Rettungsdienst

Der Kreis Steinfurt als Träger des Rettungsdienstes ist gem. § 6 Abs. 1 des Rettungsgesetzes NRW (RettG NRW) verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und des Krankentransports sicherzustellen. In dem zu diesem Zweck aufgestellten Bedarfsplan des Kreises Steinfurt sind insbesondere Zahl und Standorte der Rettungswachen, die Zahl der erforderlichen rettungsdienstlichen Fahrzeuge (Rettungsmittel), weitere Qualitätsanforderungen sowie Vorkehrungen für Schadensereignisse mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker festgelegt.

Die Aufgaben der Rettungswachen hat der Kreis Steinfurt im Wesentlichen auf die Städte, die über einen rettungsdienstlichen Standort verfügen, übertragen. Hierbei handelt es sich um die Städte Emsdetten, Greven, Ibbenbüren, Lengerich, Ochtrup, Rheine und Steinfurt (sog. Stationsgemeinden). Alle vorgenannten Kommunen betreiben kombinierte Feuer- und Rettungswachen, d.h. das im Rettungsdienst eingesetzte hauptamtliche Personal besitzt in der Regel auch eine feuerwehrtechnische Ausbildung - und umgekehrt.

Im Notfall: 112 wählen!

In Notfällen wählen Sie den Notruf 112, unabhängig davon, an welchem Ort im Kreisgebiet Sie sich gerade befinden. Sie erreichen dann in jedem Fall die Leitstelle des Kreises Steinfurt in Rheine, von wo aus die jeweils erforderlichen Rettungsmittel disponiert werden. Für planbare Krankentransporte ist die Telefonnummer 05971-19222 eingerichtet. Gehörlose oder sprachlich eingeschränkte Bürger erreichen die Kreisleitstelle über ein ständig besetztes Notruf-Telefaxgerät unter der Telefaxnummer 05971-936250. Ein entsprechender Hilfe-Anforderungs-Vordruck ist hier hinterlegt.