Klimaschutzbürger

Haushalte aus dem Kreis Steinfurt erproben, wie Klimaschutz im Alltag funktioniert


23 Haushalte aus dem Kreis Steinfurt haben rund ein Jahr lang (April 2013 - Juni 2014) im Rahmen des Projekts „Klimaschutzbürger“ klimafreundliches Handeln im Alltag erprobt. Zentrale Themen des Projektes waren die Fragen, wie die persönliche CO2-Bilanz reduziert werden kann und welche Rahmenbedingungen den Bürgerinnen und Bürgern klimafreundlicheres Handeln erleichtern würden.

Das Projekt wurden im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Programms „Masterplan 100% Klimaschutz“ vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt umgesetzt und endete mit einer Abschlussveranstaltung, bei der Teilnehmer und Organisatoren positive Bilanz zogen: Alle Haushalte zusammen haben im Vergleich zum Vorjahr 70 Tonnen CO2-Emissionen weniger erzeugt. In den Bereichen Mobilität (Privatfahrzeug) und Konsum  konnten die Emissionen durchschnittlich um 15 % reduziert werden - ein toller Erfolg!

Tipps und Maßnahmen für ein klimafreundliches Leben

Ein spannendes Projektjahr liegt hinter den Klimaschutzbürgern: Ob durch Expertenvorträgen, während eines Klima-Kochkurses, beim Spritspar-Fahrtraining, bei einer persönlichen Energieberatung oder durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch: Die teilnehmenden Haushalte erhielten viele Tipps und erarbeiteten gemeinsam klimafreundliche Maßnahmen: So wurde beim Einkauf auf saisonale und regionale Lebensmittel geachtet, Alltagserledigungen mit dem Fahrrad statt dem Auto erledigt und mit Strommessgeräten Stromfresser im Haushalt aufgespürt. Die dabei gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse wurden dokumentiert und ausgewertet.Ergebnisse und Erkenntnisse sind im Projektbericht ausführlich dargestellt.

Bei einem Pressetermin im Februar 2013 wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt und der Aufruf zur Teilnahme gestartet. Die Städte Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine unterstützten als Multiplikatoren das Projekt.