Angebote für Schulen
Fortbildungen
LRS im Blick – erkennen, unterstützen, begleiten
Lehrkräfte begegnen Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten regelmäßig im Unterricht. Doch woran lässt sich eine LRS erkennen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten? Und wie können Betroffene angemessen unterstützt werden?
Der Workshop orientiert sich am LRS-Erlass und vermittelt praxisnah, wie dessen Vorgaben im schulischen Alltag umgesetzt werden können. Sie erhalten einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, diagnostische Verfahren, den Umgang mit LRS im Regelunterricht, Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung sowie Möglichkeiten der Förderung. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Gestaltung wertschätzender Gespräche mit betroffenen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern. Durch erfahrungsorientierte Übungen nehmen Sie zudem die Perspektive von Betroffenen ein. Methodisch wechseln sich fachlicher Input, kollegialer Austausch sowie praktische Übungen zu Test- und Gesprächssituationen ab, sodass Sie das Gelernte direkt auf Ihre schulische Praxis übertragen können.
Zielgruppe: Lehrkräfte
Dauer: 3 Stunden
Rechenschwierigkeiten im Blick – erkennen, unterstützen, begleiten
Lehrkräfte begegnen Schülerinnen und Schülern mit Rechenschwierigkeiten regelmäßig im Unterricht. Doch woran lassen sich Schwierigkeiten beim mathematischen Lernen erkennen? Und wie können betroffene Kinder gezielt unterstützt werden?
Der Workshop vermittelt praxisnah Grundlagen zu Ursachen und Erscheinungsformen von Rechenschwierigkeiten sowie Möglichkeiten der Diagnose und Förderung. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit Rechenfehlern, die Gestaltung individueller Lernangebote und die Unterstützung im Regelunterricht.
Durch fachlichen Input, kollegialen Austausch und praktische Übungen erhalten Sie konkrete Impulse für die schulische Praxis und lernen, die Perspektive betroffener Schülerinnen und Schüler besser zu verstehen.
Zielgruppe: Lehrkräfte
Dauer: 3 Stunden
KOMPASS – Konzentration, Orientierung, Motivation, Planung, Aufmerksamkeit und Selbststeuerung
Konzentration, Motivation und Selbststeuerung sind zentrale Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen – und gleichzeitig Fähigkeiten, die viele Schüler*innen erst entwickeln müssen. Der Workshop vermittelt praxisnahes Wissen zu den psychologischen Grundlagen von Aufmerksamkeit, Motivation und exekutiven Funktionen und zeigt auf, wie Lehrkräfte diese Kompetenzen im Unterricht gezielt fördern können.
Anhand typischer Situationen aus dem Schulalltag werden konkrete Strategien erarbeitet: von der Unterstützung beim Arbeitsbeginn über die Strukturierung von Aufgaben bis hin zur Förderung von Selbstständigkeit und Ausdauer. Ziel ist es, Schüler*innenverhalten besser zu verstehen und wirksame Handlungsmöglichkeiten für den Unterricht zu entwickeln.
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen
Ansprechpersonen: Jasmin Wrana (M.Sc.)
Mehr Mut, weniger Blockade – Prüfungsangst verstehen und begleiten
Prüfungsangst ist ein weit verbreitetes Phänomen, das den schulischen Erfolg vieler Schüler:innen beeinträchtigt – und Lehrkräfte vor Herausforderungen stellt. In unserem praxisnahen Workshop beleuchten wir zunächst das Thema Angst im Allgemeinen und gehen anschließend auf die Merkmale und Symptomatiken von Prüfungsangst ein. Anhand konkreter Fallbeispiele entwickeln wir gemeinsam ein tieferes Verständnis für die individuelle Ausprägung dieser Problematik. Im kollegialen Austausch erarbeiten wir alltagsnahe Handlungsimpulse, mit denen Lehrkräfte ihre Schüler:innen gezielt unterstützen können. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit Prüfungsangst zu gewinnen und neue Perspektiven für die Unterrichtspraxis zu entwickeln.
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen
Dauer: 2,5 Stunden
Ansprechpersonen: Jasmin Wrana (M.Sc.)
Klara Mensing (M.Sc.)
Gemeinsam Lernen gestalten – Classroom Management für den Schulalltag
Der Workshop vermittelt Lehrkräften praxisnahe Grundlagen und wirksame Strategien des Classroom Managements. Ziel ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, eine lernförderliche, strukturierte und wertschätzende Unterrichtsatmosphäre zu gestalten, in der erfolgreiches Lernen und positive Beziehungen gleichermaßen gefördert werden.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Inhalte:
- Grundlagen eines wirksamen Classroom Managements
- Gestaltung klarer Strukturen, Regeln und Routinen im Unterricht
- Prävention und konstruktiver Umgang mit Unterrichtsstörungen
- Förderung einer positiven Klassen- und Lernatmosphäre
- Reflexion der eigenen Rolle und des eigenen Unterrichtshandelns
Der Workshop richtet sich an interessierte Lehrkräfte aller Schulformen. Durch fachliche Impulse, praxisnahe Beispiele sowie Gruppenarbeitsphasen und den kollegialen Austausch setzen sich die Teilnehmenden mit den zentralen Aspekten des Classroom Managements auseinander. Ziel ist es, konkrete Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Unterricht zu entwickeln und Anregungen für eine nachhaltige Umsetzung im Schulalltag mitzunehmen.
Zielgruppe: Lehrkräfte
Dauer: 3 Stunden
Ansprechpersonen: Jasmin Wrana (M.Sc.)
Marina Hedtmann (M.Sc.)
Lerncoaching - Fortbildung
Die Fortbildung zielt darauf ab, Lehrkräfte zu sogenannten Lerncoaches auszubilden. Dies bedeutet, dass den Teilnehmenden Kompetenzen vermittelt werden, mit denen sie Schülerinnen und Schüler im selbstregulierten – also eigenständigen – Lernen unterstützen können. Im Mittelpunkt steht dabei das Lerncoaching als individueller 1:1-Prozess zwischen Coach und Coachee, in dem Schülerinnen und Schüler dabei begleitet werden, eigene Lernziele zu entwickeln, ihr Lernverhalten zu reflektieren und Strategien für ein erfolgreiches selbstreguliertes Lernen aufzubauen.
Um Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten im
selbstregulierten Lernen haben, gezielt unterstützen zu können, erwerben die
Fortbildungsteilnehmenden schwerpunktmäßig folgende Kompetenzen und Inhalte:
• Frühzeitiges Erkennen von Lernschwierigkeiten
• Aufbau von Lernmotivation, u. a. durch die gemeinsame Entwicklung von
Zielsetzungen für das Schuljahr
• Ideen zur Steigerung der Lernmotivation
• Techniken zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement
• Gesprächsführung und Coaching-Techniken zur Gestaltung konstruktiver
Lerncoaching-Gespräche
Das Angebot richtet sich an alle interessierten Lehrkräfte weiterführender Schulen. Es umfasst 5 Termine (zwei halbe Nachmittage und zwei ganze Tage) plus eine Booster-Sitzung drei Monate nach Ende der Ausbildung. Durch Informationsbeiträge, Arbeitsblätter sowie praktische Gruppen- und Einzelübungen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen des Lerncoachings, erwerben hilfreiche Gesprächs- und Coachingmethoden für den Schulalltag und werden bei der Implementation eines Lerncoaching-Konzepts an der eigenen Schule begleitet. Das schulübergreifende Programm ist auf 12 Personen ausgelegt.
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen
Dauer: mehrtägige Fortbildung
Ansprechpersonen: Jasmin Wrana (M.Sc.)
Marina Hedtmann (M.Sc.)
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention: Basismodul
Krisen – das sind nicht nur Fälle von schwerer zielgerichteter Gewalt, sondern auch Suizidäußerungen, Kindeswohlgefährdung und andere Notlagen von allen Schulbeteiligten. Im Notfallordner des Ministeriums für Schule und Bildung wird empfohlen, „Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention“ zu etablieren. Was auf den ersten Blick als zusätzliche Arbeit erscheint, erleichtert die Arbeit in Notfällen erheblich und kann zudem einen maßgeblichen Beitrag zu einem gewaltfreien Klima an der Schule leisten.
In dieser Fortbildung wird eine Anlaufhilfe für die Bildung eines Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention gegeben. Auch ein bereits bestehendes Team kann von der Fortbildung profitieren, da reflektiert wird, wie es bereits aufgestellt ist und die weitere Zusammenarbeit abgestimmt wird. Die Krisenteams bekommen Informationen hinsichtlich Aufgaben, Rollen und Aufstellung des Teams. Des Weiteren wird anhand eines möglichen Szenarios die praktische Arbeit des Schulteams bei der Krisenintervention erprobt.
Da beim Krisenmanagement der Schulleitung eine große Rolle zukommt, sollte diese Teil des Teams sein und mit dem Team an der Fortbildung teilnehmen. Darüber hinaus sind alle weiteren (zukünftigen) Mitglieder eines schon bestehenden oder noch zu bildenden Teams eingeladen. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, ist es sinnvoll und erforderlich Personen, die bereits im Bereich der Beratung und Gewaltprävention an der Schule arbeiten, in das Team aufzunehmen (z.B. Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen, Hausmeister:innen, Sekretär:innen, Religionslehrkräfte). Da im Falle einer Krise auch Mitarbeiter:innen des Ganztags betroffen sein werden, sollten diese auch mitbedacht werden und sind herzlich in der Fortbildung willkommen. Um eine gemeinsame Basis zu schaffen, empfehlen wir dringend, mit dem vollständigen Schulteam für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention an dieser Fortbildung teilzunehmen.
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beratung,
Gewaltprävention und Krisenintervention
aller Schulformen
Dauer: 4 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Datum: 09.09.2026 - 13:00 bis 17:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Leonie Stauf
Karen Vestring (M.Sc.)
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention: Umgang mit Tod und Trauer in der Schule (ab Sekundarstufe)
Aufbauend auf dem
Basismodul, welches eine Anlaufhilfe für die Bildung der Schulteams für
Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention gibt, geht es in dieser
Veranstaltung um den Umgang mit Tod und Trauer in der Schule. Als
Schulmitarbeitende werden Sie im Laufe Ihrer Zeit an einer Schule leider
unweigerlich mit dem Umgang mit Tod und Trauer konfrontiert. Wenn SchülerInnen,
deren Familienangehörige oder auch KollegInnen schwer erkranken, darüber
versterben, verunglücken oder es zu einem Suizid kommt, löst dies starke Trauer
aus, die oftmals ganze Klassen, mehrere Klassen oder auch die gesamte
Schulgemeinschaft betrifft. Sich auf diese Situation vorzubereiten, kann eine
große Hilfestellung für alle Betroffenen und ebenso für Sie als diejenigen, die in der
Situation unterstützend tätig werden, sein. Sie können einen wichtigen Beitrag
zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen leisten, wenn Ihre SchülerInnen
lernen, dass Tod und Trauer zu unserem Leben dazugehört, wie damit umgegangen und eine solche
Situation gemeinsam bewältigen werden kann. In der Fortbildung wird
Hintergrundwissen zu Todesvorstellungen in verschiedenen Altersstufen und zu Trauerreaktionen
von Kindern und Jugendlichen vermittelt. Wir setzen uns mit (kindgerechtem) Sprechen
über den Tod auseinander. Wir betrachten verschiedene mögliche
Trauersituationen in der Schule und was es hier jeweils zu beachten gibt. Für
die Tage und Wochen nach einem Trauerfall werden schulorganisatorische
Orientierungshilfen gegeben.
Da beim Krisenmanagement der Schulleitung eine große Rolle zukommt, sollte diese Teil des Teams sein und mit dem Team an der Fortbildung teilnehmen. Darüber hinaus sind alle weiteren (zukünftigen) Mitglieder des Teams eingeladen. Wenn möglich, sollte das Beratungs-, Gewaltpräventions- und Kriseninterventionsteam vollständig an der Fortbildung teilnehmen.
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention
aller Schulformen
Dauer: 3 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Leonie Stauf
Karen Vestring (M.Sc.)
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention:
Umgang mit Suizidalität in der Schule (ab Sekundarstufe)
Aufbauend auf dem Basismodul, welches eine Anlaufhilfe für die Bildung der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention gibt, wird es in dieser Veranstaltung um den Umgang mit Suizidalität in der Schule gehen. In Deutschland suizidieren sich mehr als 200 Minderjährige jährlich. Die Anzahl der Suizidversuche liegt noch deutlich höher. Und noch häufiger werden Schulangehörige mit Suizidgedanken von Schüler:innen konfrontiert. Dabei ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass diejenigen, die über Suizid sprechen, sich nichts antun. 75% aller vollendeten Suizide wurden vorher durch direkte oder indirekte Anzeichen angekündigt. Jede Äußerung von Schüler:innen, die auf Suizidgedanken schließen lässt, sollte deshalb ernst genommen und ihr nachgegangen werden. In der Fortbildung soll den Schulteams Handlungssicherheit im Umgang mit Schüler:innen, die Suizidgedanken äußern, vermittelt werden. Es werden Fakten, Zahlen und Hintergründe zum Thema Suizidalität erläutert. Mögliche Hinweise auf Suizidalität und ein entsprechender Umgang mit diesen werden besprochen. In Rollenspielen wird ein Gespräch mit einem Suizidgefährdeten simuliert. Außerdem wird auf rechtliche Fragen und Verantwortlichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule eingegangen.
Da beim Krisenmanagement der Schulleitung eine große Rolle zukommt, sollte diese Teil des Teams sein und mit dem Team an der Fortbildung teilnehmen. Darüber hinaus sind alle weiteren (zukünftigen) Mitglieder des Teams eingeladen. Dringend empfehlen wir die Teilnahme aller Teammitglieder, die beratend tätig sind.
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beraung,
Gewaltprävention und Krisenintervention
Dauer: 3 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Datum: 16.09.2026 - 13:00 bis 16:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Karina Berger (M.Sc.)
Karen Vestring (M.Sc.)
Zur Anmeldemaske
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention:
Umgang mit Tod und Trauer und Suizidalität in der Grundschule
Aufbauend auf dem Basismodul, welches eine Anlaufhilfe für die Bildung der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention gibt, wird es in dieser Veranstaltung um den Umgang mit Tod und Trauer sowie Suizidalität in der Grundschule gehen. Wir haben uns dazu entschieden, die Themen Tod und Trauer und Suizidalität spezifisch für Grundschulen aufzubereiten, um Ihnen so sehr passend zu Ihrer Zielgruppe Handlungsmöglichkeiten und Ideen im Umgang mit krisenhaften Situationen zur Verfügung zu stellen.
Als Schulmitarbeitende werden Sie im Laufe Ihrer Zeit an einer Schule leider unweigerlich mit dem Umgang mit Tod und Trauer konfrontiert. Wenn Schüler:innen, deren Familienangehörige oder auch Kolleg:innen schwer erkranken, darüber versterben, verunglücken oder es zu einem Suizid kommt, löst dies starke Trauer aus, die oftmals ganze Klassen, mehrere Klassen bis die gesamte Schulgemeinschaft betrifft. Sich auf diese Situation vorzubereiten, kann eine große Hilfestellung für alle Betroffenen und ebenso für Sie als diejenigen, die in der Situation unterstützend tätig werden, sein. Sie können einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen leisten, wenn Ihre Schüler:innen lernen, dass Tod und Trauer zu unserem Leben dazugehört, wie damit umgangen und eine solche Situation gemeinsam bewältigt werden kann.
In Deutschland suizidieren sich mehr als 200 Minderjährige jährlich. Die Anzahl der Suizidversuche liegt noch deutlich höher. Und noch häufiger werden Schulangehörige mit Suizidgedanken von Schüler:innen konfrontiert. Auch die Zahl der Schüler:innen an Grundschulen, die suizidale oder lebensmüde Gedanken und Suizidabsichten äußern, steigt seit Jahren an.
In der Fortbildung soll den Schulteams Handlungssicherheit im Umgang mit Schüler:innen, die Suizidgedanken äußern, vermittelt werden. Es werden Fakten, Zahlen und Hintergründe zum Thema Suizidalität erläutert. Mögliche Hinweise auf Suizidalität und ein entsprechender Umgang mit diesen werden besprochen. In einem Planspiel werden anhand eines Beispiels die wichtigsten ersten Schritte und die akute Krisenbearbeitung geübt. Außerdem wird auf rechtliche Fragen und Verantwortlichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule eingegangen.
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention an Grundschulen
Dauer: 4 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Annika Schlienkamp
Karen Vestring (M.Sc.)
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention: Umgang mit Extremismus, Radikalisierung und demokratiefeindlichen Äußerungen in der Schule
Aufbauend auf der Arbeit der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention beschäftigt sich diese Fortbildung mit dem professionellen Umgang mit Extremismus, Radikalisierung und demokratiefeindlichen Äußerungen im schulischen Kontext.
Schulen sind Orte demokratischen Lernens und gesellschaftlicher Vielfalt. Wenn es zu diskriminierenden, menschenverachtenden oder extremistischen Äußerungen kommt oder erste Anzeichen von Radikalisierungsprozessen sichtbar werden, ist seitens der Schule konsequentes Handeln gefragt. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte erleben dabei häufig Unsicherheiten im Hinblick auf die Einschätzung von Situationen, angemessene Reaktionen und notwendige Handlungsschritte.
In der Fortbildung werden grundlegende Kenntnisse zu Erscheinungsformen von Extremismus, Radikalisierungsverläufen und den dahinterliegenden psychosozialen Mechanismen vermittelt. Die Teilnehmenden setzen sich mit verschiedenen Phänomenbereichen auseinander und lernen, zwischen Provokation, demokratiefeindlichen Einstellungen und tatsächlichen Radikalisierungsprozessen zu unterscheiden. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Vorgehensweisen in der Gesprächsführung, Intervention sowie der Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Unterstützungssystemen erarbeitet. Darüber hinaus werden die Rolle der Schule im Rahmen der Prävention sowie rechtliche und organisatorische Handlungsmöglichkeiten thematisiert.
Da die Verantwortung für den Umgang mit entsprechenden Vorfällen bei der Schulleitung liegt und eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Schule ist, ist die Teilnahme eines Mitglieds der Schulleitung erforderlich. Darüber hinaus sind alle weiteren Mitglieder bzw. zukünftigen Mitglieder des Schulteams eingeladen. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, empfehlen wir, bereits bestehende Beratungs- und Präventionsstrukturen der Schule einzubeziehen, beispielsweise Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeitende oder weitere pädagogische Fachkräfte. So kann ein abgestimmtes Vorgehen entwickelt und die Handlungssicherheit des gesamten Teams gestärkt werden. Wenn möglich, sollte das Team für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention vollständig an der Fortbildung teilnehmen (maximal zwölf Teilnehmende pro Schule).
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beratung,
Gewaltprävention und Krisenintervention
aller Schulformen
Dauer: 3 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Leonie Stauf
Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Fortbildung für Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention:
Umgang mit sexualisierter Gewalt
Aufbauend auf dem Basismodul, welches eine Anlaufhilfe für die Bildung der Schulteams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention gibt, geht es in dieser Veranstaltung um den Umgang mit sexualisierter Gewalt im Kontext Schule.
Die WHO geht davon aus, dass im Schnitt in jeder deutschen Schulklasse ein bis zwei Schüler:innen sitzen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Da Schule der einzige außerfamiliäre Ort ist, an dem Kinder und Jugendliche täglich gesehen und erreicht werden können, spielen Schulen beim Thema Kinder- und Jugendschutz eine immense Rolle. In der Fortbildung soll Hintergrundwissen zu Folgen und Formen von sexualisierter Gewalt vermittelt werden. Die Teilnehmenden lernen unter anderem Täter:innen-Strategien kennen und können im Rahmen eines Planspiels praktische Erfahrungen sammeln, Interventionsstrategien erproben und Handlungssicherheit gewinnen. Außerdem wird auf rechtliche Fragen, verschiedene Tatkonstellationen und das Thema Gesprächsführung eingegangen.
Da beim Krisenmanagement der Schulleitung eine große Rolle zukommt, sollte diese Teil des Teams sein und mit dem Team an der Fortbildung teilnehmen. Darüber hinaus sind alle weiteren (zukünftigen) Mitglieder des Teams eingeladen. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, ist es sinnvoll und erforderlich Personen, die bereits im Bereich der Beratung und Gewaltprävention an der Schule arbeiten, in das Team aufzunehmen (z.B. Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeitende, Religionslehrkräfte). Da im Falle einer Krise auch Mitarbeitende des Ganztags betroffen sein werden, sollten diese auch mitbedacht werden und sind herzlich in der Fortbildung willkommen. Wenn möglich, sollte das Beratungs-, Gewaltpräventions- und Kriseninterventionsteam vollständig an der Fortbildung teilnehmen (max. 12 Teilnehmer:innen pro Schule).
Zielgruppe: Mitglieder der Schulteams für Beratung,
Gewaltprävention und Krisenintervention
aller Schulformen
Dauer: 3 Stunden (i.d.R. ab 13 Uhr)
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Leonie Stauf
Karen Vestring (M.Sc.)
Veränderungsimpulse setzen bei rechtsorientierten
Jugendlichen und jungen Erwachsenen - Fortbildung
Jugendliche mit rechten oder demokratiefeindlichen Einstellungen stellen pädagogische Fachkräfte häufig vor besondere Herausforderungen. Polarisierende Aussagen, menschenfeindliche Äußerungen oder die Annäherung an rechtsextremistische Szenen werfen die Frage auf, wie professionell reagiert werden kann, ohne Gespräche vorschnell abzubrechen oder Fronten zu verhärten.
In dieser dreitägigen Fortbildung erwerben die Teilnehmenden Handlungssicherheit für den professionellen Umgang mit rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Aufbauend auf dem VIR Konzept des Ministeriums des Innern Nordrhein Westfalen stehen das Erkennen von Radikalisierungsprozessen, Grundlagen des Rechtsextremismus sowie Methoden der Motivierenden Gesprächsführung im Mittelpunkt. Ziel ist es, in Alltagssituationen Veränderungsimpulse zu setzen, Reflexionsprozesse anzuregen und junge Menschen in ihrer Distanzierung von demokratiefeindlichen Einstellungen zu unterstützen. ([IM NRW][1])
Die Fortbildung verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen, Fallbeispielen und Gesprächstrainings. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Haltung, erweitern ihre Gesprächskompetenz und entwickeln konkrete Strategien für ihren beruflichen Alltag.
Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Islamistische Radikalisierung verstehen - Risikofaktoren erkennen und Prävention wirksam gestalten
Islamistische Radikalisierungsprozesse entstehen nicht durch einzelne Ursachen, sondern durch das Zusammenwirken individueller, sozialer und gesellschaftlicher Faktoren. Pädagogische Fachkräfte stehen dabei zunehmend vor der Herausforderung, Radikalisierungstendenzen einzuordnen, Risikofaktoren zu erkennen und angemessen zu handeln.
Der Workshop bietet einen fundierten Einblick in aktuelle Erkenntnisse zu Entstehungsbedingungen islamistischer Radikalisierung und beleuchtet die Rolle von Sozialisation, Diskriminierungs- und Marginalisierungserfahrungen, digitalen Medien sowie gesellschaftlichen und internationalen Konflikten. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung sozialräumliche BedingungAen für Radikalisierungsprozesse haben und welche Faktoren Schutz und Resilienz fördern. Angelehnt an die Erfahrungen aus der Präventionsarbeit von Wegweiser NRW werden aktuelle Entwicklungen mit praxisnahen Beispielen verknüpft und auf den schulischen Kontext übertragen. Im gemeinsamen Austausch werden Fallbeispiele diskutiert, Handlungsmöglichkeiten reflektiert und Impulse für die schulische Präventionsarbeit entwickelt. Ziel ist es, die Handlungssicherheit von Lehrkräften im Umgang mit islamismusbezogenen Fragestellungen zu stärken und den Blick für wirksame Präventionsansätze zu schärfen.
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sowie
weitere pädagogische Fachkräfte
Dauer: 4 Stunden
Datum: 10.11.2026 - 09:00 bis 13:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Zur Anmeldemaske
Rechtsextremismus und Islamismus im Internet - Gefahren digitaler Agitation und Radikalisierung
Soziale Medien und digitale Plattformen sind längst zentrale Orte der Information, Kommunikation und Meinungsbildung junger Menschen. Gleichzeitig nutzen extremistische Akteurinnen und Akteure diese Räume gezielt, um Jugendliche anzusprechen, Ideologien zu verbreiten und Radikalisierungsprozesse anzustoßen. Rechtsextremistische und islamistische Inhalte begegnen Schülerinnen und Schülern dabei häufig niedrigschwellig, professionell aufbereitet und oft erst auf den zweiten Blick als extremistisch erkennbar.
Der Workshop vermittelt Lehrkräften der Sekundarstufen I und II einen praxisnahen Einblick in aktuelle Strategien digitaler Agitation und Rekrutierung. Angelehnt an das Präventionsprogramm Wegweiser NRW sowie Materialien des Verfassungsschutzes Nordrhein Westfalen werden typische Narrative, Kommunikationsstrategien und Online Phänomene beider Extremismusformen beleuchtet. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Anregungen, wie sie extremistischen Inhalten im schulischen Kontext begegnen, Warnsignale erkennen und Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern gewinnen können.
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Dauer: 4 Stunden
Datum: 15.12.2026 - 09:00 bis 13:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Zur Anmeldemaske
Menschenverachtenden Äußerungen professionell begegnen - Handlungssicherheit für den pädagogischen Alltag in der OGS
Menschenverachtende, diskriminierende oder demokratiefeindliche Äußerungen gehören zunehmend zum pädagogischen Alltag. Mitarbeitende im Offenen Ganztag erleben dabei häufig Situationen, in denen sie spontan reagieren müssen und sich fragen, wie sie Grenzen setzen können, ohne Kinder zu beschämen oder Diskussionen eskalieren zu lassen.
Der Workshop vermittelt Grundlagen zum professionellen Umgang mit menschenverachtenden Äußerungen im schulischen Alltag. Neben einer Einordnung verschiedener Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden Hintergründe und mögliche Motive solcher Aussagen beleuchtet. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden konkrete Interventionsmöglichkeiten erarbeitet und Handlungssicherheit für herausfordernde Situationen entwickelt. Dabei stehen eine klare Haltung, wertschätzende Kommunikation sowie die Stärkung demokratischer Werte im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhalten Raum für den Austausch eigener Erfahrungen und entwickeln gemeinsam Strategien, um Kindern im OGS Alltag orientierungsgebend und deeskalierend zu begegnen.
Zielgruppe: Mitarbeitende im Offenen Ganztag
Dauer: 3 Stunden
Datum: 19.10.2026 - 09:00 bis 12:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Zur Anmeldemaske
Mobbing (weiterführende Schulen)
Mobbing in der Schule stellt für alle Beteiligten – egal, ob für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte oder Lehrkräfte - eine große Herausforderung dar.
Jede(r) siebte Schüler(in) berichtet, gemobbt zu werden, oder bereits gemobbt worden zu sein. Für Lehrkräfte ist es häufig schwer nachvollziehbar, ob es sich tatsächlich um Mobbing handelt, wie ein Mobbing-Szenario begonnen hat, wer alles involviert ist und wo man vielleicht anfangen sollte, um diesen gruppendynamischen Prozess zu stoppen.
In der Fortbildung vermitteln wir die verschiedenen Rollen im Mobbinggeschehen und beleuchten insbesondere die zugrunde liegenden gruppendynamischen Prozesse in einer Klasse. Darauf aufbauend stellen wir Handlungsmöglichkeiten vor, die Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützen können, Ausgrenzungsprozesse zu unterbrechen und langfristig aufzulösen. Dabei nehmen wir sowohl die Rolle der Klassenlehrkraft als auch die Verantwortung der Schule als Gesamtsystem in den Blick und geben Anregungen für schulische Präventions- und Interventionskonzepte.
In der ganztägigen Fortbildung wird das Phänomen Mobbing anhand des Präventionsprogramms „Gemeinsam Klasse sein“ erläutert. Dabei stehen insbesondere die Dynamiken und Rollen im Mobbingprozess sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag im Mittelpunkt
Zielgruppe: Lehrkräfte weiterführender Schulen
Dauer: 3 Stunden
Datum: 12.01.2027 - 13:00 bis 16:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Karen Vestring (M.Sc.)
Zur Anmeldemaske
Mobbing (Grundschulen)
Mobbing in der Schule stellt für alle Beteiligten – egal, ob für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte oder Lehrkräfte - eine große Herausforderung dar.
Jede(r) siebte Schüler(in) berichtet, gemobbt zu werden, oder bereits gemobbt worden zu sein. Für Lehrkräfte ist es häufig schwer nachvollziehbar, ob es sich tatsächlich um Mobbing handelt, wie ein Mobbing-Szenario begonnen hat, wer alles involviert ist und wo man vielleicht anfangen sollte, um diesen gruppendynamischen Prozess zu stoppen.
In der Fortbildung vermitteln wir die verschiedenen Rollen im Mobbinggeschehen und beleuchten insbesondere die zugrunde liegenden gruppendynamischen Prozesse in einer Klasse. Darauf aufbauend stellen wir Handlungsmöglichkeiten vor, die Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützen können, Ausgrenzungsprozesse zu unterbrechen und langfristig aufzulösen. Dabei nehmen wir sowohl die Rolle der Klassenlehrkraft als auch die Verantwortung der Schule als Gesamtsystem in den Blick und geben Anregungen für schulische Präventions- und Interventionskonzepte.
In der Fortbildung stehen insbesondere die Dynamiken und Rollen im Mobbingprozess sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag im Mittelpunkt.
Zielgruppe: Lehrkräfte von Grundschulen
Dauer: 3 Stunden
Datum: 12.01.2027 - 09:00 bis 12:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Päd. Mitarbeiterin Burcu Pan Özgün
Karen Vestring (M.Sc.)
Emotionen im Griff: Praktische Ansätze zur Emotionsregulation im Schulalltag
In dieser Fortbildung werden die Emotionsregulationsprozesse von Schülerinnen und Schülern näher beleuchtet. Anhand von Fallbeispielen werden Materialien und Methoden vorgestellt, die hilfreich sein könnten, einem Kind Strategien im Umgang mit seinen Emotionen zu vermitteln. Hauptziel der Fortbildung ist es, durch gezielte Gespräche und den Einsatz geeigneter Methoden den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre Emotionen besser zu verstehen und alternative Lösungsansätze zu entwickeln. So können sie ihren Alltag ohne starke Gefühlsausbrüche meistern.
Neben den Methoden und Materialien für Gespräche mit Kindern wird auch die Haltung thematisiert werden, mit der Schülerinnen und Schülern begegnet werden kann, um sogenannte Ko-Regulationsprozesse zu ermöglichen. Darüber hinaus wird thematisiert, wie Elterngespräche gestaltet werden können, um eine deeskalierende und lösungsorientierte Wirkung zu erzielen.
Der Workshop bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch in Form von Gruppenarbeiten sowie die Möglichkeit, die vorgestellten Materialien selbst auszuprobieren.
Zielgruppe: Schulmitarbeitende an Grundschulen
Dauer: 3 Stunden
Datum: 07.12.2026 - 13:00 bis 16:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechpersonen: Karen Vestring (M.Sc.)
Diese Fortbildung ist auch als schulinterne Fortbildung für das gesamte Kollegium verfügbar.
Nicht-Suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV) - und der Umgang damit im Lebensraum Schule
Wenn sich Teenager und junge Erwachsene selbst verletzen, stehen Schulmitarbeitende oft vor denselben Fragen: Was ist jetzt wichtig? Wie kann ich das Verhalten einordnen? Und was hilft in dieser Situation wirklich?
Der Workshop vermittelt Wissen, stärkt die professionelle Haltung und erweitert die handlungsbezogene Sicherheit im Umgang mit nicht-suizidaler Selbstverletzung (NSSV). Im Mittelpunkt steht das Erkennen psychischer Belastungen, eine zugewandte Beziehungsarbeit und ein klarer pädagogischer Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern.
Inhalte des Workshops:
• Aktueller wissenschaftlicher Stand zu Definition, Häufigkeit und Funktionen von NSSV
• Handlungsmöglichkeiten: Rahmenbedingungen, Haltung und Gesprächsführung
• Do’s and Don’ts auf Individual-, Klassen- und Schulebene
Zielgruppe: Lehrkräfte
Dauer: 3 Stunden
Datum: 19.11.2026 - 13:00 bis 17:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechperson: Leyla Klug (M.Sc.)
Karina Berger (M.Sc.)
Positive Psychologie
In diesem Workshop beleuchten wir die zentrale Bedeutung von Wohlbefinden als Prävention psychischer Erkrankungen. Dafür gehen wir inhaltlich auf die Forschungsrichtung der Positiven Psychologie ein, die auch als „Glückforschung“ bezeichnet wird. Anhand des PERMA-Modells setzen wir Impulse, um das Glück und die Resilienz im Schulkontext zu fördern. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die Lehrkräfte dabei unterstützen, das Wohlbefinden ihrer Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu stärken und eine positive Schulatmosphäre zu schaffen. Ziel ist es, Inspiration für eine präventive und ressourcenorientierte Arbeit im Schulalltag zu geben.
Zielgruppe: Lehrkräfte
Dauer: 4 Stunden
Datum: 11.11.2026 - 13:00 bis 17:00 Uhr
Kreishaus Steinfurt
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Ansprechperson: Annika Schlienkamp (M.Sc.)
Leyla Klug (M.Sc.)
AGIL (Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf)
Lehrkräfte sind mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert: volle Stundenpläne, schwierige Elterngespräche, große und heterogene Klassen sowie der Spagat zwischen Stoffvermittlung laut Lehrplan und individueller Förderung. Diese sicherlich nicht erschöpfende Liste zeigt, wie wichtig hilfreiche Strategien im Umgang mit Belastungen für das kurz- sowie langfristige Wohlbefinden und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit im Lehrberuf sind.
Das Präventions- und Interventionsprogramm „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf“ (AGIL) ist ein wissenschaftlich fundiertes Training, das genau darauf abzielt: die Teilnehmenden darin zu unterstützen, nachhaltige Strategien im Umgang mit Stress, der sich aus den besonderen Herausforderungen als Lehrkraft ergibt, zu entwickeln.
„Jeder Mensch hat gute Gründe, sich zu überlasten, sonst würde er es nicht tun.“
Entsprechend dieser Grundhaltung soll in 4 Workshop-Terminen und einer Booster-Sitzung ein Rahmen geschaffen werden, in dem die Teilnehmenden mithilfe von Informationsbeiträgen, Arbeitsblättern sowie praktischen Gruppen- und Einzelübungen dazu eingeladen werden, sich mit ihren eigenen inneren Ansprüchen, Bewältigungsstrategien und Erholungsfähigkeiten im beruflichen Alltag auseinanderzusetzen. Das Training soll es den Teilnehmenden ermöglichen, individuelle und nachhaltige Veränderungspläne im Umgang mit beruflichen Herausforderungen zu entwickeln und schrittweise umzusetzen. Das Programm ist auf 12 Personen ausgelegt und soll schulübergreifend stattfinden.
Zielgruppe: Lehrkräfte
Veranstaltungsort: Kreishaus Steinfurt
Termine: 22.09.26, 05.11.26, 14.12.26, 19.01.27,
03.05.27 / jeweils 9-16 Uhr
Ansprechpersonen: Dipl.- Psych. Annika Schlienkamp
Klara Mensing (M.Sc. Psych.)
Zur Anmeldemaske
AGIL (Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf) - Workshop
Schulmitarbeitende – sei es in der pädagogischen, sozialen oder administrativen Unterstützung – stehen täglich vor einer Vielzahl von Belastungen, die oft gleichermaßen herausfordernd sind. Dazu gehören der steigende organisatorische Aufwand, die vielfältigen Anforderungen an Kommunikation und Koordination sowie die Verantwortung, auf die individuellen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern einzugehen. Besonders herausfordernd ist dabei die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft, die nicht nur unterschiedliche Lernniveaus, sondern auch vielfältige soziale und emotionale Bedürfnisse mit sich bringt.
„Jeder Mensch hat gute Gründe, sich zu überlasten, sonst würde er es nicht tun.“
Entsprechend dieser Grundhaltung soll in einem 4-stündigen Workshopformat ein Rahmen geschaffen werden, in dem die Teilnehmenden dazu eingeladen werden, in das Thema Stress reinzuschnuppern und sich mit dem eigenen Stresserleben auseinanderzusetzen sowie Ideen zur Stressbewältigung zu sammeln. Angelehnt an das wissenschaftlich fundierte Präventions- und Interventionsprogramm „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf“ (AGIL) erwarten Sie in dem Workshop Informationsbeiträge, Arbeitsblätter sowie praktischen Gruppen- und Einzelübungen. Das Format ist auf 12 Personen ausgelegt und soll schulübergreifend stattfinden.
Zielgruppe: alle Schulmitarbeitende
Dauer: 4 Stunden
Ansprechperson: Dipl.- Psych. Annika Schlienkamp
Klara Mensing (M.Sc. Psych.)
Erfolgreich starten- Den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gestalten
Der Übergang vom Kindergarten in die Schule stellt für jedes Kind eine Herausforderung dar. In der neuen Umgebung triff das Kind auf neue Regeln und neue Anforderungen. Im Vorschulalter verläuft Entwicklung vor allem auf spielerischer Ebene, verbunden mit vielen Freiheiten. In der Schule beginnt Schritt für Schritt die Heranführung an zielorientiertes Lernen.
Viele Eltern fragen sich, wie sie ihr Kind unterstützen können, damit es einen guten Start in der Schule hat. Auf dem Elternabend werden motorische, kognitive und soziale Voraussetzungen für einen guten Start in der Schule dargestellt. Ein Schwerpunkt wird sein, wie Eltern diese Fähigkeiten bei ihrem Kind fördern können. Weitere Inhalte beziehen sich auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften sowie auf die Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule.
Zielgruppe: Grundschullehrkräfte und Eltern
Dauer: 2 Stunden
Ansprechperson: Karen Vestring (M.Sc.)
Der Übergang in die weiterführende Schule - Welche Schulform tut meinem Kind gut?
Die Frage, welche die passende Schulform für ein Kind darstellt, ist für Eltern manchmal nur schwer zu beantworten. Neben den bisher erbrachten Schulleistungen spielen vor allem das Lern- und Arbeitsverhalten sowie auch die emotionalen und sozialen Kompetenzen eine entscheidende Rolle. Der Elternabend bietet Anregungen, auch diese Aspekte bei der Schulwahlentscheidung einfließen zu lassen. Im Anschluss an den Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen.
Diesen Elternabend bietet die schulpüsychologische Beratungsstelle nicht mehr in Präsenz an. Dafür haben wir die Inhalte in einem Videoformat aufbereitet, welches Sie nachfolgend abrufen können. Das Video können Sie als Lehrkräfte für einen Elternabend nutzen. Sollten Sie Fragen zu den Inhalten des Videos haben oder weitergehende Informationen benötigen, wenden Sie sich gerne an die entsprechnden Ansprechpersonen.
Ansprechperson: Karen Vestring (M.Sc.)
zum Video
Schulabsentismus stellt Schulen, Jugendhilfe und Familien vor wachsende Herausforderungen. Fehlzeiten entstehen selten zufällig, sondern sind häufig Ausdruck komplexer individueller, familiärer, schulischer oder gesellschaftlicher Belastungsfaktoren. Ein frühzeitiges Erkennen der Ursachen sowie ein koordiniertes und ressourcenorientiertes Handeln sind entscheidend, um betroffene Kinder und Jugendliche nachhaltig zu unterstützen.
Die Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen zu Erscheinungsformen, Ursachen und Risikofaktoren von Schulabsentismus. Es werden unterschiedliche Formen wie Schulangst, Schulphobie, Schwänzen und elternbedingtes Fernbleiben voneinander unterscheiden und angemessene Interventionsstrategien abgeleitet. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Handlungsmöglichkeiten für Prävention, Früherkennung und Vermeidung langfristigen Fehlens sowie Maßnahmen im Umgang mit fehlenden Schülerinnen und Schülern im Sinne eines Rückführungsplans dargestellt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, außerschulischen Kooperationspartnern sowie rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert.
Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken und ihnen praxistaugliche Instrumente für den professionellen Umgang mit Schulabsentismus an die Hand zu geben. Der Fokus liegt dabei auf einer lösungsorientierten, multiprofessionellen Zusammenarbeit und der Förderung einer nachhaltigen schulischen Teilhabe.
Wir bieten auch schulinterne halb- und ganztägige Fortbildungen zum Thema Schulabsentismus an. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne über unser Sekretariat (Schulpsychologie@kreis-steinfurt.de).
Zielgruppe: Schulmitarbeitende aller Schulformen
Dauer: 3 Stunden
Ansprechperson: Kerstin Jörg (M.Sc.)
Der Klassenrat - soziales Lernen und Demokratie in der Schule erfahrbar machen - Workshop
Sie
möchten an Ihrer Schule soziales Lernen und Demokratiebildung erfahrbar machen?
Sie wünschen sich für Ihre Klasse, dass sie sich als Team begreift?
Der
Klassenrat ist eine wirksame Methode, um die Klasse als Arbeits- und
Lebensgemeinschaft zu stärken und prosoziale personelle und kommunikative
Fähigkeiten zu fördern. Gleichzeitig ist der Klassenrat ein geeignetes Mittel,
um Heranwachsende für die Achtung der Kinder- und Menschenrechte zu
sensibilisieren.
Inhalte
des Workshops
-
Grundlage
des Klassenrates: Definition und Ziele
-
Rahmenbedingungen
-
Ablauf
von Klassenratssitzungen
-
Reflektion
der eigenen Rolle
-
Stolpersteie
-
Hinweise
zum Implementieren des Klassenrates
Supervision bietet die Möglichkeit die tägliche Arbeit im Spannungsfeld Person, Lerngruppe und Institution Schule zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Sie schafft Distanz zur Arbeitssituation und ermöglicht es dadurch Probleme aus einer Metaperspektive zu betrachten. Dabei stehen der Austausch unter Fachkollegen, die Reflexion der eigenen Rolle sowie systemisches Denken im Vordergrund.
Es bestehen mehrere Gruppen, die sich an 5 – 6 Terminen im Schuljahr treffen. Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist eine regelmäßige Teilnahme sowie Schweigepflicht Voraussetzung. Die Supervision ist ein Angebot für (Beratungs-) Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, Schulleitungen und (Teil-) Kollegien. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Einzelsupervision.
Wenn Sie Interesse an Supervision oder weitere Fragen haben, rufen Sie uns bitte an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an schulpsychologie@kreis-steinfurt.de.
In der Multiprofessionellen Fallkonferenz (MF) beraten Fachleute aus verschiedenen Professionen Lehrkräfte zu besonders schwierigen Fällen.
Konzept der Multiprofessionellen Fallkonferenz und Anmeldung
