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/ Förderung Erwerb Wohneigentum

Leistungsbeschreibung

Förderung von selbst genutztem Wohneigentum - 2020

Zinsgünstige Darlehen für den Erwerb von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen


Wer wird gefördert?

Gefördert wird der Erwerb vorhandenen Wohnraums bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze für Haushalte mit einer volljährigen Person und einem Kind oder einer schwerbehinderten Person.

Was wird gefördert?

Der Erwerb vorhandener Eigenheime oder Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung.

Wie hoch sind die Darlehen?

Die Darlehenshöhe ist abhängig von der im Förderprogramm festgesetzten Kostenkategorie, dem Familienbonus und dem Zusatzdarlehen für barrierefreie Objekte:

Kostenkategorie 1 
(Hörstel, Recke)

  • Grundpauschale: 66.900 EUR
  • Kinderbonus: 17.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 17.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

Kostenkategorie 2
(Hopsten, Horstmar, Ibbenbüren, Ladbergen, Laer, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Nordwalde, Ochtrup, Steinfurt, Westerkappeln und Wettringen)

  • Grundpauschale: 78.000 EUR
  • Kinderbonus: 17.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 17.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

Kostenkategorie 3
(Altenberge, Emsdetten, Greven, Lengerich, Lienen, Lotte, Rheine, Saerbeck und Tecklenburg):

  • Grundpauschale: 100.300 EUR
  • Kinderbonus: 17.000 EUR je Kind
  • Schwerbehinderte Person: 17.000 EUR (Soweit nicht bereits als Kind berücksichtigt)

Weitere Zusatzdarlehen

Für barrierefreie Objekte kann ein Zusatzdarlehen von 10.000 € gewährt werden. Ferner besteht die Möglichkeit Zusatzdarlehen für das Bauen mit Holz oder für standortbedingte Mehrkosten, sowie ein Darlehen für Menschen mit Schwerbehinderung zu beantragen.

Welche Konditionen gelten für die Darlehen?

Konditionen für das Baudarlehen

  • Zinsen:   0,5 % p. a.
  • Verwaltungskosten: 0,5 % p.a.
  • Tilgung:  2,0 % p.a. zuzüglich ersparter Zinsen
  • Auszahlung: 99,6 %
  • Zinsbindung: 25 Jahre, ggfls. 30 Jahre (Möglichkeit der Verlängerung)
  • Auf Antrag kann ein Tilgungsnachlass von bis zu 7,5 % des Baudarlehens gewährt werden.
  • Bei Erteilung der Förderzusage werden Verwaltungsgebühren in Höhe von 650,00 € fällig.        

Eine Förderung ist nicht möglich, wenn

  • ein Vertragsabschluss vor Antragstellung erfolgt ist,
  • es sich um eine Eigentumswohnung in einem Hochhaus handelt.

Wie hoch muss die Eigenleistung sein?

Eine Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 15% der Gesamtkosten erbracht werden, davon die Hälfte mit eigenen Geldmitteln oder durch ein lastenfreies Grundstück. Auf Antrag kann ein Betrag in Höhe von 15 % des Baudarlehens als Eigenleistungsersatz anerkannt werden. Der zu gewährende Tilgungsnachlass kann auf den Mindesteigenleistungsanteil angerechnet werden, der durch eigene Geldmittel oder durch das lastenfreie Grundstück sicherzustellen ist. 

Wieviel Einkommen muss dem Haushalt für die Lebensführung verbleiben?

Eine Förderung ist nur zulässig, wenn die Belastung nicht die wirtschaftliche Existenzgrundlage gefährdet. Nach Abzug der Belastungen aus der Baufinanzierung, den Betriebskosten und aller anderen Zahlungsverpflichtungen vom Nettoeinkommen müssen soviel Einkünfte verbleiben, dass der angemessene Lebensunterhalt sichergestellt ist (Mindestrückbehalt).

Der monatliche Mindestrückbehalt beträgt für einen Ein-Personen-Haushalt  830 EUR,

  • einen Zwei-Personen-Haushalt  1.060 EUR,
  • jede weitere Person zusätzlich  270 EUR.