Wildwarnreflektoren

Als Straßenbaulastträger sorgt der Kreis Steinfurt für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Durch Wildwechsel werden jährlich zahlreiche Unfälle verursacht. 

Zur Reduzierung dieser Unfälle hatte das Straßenbauamt des Kreises Steinfurt in den letzten Jahren auf Antrag des Jagdpächters Wildwarnreflektoren gekauft und an den Leitpfosten der Kreisstraßen montiert. Der Jagdpächter hatte sich hieran mit 3,- Euro je angebrachten Reflektor beteiligt. Grund hierfür war, dass nach Darstellung der Anbieter der Wildwarnreflektoren diese das KFZ-Scheinwerferlicht zu einer Art „Lichtzaun“ reflektieren, welcher dann das Wild vom Queren der Straße abhalten soll. 

In einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist die Wirksamkeit dieser Wildwarnreflektoren untersucht worden. Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass keiner der untersuchten Reflektoren in der Lage ist, für das Wild wahrnehmbare optische Reize zu generieren.

Das Straßenbaumt des Kreises Steinfurt sieht optische Wildwarnreflektoren somit nicht als geeignetes Instrument zur Vermeidung von Wildunfällen an und verzichtet auf die Montage weiterer optischer Wildwarnreflektoren an Leitpfosten der Kreisstraßen.

Der Bericht des Forschungsprojektes ist im Fachverlag NW in der Carl Schünemann Verlag GmbH (Wirkungsweisen von Wildwarnern; ISBN 978-3-95606-316-9) veröffentlicht.



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/ Thomas Heckmann

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