Pressemitteilungen Corona

Aufgeführt ist nur eine Auswahl an Pressemitteilungen (die aktuellsten sowie immer noch relevante). Weitere Pressemitteilungen zum Thema "Coronavirus" (auch Zahlen der Vortage) sowie alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

Die aktuellen Zahlen können rund um die Uhr im Dashboard abgerufen werden. Sie werden hier nicht mehr veröffentlicht.


Pressemitteilung von Freitag, 29. April 2022 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt deaktiviert Corona-Krisenstab zum 1. Mai

Überführung der Stabsstelle Corona ins Gesundheitsamt

Kreis Steinfurt. Am 26. Februar 2020 aktivierte der Kreis Steinfurt seinen Corona-Krisenstab und richtete kurze Zeit später seine Stabsstelle Corona ein. In dieser Struktur geht die Kreisverwaltung nun seit über zwei Jahren ihren Aufgaben im Rahmen der Pandemiebewältigung nach. Zum 1. Mai 2022 deaktiviert der Kreis seinen Corona-Krisenstab und überführt die Stabsstelle Corona in die reguläre Aufbauorganisation des Gesundheitsamtes.

"Mit Blick auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens ist es nicht weiter erforderlich, in der Krisenstabs- beziehungsweise Stabsstellen-Struktur zu arbeiten. Das heißt aber weder, dass die Pandemie vorüber ist, noch, dass wir unsere Aufgaben im Rahmen der Pandemiebewältigung nicht mehr wahrnehmen. Wir führen sie innerhalb unserer regulären Strukturen weiter fort und passen sie, wo es möglich ist, der aktuellen Entwicklung an. Wir behalten den Verlauf der Pandemie weiterhin genau im Blick und sind auf alle möglichen Szenarien vorbereitet", erläutert Landrat Dr. Martin Sommer. Die von ihm angesprochenen Anpassungen sehen wie folgt aus:

Das Meldewesen in Richtung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes bleibt bestehen. Die Kreisverwaltung muss hier aber nur die Gesamtzahlen für den Kreis melden und nicht die für einzelne Kommunen. Daher erhebt sie ab dem 1. Mai keine kommunenscharfen Zahlen mehr. Weil die Gesamtzahlen durch die Meldungen weiterhin tagesaktuell über die Websites des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) (www.lzg.nrw.de) und des Robert Koch-Institutes (RKI) (www.rki.de) abrufbar sind, stellt der Kreis auch seine eigene kommunenscharfe Datenbank und sein Dashboard ruhend. Demnach stehen zukünftig keine kommunenscharfen Zahlen mehr zur Verfügung. Sowohl die Datenbank als auch das Dashboard löscht der Kreis allerdings nicht, sodass eine Reaktivierung jederzeit möglich ist.

Der Kreis passt außerdem die Erreichbarkeit seiner Corona-Hotline an: Ab Montag, 2. Mai, ist sie montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der gewohnten Nummer 02551 69 7100 zu erreichen.

"Nach 26 Monaten Krisenstab können wir das Fazit ziehen, dass wir eine Überlastung der Krankenhäuser im Kreis Steinfurt erfolgreich verhindern konnten. Dies war nur durch den enormen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der weiteren beteiligten Akteure möglich – und das über einen langen Zeitraum hinweg und trotz massiver Arbeitsbelastung. Mein herzlicher Dank für ihr besonderes Engagement in den vergangenen zwei Jahren geht daher an alle Beteiligten", erklärt Landrat Dr. Sommer abschließend.


Pressemitteilung von Donnerstag, 21. April 2022 Kreis Steinfurt

Geringe Nachfrage: Kreis Steinfurt schließt Ende April sein Impfzentrum am FMO

Impfungen bei der niedergelassenen Ärzteschaft weiterhin möglich

Kreis Steinfurt. Am Samstag, 30. April, bietet der Kreis Steinfurt vorerst zum letzten Mal Coronaschutzimpfungen in seinem Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) an. Ab Sonntag, 1. Mai, bleibt das Impfzentrum geschlossen. Impfungen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sind selbstverständlich weiterhin möglich. Hintergrund der Schließung ist, dass der Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen an alle Kreise und kreisfreien Städte, umfangreiche Impfangebote für die Allgemeinbevölkerung anzubieten, an diesem Tag endet. Die Nachfrage nach Coronaschutzimpfungen aus der Bevölkerung ist aktuell nur noch sehr gering.

Die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Steinfurt bleibt dagegen auch über den 30. April hinaus bestehen. Sie bietet dann Coronaschutzimpfungen für schwer erreichbare Menschen oder für Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, an und ist für das Monitoring der Impfungen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie vergleichbaren Institutionen zuständig. Darüber hinaus unterstützt sie im Bedarfsfall Aktivitäten im Rahmen der Ukraine-Hilfe.

Wer noch vor der Schließung eine Coronaschutzimpfung im Impfzentrum des Kreises am FMO erhalten möchte, hat dazu noch am 22., 23., 29. und 30. April jeweils zwischen 13 und 18 Uhr die Möglichkeit. Der Kreis bietet dann Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen an. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig.


Pressemitteilung von Freitag, 1. April 2022 Kreis Steinfurt

3G-Regel und Maskenpflicht im Steinfurter Kreishaus und sämtlichen Nebenstellen gelten weiterhin

Landrat Dr. Sommer: „Gesundheit aller Beteiligten steht an oberster Stelle!“

Kreis Steinfurt. Mit Blick auf die allgemeinen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in NRW an diesem Wochenende weist der Kreis Steinfurt darauf hin, dass für den Besuch der Kreisgebäude auch weiterhin die Vorlage eines 3G-Nachweises und das Tragen einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske erforderlich sind. Das gilt für das Kreishaus in Steinfurt inklusive aller Nebenstellen wie beispielsweise die Kfz-Zulassungsstellen in Rheine, Tecklenburg und Steinfurt. Besucherinnen und Besucher müssen beim Zutritt auch weiterhin nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das Personal des Kreises Steinfurt kontrolliert die entsprechenden Nachweise sowie das persönliche Ausweisdokument. Darüber hinaus ist der Zutritt grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Landrat Dr. Martin Sommer hält die Schutzmaßnahmen auch weiterhin für wichtig: "Für uns steht die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an oberster Stelle. Verhältnismäßig kleine Maßnahmen wie die 3G-Regel und die Maskenpflicht können einen großen Beitrag dazu leisten, das noch immer umfangreiche Infektionsgeschehen einzudämmen."

Die Fortsetzung der verschärften Zugangsregeln zu den Gebäuden des Kreises Steinfurt ist über das Hausrecht möglich. Der Kreis Steinfurt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Anliegen nach Möglichkeit per Mail, Telefon oder Videokonferenz zu klären und in zwingend notwendigen Fällen vorab einen Termin vor Ort zu vereinbaren.


Pressemitteilung von Donnerstag, 31. März 2022 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt stellt zusätzlichen Versand von Genesenen-Nachweisen ein

Formale Bestätigung der überstandenen Corona-Infektion durch positives PCR-Testergebnis

Kreis Steinfurt. Die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt stellt den zusätzlichen Versand von Genesenen-Nachweisen an mit dem Coronavirus infizierte und mittlerweile genesene Personen ein. Hintergrund ist, dass für den Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes und der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung das ehemals positive PCR-Testergebnis als Genesenennachweis ausreicht. Ein besonderes digitales Zertifikat für den Nachweis der Genesung, das in der Corona-Warn-App oder der CovPass-App hinterlegt werden kann, ist bei Vorlage des PCR-Testergebnisses in vielen Apotheken zu erhalten.

Die Stabsstelle Corona des Kreises weist darauf hin, dass für den formalrechtlichen Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion zwingend das Ergebnis eines PCR-Tests erforderlich ist. Ein positiver Antigen-Schnelltest (PoC) oder ein Antikörpernachweis reichen nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht aus.


Pressemitteilung von Montag, 28. März 2022 Kreis Steinfurt

Sinkende Nachfrage: Kreis Steinfurt reduziert Öffnungszeiten des Impfzentrums am FMO

Impfungen ohne vorherige Anmeldung ab sofort freitags und samstags zwischen 13 und 18 Uhr

Kreis Steinfurt. Aufgrund der kontinuierlich sinkenden Nachfrage der Bevölkerung nach Impfungen gegen das Coronavirus, reduziert der Kreis Steinfurt die Öffnungszeiten des Impfzentrums am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) weiter: Ab sofort sind Impfungen mit den Impfstoffen der Hersteller BioNTech, Moderna und Novavax am Freitag- und Samstagnachmittag zu den bekannten Zeiten von 13 Uhr bis 18 Uhr möglich. Zwischen Sonntag und Donnerstag bleibt das Impfzentrum geschlossen.

Erst- und Zweitimpfungen mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna sowie dem Proteinimpfstoff von Novavax sind dabei ohne vorherige Anmeldung möglich. Gleiches gilt für Booster-Impfungen mit den mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Moderna). Alle Informationen zum Impfzentrum und den verschiedenen Impfstoffen bietet die Homepage des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen.

Mit dem Start der Erntesaison erwartet der Kreis Steinfurt auch in diesem Jahr zahlreiche Helferinnen und Helfer aus dem Ausland, die hier die Möglichkeit einer Corona-Impfung erhalten sollen. Ansprechpersonen für die Arbeitgebenden sind dabei zunächst niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzte. Wenn die darüber geschaffenen Impfangebote nicht ausreichen, unterstützt der Kreis Steinfurt bei der Impfung der Saisonkräfte. Arbeitgebende können sich in diesen Fällen an das Impfbüro des Kreises wenden. Möglich ist das per Mail an corona.impftermin@kreis-steinfurt.de oder telefonisch unter 02551/69 7103.


Pressemitteilung von Mittwoch, 16. März 2022 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt kontaktiert Corona-Infizierte nicht mehr aktiv

Informationsbedarf ist gesunken

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt stellt die aktive Kontaktaufnahme zu positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ein. "Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt erfahren mittlerweile über die Corona-WarnApp oder direkt von den Testlaboren schon vor unserer Kontaktaufnahme von ihrem positiven Ergebnis und vor allem: Sie wissen mittlerweile, wie sie sich zu verhalten haben", sagt Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona.

Der Informationsbedarf der Betroffenen war gerade zu Beginn der Pandemie wesentlich höher, vor allem zum korrekten Verhalten bei einer Infektion oder engem Kontakt zu Infizierten. Da heute aber die allermeisten Infizierten genau wissen, wie sie sich zu verhalten haben, hat sich der Kreis Steinfurt dazu entschieden, dass die Kontaktaufnahme ab sofort von den positiv Getesteten ausgehen soll – und das auch nur bei Bedarf. Das heißt, dass diejenigen Infizierten, die doch noch Fragen haben, sich bei der Stabsstelle Corona über die Telefon-Hotline (02551 / 69-7100) oder per Mail (corona@kreis-steinfurt.de) melden können.

Um die eigene, rechtlich vorgeschriebene Isolationsdauer zu berechnen, steht außerdem in den nächsten Tagen auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/corona ein unverbindlicher Isolationsrechner zur Verfügung. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen, unter anderem ein Schaubild des Landes NRW, das ebenfalls aufzeigt, wie lange Quarantäne und Isolierung andauern müssen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 9. März 2022 Kreis Steinfurt

Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Kreis Steinfurt öffnet Online-Meldeportal für Pflegeheime, Krankenhäuser und weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen

Durchsetzung der Corona-Impfpflicht durch das Gesundheitsamt nach Ablauf der Meldefrist am 31. März

Kreis Steinfurt. Ab dem 16. März gilt deutschlandweit die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und Unternehmen. Nach § 20a Infektionsschutzgesetz sind die jeweiligen Einrichtungsleitungen dazu verpflichtet, Beschäftigte (dazu zählt auch das Leitungspersonal), die nicht über den erforderlichen Corona-Impf- oder Genesenenstatus verfügen, an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Dazu stellt ihnen der Kreis Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/meldung-corona-impfpflicht ein datenschutzkonformes Online-Meldeportal zur Verfügung, mit denen die Einrichtungsleitungen ihrer Meldeverpflichtung nachkommen können. Eine entsprechende Übermittlungsbestätigung wird nach erfolgter Meldung automatisch per Mail an die Einrichtungsleitung versandt.

Gemäß dem Erlass zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht des Landes Nordrhein-Westfalen muss die Meldung betroffener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Onlineportal im Zeitraum zwischen dem 16. und 31. März 2022 erfolgen. Nach Ablauf der Meldefrist beginnt das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt mit der Durchsetzung der Impfpflicht. Wenn keine medizinischen Ursachen gegen eine Corona-Impfung der betroffenen Person sprechen, sieht das Infektionsschutzgesetz die Verhängung von Bußgeldern vor. In einem weiteren Schritt können auch Betretungs- und Tätigkeitsverbote ausgesprochen werden, sofern Mitarbeitende innerhalb einer angemessenen Frist einen entsprechenden Impf- oder Genesenenstatus weiterhin nicht nachweisen.

Die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nimmt das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt in Abstimmung mit den Einrichtungsleitungen vor. Dabei werden drohende Ausfälle in der Versorgungssicherheit von Patienten oder Pflegebedürftigen ebenso beachtet wie der Schutz der vulnerablen Personengruppen vor Coronainfektionen und schweren Krankheitsverläufen.

Unter die vom Bundestag beschlossene einrichtungsbezogene Impfpflicht in Bezug auf das Coronavirus fallen unter anderem Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen. Weitere Informationen dazu hat das Bundesministerium für Gesundheit unter https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/einrichtungsbezogene-impfpflicht/ zusammengestellt.

Am Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven besteht weiterhin für alle Interessierten die Möglichkeit, sich während der Öffnungszeiten (freitags bis sonntags zwischen 13 und 18 Uhr) mit den mRNA-Impfstoffen der Firmen BioNTech oder Moderna sowie mit dem Proteinimpfstoff der Firma Novavax kurzfristig impfen zu lassen. Eine Terminvereinbarung ist dafür nicht mehr erforderlich. Weitere Informationen und Hinweise zu den einzelnen Impfstoffen gibt es auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen.


Pressemitteilung von Montag, 7. März 2022 Kreis Steinfurt

Priorisierung der Novavax-Impfungen am Impfzentrum des Kreises Steinfurt aufgehoben

Terminvereinbarung für Impfungen am FMO ab sofort nicht mehr notwendig

Kreis Steinfurt. Im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) sind Erst- und Zweitimpfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Novavax ab sofort für alle impfwilligen Personen möglich, die unter die aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) fallen. Demnach können Personen ab 18 Jahren mit Ausnahme von Schwangeren und Stillenden eine Impfung mit dem Proteinimpfstoff erhalten. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Priorisierung für Novavax-Impfungen mit dem 22. Impferlass aufgehoben, da aktuell davon auszugehen ist, dass die verfügbaren Impfstoffmengen ausreichen, um allen interessierten Personen ein Impfangebot zu unterbreiten.

Ab sofort sind Impfungen am FMO während der Öffnungszeiten (freitags bis sonntags zwischen 13 und 18 Uhr) auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Sowohl Erst- und Zweitimpfungen mit dem Proteinimpfstoff des Herstellers Novavax als auch Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen mit den Vakzinen von BioNTech/Pfizer und Moderna können aufgrund ausreichender Verfügbarkeit spontan durchgeführt werden, sofern die Voraussetzungen für eine Impfung erfüllt sind. Informationen zu den unterschiedlichen Impfstoffen und ihrer Verteilung auf die verschiedenen Personengruppen sind auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen aufgeführt. Bereits vereinbarte Termine können weiterhin wahrgenommen werden.


Pressemitteilung von Freitag, 25. Februar 2022 Kreis Steinfurt

Beginn der Novavax-Impfungen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Sonntag, 27. Februar

Terminbuchungen über Online-Portal des Kreises Steinfurt ab sofort möglich

Kreis Steinfurt. Ab Sonntag, 27. Februar, bietet der Kreis Steinfurt in seinem Impfzentrum am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) berechtigten Personenkreisen die Möglichkeit zur Impfung mit dem Proteinimpfstoff des Herstellers Novavax. Der Kreis setzt damit den 21. Impferlass des Landes Nordrhein-Westfalen konsequent um, der den Start der Impfungen für den kommenden Sonntag ankündigt. Eine Terminbuchung ist zwingend erforderlich und ab sofort möglich über das Buchungsportal des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen. Abhängig von der genauen Verfügbarkeit des Novavax-Impfstoffes werden neue Termine für die darauffolgende Woche zukünftig jeweils mittwochs um 10 Uhr freigeschaltet.

Eine Impfung mit dem Impfstoff Nuvaxovid ist nach der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 18 Jahren möglich (ausgenommen Schwangere und Stillende). Aufgrund der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffes ist die Terminbuchung zunächst den Personen vorbehalten, die unter die ab dem 16. März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht nach § 20a des Infektionsschutzgesetzes fallen und sich bisher nicht mit einem der anderen zugelassenen Impfstoffe haben impfen lassen. Auch Personen, die durch ein ärztliches Attest eine Unverträglichkeit gegen die vorhandenen mRNA-Impfstoffe belegen können, haben die Möglichkeit, einen Termin für eine Impfung mit dem Proteinimpfstoff am FMO zu vereinbaren. Die Grundimmunisierung mit dem Novavax-Impfstoff erfolgt durch zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 16. Februar 2022 Kreis Steinfurt

Viertimpfungen nach STIKO-Empfehlung für bestimmte Personengruppen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt ab sofort möglich

Land NRW konkretisiert das Impfgeschehen mit dem Proteinimpfstoff des Herstellers Novavax

Kreis Steinfurt. Ab sofort besteht im Kreis Steinfurt für bestimmte Personengruppen die Möglichkeit der Viertimpfung gegen das Coronavirus. Der Kreis setzt damit, orientierend an den neuen Empfehlungen der STIKO, die Landeslinie um und bietet gesundheitlich oder beruflich besonders gefährdeten Personen in seinem Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück eine zweite Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff an. Personen ab 70 Jahren, immungeschwächten Personen sowie Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen empfiehlt die STIKO eine vierte Impfung frühestens drei Monate nach der vorhergehenden Auffrischungsimpfung. Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen sollen diese zweite Boosterimpfung frühestens mit einem Abstand von sechs Monaten erhalten. Für die genannten Personengruppen ist eine Terminvereinbarung über das Buchungsportal des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen ab sofort möglich.

Eine weitere wichtige Änderung im Impfgeschehen entsteht durch den durch das Land Nordrhein-Westfalen angekündigten Beginn der Impfungen mit dem proteinbasierten Impfstoff des Herstellers Novavax. Grundlage dafür ist die positive Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur über die Zulassung des Impfstoffes Nuvaxovid und die zugehörige STIKO-Empfehlung für Personen ab 18 Jahren (ausgenommen Schwangere und Stillende). Ein verbindlicher Zeitpunkt für den Beginn der Impfungen mit dem Proteinimpfstoff im Impfzentrum des Kreises Steinfurt steht aktuell noch nicht fest. Sobald das Land konkrete Lieferzusagen gemacht hat, informiert der Kreis über Details und Terminbuchungsmöglichkeiten.

Aufgrund der wohl zu Beginn geringen Verfügbarkeit plant der Kreis Steinfurt weisungsgemäß, einen überwiegenden Teil des zur Verfügung gestellten Impfstoffes von Novavax für Personen vorzusehen, die unter die ab dem 16. März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht nach § 20a des Infektionsschutzgesetzes fallen und sich bisher nicht mit einem der anderen zugelassenen Impfstoffe haben impfen lassen. Auch Personen, die durch ein ärztliches Attest eine Unverträglichkeit gegen die vorhandenen mRNA-Impfstoffe belegen können, bekommen die Möglichkeit für eine Impfung mit dem Proteinimpfstoff. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Novavax-Impfstoff primär zur Grundimmunisierung freigegeben, die durch zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen erfolgt. Auffrischungsimpfungen mit dem Proteinimpfstoff sind in der Regel nur in besonderen, medizinisch begründeten Ausnahmefällen angezeigt.


Pressemitteilung von Montag, 7. Februar 2022 Kreis Steinfurt

Corona-Infektion: Verkürzung der Isolation auch für KRITIS-Personal durch negatives Schnelltest-Ergebnis

Freitestung frühestens am siebten Tag der Isolation | PCR-Test weiterhin möglich

Kreis Steinfurt. Aufgrund von Änderungen in der Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW besteht ab sofort auch für KRITIS-Personal (Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) im Kreis Steinfurt die Möglichkeit, ihre Isolation bei einer Corona-Infektion durch den Nachweis eines negativen Schnelltests nach sieben Tagen zu beenden. Ein negativer PCR-Test ist dafür nicht mehr zwingend notwendig, wird aber aufgrund der höheren Zuverlässigkeit durch den Kreis Steinfurt weiterhin empfohlen.

Durch die Anpassungen des Landes können nun alle infizierten Personen die Isolation durch einen frühestens am siebten Tag nach ihrem positiven Testergebnis an einer qualifizierten Teststelle durchgeführten negativen Schnelltest oder negativen PCR-Test vorzeitig beenden.

Die Stabsstelle Corona weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass die Vorlage des negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt für eine frühzeitige Entlassung aus der Isolation grundsätzlich nicht mehr notwendig ist. Freigetestete Personen können ihre Isolation selbstständig nach dem Ablauf des siebten Tages beenden. Gemäß der aktuellen Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW ist die Vorlage des negativen Testergebnisses jedoch weiterhin beim Arbeitgeber erforderlich.

Ohne Testung endet die Isolation für Infizierte bei 48-stündiger Symptomfreiheit automatisch mit dem Ablauf des zehnten Tages nach Auftreten der ersten Symptome beziehungsweise nach Durchführung des positiven Tests (PCR-Test oder Schnelltest), wenn dieser mehr als 48 Stunden nach Symptombeginn durchgeführt wurde. Eine Bestätigung des Gesundheitsamtes zur Aufhebung der Isolation muss ab sofort nicht mehr erfolgen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 12. Januar 2022 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt setzt Bund-Länder-Beschluss zu Quarantäne und Isolation ab dem 13. Januar um

Quarantäne und Isolation enden ohne Testung automatisch nach zehn Tagen

Kreis Steinfurt. Die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt setzt ab Donnerstag, 13. Januar, den in der vergangenen Woche getroffenen Bund-Länder-Beschluss zur Änderung der Isolations- und Quarantäneregelungen um. Alle der im Folgenden beschriebenen Regelungen gelten dabei unabhängig von der jeweils vorliegenden Variante des Coronavirus – also auch unabhängig davon, ob es sich um eine Infektion mit der Omikron-Variante handelt oder nicht.

Isolation für Infizierte:
Mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen sich weiterhin unmittelbar nach Erhalt des positiven PCR-Testergebnisses in Isolation begeben. Die Stabsstelle Corona kontaktiert die Betroffenen und informiert sie über die Isolationspflicht. Zusätzlich wird die infizierte Person um die eigenverantwortliche Information aller engen Kontaktpersonen gebeten. Eine Entlassung aus der Isolation ist bei Symptomfreiheit frühestens nach Vorlage eines an Tag sieben durchgeführten negativen PCR- oder Schnelltestes bei der Stabsstelle Corona möglich. Für KRITIS-Personal (Beschäftigte in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) sind ein negatives PCR-Testergebnis sowie eine mindestens 48 Stunden andauernde Symptomfreiheit Voraussetzung für eine Freitestung an Tag sieben der Isolation. Ein Schnelltest reicht für diesen Personenkreis nicht aus.

Ohne Testung endet die Isolation sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal automatisch mit dem Ablauf des zehnten Tages nach Erhalt des positiven Testergebnisses. In diesem Fall erfolgt keine abschließende Kontaktaufnahme durch die Stabsstelle Corona.

Quarantäne für Kontaktpersonen:
Enge Kontaktpersonen von mit dem Coronavirus infizierten Personen müssen sich nicht in Quarantäne begeben, wenn sie bereits ihre Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben. Gleiches gilt für enge Kontaktpersonen, die doppelt geimpft, geimpft und genesen oder genesen sind und deren letzte Impfung und/oder deren Erkrankung dabei weniger als drei Monate zurückliegt.

Alle weiteren engen Kontaktpersonen müssen sich in Quarantäne begeben. Für die Ausstellung einer entsprechenden Ordnungsverfügung müssen die Betroffenen eigenständig telefonisch Kontakt mit der Stabsstelle Corona aufnehmen (Tel.: 02551 69 7100, montags bis freitags: 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags: 10 bis 15 Uhr). Eine Entlassung aus der Quarantäne ist auch hier bei Symptomfreiheit frühestens nach Vorlage eines an Tag sieben der Quarantäne durchgeführten negativen PCR- oder Schnelltestes bei der Stabsstelle Corona möglich. Im Fall von Kontaktpersonen gilt dies sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal. Kinder und Jugendliche, die in die Kita oder zur Schule gehen, können von dieser Freitestungsmöglichkeit bereits nach fünf Tagen Gebrauch machen.

Ohne Testung endet die Quarantäne sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für KRITIS-Personal automatisch mit dem Ablauf des zehnten Tages nach dem Kontakt zur infizierten Person. In diesem Fall erfolgt keine abschließende Kontaktaufnahme durch die Stabsstelle Corona.

Altfälle:
Symptomfreie Personen, die vor Donnerstag, 13. Januar, eine Isolations- oder Quarantäneverfügung erhalten haben und deren Isolation oder Quarantäne am morgigen Tag bereits länger als zehn Tage andauert, werden automatisch aus der Isolation oder Quarantäne entlassen und darüber von ihrer örtlichen Ordnungsbehörde informiert.

Symptomfreie Personen, die vor Donnerstag, 13. Januar, eine Isolations- oder Quarantäneverfügung erhalten haben und deren Isolation oder Quarantäne am morgigen Tag bereits länger als sieben Tage andauert, haben die Möglichkeit, sich mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test aus der Quarantäne freizutesten.

"Das Impfen bleibt der zentrale Weg aus der Pandemie. Eine Auffrischungsimpfung schützt auch bei Omikron sehr gut vor schweren Verläufen und reduziert das Risiko, aufgrund einer Coronainfektion im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, deutlich. Ich kann die Bürgerinnen und Bürger daher nur erneut dazu aufrufen, sich impfen zu lassen und die freien Termine in unserem Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück wahrzunehmen", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona.


Pressemitteilung von Mittwoch, 12. Januar 2022 Kreis Steinfurt

Corona: Kreis Steinfurt informiert im Internet über Testmöglichkeiten

Kreis Steinfurt. Corona-Tests sind für die meisten Bürgerinnen und Bürger ebenso Teil des Alltags geworden wie Masken, Abstand und eine besondere Hygiene. Dementsprechend gibt es im Kreis Steinfurt mittlerweile zahlreiche Teststellen mit verschiedenen Angeboten. Für einen besseren Überblick weist der Kreis Steinfurt daher neben den Antigen-Schnellteststellen nun auch die PCR-Teststellen gesondert auf der Internetseite www.kreis-steinfurt.de/coronatest aus. Asymptomatische Personen, die etwa eine Statusanzeige "erhöhtes Risiko" über die Corona-Warn-App erhalten haben oder aufgrund einer bevorstehenden Krankenhausaufnahme oder eines Reha-Aufenthaltes eines PCR-Tests bedürfen, können sich so über die Testmöglichkeiten informieren.

Auf Art und Umfang des konkreten Testangebots vor Ort hat der Kreis Steinfurt keinen Einfluss. Ebenso sind nur Teststellen enthalten, die einer Veröffentlichung zugestimmt haben.


Pressemitteilung von Freitag, 31. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Pressemitteilung des Landes NRW vom 31.12. und Hinweis des Kreises Steinfurt:

Nordrhein-Westfalen lässt Booster-Impfungen für 12- bis 17-Jährige in den Impfstellen zu

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Wir tragen damit dem Wunsch vieler Jugendlicher und deren Eltern Rechnung

Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht die Auffrischungsimpfung von 12- bis 17-Jährigen in den Impfstellen der Kreise und kreisfreien Städte. Das hat das MAGS am 30. Dezember 2021 in einem aktuellen Impferlass geregelt. Damit dürfen jetzt sowohl Impfstellen als auch mobile Impfteams der Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI) in den Kommunen Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren nach ärztlicher Aufklärung boostern.

"Der Bedarf nach Auffrischungsimpfungen in dieser Altersgruppe ist sehr groß", so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. "Wir tragen damit dem Wunsch der Jugendlichen wie auch deren Eltern Rechnung und weiten das Angebot zum Boostern für 12- bis 17-Jährige aus." Bisher konnte diese Gruppe nur von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten geboostert werden.

Möglich macht die Freigabe der Boosterimpfung für 12- bis 17-Jährige die Klarstellung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu haftungsrechtlichen Fragen für (Auffrischungs-)Impfungen auf Basis der Corona-Impfverordnung. In dem Schreiben vom 27. Dezember 2021 hebt das BMG hervor, dass "ein Versorgungsanspruch im Falle eines Impfschadens besteht unabhängig von den Empfehlungen der STIKO für (…) alle Personen ab 12 Jahren soweit mit für diese Personen grundsätzlich zugelassenen mRNA-Impfstoff geimpft wird". Das MAGS weist in seinem Impferlass ausdrücklich darauf hin, dass bei einer Booster-Impfung von 12- bis 17-Jährigen ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen bzw. deren Sorgeberechtigten zwingend notwendig ist.

Minister Laumann: "Ich freue mich über das große Interesse der Jugendlichen und ihrer Eltern an einer Auffrischungsimpfung. Es zeigt, dass sie den Ernst der Lage erkennen und sich schützen wollen. Ich hoffe, dass diese Vorbilder auch weitere, heute noch zögerliche Menschen erreichen und motivieren, sich impfen zu lassen. Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrücklich: Die Impfung ist der beste Schutz vor Corona."

Für den Kreis Steinfurt gilt: Ab Montag, 3. Januar, sind somit auch Auffrischungsimpfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren im Impfzentrum des Kreises am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven möglich. 12 bis 29-Jährige sowie Schwangere werden mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft. Ältere erhalten den Impfstoff von Moderna. Bei einer Booster-Impfung von 12- bis 17-Jährigen erfolgt in jedem Fall ein ärztliches Aufklärungsgespräch. Auch ist die schriftliche Einwilligung der Sorgeberechtigten/des Impflings notwendig.

Booster-Termine für zwischen 12- und 29-Jährige werden drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen. Eine Auffrischungsimpfung zwischen vier Wochen bis drei Monate nach der Grundimmunisierung ist nur aus medizinischen Gründen möglich. Diese Impfungen sollten wegen der individuellen Bewertung der Vorerkrankungen in Bezug auf eine Impfung nach Möglichkeit beim Hausarzt erfolgen.

Termine zur Booster-Impfung können gebucht werden auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen. Aktuell gibt es für kommenden Montag noch freie Termine.


Pressemitteilung von Mittwoch, 22. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Karl und die Immunhelden: Bilderbuch des Kreises Steinfurt klärt Kinder über Impfung auf

2800 Exemplare werden an Schulen und Kitas sowie im Impfzentrum verteilt

Kreis Steinfurt. Mit dem Bilderbuch „Karl und die Immunhelden“ veröffentlicht der Kreis Steinfurt nun eine weitere Fortsetzung der beliebten Karl-Bücher. Nach den ersten beiden Teilen „Karl und der Corona-Test“ und „Karl und die Quarantäne“ dreht sich in dieser Geschichte alles um die Impfung, um Kindern die Angst vor der schützenden Spritze zu nehmen. Die Handlung setzt die Geschichte der Hauptfigur Karl fort, die aus der Idee von Dr. Kirsten Tepe aus der Stabsstelle Corona entstanden ist. Das Projekt wurde erneut in Zusammenarbeit mit der Mediengestaltung des Kreises Steinfurt umgesetzt. Carina Afting entwickelte die Handlung und Carla Wessels illustrierte anschließend passende Bilder.

In der Geschichte bleibt Karl bei seinem Onkel Robert, während seine Eltern gegen das Coronavirus geimpft werden. Von ihm erfährt er einiges über das Immunsystem, das Impfen und die Immunhelden, die den menschlichen Körper gegen Krankheiten schützen. Landrat Dr. Martin Sommer zeigt sich begeistert vom dritten Teil der Karl-Reihe und sieht in dem Buch einen wichtigen Nutzen: „Für Kinder ist die Pandemie nur schwer zu verstehen. Ich freue mich, dass der Kreis Steinfurt dazu beiträgt, auch sie über das Coronavirus und schützende Maßnahmen, etwa die Impfung, aufzuklären.“

Nach der großen Resonanz auf die ersten beiden Bücher erhöht der Kreis Steinfurt für den dritten Teil erneut die Auflage. 2800 Exemplare werden in den nächsten Wochen an die Schulen und Kitas im Kreis sowie an junge Impflinge nach ihrer Coronaschutzimpfung im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück verteilt. Unter dem Link www.kreis-steinfurt.de/kinderundcorona steht das Buch außerdem als PDF-Datei zur Verfügung.


Pressemitteilung von Mittwoch, 22. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Anpassung an STIKO-Empfehlung: Auffrischungsimpfungen am Impfzentrum des Kreises Steinfurt bereits drei Monate nach Grundimmunisierung

Reaktion auf Ausbreitung der Omikron-Variante

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt passt das Impfgeschehen im Bereich der Auffrischungsimpfungen an die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) an. Personen ab 18 Jahren können ihre Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer oder Moderna) demnach bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung oder einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion erhalten. Diese Regelung werden im Impfzentrum des Kreises am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) ab sofort umgesetzt. Der verkürzte Impfabstand soll den Schutz gegen eine Ansteckung und einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf auch bei Ausbreitung der neuen Omikron-Variante aufrechterhalten.

Im Kreis Steinfurt haben nun alle volljährigen Personen bereits drei Monate nach Abschluss ihrer Grundimmunisierung die Möglichkeit, einen Termin für eine Auffrischungsimpfung am FMO zu vereinbaren. Diese erfolgt mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer oder Moderna. Neben Auffrischungsimpfungen sind weiterhin auch Erst- und Zweitimpfungen möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung über die Webseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen ist dabei erforderlich. Aktuell stehen für den 23. Dezember und die kommende Woche noch zahlreiche freie Termine für eine Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Wirksamkeit der Impfstoffe, weist der Leiter der Stabsstelle Corona, Dr. Karlheinz Fuchs, ausdrücklich darauf hin, dass die Impfstoffe von BioNTech und Moderna gleichwertig gegen das Coronavirus schützen: „Die Lieferungen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer sind aktuell stark eingeschränkt und gleichzeitig breitet sich die neue Omikron-Variante des Coronavirus auch im Kreis Steinfurt unaufhaltsam aus. Ich möchte daher ausdrücklich dazu aufrufen, die Möglichkeit der Impfung mit Moderna anzunehmen. Sie bietet einen ebenso sicheren Schutz gegen eine Ansteckung und einen schweren Krankheitsverlauf wie das Vakzin des Herstellers BionTech/Pfizer. Erste Hinweise aus internationalen Studienlagen zeigen zudem auf, dass die Boosterung mit der Vakzine von Moderna sogar eine geringfügig bessere Boosterwirkung haben könnte.“ Eine dritte Schutzimpfung ist unbedingt erforderlich, um einen wirksamen Schutz gegen die Omikron-Variante des Coronavirus aufzubauen und schwere Verläufe zu verhindern.

Das Impfgeschehen am FMO wird auch in der kommenden Woche zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester fortgesetzt. Vom 27. bis zum 30. Dezember gelten die regulären Öffnungszeiten (13 und 19 Uhr). An Heiligabend, dem 25. und 26. Dezember sowie an Silvester und Neujahr bleiben die Impfzentren im Münsterland geschlossen.


Pressemitteilung von Dienstag, 14. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bietet ab 17. Dezember Coronaschutzimpfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren an

Auch neue Termine für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene | Buchung jeweils ab morgen, 15. Dezember, möglich

Kreis Steinfurt. An diesem Freitag, 17. Dezember, starten die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen mit den Coronaschutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren – so auch der Kreis Steinfurt in seinem Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven. Für Freitag, 17. Dezember, und die Tage vom 20. bis zum 23. Dezember kann der Kreis jetzt Termine für diese Altersgruppe anbieten. Die Buchung eines Termins ist zwingend erforderlich. Möglich ist das ab dem morgigen Mittwoch, 15. Dezember, 10 Uhr, über das Online-Terminbuchungsportal auf der Website des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen. Auch neue Termine für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene für die Tage zwischen dem 20. und dem 23. Dezember sind ab diesem Zeitpunkt über das Online-Portal buchbar.

Für Personen, die keinen Internetzugang haben und für die Terminbuchung nicht auf Unterstützung aus dem familiären oder häuslichen Umfeld zurückgreifen können, ist die Impfhotline des Kreises Steinfurt unter der Telefonnummer 02551 69 7103 erreichbar. Die Hotline ist montags bis donnerstags in der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr und freitags zwischen 10 und 12 Uhr besetzt.

Die Zweitimpfung der Kinder zwischen fünf und elf Jahren sollte drei Wochen nach der Erstimpfung stattfinden. Informationen zur Buchung der Zweitimpfung erhalten die Eltern des Kindes nach der Buchung der Erstimpfung. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech/Pfizer, der seit dem 25. November von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zugelassen ist.


Pressemitteilung von Dienstag, 7. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Schutzimpfung: Mehr als 90 Prozent der über 60-Jährigen im Kreis Steinfurt vollständig geimpft

Basisimmunität auch in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen erreicht

Kreis Steinfurt. Ermutigende Nachrichten im Kreis Steinfurt: Nach der Statistik des Robert-Koch-Institutes haben in der Altersgruppe der hier lebenden über 60-Jährigen 90,22 Prozent eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Mit einer Impfquote von 90 Prozent ist in dieser Altersgruppe die so genannte Basisimmunität erreicht, die als wichtiger Schritt zur Eindämmung der Pandemie gilt. Auch in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen liegt die Impfquote im Kreis Steinfurt auf hohem Niveau: Mehr als 89 Prozent der Personen sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Damit liegt der Wert deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. In dieser Bevölkerungsgruppe wird eine Basisimmunität bereits dann angenommen, wenn mehr als 85 Prozent einen vollständigen Impfschutz erhalten haben.

Landrat Dr. Martin Sommer freut sich über den Impffortschritt, ordnet diesen aber als Etappenziel ein: "Der Kreis Steinfurt hat in den vergangenen Wochen und Monaten im Zusammenwirken mit der niedergelassenen Ärzteschaft bereits einen großen Teil der Bürgerinnen und Bürgern auf den verschiedensten Wegen erreicht und konnte ihnen Impfangebote unterbreiten. Das setzen wir nun im Rahmen der Auffrischungsimpfungen fort, um den Schutz der Bevölkerung aufrecht zu erhalten."

Ergänzend zum Schwerpunkt des Impfgeschehens im niedergelassenen ärztlichen Bereich eröffnet der Kreis Steinfurt ab dem 13. Dezember wieder sein Impfzentrum am Flughafen Münster-Osnabrück. Terminbuchungen sind über www.kreis-steinfurt.de/impfen möglich. Außerdem finden noch bis zum 19. Dezember in den Kommunen des Kreises mobile Impfaktionen statt.


Pressemitteilung von Freitag, 3. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

3G-Regelung gilt ab Montag, 6. Dezember, für Besucherinnen und Besucher des Kreishauses und sämtlicher Nebenstellen

Kontrolle an den Eingängen | Anliegen möglichst per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz erledigen

Kreis Steinfurt. Nach der 3G-Regel am Arbeitsplatz gilt ab Montag, 6. Dezember, auch für Besucherinnen und Besucher, dass sie geimpft, genesen oder getestet sein müssen, wenn sie das Kreishaus eine der Nebenstellen oder eine der Zulassungsstellen betreten. Entsprechende Nachweise sowie das persönliche Ausweisdokument (bspw. Personalausweis, Führerschein) werden am jeweiligen Eingang kontrolliert. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anliegen nach Möglichkeit per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz zu klären.

"Bei solch hohen Infektionszahlen müssen wir Vorsichtsmaßnahmen treffen", sagt Landrat Martin Sommer und bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis dafür: "Wir wollen damit einerseits vermeiden, dass sich das Coronavirus beispielsweise in Wartebereichen weiterverbreitet und andererseits gewährleisten, dass die Kreisverwaltung funktionsfähig bleibt."

In unaufschiebbaren Fällen sollten vorab Termine gemacht werden. Generell gelten Terminvereinbarungen für: die Zulassungsstellen, die Führerscheinstelle und das Umwelt- und Planungsamt – aktuell außerdem für die Elterngeldstelle und die Beistandschaften sowie die Ausländerbehörde.

In allen Gebäuden des Kreises gelten Maskenpflicht (mind. medizinische Maske bzw. FFP2-Maske) sowie Abstands- und Hygieneregeln.

Das Kreis-Bistro ist für externe Besucherinnen und Besucher zurzeit geschlossen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 1. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Pressemitteilung des Landes NRW: Ministerin Gebauer: Mit der Rückkehr zur Maskenpflicht sichern wir den Präsenzunterricht an unseren Schulen - Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz ab dem 2. Dezember

Das Landeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag von Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer die Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz beschlossen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: "In der gegenwärtigen Situation, in der wir uns auch mit einer neuen Virusvariante auseinandersetzen müssen, haben wir aus Gründen der Vorsicht entschieden, die Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz wieder einzuführen. Wir wollen damit auch in den kommenden Wochen den für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtigen Präsenzunterricht sichern. Meine oberste Priorität ist und bleibt es, die Schulen offenzuhalten. Gerade in der Pandemie ist es entscheidend, dass für Kinder und Jugendliche ihr Schulalltag weiterhin gewährleistet ist, sie Struktur und Halt bekommen." Damit werden auch die Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft aufgenommen, die sich durch die Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht auch bei den Schülerinnen und Schülern sicherer fühlt.

Die Maskenpflicht am Sitzplatz gilt ab morgen, den 2. Dezember 2021, wieder an allen Schulen des Landes. Die Coronabetreuungsverordnung wird entsprechend geändert. Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz bleiben zugleich die behördlichen Anordnungen von Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (zum Beispiel Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen wieder nur auf die infizierte Person beziehen.

Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Lediglich auf dem Außengelände der Schulen (Schulhof, Parkplatz) gilt wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht.


Pressemitteilung von Mittwoch, 1. Dezember 2021 Kreis Steinfurt

Erkältungszeit: Kinder sollen mit Schnupfen einen Tag lang zur Beobachtung zu Hause bleiben

Kreis Steinfurt macht auf Schaubild des NRW-Schulministeriums aufmerksam

Kreis Steinfurt. Kinder sind gerade im Herbst und Winter häufig krank. Und das ist eigentlich auch gut so, denn nur so kann ihr Immunsystem trainiert werden. Laufende Nasen sind abseits der Corona-Pandemie auch alleine kein Grund, nicht zur Schule, in den Kindergarten oder zur Tagespflegeperson zu gehen. Doch wie sollen Eltern derzeit entscheiden, ob ihr Kind zu Hause bleiben sollte, wenn schon Schnupfen ein Anzeichen für eine Corona-Infektion sein kann?

Der Kreis Steinfurt macht in diesem Zusammenhang auf ein Schaubild des Landes NRW aufmerksam. Es ist im Internet in diversen Sprachen herunterladbar unter www.schulministerium.nrw/elterninfo-wenn-mein-kind-zuhause-erkrankt-handlungsempfehlung. Zu finden ist es zudem über die Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/kinderundcorona. Dort sind auch noch weitere Informationen, darunter Erklärvideos und auch ein FAQ, bereitgestellt.

Das Schaubild macht deutlich, dass Kinder, die außer Schnupfen keine weiteren Symptome haben, einen Tag lang zur Beobachtung zu Hause bleiben sollten. Dies gilt für Schulkinder und dient auch für jüngere Mädchen und Jungen als Maßstab bei der Entscheidung, ob sie bei einer Tagespflegeperson oder in einer Kindertagesstätte betreut werden können. Wenn keine weiteren Erkältungssymptome auftreten, kann der Nachwuchs am nächsten Tag wieder in die Schule oder in die Kita gehen. Kommen beispielsweise Husten, Fieber, Halsschmerzen, Kopf- oder Gliederschmerzen hinzu oder treten sie von Beginn der Erkrankung an auf, sollte das Kind so lange zu Hause bleiben, bis es mindestens einen Tag fieberfrei und in einem guten Allgemeinzustand ist.

Grundsätzlich sollten Eltern bei Krankheitssymptomen ihres Nachwuchses zunächst umgehend bei der jeweiligen Schule, der Tagespflegeperson oder bei der Kindertagesstätte anrufen, um den Nachwuchs krank zu melden und das weitere Vorgehen abzustimmen.


Pressemitteilung von Montag, 29. November 2021 Kreis Steinfurt

Landrat Dr. Sommer appelliert an die Bevölkerung: „Nehmen Sie das Angebot der Auffrischungsimpfung an!“

Hoher Personalaufwand für dezentrale Impfaktionen und Impfzentrum | Auch Kreispolitik und Verwaltungsvorstand packen mit an

Kreis Steinfurt. Am vergangenen Freitag, 26. November, startete der Kreis Steinfurt mit seinen dezentralen Impfangeboten. Zum Auftakt kamen die Teams der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) des Kreises nach Horstmar, Lienen und Westerkappeln. Bis zum 19. Dezember finden über das gesamte Kreisgebiet verteilt 36 dieser vom Kreis organisierten lokalen Impfaktionen statt, bei denen insgesamt rund 11.000 Bürgerinnen und Bürger eine Coronaschutzimpfung erhalten. Die Termine waren innerhalb eines Tages ausgebucht. Vor dem Hintergrund der lebenswichtigen Bedeutung der Grund- und Auffrischungsimpfungen eröffnet voraussichtlich Mitte Dezember das Impfzentrum des Kreises am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wieder. Dies soll auch die niedergelassenen Ärzte entlasten, die weiterhin umfassend das Impfgeschehen tragen. Über die Terminbuchungsmöglichkeiten für das Impfzentrum informiert der Kreis Steinfurt noch in dieser Woche.

"Wir müssen jetzt all unsere Kräfte darauf richten, dass möglichst viele Menschen im Kreis Steinfurt ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Das Motto lautet: impfen, impfen, impfen. Das ist der einzige Weg, der uns aus der Pandemie führen wird. Denn Studien belegen deutlich, dass die Wirksamkeit der Grundimmunisierung nach fünf bis sechs Monaten deutlich nachlässt. Ich kann daher nur alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, das Angebot der Auffrischungsimpfung zu nutzen – egal, ob beim Haus- oder Facharzt, bei dezentralen Impfaktionen oder bald in unserem Impfzentrum", erklärt Landrat Dr. Martin Sommer.

Um die in den kommenden Wochen anstehenden dezentralen Impfangebote abzuwickeln sowie das Impfzentrum wiederaufzubauen und später zu betreiben, ist ein erheblicher Personalaufwand nötig. Insgesamt arbeiten mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Steinfurt, die eigentlich in anderen Bereichen der Kreisverwaltung tätig sind, zusammen mit dutzenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den Hilfsorganisationen sowie externen Ärzten und Medizinischen Fachangestellten daran mit. Dazu kommen Politikerinnen und Politiker aus dem Kreistag, die sich bereits für einen Einsatz bei den Impfaktionen angemeldet haben. Der Verwaltungsvorstand um Landrat Dr. Martin Sommer, Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf und die Dezernenten Tilman Fuchs, Carsten Rehers und Dr. Karlheinz Fuchs packt ebenfalls bei den dezentralen Impfangeboten vor Ort mit an. Dr. Sommer, Dr. Fuchs sowie Philipp Schultejann, Leiter des Büros des Landrates, waren am Freitag beim Auftakt in Horstmar vor Ort. Carsten Rehers half am Samstag in Hopsten.

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises, die im Bereich der Impfungen eingesetzt sind, kommen rund 90 Personen aus der originären Belegschaft des Kreises dazu, die die Stabsstelle Corona in anderen Bereichen – wie beispielsweise im Ermittlungsdienst oder der Corona-Hotline – unterstützen. "Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen natürlich an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz. Ich bitte daher die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass es in den Fachämtern der Kreisverwaltung zurzeit zu Qualitätseinbußen und längeren Wartezeiten kommen kann. Wir haben leider momentan keine andere Wahl, als möglichst viele Kräfte an der Pandemiebekämpfung zu beteiligen," erläutert Dr. Sommer. Unterstützt wird die Belegschaft dabei zusätzlich von rund 60 Containment-Scouts, die während der Pandemie eingestellt wurden. Seit dieser Woche sind außerdem zehn Bundeswehrsoldaten im Kreishaus im Einsatz.


Pressemitteilung von Montag, 5. Juli 2021 Kreis Steinfurt

Corona-Stabsstelle des Kreises weist Urlauber auf Pflicht zur Einreisanmeldung hin

Nachweise helfen, bei Infizierungen Kettenreaktionen zu vermeiden

Kreis Steinfurt. Zu Beginn der Sommerferien bittet die Stabsstelle Corona des Kreises Steinfurt Urlauber, die bundesweit einheitlichen Regelungen der Corona-Einreiseverordnung zu beachten. Sie weist insbesondere auf die Pflicht zur Einreiseanmeldung bei Rückkehr aus dem Ausland über das Portal https://einreiseanmeldung.de des Robert-Koch-Instituts hin. Urlauber sollten sich während ihres Auslandsaufenthalts täglich über die Einstufungen des jeweiligen Urlaubslandes informieren. Die Einstufung als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet kann sich täglich verändern. Da es auch im Kreis Steinfurt schon die ersten Fälle von Corona-Infektionen mit der Delta-Variante, insbesondere nach Reisen gibt, appelliert der Leiter der Corona-Stabsstelle Dr. Karlheinz Fuchs an die Urlauber: "Seien Sie weiterhin vorsichtig. Ich bitte alle Reisenden, sich entsprechend zu verhalten, damit Ihr Urlaub nicht schwerwiegende Folgen für Sie selbst und andere Menschen hat." Um Risiken zu vermeiden, gibt es neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln je nach Einordnung des Urlaubs unterschiedliche Regeln zur Einreiseanmeldung. Die Anmeldung über das Einreiseportal muss bei allen Einreisen aus Risikogebieten bereits bei der Einreise vorliegen. Bei der Rückreise aus einem Risikogebiet müssen Urlauber zusätzlich zur Anmeldung innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise einen Nachweis über eine Impfung, einen Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis erbringen. Für diese Zeit gilt auch eine Quarantäne. Wird der Nachweis nicht erbracht, bleiben die Urlauber für 10 Tage in Quarantäne und müssen mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen.

Bei der Rückreise aus einem Hochinzidenzgebiet besteht schon bei Einreise die Pflicht zum Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, alternativ einer durchgemachten Infektion oder eines negativen Tests. Zudem erfolgt grundsätzlich eine zehntägige Quarantäne. Diese kann entweder durch einen Impf- oder Genesenennachweis bzw. frühestens fünf Tage nach Einreise durch einen weiteren negativen Test vorzeitig beendet werden.

Bei Rückreise aus einem Virusvariantengebiet besteht schon bei Einreise die Pflicht zum Nachweis eines negativen Tests, außerdem eine in jedem Fall geltende 14-tägige Quarantäne. Auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis sind zu dieser Quarantäne verpflichtet. Diese kann auch nicht vorzeitig beendet werden.

In diesem Zusammenhang betont Karlheinz Fuchs: "Für unsere Arbeit in der Corona-Stabsstelle sind diese Einreiseanmeldungen immens wichtig. Sie helfen uns, Kontakte nachzuverfolgen und mögliche Infektionsketten zu unterbrechen."

Weitere Informationen zu aktuellen Einreisebestimmungen nach Deutschland im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-steinfurt.de/Corona, Stichwort "Ein- und Rückreise".


Pressemitteilung von Freitag, 25. Juni 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt spendet Beatmungsgeräte und Absaugpumpen für Nepal

SWAN Deutschland organisiert Transport nach Asien

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt hat dem gemeinnützigen Verein SWAN Deutschland mit Sitz in Rheine medizinische Hilfsgüter für Nepal gespendet. Landrat Dr. Martin Sommer überreichte im Beisein von Michael Voigt, Mitarbeiter im Sachgebiet Rettungsdienst, vier Beatmungsgeräte und sechs manuelle Absaugpumpen an die Vereinsvorsitzenden Dr. Barbara Dyckhoff-Karki und Bernd Pott. Der durch Spendengelder finanzierte Lufttransport der Hilfsgüter soll nach Angaben der Vorsitzenden schnellstmöglich erfolgen.

Aufgrund der dramatischen Corona-Lage in Nepal versucht der Verein Notstationen bzw. krankenhausähnliche Strukturen in entlegenen Gebieten des Himalaya-Staates aufzubauen. "Die vorab auf ihre Funktionsfähigkeit geprüften Beatmungsgeräte sind druckluftbetrieben und können somit auch ohne Stromversorgung in den abgelegenen Bergregionen Nepals eingesetzt werden", erklärte Sommer bei der Übergabe. Die Beatmungsgeräte waren bis 2016 im Rettungsdienst des Kreises Steinfurt im Einsatz und standen anschließend als Reserve zur Versorgung von Covid-19-Erkrankten im Kreis zur Verfügung. Die Spende führe nicht zur Beeinträchtigung der Beatmungskapazitäten, betonte Sommer. Er dankte den Vereinsvorsitzenden für das Engagement und sagte, dass er über jeden Einsatz der Geräte aus dem Kreis Steinfurt froh sei, mit dem Betroffenen geholfen werden könne.

"Die Hilfe kommt auf jeden Fall an", versicherte Barbara Dyckhoff-Karki. Ihr Mann sei vor Ort und direkt am Aufbau beteiligt. Deshalb kennt sie auch die Situation in Nepal: "Es fehlt dort an allem. Die Lage scheint die Indiens noch um ein Vielfaches zu übersteigen."

Der im Jahr 2014 gegründete SWAN Deutschland e. V. leistet Nepalesen Hilfe zur Selbsthilfe. Er fördert Projekte, die die Lebenssituation vor Ort dauerhaft verbessern. Weitere Informationen unter www.swan-ev.de.


Pressemitteilung von Freitag, 21. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt bringt Hilfslieferung für Indien auf den Weg

28 Beatmungsgeräte unterstützen im Kampf gegen Corona

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt spendet dem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Land Indien 28 Beatmungsgeräte, für deren Betrieb nur eine Sauerstoffflasche und keine Stromversorgung notwendig ist. Die Geräte inklusive notwendigem Zubehör wurden in dieser Woche im Kreishaus Steinfurt abgeholt und werden über Frankfurt am Main zum Münchener Flughafen gebracht. Von dort startet das Flugzeug mit der Hilfslieferung am Sonntag nach Indien, sodass die Geräte ab Dienstag für die Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.

Die druckluftbetriebenen Geräte waren bis 2019 im Rettungsdienst des Kreises in Verwendung. Seit 2020 standen sie als Reserve zur Versorgung von Covid-19-Erkrankten im Kreis Steinfurt zur Verfügung. Dafür prüfte der Hersteller alle Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit. Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, ist glücklich, Indien mit der Lieferung helfen zu können: "Wir sind froh über jeden Einsatz eines der Beatmungsgeräte aus dem Kreis Steinfurt, mit dem einem Betroffenen in Indien geholfen werden kann. Auch dass die Geräte schon Anfang der Woche in Indien ankommen und in der akuten Phase der Pandemie genutzt werden können, ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich allen Mitarbeitenden, die in den letzten Tagen einen großen Einsatz gezeigt haben." Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona, ergänzt: "Diese Spende führt nicht zu einer Schmälerung der Beatmungskapazitäten im Kreis Steinfurt."

Verantwortlich für die Organisation der Hilfslieferung ist das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ). Das GMLZ hatte über die Bundesländer in der vergangenen Woche eine Anfrage an die Städte und Kreise gerichtet und gemeldetes Material daraufhin geprüft.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. Mai 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt verschickt Nachweise der Immunisierung an Genesene

Verordnung des Landes entbindet nicht von Corona-Schutzmaßnahmen

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt verschickt ab heute die Nachweise an ehemals mit SARS-CoV-2-Virus infizierte und mittlerweile genesene Personen. Alle Personen, die seit Beginn der Pandemie durch einen PCR-Test gesichert bei der unteren Gesundheitsbehörde als infiziert und genesen erfasst sind, erhalten in den nächsten Tagen automatisch Post. Der Grund dafür ist die Verordnung des Landes NRW vom vergangenen Wochenende, die seit Montag, 3. Mai, vollständig Geimpften (14 Tage nach der zweiten Impfung) und in den letzten 6 Monaten an SARS-CoV-2 Genesenen mehr Rechte einräumt.  

Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt. Das heißt: Wer beispielsweise "Click&Meet" im Einzelhandel nutzen will, einen Frisörtermin einhalten will oder einen Besuch im Tierpark plant, kann das gegen Nachweis einer entsprechenden Immunisierung oder Gesundung machen und muss kein negatives Schnelltest-Ergebnis mehr vorlegen.

Wichtig: Dieser Nachweis entbindet nicht von den Corona- Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Maskenpflicht und Einhalten von Abständen.

Einzelheiten zum Thema hat das Land auf seiner Internetseite unter www.land.nrw veröffentlicht. Bei Fragen steht die Hotline des Landes zur Verfügung, Telefon 0211 / 9119-1001.


Pressemitteilung von Donnerstag, 29. April 2021 Kreis Steinfurt

In eigener Sache: Kreis Steinfurt meldet und veröffentlicht Corona-Positiv-Befunde ab sofort nur noch mit Stand 18.30 Uhr

Kreis Steinfurt. Die Pandemie fordert die Gesundheitsämter in vielerlei Hinsicht: Positiv Getestete müssen isoliert, Kontaktpersonen nachverfolgt, Impfungen und Testungen organisiert, unzählige Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet werden. Zum Arbeitspaket, das Tag für Tag zu bewältigen ist, zählt auch die Statistik, die angesichts aktueller gesetzlicher Regelungen von weitreichender Bedeutung ist.

Das Prozedere ist komplex, die von unterschiedlichen Adressaten zu verschiedenen Zeitpunkten veröffentlichten Zahlen werfen immer wieder Fragen auf.

Deshalb hier eine Erläuterung des bisherigen Vorgehens:

Jeden Tag um 18.30 Uhr, so ist es vorgeschrieben, meldet der Kreis Steinfurt die aktuellen Positiv-Befunde, die bis dahin aus den Laboren eingegangen sind, an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG), das diese wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergibt. Die Zahlen, die das RKI auf dieser Basis veröffentlicht, sind Grundlage für alle weiteren Maßnahmen, etwa aus der Bundes-Notbremse.

Viele Positiv-Befunde aus den Laboren gehen beim Kreis Steinfurt allerdings jeden Tag auch noch nach 18.30 Uhr ein und werden auch bis tief in die Nacht hinein durch den Ermittlungsdienst bearbeitet. Kurz vor Mitternacht summiert die IT die Gesamtzahl des Tages und veröffentlicht diese auf dem Dashboard des Kreises – natürlich ist die Zahl dann höher als die, die um 18.30 Uhr dem LZG gemeldet wurde.

Gegen 7 Uhr am nächsten Tag startet die Frühschicht der Ermittler und kümmert sich um die Positiv-Befunde, die im Laufe der Nacht noch eingegangen sind. Das Lage-Büro des Kreises hat sodann gegen 8.30 Uhr einen Gesamtüberblick über alle Positiv-Fälle des vorigen Tages. Diese Zahl veröffentlicht der Kreis in seiner täglichen Pressemitteilung und meldet sie auch dem LZG, das die 7-Tage-Inzidenz im Verlauf nachträglich korrigiert.

Um künftig einheitlicher und verständlicher informieren zu können, wird der Kreis ab sofort nur noch die Positiv-Befunde mit Stand vom Vortag 18.30 Uhr veröffentlichen. Dann sind die Zahlen, die den Inzidenzwert bestimmen, sowie die auf Dashboard und in der Pressemitteilung identisch.


Pressemitteilung von Freitag, 5. März 2021 Kreis Steinfurt

Positiver Corona-Selbsttest? Absondern und beim Kreis Steinfurt anrufen

Kreis Steinfurt. In einigen Tagen werden Corona-Selbsttests im Handel verfügbar sein. Wer ein positives Ergebnis erhält, sollte sich absondern, um andere Menschen nicht anzustecken. Zudem sollte mit dem Kreis Steinfurt ein Termin für einen PCR-Test unter der Telefonnummer 02551 / 69-7100 vereinbart werden. So kann das Ergebnis abgesichert werden, denn PCR-Tests sind verlässlicher als Selbsttests.


Pressemitteilung von Freitag, 26. Februar 2021 Kreis Steinfurt

Ein Jahr Krisenstab Kreis Steinfurt: Landrat Dr. Martin Sommer dankt Dr. Karlheinz Fuchs und dem gesamten Team

Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate der Corona-Pandemie

Kreis Steinfurt. Ein Jahr Krisenstab: Es sind gemischte Gefühle in den Gesichtern der Krisenstabsmitglieder zu entdecken, als am Freitag, 26. Februar, kurz vor der Lagebesprechung um 11 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Steinfurter Kreishauses dieses kleine "Jubiläum" die Runde macht. Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer lässt es sich dann auch nicht nehmen, allen für das Engagement im zurückliegenden Jahr zu danken und überreicht dem Leiter der Stabsstelle Corona, Dr. Karlheinz Fuchs, stellvertretend ein kleines Geschenk für alle Aktiven.

"Ein Jahr Krisenstab…" resümieren gedanklich viele der Krisenstabsmitglieder, die meisten von ihnen sind von Beginn an mit im Boot: Ja, vor einem Jahr richtete der Kreis Steinfurt als erste Gebietskörperschaft in der Region den Krisenstab ein. Sein Leitgedanke war schon damals: "Vor die Lage kommen." Deshalb war es wichtig, bereits Ende Februar die Strukturen zu schaffen, auch wenn der erste nachweislich positive Corona-Fall im Kreis Steinfurt noch rund zwei Wochen ausblieb: Im kleinen Sitzungssaal zogen die IT-Experten aus dem Haus eilig Kabel und stellten Laptops und Telefone auf, und der Krisenstab wurde personell besetzt. Seitdem fanden 261 Lagebesprechungen statt.

Dort, im kleinen Sitzungssaal, wo sonst die Politik diskutiert, sitzen auch heute die Krisenstabsmitglieder. Viele arbeiten auch sonst in der Kreisverwaltung, beispielsweise im Amt für Gesundheit, Soziales und Pflege, im Ordnungsamt, im Rechts-, Jugend- oder Personalamt. Sie bringen alle ihren eigenen beruflichen Blickwinkel mit, damit an alle Bevölkerungsgruppen und Herausforderungen frühzeitig gedacht wird. Auch die Polizei, der Kreisbrandmeister und die Hilfsorganisationen sind vertreten. Nicht persönlich, aber als übergeordnete Einheit ist die Politik zu spüren: Sie verschaffte am Beginn der Corona-Pandemie dem Krisenstab schnell und unkompliziert die finanziellen Möglichkeiten, um wichtige Entscheidungen umgehend treffen zu können.

Dass diese Krise nur gemeinsam in den Griff zu bekommen ist, zeigte sich im Laufe der Monate immer wieder. Und so sind es vermutlich ähnliche Bilder, die in den Köpfen der Krisenstabsmitglieder an diesem Vormittag in der Rückschau vorüberziehen: Die anfänglichen Sorgen, dass schlicht nicht genügend Desinfektionsmittel vorhanden ist, der Aufbau des "Pflegelazaretts" in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der LWL-Klinik in Lengerich und des "Fieberlazaretts" im ehemaligen Marienhospital in Laer, der Aufbau des erweiterten Krisenstabs (in dem übrigens bisher circa jeder zweite Mitarbeitende des Kreises Steinfurt tätig war und dessen Ermittlungsdienst bisher mehr als 70.000 Kontaktpersonen ermittelt hat), und später der Corona-Stabsstelle, der mobilen Impf-Teams und des Impfzentrums am Flughafen Münster/Osnabrück. Ein Jahr ist vorbei. Die Pandemie ist es noch nicht. "Unser Ziel bleibt, vor der Lage zu sein", sagt Landrat Dr. Martin Sommer. "Das hat bisher im Kreis Steinfurt sehr gut funktioniert und dafür arbeitet der Krisenstab auch weiterhin."


Pressemitteilung von Mittwoch, 3. Februar 2021

Kreis Steinfurt richtet ämterübergreifende Beratungshotline für Familien ein

Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien immens

Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt richtet ab morgen, Donnerstag, 4. Februar, montags bis donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr eine Beratungshotline unter der Nummer 0 25 51 / 69 – 23 23 ein. Die Schulpsychologische Beratungsstelle, das Amt für Soziales, Gesundheit und Pflege sowie das Jugendamt des Kreises Steinfurt möchten gemeinsam mit Erziehungsberatungsstellen im Kreisgebiet für Kinder, Jugendliche und Familien einen ersten Kontakt und eine erste Hilfestellung anbieten.

„Die Corona-Krise und vor allem die Lockdowns mit geschlossenen Schulen und dem Appell, Betreuungsangebote wenn möglich nicht in Anspruch zu nehmen, bedeuten für Familien zum großen Teil immensen Druck und viele Sorgen“, sagt Tilman Fuchs, Dezernent der beteiligten Ämter. Der Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung, eine fehlende Tagesstruktur und eventuelle Existenzängste aufgrund von Kurzarbeit oder Insolvenzen seien eine große Belastung für Familien. „Dazu kommt, dass Sport-, Kultur- oder weitere Freizeitangebote als Ausgleich derzeit nicht zur Verfügung stehen, so dass wir mit dem Beratungsangebot Entlastung und möglicherweise weitergehende Unterstützung anbieten wollen“, so Fuchs.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Schritt für Schritt: Eine Tour durch das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am FMO

Als Video auf YouTube zu sehen

Kreis Steinfurt. Eine Tour durch das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück ist jetzt als Video auf YouTube zu sehen. Der Kreis Steinfurt hat diesen Film gedreht, um den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was sie im Impfzentrum genau erwartet, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Es werden die einzelnen Stationen präsentiert und Schritt für Schritt der Ablauf der Impfung begleitet: von der Anfahrt, über den Anmelde-, den Impf- und den Wartebereich bis zur Abmeldung.

Das Video ist auf dem YouTube-Kanal des Kreises Steinfurt unter www.youtube.com/user/Kreissteinfurt und auch unter dem Link https://youtu.be/ZuL5ZP_hC_c zu sehen.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt: Gebrauchte Einwegmasken gehören in den Restmüll

Kreis Steinfurt. Die Müllmengen sind während der Pandemie gestiegen. Einen winzig kleinen Anteil daran haben auch die Einwegmasken, die vor Corona kaum jemand genutzt hat, der es beruflich nicht musste. Für die Entsorgung dieser Masken gibt es nur eine richtige Option: die Restmülltonne.

Eine Einwegmaske besteht nicht nur aus Papier oder Vlies, sondern aus einem Mix verschiedener Materialien, Schutzlagen und Beschichtungen. Deshalb darf sie nicht in die Bio-, die Papier- oder die gelbe Tonne gegeben werden. Das gilt sowohl für FFP2- Masken als auch für OP-Masken und KN95- oder N95-Masken.

 Auch aus einem weiteren Grund gehören sie in die Restmülltonne: Die Masken können theoretisch mit Corona-Viren und anderen Keimen belastet sein. Der Inhalt der Restmülltonne geht in die Abfallverbrennung. Das ist die einzige Entsorgungsmöglichkeit, um die Viren unschädlich zu machen. Der Inhalt aller anderen Tonnen wird recycelt. An den Umschlagplätzen und in den Recyclinganlagen für Bio-, Papier- oder Verpackungsabfälle könnten die Mitarbeitenden mit den Abfällen in Kontakt kommen, was unbedingt zu vermeiden ist.


Pressemitteilung von Freitag, 29. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Kinderschutz im Kreis Steinfurt: Auch im Lockdown ist das Kreisjugendamt immer ansprechbar

Corona wird als gesellschaftliche Herausforderung angesehen

Kreis Steinfurt. "Corona ist auch ein Brennglas." Anja Tewes, Sachgebietsleiterin Sozialpädagogische Dienste im Kreisjugendamt Steinfurt, und Sylvia Egelkamp, Pädagogische Leitung der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, meinen hiermit beispielsweise Probleme in Familien, die sich durch die Lockdowns verschärft haben. "Ebenso treten bei all den durch Corona erhöhten Einschränkungen für Familien Belastungen an die Oberfläche, die schon lange schwelten", sagt Sylvia Egelkamp. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen, die nachts und am Wochenende im Krisendienst für den Kreis Steinfurt arbeiten, denken zum Beispiel an Mütter oder Väter, die durch Corona mit finanziellen Sorgen konfrontiert sind, die Betreuung ihrer Kinder zuhause sicherstellen und den Schulalltag auffangen müssen.

Der Druck der dabei entsteht, ist nicht selten groß, so die Einschätzung von Anja Tewes. Die Familien verbringen aufgrund des Lockdowns in vielen Fällen deutlich mehr Zeit als sonst miteinander und das manchmal auch auf engem Raum: "Nicht jede Familie hat ein Haus mit Garten – auch nicht im ländlichen Kreis Steinfurt", bringt es Egelkamp auf den Punkt.

Auch im Kreisjugendamt wird Corona als gesellschaftliche Herausforderung angesehen: Anja Tewes berichtet, dass sie im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg der gemeldeten Fälle im Kinderschutz beobachtet hat. Auffällig sei, dass das Meldeverhalten wellenförmig war und mit den Lockdowns jeweils zurückging. Ein scheinbarer Widerspruch, denn: "Gerade in den Zeiten der Lockdowns, mit zum Teil geschlossenen Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, war die Belastung in den Familien ja besonders hoch", sagt die Sachgebietsleiterin des Kreisjugendamtes. Sie und Sylvia Egelkamp von der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland haben sich im vergangenen Jahr mit ihren Kolleginnen und Kollegen dafür stark gemacht, dass Kinder, Jugendliche und Familien ihre Ansprechpersonen nicht verlieren. Vorteilhaft ist hier die enge Verbundenheit zu den Kooperationspartnern, Kitas, Kindertagespflegen und Schulen im Kreisgebiet, so Tewes. Diese Institutionen gehören zu den wichtigsten Pfeilern im Kinderschutz, da sie die Kinder und Jugendlichen regelmäßig sehen.

"Deshalb: Bitte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei uns anrufen!", appelliert Tewes auch an die Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet. "Wir halten alle unsere Angebote aufrecht und sind da, wenn jemand Unterstützung benötigt." Das müsse auch nicht immer der Notfall sein, denn es gebe viele Möglichkeiten, Unterstützung und Beratung anzubieten. Beispielhaft benennt Anja Tewes, dass die Beratungsstellen auch im Lockdown ihre Angebote vorhalten und mit Video- und Telefonkontakten sowie Spaziergängen neue Wege gehen. "Darüber hinaus haben wir auch über Weihnachten und den Jahreswechsel eine telefonische Beratung angeboten", so Tewes. Menschen, die selbst Unterstützung benötigen oder aber sich Sorgen um andere machen, können sich an das Kreisjugendamt unter der Telefonnummer 0 25 51 / 69 – 23 05 wenden.

Auch wenn Corona eines Tages Geschichte sein sollte, werden die Folgen dieser besonderen, herausfordernden Zeit in den Familien noch länger sichtbar sein, sind Anja Tewes und Sylvia Egelkamp überzeugt: "Die Kinder haben dann für anderthalb oder vielleicht sogar zwei Jahre eine andere Entwicklung gemacht als sonst", meinen beide. Ihnen fehle beispielsweise auch die Zeit in Sportvereinen und in Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit und das nicht nur wegen der körperlichen Fitness, sondern auch wegen der sozialen Kontakte. "Aufgrund des Lockdowns sind die Familien sehr viel in ihrem Zuhause – wir müssen schauen, dass sie später hier auch wieder rauskommen und in ihren vorherigen Alltag zurückfinden", sagt Egelkamp. Aktuell gebe es bereits erste Überlegungen, welche Angebote Kinder, Jugendliche und Familien benötigen, um bald auch den persönlichen Lockdown zu beenden und wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. 


Pressemitteilung von Donnerstag, 28. Januar 2021 Kreis Steinfurt

Infos zur Corona-Schutzimpfung jetzt auch in 19 Fremdsprachen verfügbar

Abruf über die Website des Kreises Steinfurt möglich

Kreis Steinfurt. Auf der Website des Kreises Steinfurt ist jetzt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen eine Verlinkung auf den Online-Auftritt des Robert-Koch-Instituts geschaltet. Dort stehen ab sofort Übersetzungen der Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung in 19 verschiedenen Fremdsprachen zum Download zur Verfügung. Übersetzt sind jeweils sowohl das Aufklärungsmerkblatt als auch der Einwilligungsbogen zur Impfung.


Pressemitteilung von Donnerstag, 24. September 2020 Kreis Steinfurt

Karl und der Corona-Test: Kreis Steinfurt präsentiert selbst entwickeltes Bilderbuch zum Thema Corona

Geschichte soll Kindern Angst vor einem Abstrich nehmen

Kreis Steinfurt. Weil sich auch im Kreis Steinfurt die Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen mehren, müssen die Abstrichteams des Kreises immer häufiger Kinder auf das Virus testen. So entstand bei Dr. Kirsten Tepe aus der Stabsstelle Corona sowie den Mediengestalterinnen des Kreises Steinfurt Carla Wessels und Carina Afting die Idee, ein Bilderbuch zu entwickeln, das den Kleinen die Angst vor einem Abstrich nimmt. Die Hauptfigur der Geschichte war schnell gefunden, denn Dr. Tepe hat schon seit längerer Zeit bei Abstrichen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen immer die Handpuppe Karl im Gepäck, die den Kindern Mut für den eigenen Corona-Test macht. So verfasste Carina Afting eine bunte Geschichte rund um Karl, der merkt, dass ein Abstrich gar nicht schlimm ist und Carla Wessels zeichnete die passenden Bilder dazu.

Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter der Kreisverwaltung Steinfurt, zeigte sich bei der Präsentation von "Karl und der Corona-Test" begeistert: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir als Behörde ein solches Projekt umgesetzt haben. Mein großes Kompliment geht daher an die beteiligten Kolleginnen, die ein wirklich kindgerechtes Bilderbuch entworfen haben und damit vielen Kindern die Angst vor einem Abstrich nehmen werden." Die erste Auflage umfasst 1000 Exemplare, die nun an die Kindertageseinrichtungen und die Grundschulen verteilt werden. Sollte der Bedarf größer sein, druckt der Kreis Steinfurt weitere Exemplare nach.


Pressemitteilung von Donnerstag, 6. August 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 5: Was passiert nach einem positiven Test?

Beispielfall: Wie die Weiterverbreitung von Corona verhindert wird

Kreis Steinfurt. Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden:

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.


Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juli 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 4: Das Lazarett in Laer

Ehrenamtliche versorgen derzeit Infizierte aus dem Kreis Warendorf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Mittwoch, 27. Mai 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab Teil 3: Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ist ein Verbindungsglied zu den Einsatzkräften

Wie sich die Arbeit in den Monaten verändert hat

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2020 Kreis Steinfurt

Blick in den Krisenstab des Kreises Steinfurt Teil 2:  Wie die Betreuung der Pflegeheime abläuft

„KRITIS Pflege“ ist ein spezialisierter, kleiner Krisenstab

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung von Samstag, 18. April 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Jugendämter haben Kinderschutz im Fokus

Krisendienst aufgestockt | Notfallwohngruppen in Planung

Kreis Steinfurt. Die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgenommenen Maßnahmen bringen auch im Kreis Steinfurt neue Aufgaben im Kinderschutz mit sich. Alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt (das Kreisjugendamt sowie die städtischen Jugendämter in Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine) weisen daher jetzt darauf hin, dass sie das Kindeswohl gerade in dieser Krisensituation besonders im Blick haben.

Die besondere Herausforderung besteht für die Jugendämter derzeit darin, dass einige Meldewege – beispielsweise für Fälle häuslicher Gewalt – über Schulen, Kindertageseinrichtungen und Freizeitangebote von Sportvereinen oder der Kinder- und Jugendarbeit durch die Corona-Pandemie weitestgehend weggebrochen sind.

"Die Corona-Lage schweißt viele Familien zusammen. Eltern und Kinder verbringen mehr Zeit miteinander", sagt Mike Hüsing, Leiter des Kreisjugendamtes. "Aber es kann auch zu Überforderungen kommen und Konflikte können eskalieren. Wir stehen mit Beratung und Unterstützung zur Verfügung und bieten uns allen Familien als Ansprechpartner an. In den Fällen, wo Familien nicht von sich aus Hilfe anfragen, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen und Ohren offen zu halten und sich sofort an die Jugendämter zu wenden, wenn Anlass zur Sorge im Familien-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder im weiteren Umfeld besteht", erklärt Mike Hüsing. Die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf der Internetseite des jeweiligen Jugendamtes veröffentlicht. Um den Kinderschutz im Kreis Steinfurt weiterhin zu einhundert Prozent umzusetzen, gehen die Jugendämter allen Meldungen nach. Bisher ist die Anzahl an Kinderschutzmeldungen nicht gestiegen.

Darüber hinaus hat die Evangelische Jugendhilfe Münsterland, die für alle fünf Jugendämter im Kreis Steinfurt den Krisendienst außerhalb der regulären Bürozeiten übernimmt, die Rufbereitschaft um eine weitere Person aufgestockt. So sind durchgängig zwei Teams voneinander losgelöst einsatzfähig.

Aktuell bereiten die Jugendämter und die Evangelische Jugendhilfe Münsterland außerdem die Inobhutnahme von infizierten Kindern vor. Es ist angedacht, ein zeitlich befristetes Projekt für die Inobhutnahme junger Menschen aufzubauen, in dem Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne stehen bzw. nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, getrennt voneinander vorübergehend untergebracht werden können. Um den personellen Aufwand für diese Gruppen zu bewältigen, setzen die Beteiligten auf eine Bereitschaft der Träger der freien Jugendhilfe zur Mitwirkung und unterstützenden Kooperation.


Pressemitteilung von Montag, 30. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Rettungsdienst ab sofort ausschließlich mit Infektionsmundschutz im Einsatz

Neue Regelung aufgrund ausbleibender Informationen durch Anrufer notwendig

Kreis Steinfurt. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie jetzt alle Kräfte des Rettungsdienstes im Kreis angewiesen, während ihrer Einsätze grundsätzlich Infektionsmundschutz zu tragen.

Um Schutzausrüstung zu sparen, sollte der Rettungsdienst diese ursprünglich nur dann verwenden, wenn sich am Einsatzort bekannterweise Menschen befanden, die mit dem Coronavirus infiziert waren, in häuslicher Quarantäne lebten oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufwiesen. Das jetzt geänderte Vorgehen ist notwendig, weil Anrufer zuletzt in mehreren Fällen die Einsatzkräfte nicht vor möglicherweise infizierten Personen vor Ort gewarnt hatten.

"Wir verbrauchen durch die neue Regelung mehr Schutzmaterial als eigentlich nötig wäre. Die vergangenen Tage haben uns aber leider gezeigt, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um unsere Rettungskräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und ihre Einsatzfähigkeit während der Pandemie aufrecht zu erhalten", erklärt Dr. Karlheinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter "Corona" für den Kreis Steinfurt.

Der Krisenstab des Kreises Steinfurt bittet trotz der neuen Regelung weiterhin eindringlich darum, den Rettungsdienst beim Absetzen eines Notrufes vorab über Personen mit noch nicht ärztlich abgeklärten Erkältungssymptomen oder bekannt infizierte Personen am Einsatzort zu informieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 24. März 2020 Kreis Steinfurt

Coronavirus: Kreis Steinfurt richtet Seelsorge-Hotline ein

Sozialpsychiatrischer Dienst unterstützt Menschen, die unter Einschränkung des sozialen Lebens leiden

Kreis Steinfurt. Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Kreis Steinfurt weitreichende gesellschaftliche Folgen – das stellen unter anderem die hier tätigen Telefonseelsorgen fest und melden ein deutlich gestiegenes Anruferaufkommen. Der Kreis Steinfurt reagiert darauf und betreibt zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ab sofort eine eigene seelsorgerische Hotline, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreuen. Die Hotline ist von montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt und unter 02551 69 2830 zu erreichen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch die Einschränkungen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aufgrund des Coronavirus Angst, Sorgen oder Fragen entwickelt haben. Nicht geeignet ist die Hotline für medizinische Anfragen – zum Beispiel zu den Virus-Symptomen, zur Notwendigkeit einer Testung auf das Coronavirus oder zu Quarantäne- und Isolierungsregeln. Dazu steht weiterhin die medizinische Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


Alle Pressemitteilungen des Kreises Steinfurt finden Sie hier.

 

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