Staatssekretär für Energiepolitik lobt gute Beispiele im Kreis Steinfurt

Mitglieder des energieland2050 e. V. führten jetzt ein spannendes Fachgespräch mit Andreas Feicht, Staatssekretär für Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, zum Thema Weiterbetrieb von Windenergieanlagen“.

 

Mitglieder aus dem energieland2050 e.V. führten jetzt ein spannendes Fachgespräch mit Andreas Feicht, Staatssekretär für Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI), zum Thema Weiterbetrieb von „Ü20 Windenergieanlagen“.

Im Mittelpunkt standen Handlungsempfehlungen von Expertinnen und Experten aus dem Kreis Steinfurt für ein faires Marktmodell von Windenergieanlage, deren EEG-Vergütung nach 20 Jahren endet. Der Staatssekretär zeigte sich positiv überrascht über die große Anzahl an Bürgerwindparks, die Akzeptanz für Windenergie in der Region und die konstruktiven Lösungsvorschläge. Die Ergebnisse aus dem Gespräch und die guten Beispiele wie die Leitlinien für Bürgerwind nahm er mit nach Berlin, wo in dieser Woche ein Windenergie-Gipfel mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stattfindet.

Im Kreis Steinfurt beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rund 70 Prozent. Wenn dieses Niveau beibehalten werden soll, braucht es Lösungen für Anlagen, die noch weitere 15 Jahre laufen können – auch bundesweit. Ziel des energieland2050 e.V. ist es, die Handlungsempfehlungen weiter bekannt zu machen und Allianzen zu finden.

Die Handlungsempfehlungen für ein faires Marktmodell sind:

1. Flexibilisierung von Umlagen und Entgelten

2. Sektorenübergreifende CO2-Bepreisung

3. Neuorganisation der Grünstromzertifikate



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/ Ursula Wermelt

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