Dienstleistungen A-Z

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/ Versorgung mit Hilfsmitteln

Leistungsbeschreibung

Zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft benötigen behinderte Menschen unter Umständen besondere Hilfestellungen und Hilfsmittel.

Der Rollstuhl, ein behinderungsgerecht umgebautes Fahrzeug, orthopädische Schuhe oder auch ein Hörgerät sind typische Beispiele. Aber auch bestimmte Therapieformen sind denkbar.

Allerdings sind gerade für diese Hilfen in der Regel andere Sozialleistungsträger vorrangig zuständig. Dies sind insbesondere die Krankenkassen und Rententräger.

Zudem dürfen nach den gesetzlichen Bestimmungen vom Sozialhilfeträger keine Leistungen gewährt werden, die über die Leistungen anderer Träger hinaus gehen. So können zum Beispiel in der Regel keine Eigenanteile für die Leistungen der Krankenkasse übernommen werden.

Es ist insofern ratsam, Leistungen zunächst bei den Krankenkassen, Pflegeversicherungen oder Rententrägern zu beantragen.

Wenn danach eine Leistung der Sozialhilfe in Betracht kommt, ist diese abhängig vom Einkommen und Vermögen des Antragstellers und gegebenenfalls seiner Eltern.

Für die Beschaffung von Kraftfahrzeugen und für die Hilfen an hör-, seh- oder sprachbehinderte Menschen ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zuständig.

Zu Hilfen im Zusammenhang mit der Berufstätigkeit finden Sie weitere Informationen links in der Navigation unter "Hilfen bei Behinderung in Arbeit".