschieden, den Start der dazu eingerichteten Impfzentren um eine Woche auf den 8. Februar zu verschieben. Grund hierfür sind die aktuell fehlenden Impfstoffe. Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt ist im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) untergebracht. Wichtig ist, dass die Berechtigten nur mit einem Termin geimpft werden können. Diesen Termin bekommen sie ab Montag, 25. Januar, über eine Online-Anmeldung unter www.116117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 02. Diese ist täglich von 8 bis 22 Uhr geschaltet.

Zum FMO können der Pkw (das Parken ist für die Impfberechtigten kostenfrei) und je nach Wohnort der Bus genutzt werden.

"Ich möchte alle Impfberechtigten ermutigen, das Angebot zu nutzen und sich damit selbst zu schützen. Wenn Ihnen zum Beispiel das Internet fremd ist oder Sie nicht mehr mit dem Pkw fahren, nehmen Sie bitte Hilfsangebote Ihrer Angehörigen oder von Ihnen sonst nahestehenden Personen an, wenn diese Ihnen beispielsweise bei der Online-Anmeldung helfen oder aber Sie zum Impfzentrum bringen können", sagt Landrat Dr. Martin Sommer.

Menschen, die weder selbst noch mithilfe ihres persönlichen Umfeldes zum Impfzentrum kommen können, sollten, wenn dies dem Gesundheitszustand geschuldet ist, mit dem Hausarzt oder der Hausärztin klären, ob dieser bzw. diese einen Transport zu Lasten der Krankenversicherung verordnen kann.

Sollte all dies nicht möglich sein, ist die jeweilige Stadt oder Gemeinde der richtige Ansprechpartner – aber erst, wenn der Impftermin feststeht. Die jeweilige Telefonnummer können die Impfberechtigten dem Brief des Landrats entnehmen.


Pressemitteilung von Donnerstag, 14. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Auswirkungen von Corona auf die Psyche: Kreis Steinfurt startet Online-Serie für Betroffene und Interessierte am 19. Januar

Experten und Expertinnen informieren / Hotline am 20. Januar geschaltet

Kreis Steinfurt. Was macht die Corona-Pandemie mit Menschen, die ohnehin schon belastet sind, an Ängsten oder an Depressionen leiden? Wo können sie in dieser Zeit Unterstützung erhalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um psychische Erkrankungen und Belastungen werden ab Dienstag, 19. Januar, in einer Online-Serie des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege gegeben. Bis Ende März stellen Experten und Expertinnen regelmäßig psychiatrische Krankheitsbilder vor, beleuchten den besonderen Aspekt Corona und benennen entsprechende Beratungsangebote. Am Tag danach ist zum jeweiligen Thema eine Hotline geschaltet.

Die von Dr. Anke Bösenberg und Frank Winter initiierte und organisierte Serie umfasst acht Videos zu unterschiedlichen Themen und wird durch ein Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. "Wir freuen uns über die Landesförderung für die Serie. Damit können wir die Personen erreichen, die durch Corona zusätzlich besonders belastet sind", sagt Bösenberg. Winter, Psychiatrie- und Suchtkoordinator, hofft, dass dieses Angebot möglichst viele anspricht: "Bei manchen sind während der Pandemie Unterstützungs- und Kontaktmöglichkeiten komplett weggebrochen. Diesen wollen wir praxisnah und niederschwellig Informationen und Ansprechpartner bieten." Das Angebot ist kostenlos und richtet sich auch an Angehörige und Freunde, die Betroffenen helfen möchten.

Beim Auftakt am 19. Januar geht es um Psychosen. Das Video ist im Internet auf dem Youtube-Kanal des Kreises Steinfurt zu sehen. Die Hotline zum Thema ist am Mittwoch, 20. Januar, geschaltet unter der Telefonnummer 02551 692899. Dr. Bernward Siegmund und Dr. Frank Röhr sind zwischen 15 und 18 Uhr zu erreichen. Alle Gesprächspersonen unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Das Angebot ist kostenlos.

Die weiteren Termine und Themen:
27. Januar – Angststörungen
9. Februar – Depressionen
16. Februar – Burnout
23. Februar – Persönlichkeitsstörungen
1. März – Hilfe und Unterstützung für psychisch Erkrankte Menschen im Kreis Steinfurt
8. März – Posttraumatische Belastungsstörung 22. März – Psychosomatische Erkrankungen


Pressemitteilung von Mittwoch, 13. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Mehr als 6.500 Menschen im Kreis Steinfurt ein erstes Mal gegen Corona geimpft

Spitzenplatz in Westfalen-Lippe / 5.000 Zweitimpfungen bereits terminiert

Kreis Steinfurt. Im Kreis Steinfurt wurden bisher mehr als 6500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Damit bildet der Kreis Steinfurt bei den absoluten Zahlen, aber auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die Spitze in Westfalen-Lippe. "Ich bin sehr froh, dass die Impfungen dank der guten Vorbereitung und der ebenso guten Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Ärzten in unserem Kreisgebiet zügig ablaufen", sagt Landrat Dr. Martin Sommer.

Die Kreisverwaltung geht davon aus, dass bis Ende Januar in allen stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Wohngemeinschaften und in der Eingliederungshilfe die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein erstes Mal geimpft sein werden. Zudem sind bereits rund 5.000 Zweitimpfungen fest terminiert.

Rosi Reckels, Leiterin des Amtes für Gesundheit, Soziales und Pflege, stellt fest: "Bisher lassen sich mehr als 90 Prozent der Bewohnenden, die ein Impfangebot erhalten haben, impfen. Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden ist ebenso sehr hoch; diese Gruppe wird bewusst sukzessive geimpft."


Pressemitteilung von Dienstag, 12. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt meldet 23 Corona-Todesfälle an das LZG nach

Zahlen der Pressemitteilungen und des Dashboards sind immer aktuell gewesen

Kreis Steinfurt. Weil teilweise die Todesursache nachgetragen werden musste und es formale Korrekturen beim Meldeverfahren gab, hat der Kreis Steinfurt jetzt 23 Corona-Todesfälle an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) nachgemeldet. Von dieser Korrektur sind die Zahlen des LZG und damit auch die des Robert-Koch-Instituts betroffen, nicht aber die absoluten Zahlen, die der Kreis Steinfurt durch Pressemitteilungen und das Dashboard veröffentlicht hat. Diese waren zu jedem Zeitpunkt aktuell.


Pressemitteilung von Montag, 11. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt teilt mit:  Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung im Januar entfallen

Kreis Steinfurt. Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in diesem Monat vollständig zu erlassen. In diesem Zusammenhang hat NRW-Familienminister Joachim Stamp an die Eltern appelliert, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist.

"Anders als im Frühjahr ist es nicht notwendig, eine systemrelevante berufliche Tätigkeit nachzuweisen", sagt Kreis-Sozialdezernent Tilman Fuchs und ergänzt: "Allerdings wird es wie im Frühsommer 2020 praktiziert, dass der Betreuungsumfang für jedes Kind um 10 Stunden pro Woche reduziert wird. Die Betreuung darf – wie in den meisten Einrichtungen schon praktiziert – nur noch in festen Gruppen stattfinden." Fuchs, selbst Vater, weiß, dass die Verlängerung des eingeschränkten Betreuungsangebotes für die Familien eine weitere Kraftanstrengung bedeutet: "Insofern freue ich mich, dass die Eltern bezüglich der Elternbeiträge durch eine Dringlichkeitsentscheidung der Kreispolitik schnell und unbürokratisch entlastet werden." Die im Januar entfallenen Elternbeiträge werden mit denen im Februar verrechnet.


Pressemitteilung von Freitag, 8. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Sitzungen der Fachausschüsse des Kreistages entfallen

Kreis Steinfurt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie müssen die für die Monate Januar und Februar geplanten Sitzungen der Fachausschüsse des Kreistages des Kreises Steinfurt abgesagt werden. Lediglich der Kreisausschuss und der Kreistag werden – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung - zu ihren jeweils vorgesehenen Sitzungen am 9. bzw. 22. Februar zusammenkommen.

Um den Fachausschussmitgliedern einen Informationsaustausch mit der Verwaltung sowie eine Erörterung zum Haushaltsentwurf und sonstigen drängenden Angelegenheiten zu ermöglichen, haben sich Landrat Dr. Martin Sommer und die Fraktionen des Kreistages darauf verständigt, an den Tagen der ursprünglich vorgesehenen Fachausschusssitzungen nicht öffentliche Informationsveranstaltungen in digitaler Form durchzuführen, zu denen die jeweiligen Fachausschussmitglieder eingeladen werden.

Die Beratung und Beschlussfassung über diese Angelegenheiten erfolgt in den öffentlichen Sitzungen des Kreisausschusses bzw. des Kreistages.


Pressemitteilung von Mittwoch, 23. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Erfolgreicher Testlauf im Impfzentrum am FMO: 50 Probanden durchlaufen alle Stationen

Kreis Steinfurt sammelt wichtige Erkenntnisse für den Echtbetrieb

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt hat heute erfolgreich einen Testlauf mit rund 50 ehrenamtlichen Probanden verschiedener Hilfsorganisationen in seinem Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) durchgeführt. Die Freiwilligen vom THW, der DLRG, den Maltesern und den Kreisverbänden Steinfurt und Tecklenburg des DRKs durchliefen dabei alle Stationen – von der Anmeldung und Aufklärung über die eigentliche Impfung bis hin zur Nachkontrolle. Landrat Dr. Martin Sommer nutzte die Gelegenheit, um allen, die am Aufbau und der Testung des Impfzentrums beteiligt waren, seinen Dank für das außergewöhnliche Engagement auszusprechen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf, aber auch mit den Erkenntnissen, die wir gewonnen haben. Jetzt wissen wir genau, welche Dinge wir bis zum Start des Echtbetriebs noch optimieren müssen", zog auch Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt, ein positives Fazit nach dem Testlauf. Wann der Echtbetrieb startet, ist bislang noch unklar. In den ersten Tagen der Impfaktion, die im Kreis Steinfurt am kommenden Sonntag, 27. Dezember, beginnt, stehen zunächst Pflegeeinrichtungen im Fokus, die von mobilen Teams angefahren werden.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums übernimmt der Kreis Steinfurt, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) verantwortet die ärztlichen Leistungen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 23. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfaktion im Kreis Steinfurt startet am 27. Dezember Beginn zunächst in Pflegeeinrichtungen – Konzepte für nicht mobile über 80jährige in Arbeit

Kreis Steinfurt. Nach der Zulassung des ersten Corona-Impfstoffes in der EU wartet auch der Kreis Steinfurt auf die Anlieferung von Impfdosen. Eine kleine Menge ist für den 27. Dezember angekündigt, weitere für die folgenden Tage. "Am Sonntag wird voraussichtlich in zwei Pflegeeinrichtungen geimpft", so Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt. Der Kreis kümmert sich um die Gesamtorganisation der Impfaktion, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) verantwortet die ärztlichen Leistungen.

Die WTG-Behörde beim Kreis (Wohn- und Teilhabe-Gesetz, ehemals Heimaufsicht) steht seit Wochen zum Thema Impfen im engen Kontakt mit den Pflege- und Eingliederungshilfe-Einrichtungen, um diese stets mit den aktuellsten Informationen zu versorgen und die Impfbereitschaft abzufragen. "Wenn wir das Signal bekommen, dass wir Impfstoff abrufen können, müssen wir sofort handlungsfähig sein", erklärt Roswitha Reckels, Leiterin des Amtes für Soziales, Pflege und Gesundheit.

In den ersten Tagen der Impfaktion stehen die Einrichtungen im Fokus. "Sobald wir jedoch mehr Impfstoff bekommen, werden wir selbstverständlich die weiteren Gruppen mit höchster Priorität auf Basis der Bundes-Impfverordnung vom 18.12. in den Blick nehmen", betont Dr. Fuchs. Dazu zählen Pflegekräfte und Menschen über 80 Jahre. "Wir hoffen, dass wir schnellstmöglich in unserem betriebsbereiten Impfzentrum am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven impfen können!" Der Kreis erarbeitet derzeit gemeinsam mit den Hilfsorganisationen Lösungen, wie über 80jährige, nicht eigenständig oder mit Hilfe von Angehörigen mobile Bürgerinnen und Bürger zum Impfzentrum gebracht werden können.

Und auch für einen weiteren Aspekt in der gewaltigen Herausforderung "Impfen" erstellt der Kreis derzeit Konzepte: "Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit in Einrichtungen betreut werden, können wir relativ problemlos erreichen. Anders ist das natürlich bei denen, die zuhause gepflegt werden", so Roswitha Reckels. "Diese Menschen haben wir ebenfalls fest im Blick." Sobald Impfstoff für diese Zielgruppe abgerufen werden kann, wird der Kreis Steinfurt über seine Homepage und die Medien über das weitere Vorgehen und die Vergabe der Impftermine informieren.

Der Kreis Steinfurt wird die Bevölkerung zeitgerecht über die Entwicklungen in Sachen "Impfung gegen SARS-CoV-2" auf dem Laufenden halten - bis dahin bittet er, von diesbezüglichen Nachfragen abzusehen.


Pressemitteilung von Dienstag, 22. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Jugendämter im Kreis Steinfurt auch an den Feiertagen erreichbar

Kreis Steinfurt. Die Zeit des Lockdowns stellt viele Menschen vor große Herausforderungen, insbesondere Familien mit Kindern fühlen sich nicht selten besonders belastet. Die Jugendämter im Kreis Steinfurt sind deshalb weiterhin und auch über die kommenden Feiertage in Krisensituationen unter folgenden Rufnummern für Eltern, Kinder und Jugendliche erreichbar:

Kreisjugendamt Steinfurt: 02551 / 69-2305; Jugendamt Stadt Emsdetten: 02572 / 922-319; Jugendamt Stadt Greven: 02571 / 920-342; Jugendamt Stadt Ibbenbüren: 0160 / 95698760; Jugendamt Stadt Rheine: 05971/ 939-510.


Pressemitteilung von Donnerstag, 17. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfaktion: Infos auf der Homepage des Kreises Steinfurt

Viele Einzelfragen können derzeit noch nicht beantwortet werden

Kreis Steinfurt. In diesen Tagen erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Corona-Bürgerhotline des Kreises Steinfurt zahlreiche Fragen zum Thema "Beginn Schutzimpfung gegen Corona SARS-CoV-2". Der Leiter der Stabsstelle Corona des Kreises, Dr. Karlheinz Fuchs, weist darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt viele konkrete Einzelfragen noch nicht beantwortet werden können, da Hintergrundinformationen fehlen.

Alle gesicherten Informationen zum Thema "Impfen" stellt die Stabsstelle Corona zeitnah auf der Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de zur Verfügung.


Pressemitteilung von Dienstag, 15. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfzentrum Kreis Steinfurt ist betriebsbereit

Landrat Dr. Sommer: „Beeindruckende Leistung aller Beteiligten“ – Warten auf den Impfstoff

Kreis Steinfurt. Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) in Greven ist betriebsbereit. Pünktlich zum Stichtag 15. Dezember konnte Landrat Dr. Martin Sommer gemeinsam mit Dr. Matthias Döring von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) Vollzug melden und das symbolische „Bändchen“ durchschneiden. Jetzt warten alle Verantwortlichen auf die Zulassung des Impfstoffs gegen das Corona-Virus, um mit der Impf-Aktion beginnen zu können.

Innerhalb nur weniger Tage hat ein Team des Kreises Steinfurt mit Unterstützung eines Messebauers das Terminal 1 des FMO so umgebaut, dass perspektivisch rund 1500 Menschen täglich das Impf-Prozedere mit Anmeldung, Aufklärung, Impfung, Registrierung und Nachbetreuung durchlaufen können. „Eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten“, unterstrich Dr. Sommer bei der Eröffnung. Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung sei das Impf-Zentrum „ein Licht am Ende des Tunnels“ und der erste Schritt, „so schnell wie möglich wieder annähernd ein Leben führen zu können, wie wir es vor Corona gewohnt waren“, auch wenn dies noch einige Zeit dauern könne und insoweit Geduld erforderlich sei.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums übernimmt der Kreis Steinfurt, die KVWL verantwortet die ärztlichen Leistungen. In der ersten Stufe der Impf-Aktion werden zunächst besonders gefährdete Gruppen wie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen sowie Menschen ab 80 Jahren geimpft.

Aktuelle Informationen zum Thema finden Interessierte auf der Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Dienstag, 15. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Corona-Hotline des Kreises Steinfurt: Geduld zu Stoßzeiten gefragt

Telefonnummer ist 7 Tage die Woche erreichbar

Kreis Steinfurt. Trotz umfangreicher Kapazitätserweiterungen brauchen Anrufende zu Stoßzeiten Geduld, um bei der Corona-Hotline des Kreises ein Freizeichen zu bekommen. Besonders viele Anrufe gehen nach Eindruck des Krisenstabs freitagmorgens ein. Verständlicherweise können dauerhaft belegte Leitungen Unmut wecken. Deshalb weist der Krisenstab ausdrücklich darauf hin, dass die Hotline auch freitagnachmittags und am Wochenende erreichbar ist und rät, die Nummer - sofern möglich - außerhalb der Stoßzeiten anzurufen.

Die Corona-Hotline des Kreises ist unter 02551 692825 zu erreichen und montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr besetzt.


Pressemitteilung von Montag, 14. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab informiert: Umsetzung der Quarantäneverordnung NRW im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt. Zum 1. Dezember ist auch im Kreis Steinfurt die neue Quarantäneverordnung des Landes NRW in Kraft getreten. Der Krisenstab des Kreises erläutert daher im Folgenden die Regelungen für verschiedene Gruppen:

Regelung für Infizierte
Personen mit einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg in Isolation (Quarantäne) zu begeben. Infizierte Personen müssen zudem selbstständig ihre engen Kontaktpersonen der letzten vier Tage vor Durchführung des Tests informieren, dass sie positiv getestet wurden. Außerdem sind sie auch weiterhin verpflichtet, dem Gesundheitsamt Auskunft über die Personen zu geben, mit denen sie 48 Stunden vor Durchführung des Abstrichs bzw. Symptombeginn engeren Kontakt hatten. Im Kreis Steinfurt wird diese Gruppe dann zusätzlich vom Gesundheitsamt kontaktiert und bereits mündlich in Isolation (Quarantäne) versetzt.

Der schriftliche Bescheid über die Isolation (Quarantäne) für Infizierte wird von der jeweils zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde erlassen. Die Isolation (Quarantäne) endet frühestens nach zehn Tagen. Voraussetzung hierfür ist, dass seit mindestens 48 Stunden vor regulärem Isolationsende keine Krankheitssymptome mehr erkennbar sind. Wenn Krankheitssymptome vorliegen, verlängert sich die Isolation (Quarantäne). Die Aufhebung der Isolation (Quarantäne) erfolgt in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt durch die zuständige örtliche Ordnungsbehörde.

Regelung für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen von Infizierten
Haushaltsangehörige von Infizierten müssen sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds in Quarantäne begeben. Sie und weitere Kontaktpersonen des Infizierten erhalten hierüber einen schriftlichen Bescheid der für sie zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde. Falls während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen sie umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen. Die Quarantäne dauert 14 Tage, kann aber auf zehn Tage verkürzt werden, wenn die in Quarantäne befindliche Person zu diesem Zweck eine Testung mittels eines PCR-Tests oder Coronaschnelltests vornehmen lässt und ein nachweislich negatives Ergebnis vorlegen kann.

Die Testung zur Verkürzung der Quarantäne darf frühestens zehn Tage nach Testung des positiv getesteten Haushaltsangehörigen bzw. bei anderen Kontaktpersonen nach Beginn der angeordneten Quarantäne erfolgen. Der schriftliche Nachweis über das negative Ergebnis ist der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt vorzulegen. Coronaschnelltests zur Entquarantänisierung werden jedoch nur anerkannt, wenn sie von ärztlichem Personal oder zumindest hierfür ärztlich geschultem Personal durchgeführt wurden.

Ein vor Ablauf der zehn Tage durchgeführter Test verkürzt die Quarantänezeit nicht – selbst bei negativem Ergebnis. Das Risiko, dass die Infektion noch ausbricht, ist in diesen Fällen zu groß. Falls das Gesundheitsamt im Quarantäneverlauf auf eigene Veranlassung eine PCR-Testung durchführt, geht es hierbei nicht um eine Verkürzung der Quarantäne, sondern darum, bei einem positiven Ergebnis frühzeitig gegebenenfalls vorhandene weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Hierdurch soll die schnellstmögliche Unterbrechung von Infektionsketten gewährleistet werden.

Regelung bei Erkältungssymptomen oder einem positiven Schnelltest
Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder zuvor mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss bis zum Vorliegen des PCR-Ergebnisses in Quarantäne verbleiben. Die Regelungen der Quarantäne sind hierbei strikt einzuhalten. Nur so kann verhindert werden, dass das Coronavirus möglicherweise an andere Personen weitergegeben wird. Personen, die sich in Quarantäne befinden, dürfen keinen Besuch empfangen und sollten den Kontakt mit Personen, auf deren Unterstützung sie angewiesen sind, auf ein Minimum beschränken. Können diese Kontakte nicht ganz vermieden werden, sollte von allen Beteiligten eine FFP-2 Maske getragen werden. Die vorstehend benannte Quarantäne endet mit der Mitteilung eines negativen PCR-Abstrichergebnisses.


Pressemitteilung von Donnerstag, 10. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Impfzentrum Kreis Steinfurt: Aufbau läuft auf Hochtouren

Impfstoff wird erst im Januar erwartet – Besonders gefährdete Menschen werden zuerst geimpft

Kreis Steinfurt. Der Aufbau des Corona-Impfzentrums Kreis Steinfurt im Terminal 1 des Flughafens Münster/Osnabrück in Greven läuft derzeit auf Hochtouren – mit dem Ziel, dass es am 15. Dezember einsatzbereit ist. Ein Impfstoff wird allerdings nicht vor Januar erwartet.

Die organisatorische Gesamtleitung des Impfzentrums hat der Kreis Steinfurt, die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) übernimmt die medizinische Leitung.

„Wir sind gut im Zeitplan und können Mitte Dezember Vollzug melden“, betont Landrat Dr. Martin Sommer und verweist dabei auf die hervorragende Kooperation und Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

Sicher ist schon jetzt: Anfang 2021 kann erst ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft werden, die besonders gefährdeten Gruppen.

Der Kreis Steinfurt rechnet damit, dass im Januar mit der „ersten Stufe“ der Impf-Aktion begonnen werden kann. Zum Zuge kommen dann voraussichtlich Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen und dortige Mitarbeitende sowie Personal in Krankenhäusern und auch Menschen ab 80 Jahren. „Wir warten noch auf die endgültige Empfehlung der Ständigen Impfkommission“, erläutert Dr. Karlheinz Fuchs, medizinischer Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt.

Im intensiven Kontakt mit den Einrichtungen ist das Amt für Soziales, Pflege und Gesundheit des Kreises Steinfurt: Detailliert wird derzeit geplant, wie das Impfen vor Ort in den Häusern durchgeführt werden kann, sobald der Impfstoff verfügbar ist.

Der Kreis Steinfurt wird in den nächsten Monaten auf seiner Homepage www.kreis-steinfurt.de ständig über alles Wissenswerte zum Thema „Impfen gegen das Corona-Virus“ informieren.


Pressemitteilung von Freitag, 4. Dezember 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück soll am 15. Dezember stehen

Messebauunternehmen beginnt kommende Woche mit dem Aufbau

Kreis Steinfurt. Bis zum 15. Dezember soll das Impfzentrum für den Kreis Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) stehen. Das ist das Ziel, an dem die zuständige Arbeitsgruppe der Kreisverwaltung Steinfurt seit drei Wochen auf Hochtouren arbeitet. "Unabhängig davon, wann wir tatsächlich mit dem Impfen beginnen können, halten wir an diesem Zeitplan fest. Besser, das Impfzentrum steht, bevor wir den Impfstoff erhalten, als andersherum", erklärt der Leiter der Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt, Dr. Karlheinz Fuchs.

Die kooperative Arbeitsteilung beim Aufbau des Impfzentrums ist dabei durch das Land Nordrhein-Westfalen vorgegeben: Der Kreis Steinfurt ist für die Gesamtleitung, die Organisation und die Verwaltung des Zentrums zuständig, während die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) als wesentlicher Kooperationspartner die medizinischen Aufgabenbereiche, wie die Impfaufklärung, das Impfen selbst und die mobilen Impfungen zum Beispiel in den stationären Pflegeeinrichtungen, verantwortlich übernehmen wird.

Bei mehreren Ortsterminen am Flughafen erarbeitete die Arbeitsgruppe des Kreises gemeinsam mit Vertretern der KVWL zuletzt einen detaillierten Plan vom nötigen Aufbau des Impfzentrums. Darin enthalten sind Zugangs-, Informations- und Registrierungsschalter sowie Aufklärungs-, Impf-, Warte- und Check-Out-Bereiche. Im Laufe der kommenden Woche beginnt ein Messebauunternehmen mit dem Aufbau der einzelnen Sektoren – etwa fünf Tage später soll dann alles stehen.

Parallel arbeitet der Kreis Steinfurt an weiteren Aufgaben: Die IT-Abteilung richtet den am FMO vorhandenen Bürokomplex her, damit dieser für die Verwaltung des Impfzentrums genutzt werden kann, die Arbeitsgruppe trägt Listen mit vor Ort benötigten Materialien zusammen, kümmert sich um die Beschaffung und die Logistik und erörtert passende Lagermöglichkeiten für den Impfstoff. Außerdem werden Pläne erstellt, welche Personengruppen sich wann zur Impfung anmelden können und wie auch immobile Menschen aus der häuslichen Pflege eine Impfung erhalten können.

"Wenn der Impfstoff schließlich über den Bund und das Land NRW an uns geliefert wird, sind wir gut aufgestellt und sofort bereit, um mit dem Impfen zu beginnen", zeigt sich Landrat Dr. Martin Sommer überzeugt von der guten Vorarbeit aller Beteiligten.


Pressemitteilung von Mittwoch, 25. November 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreisjugendamt und AG 78 im Kreis Steinfurt bitten um Verständnis für Maßnahmen in den Kitas

„Wir handeln im Interesse der Eltern. Unser großes Ziel ist es, die Kitas offenzuhalten!“

Kreis Steinfurt. Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie – sie sind zurzeit auch im Kreis Steinfurt in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen spürbar. Einer davon sind die Kitas im Kreis. Martinsumzüge, Weihnachtsfeiern und externe Angebote in den Einrichtungen fallen aus, die Eltern werden gebeten, ihre Kinder vor der Tür zu verabschieden und die Kita nicht zu betreten, der Kontakt der Eltern mit den Erzieherinnen und Erziehern ist auf ein Minimum reduziert und wo es möglich ist, werden einzelne Gruppen strikt getrennt. "Wir verstehen sehr gut, dass das für viele Eltern eine überaus schwierige und unbefriedigende Situation ist und sie sich abgeschnitten fühlen. Gerade das Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern hat für sie einen hohen Stellenwert", erklärt Kreisjugendamtsleiter Mike Hüsing.

Dennoch bittet das Kreisjugendamt gemeinsam mit der AG 78, einer Arbeitsgemeinschaft aus Trägern der Kitas sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kindertagespflege, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und des Jugendamtselternbeirats, um Verständnis für die Maßnahmen. "All dies tun die Kitas aus einem einzigen Grund: Um Infektionen zu vermeiden und somit geöffnet bleiben zu können", unterstreicht Beate Schürmann, pädagogische Leitung bei der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland und Sprecherin der AG 78. "So halten die Kitas insbesondere den berufstätigen Eltern den Rücken frei. Die Kitas treffen die Maßnahmen damit im Interesse der Eltern", ergänzt sie. Das zeige sich auch daran, dass sich alle Träger im Kreis einig seien, ihre Kitas vor Heiligabend – anders als die Schulen – nicht generell schließen zu wollen, um die Eltern auch in dieser Zeit zu entlasten.

Durch die vom Kreisjugendamt empfohlenen Maßnahmen, wie beispielsweise – wenn möglich – eine Trennung von Gruppen, sei es bislang gelungen, die Schließung ganzer Einrichtungen in den meisten Fällen zu vermeiden. So wurde oftmals nur für einzelne Gruppen eine Quarantäne ausgesprochen, nicht aber für alle Kinder einer Einrichtung. "Davon profitieren Kinder und Eltern", bestätigt Mike Hüsing.

Insgesamt erschwere auch die angespannte Personalsituation die Arbeit der Kitas zusätzlich, erklärt Beate Schürmann. Aus Vorsicht seien Erzieherinnen und Erzieher bei Erkältungssymptomen zurzeit häufig länger krankgeschrieben, als dies unter normalen Umständen der Fall wäre. Um Abhilfe zu schaffen, würden viele Kitas daher Alternativen zum persönlichen Kontakt, wie virtuelle Elternbeiratssitzungen oder telefonische Elterngespräche, anbieten.

Eines ist für Mike Hüsing und Beate Schürmann in jedem Fall sicher: "Wir freuen uns genauso wie die Kinder und die Eltern auf den Tag, an dem alles wieder seinen normalen Gang nehmen kann."


Pressemitteilung von Donnerstag, 19. November 2020 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bereitet Aufbau eines Impfzentrums am FMO vor

Auch mobile Teams sind geplant

Kreis Steinfurt. Die Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt bereitet zurzeit den Aufbau eines Impfzentrums vor. Es soll am Terminal A des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) entstehen. Zusätzlich soll es Teams geben, die zu den Menschen fahren, die als Erste gegen das Coronavirus geimpft werden müssen, aber selbst nicht mobil genug sind, um zum Impfzentrum am FMO zu kommen. Anlass ist die Festlegung von Bund und Ländern, Impfstrukturen so vorzuhalten, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme möglich ist. Erwartet wird, dass es zeitnah mindestens einen zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.

Für den Aufbau des Impfzentrums zeichnet der Leiter der Corona-Stabsstelle, Dr. Karlheinz Fuchs, gesamtverantwortlich. Zudem ist bereits eine Arbeitsgruppe initiiert worden, die von Henning Meyer, Krisenstabsmitglied und abseits der Corona-Krise Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes des Kreises Steinfurt, mit Unterstützung durch den Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier geleitet wird.

Die Corona-Stabsstelle koordiniert aktuell beispielsweise bereits die Zusammenarbeit mit Apotheken im Kreisgebiet sowie mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und natürlich mit dem FMO. "Zum Beispiel müssen wir noch klären, in welchem Umfang wir medizinisches Personal, das durch die KVWL bereitgestellt werden soll, für das Impfzentrum benötigen und wie wir dieses einbinden können", erklärt Dr. Fuchs. Zudem wird mit verschiedenen Apotheken bereits eine mögliche logistische Unterstützung geklärt. Die Herausforderung ist nämlich, dass der Impfstoff bei minus 75 Grad in Spezialkühlschränken gekühlt werden und nach der Umfüllung von Mehrfachgebinden in Einfachgebinde innerhalb kurzer Zeit verabreicht werden muss. Bis zu 1000 Menschen sollen im Impfzentrum am FMO täglich immunisiert werden.

"Unser Ziel ist es, dass das Impfzentrum und auch die mobilen Impfteams Mitte Dezember einsatzbereit sind", sagt Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer. Die Strukturen vorzuhalten, dass möglichst viele Menschen so zeitnah wie möglich gegen das Coronavirus geimpft werden können, sei zurzeit einer der wichtigsten Aspekte der Pandemiebekämpfung. Er sei sicher, dass man gemeinsam mit den Partnern diese Aufgabe gut meistern werde.


Pressemitteilung von Mittwoch, 11. November 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab Kreis Steinfurt freut sich über ein originelles Dankeschön

Kreis Steinfurt. Das war eine Freude: Beim Kreis Steinfurt ist jetzt ein kleines Päckchen mit selbst gestrickten Socken, die als Schlüsselanhänger benutzt werden können, angekommen. Die Pflegekräfte des St. Josef-Stifts in Emsdetten haben sie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krisenstabes als Anerkennung ihrer Arbeit gefertigt, wie ein kleiner Zettel im Paket verraten hat. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt sagt "Danke" – nicht nur für diese schöne Aufmerksamkeit, sondern auch für das berufliche Engagement der Geschenkegeber: "Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeberufen leisten in dieser Corona-Krise noch mehr als ohnehin schon. Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen!", so Landrat Dr. Martin Sommer.


Pressemitteilung von Montag, 9. November 2020 Kreis Steinfurt

Kinder- und Jugendärzte im Kreis Steinfurt und Stabsstelle Corona des Kreises suchen den Schulterschluss Was ist zu tun, wenn das Kind Erkältungssymptome hat?

Kreis Steinfurt. Viele Eltern sind derzeit besorgt und unsicher: Was ist zu tun, wenn das Kind morgens mit leichten Erkältungssymptomen aufwacht? In die Kita oder Schule schicken? Oder doch lieber einen Corona-Test machen?

Um für Familien in diesen nicht immer eindeutigen Fällen eine Orientierungshilfe zu entwickeln, trafen sich jetzt Dr. Arnold Freund und Dr. Ralf Bodeewes als Vertreter der Kinder- und Jugendärzte im Kreis Steinfurt mit Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona Kreis Steinfurt, und Dr. Ulrich Pott, Gesundheitsamt des Kreises, zu einem Abstimmungsgespräch.

Fakt ist: Wenn alle Kinder mit leichten Symptomen auf SARS-CoV-2 getestet werden sollen, reichen die Ressourcen für eine Testung auf SARS-CoV-2 nicht aus. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wäre allein bei Kindern zwischen 0 und 15 Jahren mit einem Testaufkommen von rund 1,5 Millionen Testungen pro Woche deutschlandweit zu rechnen.

Gemeinsam weisen die Kinder- und Jugendärzte sowie die Stabsstelle Corona darauf hin, dass - anders als vor der Covid-19 Pandemie - symptomatische Menschen sich frühzeitig in die freiwillige Quarantäne zu Hause begeben sollten. Bei schwerer oder langanhaltender Symptomatik oder bei bekanntem Kontakt zu Covid-19-Erkrankten müsse Kontakt mit dem Kinder- und Jugendarzt aufgenommen werden. Dieser entscheide, ob ein Corona-Test gemacht wird.

Die Kinder- und Jugendärzte empfehlen daher, nicht alle Kinder mit Erkältungssymptomen auf das Coronavirus zu testen. Kinder mit leichten Symptomen wie Schnupfen sollten erst einmal zumindest 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Kommen keine weiteren Symptome hinzu, so ist aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte ein Besuch der Schule oder Kindertagesstätte grundsätzlich möglich. Die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt stützt diese Empfehlung.


Pressemitteilung von Montag, 9. November 2020 Kreis Steinfurt

Abstrich-Container in Ibbenbüren am besten über Laggenbecker Straße zu erreichen

Kreis Steinfurt. Der Abstrich-Container des Kreises Steinfurt an der Kreissporthalle in Ibbenbüren ist am sinnvollsten über die Laggenbecker Straße zu erreichen. Diese verläuft an der rückwärtigen Seite des Bahnhofs. Von dieser Straße aus gibt es direkt neben der Kreissporthalle einen großen, ausgeschilderten Parkplatz. Die Zufahrt geht bergauf, daher ist der Parkplatz von der Laggenbecker Straße aus schlecht zu sehen.

An dem Abstrich-Container in Ibbenbüren werden vornehmlich Menschen auf das Coronavirus getestet, die direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten.


Pressemitteilung von Donnerstag, 24. September 2020 Kreis Steinfurt

Karl und der Corona-Test: Kreis Steinfurt präsentiert selbst entwickeltes Bilderbuch zum Thema Corona

Geschichte soll Kindern Angst vor einem Abstrich nehmen

Kreis Steinfurt. Weil sich auch im Kreis Steinfurt die Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen mehren, müssen die Abstrichteams des Kreises immer häufiger Kinder auf das Virus testen. So entstand bei Dr. Kirsten Tepe aus der Stabsstelle Corona sowie den Mediengestalterinnen des Kreises Steinfurt Carla Wessels und Carina Afting die Idee, ein Bilderbuch zu entwickeln, das den Kleinen die Angst vor einem Abstrich nimmt. Die Hauptfigur der Geschichte war schnell gefunden, denn Dr. Tepe hat schon seit längerer Zeit bei Abstrichen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen immer die Handpuppe Karl im Gepäck, die den Kindern Mut für den eigenen Corona-Test macht. So verfasste Carina Afting eine bunte Geschichte rund um Karl, der merkt, dass ein Abstrich gar nicht schlimm ist und Carla Wessels zeichnete die passenden Bilder dazu.

Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter der Kreisverwaltung Steinfurt, zeigte sich bei der Präsentation von "Karl und der Corona-Test" begeistert: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir als Behörde ein solches Projekt umgesetzt haben. Mein großes Kompliment geht daher an die beteiligten Kolleginnen, die ein wirklich kindgerechtes Bilderbuch entworfen haben und damit vielen Kindern die Angst vor einem Abstrich nehmen werden." Die erste Auflage umfasst 1000 Exemplare, die nun an die Kindertageseinrichtungen und die Grundschulen verteilt werden. Sollte der Bedarf größer sein, druckt der Kreis Steinfurt weitere Exemplare nach.


Pressemitteilung von Mittwoch, 16. September 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus an Schulen: Krisenstab erläutert Vorgehen nach positivem Fall

Verschiedene Faktoren beeinflussen Risikobewertung und Maßnahmen

Kreis Steinfurt. Nach dem Ende der Sommerferien vor fünf Wochen sind die Schulen im Kreis Steinfurt wieder in den Regelbetrieb gestartet. Seitdem treten dort, wie auch in vielen anderen Regionen, zunehmend Coronafälle auf. Einige Eltern, Lehrer und Schüler fragen sich in diesem Zusammenhang, wieso der Kreis Steinfurt nicht auf alle diese Fälle gleichartig reagiert. Der Krisenstab des Kreises informiert daher jetzt ausführlich über seine Strategie und erklärt, warum es an verschiedenen Schulen auch zu unterschiedlichen Risikobewertungen und Maßnahmen kommt.

Um die Fallzahlen sowohl an Schulen als auch insgesamt möglichst gering zu halten, lokale Lockdowns zu vermeiden und wirtschaftliche Schäden einzugrenzen, betreibt der Kreis Steinfurt einen hohen Aufwand und investiert viel Zeit und Personal in die Nachverfolgung von Infektionsketten. Nach einem positiven Test auf das Coronavirus bei einem Schüler oder Lehrer nimmt der Krisenstab eine Risikoanalyse vor und recherchiert genau, in welcher Form die Person mit anderen Menschen an der Schule Kontakt hatte. Dabei untersuchen die Experten folgende Fragestellungen: Haben der Infizierte und seine Kontaktpersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen? Hat das Umfeld die gängigen Abstands- und Hygieneregeln beachtet? Waren die entsprechenden Räume gut durchlüftet? Dabei spielen Faktoren wie die Größe des Klassenverbandes und der Räume sowie die daraus resultierende Enge der Kontakte eine wichtige Rolle. Auch die Dauer des Kontaktes hat eine große Bedeutung, sodass beispielsweise nach einer Einzelstunde andere Maßnahmen als nach einer Doppelstunde oder einem längeren Unterrichtsblock nötig sein können.

Erst nach dem Ergebnis dieser Umfeldanalyse entscheidet der Krisenstab auf Basis der aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts, welche Maßnahmen er ergreift, die dadurch in unterschiedlichen Fällen auch ganz verschieden ausfallen. So kann es an einer Schule sinnvoll sein, einen Flächentest in einem Umfang von mehr als 1000 Personen durchzuführen, während an einer anderen Schule nur eine geringe Anzahl an Abstrichen vorgenommen werden muss. In gleicher Weise verhält es sich je nach Umfeldanalyse mit der Anzahl der durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantänen.

Die Risikobewertung und damit die Zahl der zu testenden Personen hängt dabei auch stark davon ab, ob ein Schüler permanent im Klassenverband verbleibt oder ob er – wie beispielsweise in der Oberstufe – in einem Kurssystem über einen Schultag hinweg immer wieder mit neuen Personen in Kontakt kommt. Auch wenn eine Lehrkraft in besonders vielen verschiedenen Stufen unterrichtet oder beispielsweise Zusatzangebote neben dem eigentlichen Unterricht an der Schule leitet, kann sich dadurch die notwendige Anzahl an anlassbezogenen Tests deutlich erhöhen. Seit Schulbeginn musste der Krisenstab in mehreren Fällen einen großangelegten Flächentest durchführen – allein in dieser Woche sind noch rund 900 Abstriche geplant.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. August 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 5: Was passiert nach einem positiven Test?

Beispielfall: Wie die Weiterverbreitung von Corona verhindert wird

Kreis Steinfurt. Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden:

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.


Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juli 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 4: Das Lazarett in Laer

Ehrenamtliche versorgen derzeit Infizierte aus dem Kreis Warendorf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Mittwoch, 27. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 3: Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ist ein Verbindungsglied zu den Einsatzkräften

Wie sich die Arbeit in den Monaten verändert hat

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Freitag, 15. Mai 2020 Kreis Steinfurt

WertArbeit bietet auch weiterhin Lieferdienste für Bedürftige an

Termine für andere Dienstleistungen werden wieder vergeben

Kreis Steinfurt/Ibbenbüren/Rheine. Mit den ersten Lockerungen nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie gibt es wieder mehr Möglichkeiten für Verbraucher. Es gibt aber auch nach wie vor Menschen im Kreis Steinfurt, die auf Lieferdienste angewiesen sind. Die WertArbeit, das Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, kümmert sich weiterhin um die Hilfebedürftigen.

Rund 160 Kunden werden seit Beginn der Corona-Krise von den Standorten Rheine und Ibbenbüren aus beliefert. "Bisher sind schwerpunktmäßig Alleinstehende unsere Kunden, die keine Unterstützung von der Familie oder aus der Nachbarschaft haben", sagt WertArbeit-Geschäftsführer Bernd Moorkamp. Einkäufe, Medikamente, Pakete oder Wäsche – die 32 Beschäftigten kümmern sich um die Besorgung bzw. die Pflege und bringen alles bis vor die Haustür. "Selbstverständlich halten unsere Beschäftigten die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln ein", betont Moorkamp.

"Haushaltsnahe Dienstleistungen" heißt der Bereich, der die Lieferdienste organisiert. Martina Ansmann ist die Anleiterin und Disponentin und weiß um die Dankbarkeit der Kunden: "Unsere Kunden freuen sich sehr, wenn wir zu ihnen kommen und auch ein paar aufmunternde Worte wechseln. Für viele ist dieser Austausch der einzige Kontakt, den diese Menschen in der jetzigen Krisenphase zur Außenwelt haben." Sie hat Vorkehrungen getroffen, damit die Versorgungen ihrer Kunden gesichert ist: "Die Belegschaft ist in mehrere Gruppen aufgeteilt, die keinen Kontakt untereinander haben. Wenn sich jemand aus einem Team infiziert hat, können immer noch die anderen Teams die Lieferdienste übernehmen."

Die Vorschriften und Empfehlungen werden bei der WertArbeit streng eingehalten, die Lockerungen bieten dem gemeinnützigen Sozialunternehmen eine Perspektive, meint Geschäftsführer Bernd Moorkamp: "Nicht lebensnotwendige Aufträge wie Fenster- und Wohnungsreinigungen oder leichte Gartenarbeiten haben wir seit März ausgesetzt bzw. verschoben. Dafür vergeben wir nun wieder Termine."

Informationen zu den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der WertArbeit gibt es unter www.wertarbeit-steinfurt.de.


Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Krisenstab des Kreises Steinfurt: Schutzmasken-Pflicht gilt nicht für alle Menschen

Kreis Steinfurt. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt, in der Arztpraxis oder bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen: Die allermeisten Menschen wissen um die Maskenpflicht, die in NRW und damit auch im Kreis Steinfurt seit einer Woche gilt. Um die Ausnahmen von der Pflicht gibt es aber ab und zu Diskussionen: "Wenn jemand keine Maske trägt, sind die Mitmenschen jetzt verständlicherweise erst einmal irritiert", sagt Gesundheitsdezernent und Krisenstabsmitglied Tilman Fuchs. Es sei auch gut, dass die Bürgerinnen und Bürger aufeinander aufpassen, zu berücksichtigen sei jedoch, dass tatsächlich bestimmte Gruppen von der Pflicht ausgenommen sind, nämlich Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen wie Erkrankungen der Atemwege, Verletzungen im Gesicht oder aber einer fehlenden geistigen Einsichtsfähigkeit keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Dazu können zum Beispiel auch Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen gehören.

Deshalb bittet der Krisenstab des Kreises Steinfurt darum, im Alltagsleben sensibel zu schauen, ob es triftige Gründe geben könnte, dass das Gegenüber keine Maske trägt. "Im Zweifelsfall hilft der Dialog", so Fuchs. Vom Grundsatz her gelte: Nutzerinnen oder den Nutzer sollen nicht durch den Mund-Nase-Schutz einer Gefahr ausgesetzt werden.


Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab des Kreises Steinfurt Teil 2:  Wie die Betreuung der Pflegeheime abläuft

„KRITIS Pflege“ ist ein spezialisierter, kleiner Krisenstab

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Montag, 20. April 2020 Kreis Steinfurt

Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

Fristlose Kündigungen drohen

Kreis Steinfurt. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

Insofern müssen Bezieher von Arbeitslosengeld II, die ihren Zahlungsverpflichtungen an Vermieter und Energieversorger nicht nachkommen, mit negativen Konsequenzen rechnen. Das heißt konkret: Bei der Nichtzahlung von Miete können die Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung vorliegen und wer seine Stromrechnung nicht begleicht, muss mit einem Mahnverfahren seines Energieversorgers rechnen oder sogar mit einer Stromsperre.


Pressemitteilung von Samstag, 18. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Jugendämter haben Kinderschutz im Fokus

Krisendienst aufgestockt | Notfallwohngruppen in Planung

Kreis Steinfurt. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgenommenen Maßnahmen bringen auch im Kreis Steinfurt neue Aufgaben im Kinderschutz mit sich. Alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt (das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine) weisen daher jetzt darauf hin, dass sie das Kindeswohl gerade in dieser Krisensituation besonders im Blick haben.

Die besondere Herausforderung besteht für die Jugendämter derzeit darin, dass einige Meldewege – beispielsweise für Fälle häuslicher Gewalt – über Schulen, Kindertageseinrichtungen und Freizeitangebote von Sportvereinen oder der Kinder- und Jugendarbeit durch die Corona-Pandemie weitestgehend weggebrochen sind.

"Die Corona-Lage schweißt viele Familien zusammen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander", sagt Mike Hüsing, Leiter des Kreisjugendamtes. "Aber es kann auch zu Überforderungen kommen und Konflikte können eskalieren. Wir stehen mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung und bieten uns allen Familien als Ansprechpartner an. In den Fällen, wo Familien nicht von sich aus Hilfe anfragen, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen und Ohren offen zu halten und sich sofort an die Jugendämter zu wenden, wenn Anlass zur Sorge im Familien-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder im weiteren Umfeld besteht", erklärt Mike Hüsing. Die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf der Internetseite des jeweiligen Jugendamtes veröffentlicht. Um den Kinderschutz im Kreis Steinfurt weiterhin zu einhundert Prozent umzusetzen, gehen die Jugendämter allen Meldungen nach. Bisher ist die Anzahl an Kinderschutzmeldungen nicht gestiegen.

Darüber hinaus hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, die für alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt den Krisendienst außerhalb der regulären Bürozeiten übernimmt, die Rufbereitschaft um eine weitere Person aufgestockt. So sind durchgängig zwei Teams voneinander losgelöst einsatzfähig.

Aktuell bereiten die Jugendämter und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland außerdem die Inobhutnahme von infizierten Kindern vor. Es ist angedacht, ein zeitlich befristetes Projekt für die Inobhutnahme junger Menschen aufzubauen, in dem Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne stehen bzw. nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, getrennt voneinander vorübergehend untergebracht werden können. Um den personellen Aufwand für diese Gruppen zu bewältigen, setzen die Beteiligten auf eine Bereitschaft der Träger der freien Jugendhilfe zur Mitwirkung und unterstützenden Kooperation.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

"Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Pressemitteilung von Freitag, 20. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Polizei und Ordnungsämter ahnden Verstöße gegen Auflagen konsequent

Wer „Coronapartys“ feiert oder die Quarantäne verlässt, macht sich strafbar

Kreis Steinfurt. Die Polizei und die Ordnungsämter im Kreis Steinfurt zeigen verstärkt Präsenz, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von den Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden. Das gilt erstens für die in den Allgemeinverfügungen der Kommunen festgehaltenen Veranstaltungsverbote: Personen, die an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel teilnehmen oder diese veranstalten, machen sich strafbar. Das gilt beispielsweise für "Coronapartys" oder für ein Treffen in einer größeren Gruppe im Park. Ordnungsbehörden und Polizei werden entsprechende Verstöße gegen die Allgemeinverfügung durch Verwaltungszwangsmaßnahmen beenden.

Zweitens begehen auch solche Personen eine Straftat, die sich nicht an ihre Isolierungs- oder Quarantäne-Anordnungen halten und das Haus verlassen. Dieses Verhalten wird konsequent von Polizei und Ordnungsämtern nachverfolgt und geahndet. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Quarantäne immer mindestens 14 Tage andauert: Auch, wenn in der Zwischenzeit ein Test auf den Coronavirus negativ ist, bleibt die Quarantäne bis zum 14. Tag bestehen.

Ältere Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

 

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