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/ Förderung Neubau Wohneigentum

Leistungsbeschreibung



Förderung von selbst genutztem Wohneigentum - 2019
Zinsgünstige Darlehen für den Neubau oder Ersterwerb von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen

Gefördert wird der selbst genutzte Wohnraum bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze für Haushalte mit einer volljährigen Person und mindestens einem Kind oder einer schwerbehinderten Person.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Neubau eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung durch Errichtung, Aufstockung eines Gebäudes oder Anbau an ein Gebäude, der Ersterwerb eines durch Neubau oder Erweiterung entstandenen Eigenheims oder einer Eigentumswohnung vom Bauträger, die erstmalige Schaffung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung durch Änderung, Nutzungsänderung eines Gebäudes oder der Ersterwerb eines solchen Förderobjektes.

Wie hoch sind die Darlehen?

Die Darlehenshöhe ist abhängig von der im Förderprogramm festgesetzten Kostenkategorie, dem Familienbonus und dem Zusatzdarlehen für barrierefreie Objekte:

Kostenkategorie 1
 (Hörstel, Recke):

  • Grundpauschale: 60.000 EUR
  • Kinderbonus: 15.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 15.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

 Für barrierefreie Objekte kann zudem ein Zusatzdarlehen von 10.000 € gewährt werden.

Kostenkategorie 2 
 (Hopsten, Horstmar, Ibbenbüren, Ladbergen, Laer, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Nordwalde, Ochtrup, Steinfurt, Westerkappeln und Wettringen):

  • Grundpauschale: 70.000 EUR  
  • Kinderbonus: 15.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 15.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

 Für barrierefreie Objekte kann zudem ein Zusatzdarlehen von 10.000 € gewährt werden.

 Kostenkategorie 3
(Altenberge, Emsdetten, Greven, Lengerich, Lienen, Lotte, Rheine, Saerbeck und Tecklenburg):

  • Grundpauschale: 90.000 EUR
  • Kinderbonus: 15.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 15.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

 Für barrierefreie Objekte kann zudem ein Zusatzdarlehen von 10.000 € gewährt werden.

Welche Konditionen gelten für die Darlehen?

 Konditionen für das Baudarlehen

  • Zinsen:   0,5 % p. a.
  • Verwaltungskosten: 0,5 % p.a.
  • Tilgung:  1,0 % p.a. zuzüglich ersparter Zinsen
  • Auszahlung: 99,6 %
  • Zinsbindung: 20 Jahre, ggfls. 25 Jahre (Möglichkeit der Verlängerung)
  • Auf Antrag kann ein Tilgungsnachlass von bis zu 7,5 % des Baudarlehens gewährt werden.
  • Bei Erteilung der Förderzusage werden Verwaltungsgebühren in Höhe von 650,00 € fällig.

Wie hoch muss die Eigenleistung sein?

Eine Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 15% der Gesamtkosten erbracht werden, davon die Hälfte mit eigenen Geldmitteln oder durch ein lastenfreies Grundstück. Auf Antrag kann ein Betrag in Höhe von 15 % des Baudarlehens als Eigenleistungsersatz anerkannt werden. Der zu gewährende Tilgungsnachlass kann auf den Mindesteigenleistungsanteil angerechnet werden, der durch eigene Geldmittel oder durch das lastenfreie Grundstück sicherzustellen ist.

Wieviel Einkommen muss dem Haushalt für die Lebensführung verbleiben?

Eine Förderung ist nur zulässig, wenn die Belastung nicht die wirtschaftliche Existenzgrundlage gefährdet. Nach Abzug der Belastungen aus der Baufinanzierung, den Betriebskosten und aller anderen Zahlungsverpflichtungen vom Nettoeinkommen müssen soviel Einkünfte verbleiben, dass der angemessene Lebensunterhalt sichergestellt ist (Mindestrückbehalt).

Der monatliche Mindestrückbehalt beträgt für

  • einen Einpersonenhaushalt 815 Euro
  • einen Zweipersonenhaushalt 1.045 Euro
  • jede weitere Person zusätzlich 265 Euro