Baugenehmigung

/ Baugenehmigung

Leistungsbeschreibung

Wer ein Gebäude oder eine andere bauliche Anlage errichtet, ändert, abbricht oder die Nutzung ändert, benötigt dafür im Regelfall eine Baugenehmigung. Erforderlich ist ein Bauantrag, dem alle notwendigen Pläne und Berechnungen (Bauvorlagen) beizufügen sind. Hierfür sind die amtlich vorgeschriebenen Formulare zu verwenden.
Die untere Bauaufsichtsbehörde erteilt nach Prüfung schriftlich die Baugenehmigung, wenn das Bauwerk den öffentlich-rechtlichen Vorschriften (Bauvorschriften sowie Vorschriften des Straßenrechts, Naturschutzrechts, Immissionsschutzrechts u. a.) entspricht. Gegebenenfalls wird die Erteilung der Baugenehmigung mit Nebenbestimmungen verbunden.

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig sind die Unteren Bauaufsichtsbehörden:
  • kreisfreie Städte und kreisangehörige Städte über 25.000 Einwohner verfügen über eine eigene Untere Bauaufsichtsbehörde
  • für die übrigen Städte und Gemeinden sind die Kreise als Untere Bauaufsichtsbehörde zuständig

Ermitteln Sie bitte in Abhängigkeit von der Stadt oder Gemeinde, in der das Baugrundstück liegt, Ihre persönliche Ansprechperson.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Der Bauantrag ist mit dem entsprechenden Formular einzureichen. Die weiteren Unterlagen ergeben sich aus der Bauprüfverordnung NRW und sind auch auf der Seite 2 des entsprechenden Formulars ersichtlich.

Den Erhebungsbogen für Baugenehmigungen können Sie  online ausfüllen und anschließend ausdrucken.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren richten sich nach dem jeweiligen Bauanliegen und werden von der Bauaufsichtsbehörde nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Eine erteilte Baugenehmigung ist 3 Jahre ab dem Tag ihrer Erteilung gültig. Falls erst zu einem späteren Zeitpunkt gebaut wird, kann eine Verlängerung der Baugenehmigung vor Fristablauf schriftlich beantragt werden. Begonnene Bauarbeiten dürfen längstens für ein Jahr unterbrochen werden.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare






Was sollte ich noch wissen?

Wird ein genehmigungspflichtiges Bauvorhaben ohne Genehmigung begonnen, drohen nicht nur die Verhängung eines Baustopps, sondern auch hohe Geldbußen und ggf. auch der Abriss des Gebäudes.
 

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