Bewusster Umgang mit der Ressource Energie

Im Projekt „Klimaschutzbürger 2.0“ des energieland2050 e.V. steht derzeit das Thema „Energiesparen & Wohnen“ auf dem Programm.

 

Im Projekt „Klimaschutzbürger 2.0“ des energieland2050 e.V. steht derzeit das Thema „Energiesparen & Wohnen“ auf dem Programm. Dazu gehört auch ein Besuch in der Klimakommune Saerbeck. Bei einer Führung durch den Bioenergiepark informierten sich die Klimaschutzbürger über erneuerbare Energietechniken und nutzen die Gelegenheit, einen Blick in eine Windenergieanlage und auf die großflächigen Photovoltaik-Anlagen zu werfen.

Beim anschließenden Workshop wurde Theorie erfahrbar gemacht: Prof. Dr. Konrad Mertens von der FH Münster zeigte anhand eines „Energierades“, wieviel Kraft und Zeit es kostet, eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen. Beim Radfahren dauert es im mittleren Tempo fünf Stunden, um eine Kilowattstunde zu erfahren. Am Markt kostet die Kilowattstunde Strom derzeit 30 Cent. Mertens war es ein Anliegen, ein Gefühl für den Wert der Ressource Energie zu vermitteln.

In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Hauseigentümer bestmöglich Sonnenenergie gewinnen und nutzen können. Seinen Vortrag beendete der Professor mit dem Fazit: „Macht die Dächer voll.“ Erst 16 Prozent der geeigneten Dachflächen von Wohngebäuden werden im Kreis Steinfurt bislang genutzt.

Anschließend erläuterte Energieberater Franz Wennemann vom energieland2050 e. V., wie Wärmeverluste beim Wohnen vermieden werden können und warum und wie energetische Gebäudesanierung sinnvoll ist.

Die Klimaschutzbürger formulierten im Anschluss für ihren Haushalt eigene Ziele und Maßnahmen zum Bereich Energiesparen & Wohnen, die sie in den kommenden Wochen ausprobieren werden. Jeder Haushalt erhält im Rahmen des Projektes zudem eine persönliche Energieberatung.