Tag der kleinen Forscher 2018

Dezernent und Schulamtsdirektor starten eine "Rakete"

 

Kann ich einen Lutscher mit meinem Fuß zum Mund führen? Wie stark sind eigentlich Ameisen und wie funktioniert ein Blindenleitsystem? Mit diesen und anderen Fragen haben sich knapp 100 Kinder im Kita- und Grundschulalter beim Tag der kleinen Forscher im Kreishaus Steinfurt beschäftigt. Das Motto des bundesweiten Mitmachtages der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in diesem Jahr lautete: „Entdeck, was sich bewegt!“

 

Bewegung gab es für die eingeladenen Kinder schon direkt zu Beginn. Tilman Fuchs, Dezernent für Schule, Kultur, Sport und Soziales, und Schulamtsdirektor Andreas Frede animierten die kleinen Forscher bei der Begrüßung zu einer lauten Rakete mit Trampeln, Trommeln und Schreien. Auch ermunterten sie Kinder auf ihrer Erkundungstour ordentlich Lärm zu machen, damit jeder merkt, dass sie da sind.

 

Gesagt, getan. Das Getrappel und Lachen der Kinder war fast überall zu hören. Im und um das Kreishaus herum hatten Kolleginnen und Kollegen des Kita- und des Grundschul-Netzwerks „Haus der kleinen Forscher“ Kreis Steinfurt spannende Stationen vorbereitet. So mussten die Kinder beispielsweise mit verbundenen Augen und einem echten Blindenstock den Eingang zum Sitzungstrakt finden. Christian Epping, Mitarbeiter des Kreises, zeigte ihnen, wie er sich tagtäglich mit dieser Hilfe zurechtfindet. Ein paar Meter weiter auf dem Rasen konnten die kleinen Forscher eine Ameisenstraße beobachten und durften auch im Hybridauto aus dem Fuhrpark der Verwaltung Platz nehmen. „Wo ist denn hier der Motor?“, fragte Luca, 6 Jahre, ganz interessiert. Nach dem Besuch des Dunkelzelts, wussten die Kinder, wie wichtig Reflektoren bei Dunkelheit sind. Auch wie die Post in der großen Verwaltung verteilt wird, fanden sie auf ihrer Erkundungstour heraus und staunten über die Menge, wie Ida, 7 Jahre, von der St. Josef-Grundschule Greven: „So viele Briefe!“ Bei Milch und Kakao konnten sich die kleinen Forscher zwischendurch im Kreis-Bistro stärken.

 

Als „echt cool“ bewerteten einige Kinder die Tour durchs Kreishaus, als sie mit ihren Betreuerinnen gut gelaunt und mit vielen Eindrücken das Kreishaus wieder verließen.