Projekte des KI
Frühe Bildung
griffbereitMINI
"griffbereitMINI" ist ein Sprachbildungsprogramm für Eltern mit und ohne Einwanderungsgeschichte und deren Kinder im 1. Lebensjahr. Auch Schwangere sind herzlich eingeladen an der griffbereitMINI-Gruppe teilzunehmen. Neben der alltagsintegrierten Sprachbildung haben die Familien Raum, sich über relevante Themen u.a. auch rund um die Entwicklung des Kindes auszutauschen. Die Teilhabe und Mitwirkung der Familien wird gestärkt und die Sprachfähigkeit unterstützt. Die Mehrsprachigkeit wird in diesem Zusammenhang wertgeschätzt und als Potenzial verstanden. Die Umsetzung erfolgt durch eine Elternbegleitung und eine pädagogische Fachkraft in den Räumlichkeiten von Kindertagesstätten, Familienzentren, Familienbildungsstätten oder Migrantenorganisationen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Kinder noch nicht institutionell betreut werden.
Imagefilm Kurzfassung "griffbereitMINI":
https://youtu.be/qIj17JW7U6k?si=vzfh5jxHb0nSn8Oc
weitere Informationen finden Sie unter www.griffbereit-rucksack.de
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Klass, Frau Dolscheid und Frau Overkamp.
Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
Griffbereit
"Griffbereit" ist ein Elternbildungsprogramm für Eltern mit und ohne Einwanderungsgeschichte und deren Kinder zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr. Es greift die Mehrsprachigkeit der Kinder als Potential auf und schafft gleichzeitig eine wichtige Grundlage zum Erwerb von Sprachkompetenz. Durch die Anbindung an eine Institution und den gegenseitigen Austausch der Eltern über Alltags- und Erziehungsthemen wird zudem eine frühe Heranführung an das Bildungssystem erreicht und durch kleinkindgerechte Aktivitäten die frühkindliche Entwicklung der Kinder gefördert. Die Umsetzung erfolgt durch eine geschulte Elternbegleitung in den Räumlichkeiten von Kindertagesstätten, Familienzentren, Familienbildungsstätten oder Migrantenorganisationen.
Imagefilm Kurzfassung "Griffbereit":
weitere Informationen finden Sie unter www.griffbereit-rucksack.de
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Klass, Frau Dolscheid und Frau Overkamp.
Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
"Rucksack KiTa" ist ein Programm zur Sprach- und Elternbildung im Elementarbereich. Das Programm richtet sich an Eltern mit Einwanderungsgeschichte und ihre Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren, die eine Kindertageseinrichtung besuchen sowie an die Einrichtungen, die von diesen Kindern besucht werden. Ein zentrales Ziel ist die Förderung der Familiensprache, die das Fundament zum Erwerb der Zielsprache Deutsch bildet. Dafür werden die Kinder von ihren Eltern in der Familiensprache und in der Kindertageseinrichtung in der deutschen Sprache gefördert. Des Weiteren werden die Erziehungskompetenz und das Selbstwertgefühl der Eltern und ihrer Kinder gestärkt. Die Umsetzung des Angebots erfolgt durch eine geschulte Elternbegleitung, die die wöchentlichen Treffen der Elterngruppe leitet und die Eltern gezielt unterstützt. Gleichzeitig stellt ein regelmäßiger Austausch mit den Erzieherinnen und Erziehern der Kindertageseinrichtung sicher, dass die Rucksack Kita-Übungen in der Zusammenarbeit mit den Kindern parallel erfolgen.
Imagefilm Kurzfassung "Rucksack KiTa":
weitere Informationen finden Sie unter www.griffbereit-rucksack.de
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Klass, Frau Dolscheid und Frau Overkamp.
Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie hier.
Sprachschatz - Bibliothek und Kita Hand in Hand
Das Projekt ist abgeschlossen (Laufzeit Oktober 2017 - Dezember 2019). Den Abschlussbericht zum Pilotprojekt mit 20 Impulsen für die Praxis finden Sie hier.
Im Rahmen des zweijährigen Pilotprojektes "Sprachschatz – Bibliothek und Kita Hand in Hand" wurden - unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit - die Vermittlung von Sprachbildung und Medienkompetenz fokussiert sowie Bausteine für die systematische Zusammenarbeit beider Institutionen entwickelt.
Das Projekt richtete sich an eine breite Zielgruppe mit besonderem Augenmerk auf Geflüchtete und Kinder mit Einwanderungsgeschichte.
Ziele des Pilotprojektes waren:
- Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren
- Entwicklung von Bausteinen für die systematische Zusammenarbeit von öffentlichen Bibliotheken und Kindertagesstätten zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz unter Einbezug digitaler Medien
- Schaffung einer Organisationsstruktur für eine langfristige Zusammenarbeit von Bibliothek und Kindertagesstätten auf kommunaler Ebene
- Schaffung eines NRW-weiten Netzwerkes von Bibliotheken und Kindertagesstätten (Ausbau der Zusammenarbeit, Förderung des Erfahrungsaustausches, flächenmäßige Ausweitung)
Das Pilotprojekt, an dem NRW-weit sechs Kommunen teilgenommen haben, wurde in Kooperation mit der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren (LaKI) durchgeführt.
Im Kreis Steinfurt waren das Kommunale Integrationszentrum Kreis Steinfurt, die Bücherei St. Lamberti Ochtrup und der Caritaskindergarten „Der kleine Prinz“ in Ochtrup eines dieser sechs Pilotteams.
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Klass, Frau Dolscheid und Frau Overkamp.
Mehrsprachige Materialien
Aktuell stehen folgende Materialien in versch. Sprachen zur Verfügung:
- Elternratgeber
Schule (Übergang Kindertagesstätte – Schule):
Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Mazedonisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch
Bei Interesse an Printversionen können Fachkräfte aus Kitas, Schulen und andere Akteure im Übergangsbereich gerne Kontakt mit dem Kommunalen Integrationszentrum aufnehmen. Ihre Ansprechpersonen sind Frau Klass, Frau Dolscheid und Frau Overkamp.
Schulische Bildung
Seiteneinsteiger-Erstberatung (SEb)
Laut des Rahmenkonzepts zur schulischen Integration von neuzugewanderten Schülerinnen und Schülern der Bezirksregierung Münster hat grundsätzlich der Schulträger die Verantwortung für die Organisation einer Seiteneinsteiger-Erstberatung.
Ziel ist es, den neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen, den sogenannten Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern, den Übergang in das deutsche Schulsystem zu erleichtern und alle Beteiligten bei deren schulischer Integration zu unterstützen.
Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Steinfurt möchte die Schulträger bei dieser Aufgabe unterstützen und bietet deshalb eine Seiteneinsteiger-Erstberatung an. Es handelt sich hierbei um ein freiwilliges Angebot, das im Februar 2018 in ausgewählten Kommunen gestartet ist und kreisweit umgesetzt werden soll. Die Seiteneinsteiger-Erstberatung dient einerseits der Datenerfassung, andererseits der Beratung der neuzugewanderten Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen.
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Heitkönig, Frau Blauscha, Frau Massah Maralani und Frau Wibbe.
Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
- Ablauf einer Seiteneinsteiger-Erstberatung
- Konzept Seiteneinsteiger-Erstberatung
- Flyer zur Seiteneinsteiger-Erstberatung (Deutsch)
- Flyer zur Seiteneinsteiger-Erstberatung (Englisch)
- Flyer zur Seiteneinsteiger-Erstberatung (Arabisch)
FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch
Das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ ist ein vom Ministerium für Schule & Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördertes Angebot zur intensiven, außerschulischen Deutschförderung in den Oster-, Sommer-, und Herbstferien. Dieses Bildungsangebot richtet sich an alle neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler der Erstförderung der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II. Die Teilnahme ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig und kostenlos.
Die Maßnahme findet in sprachheterogenen Lerngruppen durch geschulte Sprachlernbegleiter und Sprachlernbegleiterinnen statt. Diese sind verpflichtet an einer vorbereitenden Schulung der Landesstelle schulische Integration oder eines durch die LaSI beauftragten Kommunalen Integrationszentrums teilzunehmen und die von Ihnen durchzuführenden Maßnahme auf Basis der in der Schulung inhaltlichen Standards umzusetzen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn durch die Teilnahmebescheinigung nachgewiesen werden kann, dass der Besuch einer in diesem Sinne anerkannten Schulung nicht älter als drei Jahre ist.
Anmeldungen zu den Schulungen als Sprachlernbegleiter kann unter folgendem Link vorgenommen werden:
Anmeldungen zu den Schulungen | Bezirksregierung Arnsberg (nrw.de)
Möchte ein Träger das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ durchführen, muss er einen entsprechenden Antrag gemäß Nummer 6 der Förderrichtlinie „Zuwendung für die Durchführung „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ vom 06.02.2018 (BASS 11-02 Nr. 31) bei der zuständigen Bezirksregierung stellen.
Die entsprechenden Antragsfristen können Sie aus der aktuellen Förderrichtlinie entnehmen.
Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt zum KI Steinfurt auf, falls sie eine Maßnahme planen, Fragen zur Umsetzung in der Kommune oder zu den erforderlichen Schulungen benötigen.
Ihre Ansprechperson ist Frau Heitkönig.
Weitere Informationen stehen hier zur Verfügung:
Rucksack Schule
Das Programm „Rucksack Schule“ wird gefördert aus Mitteln des Landes NRW- Ministerium für Schule und Bildung.
Das Förderprogramm „Rucksack Schule“ richtet sich an Grundschulkinder und deren Eltern sowie an die besuchten Grundschulen. Die Mehrsprachigkeit der Kinder wird dabei als Potenzial anerkannt.
Mit dem
Beginn der Grundschule ändern sich die sprachlichen Anforderungen an die
Kinder, da sie zunehmend die Bildungssprache beherrschen sollen. Rucksack
Schule unterstützt Kinder und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund sowie
Grundschulen in diesem Bildungsprozess.
Bei Rucksack Schule werden Unterrichtsinhalte für Kinder und ihre Eltern in der
deutschen Sprache und in der jeweiligen Familiensprache zeitlich und inhaltlich
parallel im Rahmen des Klassenunterrichts, des Herkunftssprachlichen
Unterrichts und der Elternbildung vermittelt.
Grundschulen erhalten mit diesem Programm ein Angebot zur diversitätsbewussten Unterrichts- und Schulentwicklung, das auf Wertschätzung von Vielfalt, Kompetenzen und Ressourcen beruht und das in das Schulprogramm aufgenommen wird.
Zur Durchführung des Programms bedarf es einer Vereinbarung zwischen der teilnehmenden Grundschule und dem zuständigen Kommunalen Integrationszentrum. Danach werden die Rucksack Schule Materialien über das Kommunale Integrationszentrum kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Folgende Unterlagen stehen zum Download bereit:
- Flyer Rucksack Schule
- Abrechnung Rucksack Schule
- Grundlagenqualifizierung Rucksack Schule
- Rechnung Rucksack Schule
- Vorlage Teilnahmeliste Elterngruppe
Die Kommunalen Integrationszentren koordinieren und begleiten das Programm und bieten Informationveranstaltungen und Schulungen an.
Sollten Sie nähere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte gerne an:
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Heitkönig.Mehrsprachiges Bilderbuchkino
Im Schuljahr 2018/2019 hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Steinfurt gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern des Herkunftssprachlichen Unterrichts (HSU) das kreisweite Projekt "Mehrsprachiges Bilderbuchkino" initiiert. Die Aufführungen finden in Schulen und auch Kindergärten statt.
Hintergrund ist, dass die zweisprachig aufwachsenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 im Kreisgebiet die Möglichkeit haben, am HSU in sieben verschiedenen Sprachen (Arabisch, Albanisch, Kurdisch, Polnisch, Portugiesisch, Türkisch und Russisch) teilzunehmen. Ziel des Projektes ist die Förderung der bilingualen Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sowie die Wertschätzung ihrer Mehrsprachigkeit. Zudem strebt das Projekt die Sensibilisierung pädagogischer Institutionen für die Nutzung der Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler als Ressource für den Regelunterricht an. Damit leistet dieses Projekt einen Beitrag zu einer balancierten und systematischen Entwicklung in beiden Sprachen.
Bei den
Veranstaltungen verfolgen die Zuschauerinnen und Zuschauer die Bilder des
Buches - wie im Kino - auf einer großen Leinwand und hören die Geschichten in
Deutsch und der jeweiligen Familiensprache. Auch das Publikum kann aktiv
eingebunden werden und mit Leserätseln seine Sprachkompetenz unter Beweis
stellen.
Die Bilderbücher
- „Der Regenbogenfisch“,
- „Wie Papa“,
- „Das kleine
Wunder“,
- „Schnabbeldiplapp“,
- „Pias besonderes Talent“,
- „Der Ostermann“,
- „Die
Bremer Stadtmusikanten“,
- „Das kleine WIR“,
- „Neues Zuhause gesucht“,
- „Lieselotte
versteckt sich“ und
- „Papa kann fast alles“
wurden bereits von den
HSU-Lehrkräften für mehrsprachige Bilderbuchkinos ausgewählt.
Für die Bücher
„Pias besonderes Talent“ und „Wie Papa“ finden Sie hier vom Verlag Edition bi:libri die mehrsprachigen Leserätsel unserer Veranstaltungen zum Download.
- Leserätsel "Pias besonderes Talent"
- Leserätsel "Wie Papa"
Veranstaltungen:
In 2020 mussten die in
Tecklenburg und Steinfurt geplanten mehrsprachigen Bilderbuchkino
Veranstaltungen coronabedingt ausfallen.
Ihre Ansprechperson ist Frau Heitkönig.
Mehrsprachige Geschichtenbücher
Im Rahmen des Herkunftssprachlichen Unterrichts (HSU) ist das Projekt "Mehrsprachigen Geschichtenbuch" erstmalig im Schuljahr 2018/19 im türkischen HSU an der Grundschule Intrup in Lengerich erprobt und das zweisprachige Geschichtenbuch "Die Reise zum Mars - Mars’a yolculuk" entwickelt worden.
Ziel des Projektes ist die Förderung der bilingualen Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die Wertschätzung ihrer lebensweltlichen Mehrsprachigkeit sowie die Förderung des Umgangs mit digitalen Medien im HSU. Zudem strebt das Projekt die Sensibilisierung pädagogischer Institutionen für die Nutzung der Herkunftssprachen als Ressource an.
Nach dieser erfolgreichen Pilotphase ist im Jahr 2020 das Projekt „Mehrsprachige
Geschichtenbücher" im Kreis Steinfurt gestartet. Die Schülerinnen und
Schüler des HSU der Jahrgangsstufen eins
bis zehn haben gemeinsam mit ihrer Lehrkraft eine Geschichte entwickelt, in
ihrer Familiensprache und in Deutsch verfasst und kreativ illustriert.
Insgesamt sind sieben mehrsprachige Geschichtenbücher entstanden.
2020 mussten die hierfür geplanten zweisprachigen Lesungen in
Rheine, Ibbenbüren und Lengerich coronabedingt ausfallen.
Ihre Ansprechperson ist Frau Heitkönig.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Steinfurt hat seit dem 01.01.2019 die Regionalkoordination für das bundesweite Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" übernommen und ist damit Ansprechpartner für die regionalen Courage-Schulen.
Es handelt sich um ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler, die das Klima an ihrer Schule aktiv mitgestalten und bürgerschaftliches Engagement entwickeln wollen. Es beschäftigt sich gleichermaßen mit Diskriminierungen aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung.
Dem Netzwerk kann jede Schule beitreten, wenn sich dort mindestens 70 Prozent der Personen, die dort lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift verpflichten, Verantwortung für das Klima der Schule zu übernehmen, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und damit verbunden gegen Mobbing und Gewalt wenden.
Weitere Informationen dazu finden Sie zudem unter:
https://m.schule-ohne-rassismus.org/startseite/
Ihre Ansprechperson ist Frau Wibbe.

Mehrsprachige Materialien
Eine erfolgreiche Beschulung setzt eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus voraus. Bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund führen sprachliche Barrieren häufig zu Missverständnissen auf beiden Seiten. Dies wäre vermeidbar, wenn die Herkunftssprache der Eltern als Zugang für die Vermittlung wichtiger Informationen genutzt wird. Aus diesem Grund stellt das KI Muster mehrsprachiger Informationsmaterialien, wie z.B. Einladungs-, Entschuldigungs- oder Elternbriefe zur Verfügung.
Aktuell stehen folgende Materialien in versch. Sprachen zur Verfügung:
- Elternratgeber Schule (Übergang Kindertagesstätte – Schule)
- Allgemeiner Flyer zum deutschen Schulsystem
- Informationen zu Grundschulen und weiterführenden Schulen
- Merkblatt zur Schulpflicht
- verschiedene Elternbriefe
- Baderegeln der DLRG
Elternratgeber Schule (Übergang Kindertagesstätte – Schule):
Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Mazedonisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch
Bei Interesse an Printversionen können Fachkräfte aus Kitas, Schulen und andere Akteure im Übergangsbereich gerne Kontakt mit dem Kommunalen Integrationszentrum aufnehmen. Ihre Ansprechperson ist Frau Massah Maralani.
Allgemeiner Flyer zum deutschen Schulsystem:
Arabisch, Bulgarisch, Deutsch, Französisch, Griechisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch
(Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW)
Informationen zu Grundschulen und weiterführenden Schulen:
Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kurdisch, Persisch, Polnisch, Romanes, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch
(Quelle: Kommunales Integrationszentrum Köln)
Merkblatt zur Schulpflicht:
Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch
(Quelle: Bezirksregierung Münster)
Folgende Elternbriefe in den Sprachen Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi (Persisch), Französisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch:
Willkommensbrief für Schülerinnen und Schüler
Willkommensbrief für Eltern und Erziehungsberechtigte
Einladung der Eltern zum Gespräch
Unentschuldigtes Fehlen des Kindes
Fehlende Materialien des Kindes
(Quelle: QUA-LiS NRW)
Baderegeln der DRLG:
Afghanisch, Albanisch, Arabisch, Deutsch, Farsi, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Tigrinya, Türkisch, Ungarisch
(Quelle: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.)
Kommunales Integrationsmanagement
Von der Einreise bis zur Einbürgerung
Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie hier.
Bürgerschaftliches Engagement & Partizipation
Ehrenamt im Kontext Prävention - Fördermittel für laufende Kosten
Die Fördermittel sind Teil des Maßnahmenpaketes zu den Bereichen Sicherheit, Migration und Prävention der Landesregierung NRW. Eine Maßnahme im Bereich Prävention ist die Förderung des Ehrenamtes in der Integrationsarbeit.
Die Richtlinie des Landesministeriums steht für Sie zum Download bereit:
Seit 2026 werden die Mittel an die Kommunen des Kreises Steinfurt weitergeleitet. Die Kommunen entscheiden über die Verwendung der Mittel.
Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Ihrer Kommune.
Väterarbeit
Ziel der Fördermittel ist es Väter mit Einwanderungsgeschichte bei der Wahrnehmung ihrer Rolle als Familienvater zu unterstützen. Es soll Raum zum gemeinsamen Austausch geschaffen und Eigenpotenziale eingesetzt werden. Dies soll präventiv auf potenzielle Risiken wie Gewalt, Extremismus oder soziale Ausgrenzung wirken.
Förderfähig sind alle Ausgaben, die zum Aufbau, zur Koordination und zur Begleitung des Projektes anfallen. Dies können z.B. Infoveranstaltungen und Gruppentreffen sein.
Die Richtlinie des Landesministeriums steht für Sie zum Download bereit:
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Hirscheider und Frau Pukin.
Schulungsangebot für Ehrenamtliche
Das Kommunale Integrationszentrum möchte Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit durch Schulungen unterstützen.
Ziel dabei ist es, die Handlungssicherheit der Ehrenamtlichen zu stärken. Alle Schulungen sind daher eng auf die Bedürfnisse und den Praxisalltag von Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit zugeschnitten.
Die Schwerpunkte liegen dabei auf Themen rund um das ehrenamtliche Engagement in der Integrationsarbeit. Die Schulungen sind kostenlos.
Folgenden Themen wurden in vergangenen Schulungen behandelt:
- Interkulturelle Kompetenzen
- Psychosoziale Kompetenzen (Nähe, Distanz & Selbstfürsorge)
- Umgang mit Trauma im Kontext von Fluchterfahrungen
- Ehrenamtsakquise
Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen
Migrantenorganisationen und religiöse Gemeinden sind „Brückenbauende“ für diejenigen, die neu im Kreis Steinfurt angekommen sind.
Zu den Aufgabenschwerpunkten der örtlichen Migrantenorganisationen und religiösen Gemeinden zählen unter anderem:
- Beratungsangebote und Informationsaustausch
- Organisation und Durchführung von regelmäßigen Angeboten und Kursen für Mitglieder und Interessierte (z.B. Frauencafé, Sportangebote, kulturelle Begegnungsfeste etc.)
- Unterstützung bei Übersetzungen, Hausaufgabenbetreuung
- gegenseitige Unterstützung im Alltag
- Plattform für interkulturellen Austausch zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier.
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Hirscheider und Frau Pukin.
Regionale Arbeitskreistreffen für Haupt- und Ehrenamtliche
Der Arbeitskreis ist ein Angebot für haupt- und ehrenamtliche Tätige der Integrationsarbeit des Kreises Steinfurt.
Der regelmäßige Austausch die Möglichkeit, Fragestellungen und Probleme in der Integrationsarbeit kommunenübergreifend zu bearbeiten. Bedarfe können so kommuniziert und zielführende Unterstützungsangebote unterbreitet werden. Durch den Austausch ergeben sich stets Impulse für die Gestaltung der Flüchtlingshilfe in den einzelnen Kommunen.
Die nächsten Arbeitskreise finden statt:
- Dienstag, 17.03.2026 im Regionalbereich Steinfurt
- Dienstag, 24.03.2026 im Regionalbereich Tecklenburg
- Dienstag, 10.11.2026 im Regionalbereich Steinfurt
- Dienstag, 17.11.2026 im Regionalbereich Tecklenburg
Ihre Ansprechpersonen sind Frau Hirscheider und Frau Pukin.
Integrationsförderrichtlinie
Über die Integrationsförderrichtlinie wurden in den vergangenen Jahren verschiedenen Projekte und Veranstaltungen gefördert, die der Integration im Kreis Steinfurt gedient haben.
Querschnitt
Laien-Sprachmittlungspool
Weitere Informationen, das Angebot an Sprachen sowie das Online-Anfrageformular finden Sie hier.
Förderrichtlinie ,,Partnerschaft für Demokratie" (PfD)
Das KI Kreis Steinfurt legt mit dem im Auftrag des Kreistages entwickelten Handlungskonzept EXTRA die Phänomene Extremismus, Rassismus und Antisemitismus im Kreis Steinfurt dar sowie einen präventiven 10-Punkte-Plan zur Förderung von Demokratie, Toleranz und friedlichem Miteinander im Kreis Steinfurt.
Handlungskonzept EXTRA lesen
Link zur Antidiskriminierungsstelle Kreis Steinfurt bei der AWO
Internetseite der Partnerschaft für Demokratie
Durch die Förderung des Kreises Steinfurt im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen" wurde ein wichtiger Baustein des Handlungskonzeptes gegen „Extremismus, Rassismus und Antisemitismus“ (EXTRA) im Kreis Steinfurt unterstützt.
Vom 01. Januar 2022 bis zum 31.12.2024 hat der Kreis Steinfurt Fördermittel aus dem Bundesprogramm ,,Demokratie leben!" erhalten und diese für vielfältige Projekte eingesetzt. Für das Jahr 2025 gab es leider keinen erneuten Zuschlag. Um dennoch an die positiven Erfolge anzuknüpfen, hat das Kommunale Integrationszentrum die Förderrichtlinie PfD erarbeitet. Mit dieser Förderrichtlinie sollen Projekte, Veranstaltungen und weitere Vorhaben unterstützt werden, die der Demokratiestärkung im Kreis Steinfurt dienen. Die Förderrichtlinie finden Sie hier.
Anträge können ab sofort während des ganzen Jahres eingereicht werden.
Den Antragsvordruck finden Sie hier.
Wir empfehlen Ihnen, sich vor der Antragsstellung beraten zu lassen. Ihre Ansprechperson ist Frau Tamm.
Psychosoziale Versorgung Geflüchteter im Kreis Steinfurt
Im Februar 2019 hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Steinfurt einen Arbeitskreis zur Psychosozialen Versorgung Geflüchteter im Kreis Steinfurt eingerichtet, um gemeinsam mit zentralen Akteuren der Integrationsarbeit und der Gesundheitsversorgung die Versorgungssituation für die Zielgruppe im Kreis Steinfurt zu analysieren und Transparenz über bestehende Versorgungsstrukturen herzustellen. Der Arbeitskreis ist multiprofessionell aufgestellt und besteht aus Vertretungen der folgenden Institutionen:
- Amt für Soziales, Gesundheit und Pflege des Kreises Steinfurt
- Amt für Zuwanderung, Aufenthalt und Integration des Kreises Steinfurt
- Caritasverband Rheine e.V.
- Caritasverband Steinfurt e.V.
- jobcenter Kreis Steinfurt AöR
- Kommunales Integrationszentrum Kreis Steinfurt
- KulturForumSteinfurt
- Lernen fördern e.V.
- Refugio Münster
- Schul-, Kultur- und Sportamt des Kreises Steinfurt
- UKM MHS Marienhospital Steinfurt GmbH
Die nun vorliegende Angebotssammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber einen möglichst umfassenden Überblick über Versorgungsstrukturen für Geflüchtete im Kreis Steinfurt sowie über überregional zur Verfügung stehende Angebote geben. Die Broschüre richtet sich in erster Linie an Fachkräfte in der Arbeit mit der Zielgruppe mit der Zielsetzung, als Hilfsmittel in einem Beratungsprozess eingesetzt werden zu können. Sie kann hier heruntergeladen werden.
Sie kennen ein Angebot für die Zielgruppe, das in der Übersicht ergänzt werden sollte? Bitte schreiben Sie eine Mail an: integration@kreis-steinfurt.de
Integrationsmonitoring
Ziel des Integrationsmonitorings ist es, Akteure der Integrationspolitik und Integrationsarbeit sowie die interessierte Öffentlichkeit über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu informieren.
Entwicklungen werden für die folgenden Handlungsbereiche auf der Kreisebene dargestellt (für ausgewählte Indikatoren wird neben der Kreisebene auch die Entwicklung auf kommunaler Ebene dargestellt):
- Leben im Kreis Steinfurt
- Frühkindliche Bildung und Familie
- Schulische Bildung
- Arbeit und Wirtschaft
- Ehrenamt und Partizipation.
Ziel ist es, dass die vom Kommunalen Integrationszentrum unternommenen Bemühungen nachvollziehbar und bestehende Handlungsbedarfe sichtbar werden.
Bei der Erstellung wird auf folgende Quellen zurückgegriffen: Bertelsmann Stiftung, Landesdatenbank IT NRW mit den Abteilungen Mikrozensus Sozialberichte NRW, Sozialindikatoren, Kindertagesbetreuung und der Bildungsdatenbank, Statistiken des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit.
Ihre Ansprechperson ist Frau Hoffmann.
