Energielösungen aus Steinfurt für Uganda

Austausch auf dem „Green People’s Energy“-Kongress der GIZ zu Energiewende und den Entwicklungen im energieland2050.

 

Tobias Peselmann, geschäftsführender Vorstand des energieland2050 e. V.s, erläuterte jetzt auf dem „Green People’s Energy“-Kongress der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in München einer rund 20-köpfigen Delegation aus Uganda, welche Möglichkeiten bestehen, regionale Maßnahmen der Energiewende zum Wohle der ugandischen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen vor Ort zu entwickeln.

Dabei griff der Geschäftsführer der pbr NETZenergie GmbH aus Rheine viele positive Beispiele aus dem Kreis Steinfurt auf – denn die energieland2050-Maßnahmen wie die regionale Strommarke „Unser Landstrom“, Leitlinien für Bürgerwind und der Masterplan Sonne sind auch auf andere Kontinente übertragbar. Besonders im Hinblick auf die solare Stromerzeugung kam großes Interesse bei den Unternehmensfachkräften, Hochschuldozierenden und Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Behörden und Nichtregierungsorganisationen aus Uganda auf: Die Nutzung von Sonnenenergie ist ein entscheidender Bestandteil der autarken Versorgung von Siedlungen im ländlichen Raum des ostafrikanischen Staates.

Im Herbst geht es für Peselmann nach Uganda. „Jetzt ist es wichtig, das Wissen zu multiplizieren und konkrete Maßnahmen vor Ort zu entwickeln“, erklärt der Fachmann. In verschiedenen Seminaren der GIZ vertiefen die ugandischen Verantwortlichen vorher ihr Wissen über die rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bereich der erneuerbaren Energien und im Hinblick auf die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements.