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Erhöhte Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr im Kreis Steinfurt: Kreisbrandmeister bittet um besondere Vorsicht
Feuerwehren sind in erhöhter Alarmbereitschaft

 

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht im Kreis Steinfurt erhöhte Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier hat deshalb die Alarmstufen der Feuerwehren angepasst. Die Einsatzkräfte sind in erhöhter Alarmbereitschaft.

"Dieser Schritt ist die Folge der vergangenen, trockenen Wochen und Monate sowie der Wetterprognosen für die nächsten zwei bis drei Wochen", sagt Kreisbrandmeister Meier. Um die Gefahr eines Wald- oder Vegetationsbrandes zu senken bzw. einen solchen zu verhindern, kann die Bevölkerung ganz einfach helfen: "Ich bitte die Menschen, nicht im Wald und auf sonstigen Vegetationsflächen zu rauchen, zu grillen oder Feuer zu entzünden. Dadurch kann das Risiko für Brände in freier Natur schon sehr minimiert werden." Damit spricht Meier das an, was ohnehin zwischen dem 1. März und 31. Oktober gesetzlich verboten ist. Selbst auf befestigten Plätzen mit nichtbrennbaren Flächen ist Vorsicht geboten, betont der Kreisbrandmeister: "Offene Feuer und Glut dürfen nie unbeaufsichtigt sein, vor allem nicht in der Nähe zu Wäldern. Hier ist außerdem ein Mindestabstand von 100 Metern einzuhalten. Zigaretten sollten vollständig ausgedrückt und in Aschenbechern entsorgt werden. Achtlos weggeworfene Kippen können noch glimmen und entlang von Straßen und Wegen Brände von Wäldern, Wiesen und Feldern auslösen."

Auch auf Wald-, Wiesen- und Feldwegen abgestellte Fahrzeuge seien eine Gefahr, denn ein heißer Auspuff oder ein Katalysator könne Brände verursachen, so Raphael-Ralph Meier. Deshalb sind diese unbedingt auf befestigten Flächen abzustellen, was zusätzlich eine große Unterstützung im Fall eines möglichen Einsatzes ist: "Für die Feuerwehren ist es wichtig, ungehindert zum Einsatzort zu gelangen. Sind die Rettungswege frei, können die Einsatzkräfte schneller handeln." Eine weitere Bitte an die Menschen: "Im Fall eines Brandes geht die eigene Sicherheit vor. Deshalb sollten Passanten nach Absetzen des Notrufs unter 112 die Gefahrenstelle sofort verlassen und anrückenden Einsatzkräften von einem geschützten Ort den Weg zum Brand weisen."

 

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