Terminvereinbarung in bestimmten Bereichen weiterhin notwendig!

Kreative Ideen für lebendige Wochenmärkte

 

Abschlussveranstaltung des LEADER-Projektes „Steinfurter Marktland“


Das Wochenmarkt-Projekt in der LEADER-Region Steinfurter Land ist jetzt nach anderthalb Jahren Projektlaufzeit abgeschlossen worden. Den Marktverantwortlichen und Bürgermeistern aus den Kommunen wurden in Metelen zentrale Ergebnisse, Handlungsempfehlungen sowie inspirierende Praxisbeispiele vorgestellt: „Das Marktwesen im Steinfurter Land ist insgesamt gut aufgestellt“, stellte Hanna Eschert vom Beratungsbüro Stadt + Handel fest. Meistens an attraktiven Standorten gelegen, präsentierten die Wochenmärkte überwiegend ein ansprechendes und qualitätsvolles Angebot. Handlungsbedarf bestehe aber insbesondere in den kleinen Orten: Sofern dort noch Wochenmärkte vorhanden seien, verfügten diese nur über wenige Marktstände. Stadt + Handel berät daher aktuell mehrere kleinere Kommunen gezielt, wie das Marktwesen vor Ort entwickelt und zukunftsfähig aufgestellt werden kann.

Dass Märkte in kleinen Orten erfolgreich funktionieren können, beweisen die Praxisbeispiele aus den Dörfern Tecklenburg-Leeden und Ossenberg am Niederrhein: So berichtete Gerhard Wellemeyer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Leeden, engagiert vom neuen Feierabendmarkt. Eine beeindruckende Zahl von 14 Markthändlern biete in dem kleinen Ortsteil von Tecklenburg frische und regionale Produkte sowie warme Speisen an. Der Feierabendmarkt sei nicht nur ein beliebter Treffpunkt für die 2500 Einwohner geworden, er locke auch viele Gäste aus der Umgebung an. Wie in Leeden waren auch in Ossenberg die intensive Gewinnung und Betreuung von Händlerinnen und Händlern sowie wechselnde kreative Aktionen entscheidend, um den kleinen Wochenmarkt zu einem neuen Anziehungspunkt weiterzuentwickeln.

Die größte Herausforderung in allen Kommunen der Region ist die Gewinnung von Markthändlerinnen und -händlern: Die Zahl der regionalen Beschicker und Beschickerinnen ist begrenzt und sinkt voraussichtlich weiter, da bestehende Unternehmen oftmals keine Nachfolge finden. „Wir möchten an dem Thema Wochenmärkte weiterarbeiten und entwickeln gerade gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WESt Ideen im Bereich der Gründungs- und Nachfolgeförderung“, so Regionalmanager Carsten Rech. Regionale Erzeuger, Verarbeiter oder Gründungsinteressierte mit Interesse am Marktwesen können sich gerne bei der WESt melden: Yasemin Örlü Köksal, Mail: yasemin.oerlue.koeksal@westmbh.de, Tel: 02551 69-2786.


Den Projektabschlussbericht zum Herunterladen finden Sie hier.

 

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