RadtourismusRadplanungskarte für den Kreis SteinfurtPünktlich zum Beginn der Fahrradsaison 2025 hat das Amt für Kultur, Tourismus und Heimatpflege des Kreises Steinfurt eine Karte herausgegeben, die das Knotenpunktsystem und das Radverkehrsnetz übersichtlich abbildet.
Die Radplanungskarte erhalten Sie in vielen Tourist-Infos in der Region und im Kreishaus Steinfurt. Sie können die Karte auch über das Formular auf dieser Seite bestellen und kostenfrei nach Hause geschickt bekommen.

Als PDF können Sie die Karte hier herunterladen. 
Radeln
nach Zahlen – Das Knotenpunktsystem im Kreis Steinfurt186 Knotenpunkte und 1.120 km
Knotenpunktstrecke – der Kreis Steinfurt bietet mit dem modernen Knotenpunktsystem ab sofort eine neue Beschilderung für
seine touristischen Radwege an, die den Ansprüchen heutiger Radtouristinnen und
Radtouristen Rechnung trägt. Das beliebte Knotenpunktsystem dürften viele
Radfahrenden bereits aus den Niederlanden sowie aus diversen Radregionen in
Deutschland kennen. Das Prinzip punktet durch seine leichte Verständlichkeit: Radfahrende
fahren ganz einfach anhand von individuell geplanten Nummernfolgen von
Knotenpunkt zu Knotenpunkt. Radtouren können auf diese Weise auch ohne
Ortskenntnisse sehr komfortabel geplant werden. Beliebte regionale und überregionale
Themenrouten wie zum Beispiel die 100-Schlösser-Route,
die Aa-Vechte-Tour oder der EmsRadweg können ab sofort über das
Knotenpunktnetz erkundet werden. Einen Überblick über alle Knotenpunkte, das Streckennetz
sowie die beliebtesten Themenradwege
im Kreis Steinfurt vermittelt unser interaktiver
Kartendienst. 
Damit
Radfahrende ihre individuell geplanten Touren und Zahlenfolgen auch unterwegs
immer griffbereit haben, können Fahrrad-Lenkeranhänger über die örtlichen
Touristinformationen bezogen werden. Bis zur Radsaison 2023 werden an zentralen
Knotenpunkten zudem Informationstafeln montiert sein, die einen
kartographischen Überblick über die Strecken des Knotenpunktnetzes und über touristisch
relevante Themenrouten vermitteln.
Roter
Hut und rote Plaketten – so funktioniert die neue Knotenpunktbeschilderung Unser Fotobeispiel zeigt Knotenpunkt 55 mit
der neuen Beschilderung in Steinfurt. An diesem Kreuzungspunkt treffen die
Aa-Vechte-Tour, die 100 Schlösser Route, die Radroute Historische Stadtkerne und die NaTourismus-Route Steinfurter Land aufeinander. Radfahrende
gelangen von diesem Knotenpunkt zum nächstgelegenen Knotenpunkt 52 in
Borghorst, zum Knotenpunkt 53 im Randbereich des Bagno und zum Knotenpunkt 56
im Ortskern von Burgsteinfurt. Die roten Plaketten unterhalb der Pfeilwegweiser
zeigen die Nummern und die Fahrtrichtungen zu den jeweiligen Knotenpunkten an. Zwischenwegweiser
sorgen dafür, dass Radfahrende unterwegs immer auf dem richtigen Weg bleiben. Übrigens: Bei der Umstellung auf das neue
Knotenpunktsystem handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise
Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Neben der
Radregion Münsterland haben auch die Grafschaft Bentheim und der Landkreis
Emsland bereits eigene Knotenpunktsysteme eingeführt. Künftig können
Radfahrende ihre Touren also auch länderübergreifend mittels Knotenpunktsystem
planen. In Niedersachsen ist die Knotenpunktbeschilderung allerdings nicht rot,
sondern grün.
Wir wünschen allen Radfahrenden viel Freude
beim Erkunden unserer Region! Der EmsRadweg führt von den Emsquellen zwischen Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock rund 385 km weit bis nach Emden an der Nordsee. Dabei führt die Route überwiegend durch die Natur, aber auch in die links und rechts der Ems gelegenen Orte. Ein geringes Verkehrsaufkommen und das Fehlen nennenswerter Steigungen machen den EmsRadweg auch für ungeübte Radfahrer zu einem tollen Reiseziel. Auf seiner Route führt der EmsRadweg auch rund 60 km durch den Kreis Steinfurt. Dabei sorgen die unter Naturschutz stehenden Uferbereiche für einmalige Naturerlebnisse und die Städte Greven, Emsdetten und Rheine laden zu urbanen Erlebnissen ein. www.emsradweg.de Radfahren auf den Spuren der Geschichte: Die Friedensroute verbindet die historischen Rathäuser der beiden Friedensstädte Münster und Osnabrück – ein moderner, landschaftlich und kulturell abwechslungsreicher Radfernweg auf historischen Reiterpfaden wartet auf Sie. Folgen Sie den Fährten der Friedensreiter und bestaunen Sie zahlreiche Zeugnisse jener Zeit. Wo die berittenen Postkuriere sich noch auf ihre Ortskenntnis verlassen mussten, vertrauen die heutigen Pedalritter auf eine ausgezeichnete Beschilderung. Erleben Sie über 50 Kilometer Bahngeschichte und -geschichten, die unverwechselbare Münsterländer Parklandschaft sowie eine hervorragende Infrastruktur. Dort wo noch vor wenigen Jahren täglich dutzende Züge rollten, fahren heute hunderte Fahrräder. Die ehemalige Bahnstrecke zwischen Coesfeld und Rheine wurde zu einem erstklassigen Radweg ausgebaut, der einheimische und auswärtige Radler anlockt. Heimat- und Eisenbahnfreunde entlang der Strecke sorgen dafür, dass die Relikte der Bahngeschichte erkennbar bleiben und die Route mit einer komfortablen Asphaltdecke und 3 Metern Breite ideal zu befahren ist. Die im Jahr 2023 offiziell eingeweihte und rund 62 km lange Triangel setzt als erste Veloroute des Kreises neue Maßstäbe für schnelle, sichere und komfortable Radwege. Der ehrgeizige Plan der münsterschen Fürstbischöfe Clemens-August von Bayern und Max-Friedrich von Königsegg Rothenfels, im 18. Jahrhundert eine Schifffahrtsverbindung von Münster zum Wasserstraßennetz der Niederlande bis hin zur Nordsee zu schaffen, blieb unvollendet. Heute bietet der Kanal vor allem eines: knapp 40 km Fahr- und Wanderspaß auf wenig befahrenen Straßen entlang des Bodendenkmals des ehemaligen Kanals. www.max-clemens-kanal.de Weit und eben präsentiert sich die Landschaft rund um Münster, Steinfurt und Rheine. Geprägt wird sie von Feldern, Wiesen und kleinen Wäldchen. Orte wie Horstmar, Steinfurt und natürlich Tecklenburg sind für ihre historischen Gebäude und malerischen Ortskerne bekannt. Bei Rheine führt die 100-Schlösser-Route durch das Tal der Ems. Herrliche Ausblicke auf das Münsterland bieten sich von den waldreichen Höhen des Tecklenburger Landes. Eine schöne Abwechslung, bevor die Route des Nordkurses der 100-Schlösser-Route wieder auf ebener Strecke Münster entgegenstrebt.
Entspannt Radeln und die Naturschönheiten im Kreis Steinfurt genießen – das ist das Anliegen der NaTourismus-Routen. Tecklenburger Land und Steinfurter Land – mit diesen beiden Regionen besitzt der Kreis Steinfurt eine landschaftliche Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Feuchte Wiesen, wollgrasweiße Moore und sagenumwobene Seen – das sind nur einige der Zutaten, die die Gegend rund um das Bergstädtchen Tecklenburg für den naturinteressierten Radler so ungemein reizvoll machen. Das Steinfurter Land dagegen mit seinen von Hecken und Bächen durchzogenen Wiesen und Äckern ist ganz der Parklandschaft des Münsterlandes verpflichtet. Die insgesamt zwölf Strecken führen durch fast alle Orte im Steinfurter und Tecklenburger Land und bieten auf Längen zwischen 25 – 54 Kilometern ideale Inspiration für die Entdeckung der vielfältigen Flora und Fauna. Steinfurter Land Tecklenburger Land Die „Tödden“ – das waren reisende Händler, die aus einer kleinen Region heraus in ganz Nordeuropa wirkten. An vielen Orten finden sich bis heute Spuren des Töddenwesens. Der Töddenland-Radweg nimmt Sie auf insgesamt 122 km mit auf einen abwechslungsreichen Rundkurs durch das historische „Töddenland“. Entlang der Strecke entdecken Sie verträumte Dörfer, idyllische Städtchen und viele Sehenswürdigkeiten, die die Welt der wandernden Kaufleute hautnah erlebbar machen. Aber auch Natur pur, malerische Landschaften und spannende Ausflugsziele warten auf Sie. Durchfahren werden Ibbenbüren, Hopsten, Recke und Mettingen im Tecklenburger Land sowie Schapen, Beesten, Messingen, Thuine und Freren im Südlichen Emsland. |