3G-Regelung für Besucherinnen und Besucher des Kreishauses und sämtlicher Nebenstellen

Verkehrsübungsplatz Don Bosco

Die Don-Bosco-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Schülerschaft besteht aus Kindern und Jugendlichen der Jahrgangsstufen 1 bis 12, die u. a. aus den Gemeinden Recke, Mettingen, Westerkappeln, lbbenbüren, Hopsten und Hörstel
stammen. Aufgrund der ländlichen Lage der Schule (Recke-Espel) sowie der körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen werden die Schülerinnen und Schüler per Bullitransfer zur Schule gebracht und wieder abgeholt. Dadurch fehlen ihnen im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern anderer Schulen jedoch wertvolle alltägliche Erfahrungen im Straßenverkehr. Damit sie
dennoch möglichst sicher und selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen können, gibt es an der Schule "Verkehrs- und Mobilitätserziehung" als eigenes Fach im Stundenplan in allen Jahrgangsstufen. Aufgrund der abgelegenen geographischen Lage der Schule gibt es im näheren Umfeld keine geeigneten Übungsplätze. Um bestimmte Verkehrssituationen wie z. B. Zebrastreifen und "Rechtsvor-links-Kreuzungen" vorzufinden und den praktischen Umgang mit diesen zu vermitteln, muss die Schülerschaft teils aufwändig mit dem Bulli in benachbarte Orte transportiert werden. Bevor
die Schülerinnen und Schüler in Begleitung im realen Straßenverkehr üben können, ist es sinnvoll, die Verkehrsregeln zunächst in einem abgesicherten Raum auf dem Schulgelände zu trainieren. Um verschiedenste Verkehrssituationen im Klassenraum und auf dem Schulhof nachzustellen,
greift die Schule bislang auf provisorische Hilfsmittel zurück. Aufgrund der kognitiven Beeinträchtigungen der Schülerschaft fällt es den Kindern und Jugendlichen jedoch häufig schwer, die nachgestellten Situationen
zu verstehen und auf tatsächliche Situationen zu übertragen.

Ein Verkehrsübungsplatz auf dem Schulhof soll den Unterricht im Fach Verkehrserziehung in allen Jahrgangsstufen deutlich aufwerten und nachhaltig verbessern. Darüber hinaus lädt er die Kinder und Jugendlichen in der Pause dazu ein, im freien Spiel Situationen im Straßenverkehr zu
simulieren und die Verkehrsregeln dabei selbstständig zu festigen. Der Verkehrsübungsplatz soll möglichst realistisch mit einem Geh- und Radweg sowie verschiedenen Verkehrshilfen und Vorfahrtsregelungen ausgestattet werden. Er soll für Fußgänger*innen, Rollstuhlfahrer*innen, Radfahrer*innen und Mofafahrer*innen nutzbar sein. Darüber hinaus ist die Fahrbahn so breit, dass sie in den Pausen von Kettcars befahren werden kann. Da viele Schülerinnen und Schüler in ihrer Wahrnehmung beeinträchtigt sind, soll der
Geh- und Radweg durch eine rote Bodenbeschichtung deutlich von der Fahrbahn zu unterscheiden sein. Dazu kommen hochwertige Verkehrszeichen mit den dazugehörigen Ständern.

 

Umsetzungszeitraum: Juni bis November 2021
Projektträger: Don-Bosco-Schule Recke
Fördersumme: 6.668,89 €

 

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